Hinrichtung des iranischen Bloggers Ruhollah Zam: PEN fordert Straßenumbenennung in Berlin

Ruhollah Zam Foto: MojNews Lizenz: CC-BY 4.0

Das deutsche PEN-Zentrum ist zutiefst entsetzt über die Hinrichtung des iranischen Journalisten und Oppositionellen Ruhollah Zam. Die Ermordung des Regimekritikers muss diplomatische und wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Darüber hinaus regt der PEN an, den Teil der Podbielskiallee, an der sich die Iranische Botschaft befindet, also jenen Teil südöstlich der Koserstraße, in Ruhollah-Zam-Allee umzubenennen.

„Wir bitten den Berliner Senat eindringlich, sich diese Idee zu eigen zu machen und eine solche Umbenennung schnellstmöglich zu veranlassen, damit fortan jedes Schreiben an die Iranische Botschaft mit der Adresse Ruhollah-Zam-Allee an dieses abscheuliche Verbrechen erinnert“, so Vizepräsident Leander Sukov.

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BDS-Unterstützer: Wenn kritische Künstler es ernst meinen würden, würden sie deutsche Steuergelder boykottieren

Inke Arns, Künstlerische Leitung Hartware MedienKunstVerein (HMKV)

Nach der „Initiative GG 5.3. Weltoffenheit“ , in der sich vor allem Intendanten und andere Kulturmanager zusammen geschlossen haben, melden sich nun über 1000 andere „Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Schriftsteller*innen und Kulturschaffende“ zu Wort, um für das Recht auf Israelboykott und die Zusammenarbeit mit Antisemiten zu streiten. Leider

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Initiative GG 5.3 Weltoffenheit: Antisemitisches Gatekeeping

Netta Foto: Raimond Spekking Lizenz: / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Führende Repräsentanzen der öffentlichen Kultur und Wissenschaft plädieren dafür, BDS zu akzeptieren, die antisemitische Boykottkampagne gegen Israel. Gleichzeitig warnen sie vor einer „Logik des Boykotts“. Ihre „Initiative Weltoffenheit“ fällt der privaten Kulturbranche in den Rücken und darum hinter gesellschaftliche Standards zurück. Unser Gastautor Thomas Wessel ist Pfarrer der Christuskirchen Bochum.

Das „Plädoyer“ für die Boykottbewegung BDS hat die „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“   –  am ersten Tag von Chanukka veröffentlicht, dem jüdischen Lichterfest, eine sagenhafte Ignoranz  –  mitten in die Corona-Krise hinein getextet: die private Kulturbranche am Boden, das Weihnachtsgeschäft zerschlagen, eine ungewisse Saison vor Augen. In den kommenden

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Cartoons ohne Bilder #115


Ein großer Supermarkt, ein typisches deutsches Rentnerehepaar, drei Panels.
1. Der Mann biegt in einen Gang ab. Freudiges Gesicht. Frau zeigt seeliges Grinsen. Sprechblase Mann: „Schau mal, Ingeborg: Orientalische Spezialitäten!“
2. Mann grinst immer noch selig, betrachtet Gläser mit eingelegten Peperoni. Frau guckt misstrauisch auf eine Frau mit Kopftuch.
3. Mann guckt erschrocken. Sprechblase über seiner Frau: „Warte mal, Herbert! Ich glaube, das ist nicht Spezialitäten. Das ist die Abteilung, wo die Ausländer ihr Zeug kaufen tun!“

Initiative GG 5.3 Weltoffenheit: Die geheuchelte Sorge um die „Marginalisierten“

Wichtige Stimme Afrikas, für die sich der postmoderne Wanderzirkus nicht interessiert: Unternehmer Strive Masiyiwa Foto: Entrepreneurs4Africa Lizenz: CC BY-SA 4.0

Angeblich gilt die Aufmerksamkeit der Initiative GG 5.3 Weltoffenheit den „Marginalisierten“ und ausgeblendeten Stimmen. Doch gerade diese Menschen interessieren die Mitglieder der Initiative nicht. Ihre Stimmen würden die postmoderne Kulturschickeria irritieren.

