Vier Stücke aus „Some Like It Hot“

Marilyn Monroe und Tony Curtis in „Manche mögen´s heiß“ Foto: United Artists Lizenz: Gemeinfrei


Wer meinen Lieblingsfilm, den Filmklassiker „Some Like It Hot“ (1959), so wie ich unzählige Male gesehen hat, dürfte sich an diese Szene erinnern, als sich „Junior“ (Tony Curtis) und „Sugar“ (Marilyn Monroe) vermeintlich zum ersten Mal treffen, und zwar am Strand, als ein Ball in Richtung des vermeintlichen Millionärs „Junior“ fliegt und „Sugar“, die den Ball holen will, umfällt, nachdem dieser ihr das Bein gestellt hat. Von unserem Gastautor Emrah Erken.

Der Film spielt im Jahr 1929, oder genauer, da es einen eindeutigen Bezug zum „Valentinstag-Massaker“ vom 14. Februar 1929 gibt, genau zu dieser Zeit und die Tage danach. Es ist die Zeit des Hot Jazz, jener Musikrichtung, die mich seit über zwanzig Jahren beschäftigt und ununterbrochen begeistert. Alles andere, insbesondere auch die gesellschaftspolitischen Themen, über die ich hier poste, interessieren mich weitaus weniger.

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NRW: Kunstpreis als Belohnung für den Kampf gegen Israel?

K21 im Ständehaus in Düsseldorf Foto: Leoni1234 Lizenz: CC BY-SA 3.0

Hajra Waheeds große Leidenschaft jenseits der Kunst scheint der Kampf gegen Israel zu sein. Mit dem  Kunstpreis „K21 Global Art Award“ könnte sie dafür auch noch belohnt werden.

Einmal im Jahr verleihen die Freunde der Kunstsammlung in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen den Kunstpreis „K21 Global Art Award”. Bei dem geht es, folgt man der Homepage der Kunstsammlung, um Mut und Visionen: „Der K21 Global Art Award würdigt die Vision und den Mut von Künstler*innen am Anfang oder in der Mitte ihrer Karriere und wird jährlich an international anerkannte Kunstschaffende im Alter unter 45 Jahren vergeben werden. Der Preis trägt zur programmatischen Sammlungserweiterung des Museums bei und ergänzt die Bestände der Kunstsammlung um bedeutende internationale Stimmen.“

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FemRock Festival in Dorsten

Cherry Bomb aus Castrop-Rauxel sind eine der vier Bands heute im Billing | Foto: Cherry Bomb

Heute findet das FemRock Festival in Dorsten statt. Vier Bands werden gemeinsam im Treffpunkt Altstadt auftreten und ein starkes Statement für die Gleichberechtigung von Frauen setzen. werden ausschließlich Bands auftreten, an denen mindestens eine Frau beteiligt ist. Dies soll auf die Unterrepräsentanz von Frauen in der Musikindustrie aufmerksam machen und den weiblichen Musikern eine Bühne bieten.

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Ein weiteres Beispiel meiner frühkindlichen Indoktrination

Emrah Erken Foto: Olivier Brandenberg Lizenz: Copyright


Diejenigen, die meine Posts auf X lesen, erinnern sich vielleicht an den Tweet, in welchem ich über meine frühkindliche Indoktrination berichtete und wie ich gelernt hatte, Griechen zu hassen und wie ich diesen Hass erst nach Jahren ablegen konnte. Von unserem Gastautor Emrah Erken.

Nachfolgend möchte ich auf eine weitere frühkindliche Indoktrination eingehen, die mich nie verlassen hat, und zwar bis heute nicht und ich gedenke auch nicht, irgendetwas daran zu ändern, weil ich es auch nicht kann.

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Oli Hilbring im youtube-Roulette

Am 17. Mai zeigt Oli Hilbring sein neues Programm erstmalig im Bahnhof Langendreer / Bild: O. Hilbring

Zu den Hausaufgaben eines Cartoonisten gehört es, einen eigenen Zeichenstil zu entwickeln. Bei Oli Hilbring sind das Figuren mit dicken Knollennasen und Witzen, die auch schon mal mit der Tür ins Haus fallen. „Je größer die Nase, desto lustiger der Witz“, lautet die Devise unseres Bochumer Kalauerkönigs. Auch wir von den Ruhrbaronen lieben seinen Humor und seine Art zu zeichnen. Oli Hilbring hat ein Live-Programm entwickelt und kommt damit am 17. Mai in den Bahnhof Langendreer. Dann gibt es einen großen Abend mit Gags, Geistesblitzen und gezeichneten Bildern am laufenden Band. Tickets dafür sind hier erhältlich. Was sonst noch wichtig ist, erklärt Oli im youtube-Roulette.

Welcher Song repräsentiert für dich am besten das Ruhrgebiet?
Herbert Grönemeyer – Currywurst

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Die Kunst des Lügens: Ade Darmawan, BDS und Claudia Roth

Documenta 15 Friedrichsplatz 2022-06-21 by C.Suthorn cc-by-sa-4.0

Israel? Boykottieren? Aber nicht doch, erklärte Ade Darmawan dem Deutschen Bundestag, „wir ziehen es vor zusammenzuarbeiten“. Darmawan ist Kopf und Direktor von Ruangrupa, dem derzeit wohl bekanntesten Künstlerkollektiv der Welt, er ist es dank jener Documenta, die er dabei war zu zerschießen, als er neben Claudia Roth im Kulturausschuss saß. Derzeit zielt Darmawan auf die Biennale in Venedig, er fordert, na klar, den Boykott von Israel: Der Hass auf den jüdischen Staat ist der archimedische Punkt in der KI dieser Welt, ihrer Kunst-Intelligenz.

Berlinale oder Biennale, Triennale oder Documenta, man kommt durcheinander, wer gerade wo in Kunst macht gegen Israel. Derzeit geht es um die Kunst-Biennale in Venedig, 22 000 Leute, die sich im Kunstbetrieb verorten, verlangen den Ausschluss aller Israelis, die US-israelische Künstlerin Ruth Patir und deren beiden Kuratoren, Mira Lapidot und Tamar Margalit, gehen sie direkt an. Einer der 22 000: Ade Darmawan, vor fünf Jahren war er in Kassel als Sprecher und „Direktor“ von Ruangrupa vorgestellt worden, dem Kuratoren-Kollektiv der Documenta 15, die mit antisemitischen Ausfällen in die Kunstgeschichte eingegangen ist.

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