Gringo Mayer, Mittwoch, 10. April, 20.00 Uhr, Weststadthalle, Essen
Gringo Mayer, Mittwoch, 10. April, 20.00 Uhr, Weststadthalle, Essen

Die Reihe mit Lesungen und Gesprächen als Teil des Rathausclubbings im großen Ratssaal der Stadt Bochum, Willy-Brandt-Platz 2-6, geht weiter – im nun schon dritten Jahr. Am Mittwoch, 15. Mai, 19.30 Uhr, wird einer der wichtigsten Autoren der deutschsprachigen Literaturlandschaft erwartet: Ralf Rothmann.
Der Autor der wegweisenden Ruhrgebiets-Romane „Milch und Kohle“ oder „Junges Licht“ ist in der Region, in der er früher gelebt hat, nur noch selten zu erleben. Ralf Rothmann passt ideal in die Reihe im Rathaus, in der Kulturjournalist Max Kühlem Autorinnen und Autoren präsentiert, die eine Verbindung zum Ruhrgebiet haben, aber auch weit darüber hinaus rezipiert werden.

Sowas passiert, wenn man sich BDS ins Haus holt: ein „Klima der Angst“ quartiert sich ein, als „Kunsthauptstadt“ ist Berlin gefährdet „wie seit 1989 nicht mehr“. Schreibt wer? Die New York Times, sie hat entdeckt: Nicht der Boykott von Kultur ist verantwortlich für den Niedergang der „internationalen Kulturhauptstadt“ Berlin, sondern „a small website from the provincial city of Bochum“.
Selten gehe es gut aus, „wenn Kultur für politische Zwecke eingesetzt wird“, erklärt die New York Times in ihrer jüngsten Wochenend-Ausgabe, sie wird in einer Auflage von mehr 1 Mio verteilt. Einst sei Berlin ein „Leuchtturm der künstlerischen Freiheit“ gewesen, inzwischen sei „das Überleben der Stadt als Kunsthauptstadt in Frage gestellt oder vielleicht schon verloren“. Preise annulliert, Konferenzen abgesagt, Theaterstücke abgesetzt. Von Künstlern, die staatliche Zuschüsse empfingen, werde verlangt, „‚jede Form von Antisemitismus‘“ zu vermeiden („der Vorschlag wurde zurückgezogen“). Selbst Greta Thunberg, „the climate Cassandra“, sei in Deutschland „gecancelt“ worden, den chinesischen Dissidenten Ai Weiwei, einen weltweit hofierten Künstler, erfülle dies alles „mit Verzweiflung“, zitiert ihn die NYT.
Projcetor, Dienstag, 9. April, 20.00 Uhr Bumann & Sohn, Köln

In diesem Jahr feiert das Ruhrgebiet 25 Jahre Route der Industriekultur. Der Blick richtet sich einmal mehr auf die Vergangenheit und nicht in Richtung Zukunft.
1999, in dem Jahr, in dem die Internationale Bauausstellung Emscher Park zu Ende ging, wurde die Route der Industriekultur eröffnet. Sie sollte sowohl bei den Menschen im Ruhrgebiet das Bewusstsein für

Im Ruhrgebiet lebten im vergangenen Jahr rund eine Million Menschen allein. Eine aktuelle Statistik des Landesamtes IT.NRW auf Basis erster Ergebnisse des Mikrozensus weist für das Jahr 2023 genau 1.039.000 Einpersonenhaushalte in den Städten und Kreisen der Region aus. Der Anteil der Einpersonenhaushalte lagt damit bei knapp 41,3 Prozent – auf ganz NRW bezogen liegt der Anteil bei 40,0 Prozent.

Das Festival BLAUES RAUSCHEN präsentiert in seiner 6. Ausgabe vom 24.Mai 2024 bis zum 08. Juni 2024 ein internationales Programm zeitgenössischer künstlerischer Auseinandersetzungen mit audiovisuellen Kreativ- und Produktionstechniken aus den künstlerischen Randbereichen zwischen Avantgarde, Krach-Kunst und anverwandten Soundexperimenten.

Das Beste was man über die Kulturszene in Deutschland nach den Pogromen der Hamas schreiben kann war, dass es meistens ruhig blieb. Meldeten sich „Kulturschaffende“ doch einmal zu Wort,