Kultur

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Geierabend 2020 – „Mein Name ist Pott, RuhrPott“


Vom 3. Januar bis zum  25. Februar feiern die Geier auf Zeche Zollern in Dortmund

Vor 99 Jahren erblickte der große Komiker und Wattenscheider James Bond das Licht der Welt. So verrät es seine offizielle, weitgehend unbekannte Biografie. Grund genug für den Geierabend, die kommende Session unter das Motto: „Mein Name ist Pott, RuhrPott“ zu stellen.

Damit wird auch ein zweites Jubiläum gewürdigt: Der Hundertjährige, der in die Emscher sprang und sich auflöste. – Der Ruhrpott, genauer: der Regionalverband Ruhr (RVR), wird ebenfalls hundert Jahre alt. Nach dem gerade grandios gescheiterten Regionalplan ist zu fürchten, dass derlei Feiern beim Verband in Essen frühestens 2027 starten werden. Also springen die Weiterlesen

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Cartoons ohne Bilder #75


In der Bäckerei.
Kundin: “Ich hätte gern ein Dinkelkorn, bitte.“
Bäckerin: „Ach, da könnense einfach bei den Krümeln in der Ecke da schauen, da ist bestimmt eins dabei.“

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„Israelkritik“ in Mauershow: Geschäftsführer von Kulturprojekte Berlin entschuldigt sich

Moritz van Dülmen Foto: Kulturprojekte Berlin

Die  Kulturprojekte Berlin GmbH hat die im ZDF übertragene Show zum Mauerfall am 9. November organisiert und verantwortet. Ihr Geschäftsführer  Moritz van Dülmen sprach mit diesem Blog über die Kritik an der in Hebräisch eingeblendeten Parole „Schluss mit der Besatzung/Genug mit der Besatzung“: „Das war eine fahrlässige Schlamperei, für die ich  nur um entschuldigen bitten kann. Wir hätten das kontrollieren müssen.“ In dem  künstlerischen Video während des Auftritts von Sängerin Anna Loos seien  Sequenzen aktueller, friedlicher Protestbewegungen gezeigt worden. Weiterlesen

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Bochum: Songs & Lyrics by Ata Canani und „Neu in Deutschland“

In Köln und in der türkischen Community kennt ein jeder den Ata, wie er gerufen wird. Ein real Son of Gastarbeiter, der 1979 einen Auftritt bei Bio’s Bahnhof hatte. Sein Song, den er mit 15 schrieb, heißt „Deutsche Freunde“. Der Song ist heute eine Hymne der selbstbewußten „Gastarbeiter“-Musik. Das trifft es aber wirklich nur als halbherzige Genrebezeichnung. Denn Ata ist Deutscher, sang und singt auf Deutsch. Mit 12 vom Vater nachgeholt und hier beschult, setzte er sich mit diesem Land auseinander. Ata ist ein hervorragender Baglama-Spieler (längere Version der Saz). Seine Texte sind von seiner Hoffnung, seinem Leben und seiner Liebe zu den Menschen geprägt. Kitschig – vielleicht, aber wirklich bewegend. Ich habe kaum Menschen wie ihn getroffen – warmherzig, witzig und liebevoll…

Ata tritt heute um 20.00 Uhr in der Oval Office Bar im Schauspielhaus Bochum auf. Er begleitet die Autoren von „Neu in Deutschland“, eines Zeitungsprojekts. Leider kann ich nicht dabei sein, doch freue ich mich mit ihm auf heute Abend. Grüßt ihn von mir. „Freunde, Freunde, sie haben am Leben Freude.“

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Auch 30 Jahre nach ihrem Wegfall ist die Mauer noch immer in den Köpfen vieler

1986 an der Mauer in West-Berlin. Foto(s): privat

Als am 9. November 1989 in Berlin die Mauer fiel, da war das für mich, wie für Millionen andere Zeitgenossen auch, ein Ereignis, das mir die Freuden-Tränen in die Augen trieb. Ich war damals 18 Jahre alt und kurz davor mein Abi zu machen. Als Schüler hatte ich gerade einmal drei Jahre zuvor, die damals bei uns übliche Klassenfahrt nach West-Berlin gemacht, im Zuge des Aufenthalts auch den Ostteil besucht. Als 15-Jähriger waren die Erlebnisse in der damals noch geteilten Stadt für mich total beeindruckend.

Schon die Reise über die Transitstrecke mit dem Bus war ein Abenteuer der dunkleren Sorte. Grimmig dreinblickende DDR-Grenzer stellten gefühlt unseren kompletten Bus auf den Kopf. Grelle Scheinwerfer tauchten die Grenzanlagen in ein bedrohliches Licht. Bilder, die mir noch heute, über dreißig Jahre später, gut in Erinnerung sind. Weiterlesen

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