Warum muss man Antisemiten, die von der Vernichtung der Juden träumen und mit der BDS-Kampagne eine Initiative unterstützen, die, wenn auch erfolglos, auf dieses Ziel hinarbeitet? Niemand ist so dumm zu sagen, dass es darum geht, auch in Deutschland wieder staatlich finanziert den Holocaust so relativieren möchte, wie es in postkolonialen und postmodernen

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Staatskünstler wollen mehr Antisemitismus wagen

Auch PACT-Intendat Stefan Hilterhaus will wieder mit Antisemiten plaudern können Foto: Spyrosdrakopoulos Lizenz: CC BY-SA 4.0

Zahlreiche Intendanten, unter anderem von PACT-Zollverein, der Berliner Festspiele und Deutschen Theaters Berlin wollen den BDS-Beschluss des Bundestages kippen. 
Sie wollen mit Antisemiten in staatlich finanzierten Räumen diskutieren und dafür mit Steuergeldern bezahlt werden.

Die „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ hat sich heute mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt und will, dass der Bundestagsbeschluss, der verhindert, dass Organisationen, welche die antisemitische BDS-Initiative unterstützen, deren Ziel die Vernichtung Israels ist, gekippt wird.

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Kaiser Franz: „Wir wollen doch alle in naher Zukunft wieder eine „normales“ Leben führen, oder?“

Die Corona-Pandemie betrifft bekanntermaßen in besonderem Maße auch die unzähligen Künstler im Lande, denen viele Möglichkeiten ihres Wirkens seit Monaten genommen wurden und werden.

Für die Ruhrbarone hat Autor Robin Patzwaldt in dieser woche ein Interview mit ‚Kaiser Franz‘ geführt, einem 33-jährigen Musiker aus dem Ruhrgebiet, der sich trotz aller Rückschläge und Schwierigkeiten seinen Optimismus nicht hat nehmen lassen.

Kaiser Franz veröffentlicht am 11. Dezember seine aktuelle Single „HURRA HURRA“. Ein willkommener Anlass sich einmal über die schwierigen vergangenen Monate und die Herausforderungen der Zukunft zu unterhalten

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Festivals 2021: Hoffen auf Apps und Impfung

Foto Bochum Total 2016 / Michalak


Der Festivalsommer 2020 fiel wegen der Coronapandemie aus. Nun hoffen die Veranstalter auf das kommende Jahr und die Impfung.

Für Millionen Musikfans gehören Festivals seit Jahrzehnten zum Sommer dazu. Doch wo sonst Bands gefeiert werden, herrschte in diesem Jahr Stille.

Auch bei Alex Schwers ging 2020 nichts. Schwers organisiert mit dem Ruhrpott-Rodeo in Hünxe das größte Punk Open-Air-Festival der Republik. Um die 9000 Besucher kommen jedes Jahr auf das Freigelände am Flugplatz Schwarze Heide, um Bands wie Dropkick Murphys, Bad Religion oder Acht Eimer Hühnerherzen zu hören. Im vergangenen Sommer musste Schwers das

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Achim Reichel: ‚Ich hab das Paradies gesehen‘ – Etwas verspätete Aufklärung über die Jugendzeit

Ich muss vorwegschicken, dass der Musiker Achim Reichel in meinem Leben eine ganz ähnliche Rolle einnimmt, wie es Hannes Wader tut, dessen Buch ich hier im Blog ja kürzlich auch schon einmal kurz vorgestellt hatte.

Nun, auch der Name Reichel ist für mich nach all den Jahren zuallererst verbunden mit meiner eigenen Kindheit, den stundenlangen Autofahrten quer durch Deutschland auf der Rückbank im PKW meiner Eltern, bei denen ich mich der Musikauswahl meines Vaters als Kind nicht wirklich entziehen konnte. Zugegebenermaßen nicht die allerbeste Voraussetzung um sich eine Biografie anzuschauen. Doch es hat sich gelohnt!

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049 – The Boys und Damengambit

In dieser Folge sprechen Robert und Max abschließend über die zurückliegende Staffel von „The Boys“ und den Netflix-Hit „Damengambit“. Außerdem verreißt Robert „Raised by Wolves“ und „Motherland: Fort Salem“ und Max lobt „The Undoing“ und „Mrs. America“. In den News sprechen die beiden über die neue Netflix-Serie von David Lynch, die für 2021 angekündigt ist.

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