Kultur

  0

Das Ballett Dortmund ist für den „Tanzoscar“ nominiert

Hora von Edward Clug am Ballett Dortmund (Foto: Bettina Stöss)

Nach dem Schauspiel Dortmund, das dieses Jahr mit der „Borderline-Prozession“ zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, ist nun das Ballett Dortmund für einen der wichtigsten internationalen Preise im Tanz – oder genauer: Ballett – nominiert: Dem Prix Benois de la Danse, der im legendären Moskauer Bolschoi Theater verliehen wird. Die Compagnie von Xin Peng Wang wurde allerdings nicht mit einer der Choreografien ihren Leiters eingeladen, sondern mit dem dritten Teil des Abends „Kontraste“, dem rund zwanzigminütigen „Hora“, das der Leiter des slowenischen Nationalballetts Maribor Edward Clug mit den Tänzerinnen und Tänzern in Dortmund erarbeitet. Dennoch belegt die Einladung zum sogenannten „Oscar des Tanzes“ die enorme technische und kreative Leistungsfähigkeit der Dortmunder Compagnie und ihr internationales Niveau, das nicht zuletzt auch der intensiven Nachwuchsförderung mit dem Juniorballett NRW zu verdanken ist.

 

RuhrBarone-Logo
  0

100Blumen

100Blumen, Mittwoch, 24. Mai, 21.30 Uhr, Sonic Ballroom, Köln

RuhrBarone-Logo
  0

Uraufführung in Gelsenkirchen: „Der Rest ist Tanz“ – Dreiteiliger Ballettabend am Musiktheater im Revier

To The Moon And Back (Foto: Pedro Malinowski)

Am 20.5. hatte im Musiktheater im Revier der dreiteilige Ballettabend „Der Rest ist Tanz“ mit neuen Choreographien von Pontus Lidberg, Renato Paroni de Castro und Marguerite Donlon Premiere. Damit reiht sich die Compagnie von Bridget Breiner neben dem Dortmunder und dem Essener Ballett ein, wo unter dem Titel „Kontraste“ bzw. „3 by Ekman“ ebenfalls in den vergangenen Monaten dreiteilige Abende von Gastchoreografen gezeigt wurden. Es mag sein, dass Dortmund mit Richard Siegal, Johan Inger und Edward Clug und Essen mit Alexander Ekman die größeren Namen der Szene verpflichten konnte, doch das nur 14köpfige Ensemble des Balletts im Revier zeigt im Gegenzug von nur etwas weniger Weiterlesen

RuhrBarone-Logo
  0

Premiere in Oberhausen: Der Theatermacher von Thomas Bernhard

Martin Müller-Reisinger und Hartmut Stanke in „Der Theatermacher“ von Thomas Bernhard am Theater Oberhausen (Foto: Birgit Hupfeld)

Der scheidende Intendant Peter Carp zeigt am Theater Oberhausen als seine letzte Inszenierung „Der Theatermacher“ von Thomas Bernhard. Das kann man durchaus falsch verstehen. Buscon, Staatsschauspieler und nun mit seiner Familie und der von ihm verfassten Komödie „Das Rad der Geschichte“ auf Tournee durch die österreichische Provinz, gestandet im heruntergekommenen Saal der Gaststätte „Der schwarze Hirsch“ in Utzbach. Da braucht es nicht viel Fantasie, das Stück als Allegorie auf Peter Carp und Oberhausen zu lesen, Hasstiraden des größenwahnsinnigen Theatermachers Buscon auf Provinz, Publikum, Schauspieler und das Theater selbst inklusive.

In Kaspar Zwimpfers detailverliebten Bühnenbild samt Mausefalle und vergessener Luftschlange im Hirschgeweih finden sich dann aber keinerlei Hinweise auf das Oberhausener Weiterlesen

RuhrBarone-Logo