Kultur

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Diffamationskampagne gegen EMMA-Cartoonistin Franziska Becker

Franziska Becker Foto: Elke Wetzig (Elya) Lizenz: CC BY-SA 3.0

Seit 1977 arbeitet die Cartoonistin Franziska Becker für das Magazin EMMA, seit 1991 ist eines ihrer vielen Themen auch der Islamismus. Am Samstag erhält Becker die Hedwig-Dohm-Urkunde des Journalistinnenbundes (JB). „Die Karikaturistin ist eine der profiliertesten, journalistisch-feministisch engagierten und erfolgreichen Persönlichkeiten, die seit Jahrzehnten Weiterlesen

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„Ich schrieb mich verrückt“ – große Wolfgang Welt-Werkschau in Bochum

Unser Mann von der Wilhelmshöhe: Wolfgang Welt

Unser Mann von der Wilhelmshöhe: Wolfgang Welt

Der Autor und Ruhrgebiets-Literat Wolfgang Welt wird gerade mit einer großen Retrospektive in der Lutherkirche in Bochum Langendreer geehrt. Nachdem das Heinrich-Heine-Institut 2016 den Nachlass von diesem Popkultur-Kaputtnik-Hero übernommen hatte, entstand so die Idee, ausgewählte Materialien (also Briefe, Manuskripte, Fotos, Ton- und Filmaufnahmen) weiterhin zu präsentieren.

Wolfgang Welt, der am Silvestertag 1952 geboren ist und am 19. Juni 2016 gestorben ist, ist ein Unikum. Seine Romane sind schonungslos autobiografisch. Diese Literatur, die dem Ruhrpott-Schauplatz seine Würde lässt und mit hoher emotionaler Kraft ausgestattet ist, trägt einen ganz eigenen Sprachcode. Seine Geschichten leben von der Aufrichtigkeit, ihrer genauen Beobachtungsgabe und dem lässigen, dokumentarischen Format. Weiterlesen

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Michael Jackson verstarb heute vor 10 Jahren – Erinnerungen an einen gefallenen Star

In München hat Michael Jackson noch Fans. Foto: Robin Patzwaldt

Am heutigen 25. Juni 2019 ist Michael Jackson schon 10 Jahre tot. Ein Jahrestag, der einen, wie immer man zu einem der erfolgreichsten Künstler der Musikgeschichte stand, nicht gänzlich ungerührt lassen kann.

Für mich, als Kind der frühen 1970er-Jahre, der ich nie einen besonders engen Draht zur Musik von Michael Jackson hatte, ist er trotz allem, ein bedeutender Teil meiner musikalischen Jugend. Wer in den 80er- und 90er-Jahren aufgewachsen ist, so wie ich, für den war es zwangsläufig auch mit der Musik des talentierten Performers nahezu täglich in Kontakt gekommen zu sein. Logisch, dass es einen da auch nicht unberührt lies, als er vor 10 Jahren unter umstrittenen Umständen starb. Seine ganz großen Tage als Künstler hatte der damals 50-Jährige zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon lange hinter sich. Weiterlesen

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Ruhrbarone-Buchtipp: Von Mougins nach Baden-Baden: Frieder Burda und die Kunst

Was für eine Hitze da draußen! Da mag man ja kaum noch freiwillig vor die Tür gehen. Genau der richtige Zeitpunkt also, um sich mal wieder ein Buch zu schnappen und sich mit extra viel Muße und Ruhe mit etwas zu beschäftigen, wozu einem sonst häufig die notwendige Zeit oder die innere Ruhe fehlt.

Genau das habe ich jetzt getan. Das gerade erschienene Buch „Von Mougins nach Baden-Baden: Frieder Burda und die Kunst“, welches erst Mitte des Monats frisch im Hatje Cantz Verlag veröffentlicht wurde, zog aus irgendwelchen Gründen direkt mein Interesse auf sich.

Dabei sind solche kulturell eher hochtrabenden Werke ansonsten gar nicht unbedingt mein ‚Beritt‘. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme kann ich jetzt aber sagen, die dafür investierte Zeit hat sich vollends gelohnt. Weiterlesen

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Cartoons ohne Bilder #57


Beim Bäcker. Sechs Panels.

1. Verkäuferin: „Was darf es denn sein?“
Kunde: „Ein Brötchen.“
2. Verkäuferin nimmt das Brötchen mit der Zange.
3. Verkäuferin tut das Brötchen in eine Tüte.
4. Verkäuferin tippt Preis in die Kasse.
5. Verkäuferin legt die Tüte auf den Tresen.
6. Verkäuferin: „Darf es sonst noch was sein?“
Kunde: „Denken Sie nicht, ich hätte das mittlerweile gesagt?“

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Warum lacht denn niemand?

Es ist eigentlich zum Heulen. Oder zum Lachen. Warum lacht denn niemand? Darüber wundert sich unser Gastautor Felix Hau.

Im Fernsehen haben sie vorhin proklamiert, dass das Mieten von Ferienhäusern ein neuer Trend sei. Und sie haben erklärt, wie es funktioniert: Dass man da in einer Gruppe von Freunden hinfahren und sich die Kosten teilen kann.

In Garzweiler trampeln ein paar Tausend Jugendliche ein Rübenfeld tot, setzen sich dann freiwillig in eine Art künstliche Wüste und beklagen sich darüber, dass man ihnen dort weder Wasser noch Essen serviert. Weiterlesen

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Von der enormen Selbstüberschätzung des 37. Evangelischen Kirchentages in Dortmund

Das Stadion in Dortmund konnten die Gläubigen nicht einmal zur Hälfte füllen. Foto: Robin Patzwaldt

Es war das große Medienthema der vergangenen Tage. Vom 19. bis 23. Juni 2019 war der 37. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dortmund bundesweit in den Schlagzeilen. Viele bedeutungsvolle Worte erreichten aus der Ruhrgebietsmetropole das Ohr von Gläubigen und Ungläubigen im ganzen Lande.

So schön das für die Stadt Dortmund in Sachen Publicity und Medienpräsenz auch gewesen sein mag, dass eine Veranstaltung dieser Art ihr zu vermehrter Beachtung verhalf, die Teilnehmer und Organisatoren, wohl auch Teile der Medien, litten offenkundig an einer krassen Form der Selbstüberschätzung im Bezug auf die Bedeutung der Veranstaltung für die Gesellschaft in diesem Lande. Weiterlesen

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