Lasst uns die Feiertage über an unseren Bikini-Figuren arbeiten

Freut euch auf den kommenden Sommer

In knapp zwei Wochen werden die Tage wieder länger, dann sind es noch gut zwei Monate bis zum Beginn des Frühlings. Dann wird es wärmer, werden schon Millionen geimpft sein und so langsam wird die Pandemie auslaufen. Die Infektions- werden ebenso sinken wie Todeszahlen und wir kommen nach dem Winter aus unseren Häusern und Wohnungen raus, gierig auf das Leben, auf das wir dann über ein Jahr verzichten mussten. Bis dahin wird es bitter. Januar und Februar werden wahrscheinlich die schlimmste Monate der Pandemie. Aber ihr Ende ist absehbar.

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Cartoons ohne Bilder #114


Ein Gerichtssaal. Sprechblasen über dem Richter und dem Angeklagten.
Richter, streng: „Sie wurden als der berüchtigte Kannibale von Neustadt überführt, der sechs Mitmenschen verspeist hat. Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung vorzubringen?“
Angeklagter, mit glaubwürdiger Unschuldsmiene: „Aber das war doch immer nur Fleisch von glücklichen Menschen. Aus der Region!“

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2020 – ein Jahr im Nebel

Das Jahr 2020 fühlte sich oft unwirklich an – so wie dieser Sonnenuntergang auf Halde Hohewart | Foto: Lola Hesse

Das abgelaufene Jahr war bestimmt von der Corona-Pandemie, unsere Mitbürger zeigten sich von ihrer Hamsterkaufseite: Toilettenpapier, Nudeln und Hefe wurde mit ungebremster Raffgier bis an die Decke gehortet. Wo stehst du? Was bewegt dich? Wohin gehen wir? Das habe ich mich in diesem Jahr häufiger als sonst gefragt. Das öffentliche Leben, was in meinem kleinen Horizont vor allem durch kulturelle Ereignisse lebt, ist auf ein Minimum eingedampft worden. In vielen Ländern gab es sehr strikte Quarantäne-Maßnahmen und andere Ausgangsbeschränkungen – in meiner kleinen Welt natürlich auch. Für diesen Jahresrückblick habe ich in meinen Erinnerungen gekramt und ein paar Eindrücke in den Fokus gerückt.

Januar
Die Silvester-Party, die ich im Dortmunder Kreuzviertel besuche, ist kein Fest, wo bereits zu früher Stunde die Löcher aus dem Käse fliegen. Wir sitzen am Tisch, reden und verdrehen uns in Anekdoten. Ich halte mich den ganzen Abend an nur zwei Bier fest, damit ich mein Auto stehenlassen muss. Gegen 3 Uhr früh breche ich auf und kurz nachdem ich von der A45 auf die A42 Richtung Herne biege. Plötzlich bin ich in einer Nebelwand gefangen und kann nur noch im Schneckentempo fahren, weil ich nur weißen Nebel sehe. Von einer Kolonne mit Rettungswagen werde ich überholt und die sperren Höhe Castrop-Rauxel-Bladenhorst die Autobahn ab. Es dauert ewig bis Polizei und Rettungskräfte die Situation im Griff haben, denn mehrere PKWs haben sich ineinander verkantet. Gegen sechs Uhr bin ich zu Hause – und denke noch oft an diese Nebelwand, die für das Jahr wirklich prophetische Züge hatte. Denn der Nebel verschwindet einfach nicht.

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Buchtipp: Antisemitismus für Anfänger

Da bin ich doch dieser Tage in der lokalen Buchhandlung, um ein bestelltes Buch abzuholen, da fällt mir das Cover eines Buches auf. Partyszene, zwei Frauen unterhalten sich: „Ihr konvertiert zum Judentum? Warum?“ – „Wir wollen auch Teil dieser Weltverschwörung werden.“ Ich musste laut lachen und habe diese Anthologie von Mirim Halberstam sogleich legal in Besitz genommen.

Von unserem Gastautor Thomas Weigle.

