Ruhrpott Rodeo 2024: „Das Ganze ist auch ein Experiment und Kunstprodukt.“

Licht aus – Sopt an – das Ruhrpott Rodeo gilt als eines der beliebtesten Festivals in NRW| Foto: Klaus Homann

Dieses Jahr wartet das beliebte Punk-Rock-Open Air (05.- 07. Juli) mit so unterschiedlichen Bands und Kollektiven, wie Pussy Riot und Bad Religion, Sum 41 oder Money Boy auf. Für den Rodeo-Nachwuchs-Wettbewerb haben sich sage und schreibe rund 500 Bands beworben, die besten sieben davon stehen morgen, Samstag, den 11. Mai, auf der Bühne vom Essener Club Turock. Und deren Gewinner zieht Anfang Juli hoch nach Hünxe, um mit den Suicidal Tendencies oder den Toy Dolls die Bühne zu teilen. Das – und vieles mehr – erklärt Alex Schwers vom Ruhrpott Rodeo im Interview.

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Dortmund: NRW-Kulturministerin Ina Brandes und Autorin Thea Dorn über die politische Verantwortung von Künstlern

Thea Dorn Foto: Elena Ternovaja Lizenz: CC BY-SA 3.0


Seit Beginn der Intendanz von Heribert Germeshausen an der Oper Dortmund findet jedes Jahr in zeitlichem Kontext zu Richard Wagners Geburtstag ein Festivalformat mit angeschlossenem Symposion statt.

Der Wagner-Kosmos verbindet Wagners Schaffen mit Neuinszenierungen historisch wichtiger oder zukunftsweisender Werke von Vorläufern, Zeitgenossen, Antipoden und Nachfolgern des Komponisten. In dem von Heribert Germeshausen konzipierten Festival moderiert die Autorin Thea Dorn am Samstag, 11. Mai 2024, um 16 Uhr ein Kolloquium zum Thema  „Kunst und

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Terror aus Teheran in Bochum: Über Ramin Y, der Judenhass mit Lifestyle zu Pop verrührt hat

„Everything is possible“: Screenshot der Instagram-Seite von Ramin Yektaparast

Er war Drahtzieher der Anschläge auf die Synagogen in Bochum und Essen: Ramin Yektaparast (36) hat organisierte Kriminalität mit Lifestyle und beides mit gottesstaatlichem Terror verschlagen, letzte Woche wurde der NRW-Iraner in Teheran erschossen.

Der Anruf kam am Mittag des 16. Novembers 2022 „in einem über WhatsApp geführten Videotelefonat“. Babak J., 35jähriger Familienvater aus Dortmund, erhält den Auftrag, einen Brandanschlag auf die Synagoge in Bochum zu verüben. Die Order erteilt ihm „E.“, der wiederum handelt im Auftrag „von staatlichen Stellen der Islamischen Republik Iran“, so hat es das Oberlandesgericht Düsseldorf festgestellt. Dessen 6. Strafsenat hat Babak J. im vergangenen Dezember zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt und festgehalten, wie kurz die Wege sind, die der Terror geht, um aus Teheran ins Ruhrgebiet zu kommen: Zwischen Auftrag und Anschlag lagen keine 36 Stunden. Teils minutengenau zeichnet die Urteilsbegründung nach, wie Babak J. versucht, seinen Kumpel „G.“ als Mittäter zu gewinnen, der zögert, hält ihn hin; erst gegen Mittag des Tattages kauft J. in Essen die Requisiten seines Molotow-Cocktails ein, „eine leere Glasflasche und ein Geschirrtuch“ sowie „Haushaltshandschuhe“. Gegen 17 Uhr teilt „G.“ ihm per Kurznachricht mit, er habe ihn und seinen Plan  –  „G.“ geht davon aus, dass die Synagoge in Dortmund angegriffen werde  –  längst der Polizei gemeldet, und Babak J.?

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„Je stärker die Genderperspektive in der Forschung, desto geringer die wissenschaftliche Qualität“

Philipp Hübl auf der Frankfurter Buchmesse 2018 Foto (Ausschnitt): Martin Kraft Lizenz: CC BY-SA 3.0

Unsere Gastautorin Anna Maria Loffredo teilt Philipp Hübls kritische Sicht auf das postmoderne Ideologienbündel.

Ich verstehe mich offen gestanden als Frau, ziemlich genau als Cis-Frau, jedoch nicht als pansexuell. Können Sie mir hier schon nicht mehr folgen? Dann verfügen Sie nicht über das Distinktionsvermögen der kreativen Klasse, die sich betont progressive Werte zuschreibt. Selten lassen Köpfe, die sich als Innovationstreiber des moralisch einwandfreien Lebens verstehen, eine Möglichkeit aus, sich als solche rhetorisch versiert gegenüber Nicht-Wissenden in Szene zu

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Internationale Kurzfilmtage Oberhausen verleihen Auszeichnungen

Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, Foto: Ulrike Märkel

Die Preise der 70. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen mit einem Preisgeld von insgesamt 43.000 Euro wurden  vergeben.

Im Internationalen Wettbewerb ging der mit 8.000 Euro dotierte Große Preis der Stadt Oberhausen an den chinesischen Regisseur Wang Zhiyi für seinen Film „Chūn Èr shí sān (Spring 23)“. Den Hauptpreis der Internationalen Jury

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