Still Talk, Freitag, 24. März, 20.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Still Talk, Freitag, 24. März, 20.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen

Er kämpfe für BDS, weil BDS für Menschenrechte kämpfe, sagt Roger Waters. BDS sagt, man kämpfe gegen Juden. Wie es aussieht, will Waters vor Gericht ziehen, um klären zu lassen, ob er ein Antisemit sei oder doch.
Noch ist offen, ob Roger Waters, Ex-Bassist von Pink Floyd, alle sechs Farewell-Konzerte in fünf deutschen Großarenen wird geben können. Am 24. Februar hatten die Stadt Frankfurt und die hessische Landesregierung angekündigt, das für Ende Mai geplante Konzert des Ex-Bassisten von Pink Floyd abzusagen, man werde den Vertrag mit Waters Agentur „unverzüglich aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen“. Das Kündigungsschreiben werde derzeit vorbereitet, berichtet die FRANKFURTER RUNDSCHAU, noch lassen sich Tickets für Waters Konzert in der Festhalle Frankfurt kaufen, aktueller Preis: 465,72 €. Auch in München lässt die Stadt die Möglichkeit prüfen, Waters Konzert in der städtischen Olympiahalle abzusagen.
Vergangene Woche nun teilte Waters über seine Anwälte mit, er werde alle Versuche, „ihn zum Schweigen zu bringen“, anfechten und für sein „Menschenrecht auf Meinungsfreiheit“ vor Gericht ziehen: Die geplanten Konzertabsagen, so die Kölner Kanzlei Höcker, „beruhen auf der falschen Anschuldigung, Roger Waters sei antisemitisch, was er nicht ist“. Um zu klären, ob Waters seine Konzerte spielen kann oder nicht, muss also, Waters Anwälten zufolge, erstens geklärt werden, wer es ist, der da spielen will, ob ein Antisemit oder keiner, und zweitens, ob Antisemitismus als „wichtiger Grund“ gelte, Waters die Tür zu weisen.
Milliarden, Donnerstag, 23. März, 20.00 Uhr, Gebäude 9, Köln

Zusammen mit der SPD Herne und der AWO Ruhr-Mitte veranstaltet das Herner Literaturhaus am kommenden Donnerstag (23. März 2023) eine Lesung zum Thema „90 Jahre Ermächtigungsgesetz“ – und dem damit verbundenen Beginn der NS-Diktatur in Deutschland. An diesem Abend wird ein neues Buch über die Herner Reichstags-Abgeordnete Berta Schulz präsentiert, welches der Herner Historiker Ralf Piorr geschrieben hat.
The 69 Eyes, Dienstag, 21. März, 20.00 Uhr, Zeche, Bochum

120 kurze Arbeiten in fünf Wettbewerben wurden für die 69. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen vom 26. April bis 1. Mai ausgewählt. Die Auseinandersetzung mit politischen Themen zieht sich dabei durch alle
Pyrolator, Samstag, 19. März, 19.00 Uhr, Christuskirche, Bochum
Fiddler’s Green, Samstag, 18. März, 19.00 Uhr, Turbinenhalle, Oberhausen

Die Qualitäten des Podcasts „Natürliche Ausrede“ haben wir an dieser Stelle schon häufiger gelobt, vor allem die Folgen mit dem Filmemacher und Sozialarbeiter Sascha Bisley oder China-Experte Dr. Tim Rühlig schlugen hohe Wellen. In der aktuellen Folge Nr. 152 ist Ruhrbarone-Autor Peter Hesse zu Gast, zu einem späteren Zeitpunkt soll auch Stefan Laurin von Talk-Host Christopher Brauks eingeladen werden.
Der freie Autor Peter Hesse ist in Dortmund geboren, seit 2019 arbeitet und lebt er in Herne. Er schreibt über die Gegenwart und Historie des Ruhrgebiets, sowie die dort anzutreffenden Kuriositäten und Charaktere. Wobei das nicht selten Ein- und Dasselbe ist.