Es ist ein vergnügliches Büchlein, in dem sich Karikaturen mit kurzen, aber amüsanten Texten abwechseln. Zwei Männer sitzen in der Sauna: „Ich sehe sie sind beschnitten. Was sagen sie als Experte zum Nahostkonflikt?“

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Neue Nähe: Digitale Premieren am Schauspiel Dortmund

Der Dino hat sich bei der Spielzeiteröffnung im September vorgestellt – und taucht auch bei „Abgedreht“ wieder auf / Copyright: Florian Dürkopp

Mit der neuen Filmserie „Abgedreht!“ in der Regie von Intendantin Julia Wissert geht es los: Das Schauspiel Dortmund blickt ab der Premiere am Freitag, 11. Dezember (19 Uhr), mit Mini-Folgen wöchentlich hinter die Theaterkulissen, stellt die Menschen und ihre Berufe vor und nimmt das Publikum virtuell mit: Requisite, Garderobe, Licht, Ensemble, Bühnenmeister, Regie, Druckerräume, Dramaturgie, Proben, Fundus, Ton, KBB, Foyer, Studio, Säle, Sicherheit,

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Frank Goosen startet Literaturshow auf Streaming-Portal

Frank Goosen | Fotocredit: Martin Steffen

Ruhrgebiets-Autor Frank Goosen startet ein neues Veranstaltungsformat: Ab Montag, 7. Dezember, geht er monatlich mit dem Stream „Goosen und Gäste – Unterhaltung mit Büchern“ bei www.streamfood.tv auf Sendung. In den ersten beiden Folgen der Online-Literaturshow empfängt der Autor Moderatorin und Journalistin Jessika Westen und den Berliner Autor Alexander Kühne als Gäste. In einem Weihnachtsspecial wird Frank Goosen zusammen mit Micky Beisenherz Bücher vorstellen, die sich als Geschenke zum Fest eignen. Gesendet wird aus der Bochumer Kultkneipe „Haus Fey“.

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Der M1 wird die Apple-Kultur verändern

MacIntosh Classic mit Tintenstrahldrucker Stylewriter Foto: AlejandroLinaresGarcia Lizenz: CC BY-SA 4.0

Im Januar 1992 kaufte ich meinen ersten Mac: Einen Classic mit einem Acht-Zoll schwarzweiß Monitor. Sein 68.000er Prozessor hatte eine Leistung von acht Megahertz. Es war derselbe Prozessor, der bis dahin meinen ersten Computer angetrieben hatte, einen Ende 1987 erworbenen Atari1040st. Bis ich 1994 auf den Apple LC umstieg, der einen 68030er mit 16 Megahertz hatte, kam ich also mit einem, Prozessor aus, der 1984 zum ersten Mal verbaut

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„Das Büro ist ein Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel“ 

Gil Yaron Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Im Januar eröffnete das Land Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv ein Büro.  Die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen Israel und NRW soll noch intensiver werden.

Seit Januar ist Gil Yaron der Leiter des neu eröffneten „Büros des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur“ in Israel. Drei Mitarbeiter in Tel Aviv und zwei in Düsseldorf arbeiten daran, die Beziehungen zwischen Israel und NRW auszubauen. Die Menschen aus beiden Ländern sollen voneinander lernen, sich austauschen und zusammenarbeiten. Dabei geht es, das ist Yaron, der zuvor Israel-Korrespondent der Welt war, wichtig, nicht nur um Wirtschaft: „Wir wollen die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und

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Barack Obamas neues Buch ‚A Promised Land‘ versöhnt den Leser ein Stück weit mit den USA

Als langjähriger ‚Fan‘ der USA konnten einen die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre dort durchaus besorgen. Über die ‚Taten‘ des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump haben wir uns auch hier im Blog regelmäßig in diversen Diskussionen ausgetauscht.

Das Kapitel des Republikaners Trump endet in wenigen Wochen, wenn keine unvorhergesehenen Sachen mehr geschehen. Der Demokrat Joe Biden wird ab Januar 2021 die Politik der USA prägen. Viele Beobachter hierzulande empfinden das als eine Erleichterung.

In der Erwartung einer dann in wesentlichen Punkten deutlich veränderten Politik bietet es sich aktuell an das neue Buch von Trumps demokratischen Vorgänger, Barack Obama, einmal zur Hand zu nehmen. In ‚A promised Land‘ (auf Deutsch ‚Ein verheißenes Land) wirft dieser einen ausführlichen, äußerst lesenswerten Blick zurück auf sein bisheriges Leben und insbesonders auch auf seine Jahre im Weißen Haus in Washington.

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