Bird Berlin, Mittwoch, 17. Mai, 21.00 Uhr, Rekorder, Dortmund
Bird Berlin, Mittwoch, 17. Mai, 21.00 Uhr, Rekorder, Dortmund
Black Mambas, Dienstag, 16. Mai, 21.00 Uhr, Sonic Ballroom, Köln
Seit Oktober letzten Jahres ist Steffen Henssler mit seinem mittlerweile dritten Tourprogramm „Henssler tischt auf“ unterwegs.
Heute Abend war Zwischenstopp im ausverkauften Colosseum Theater in Essen.
Steffen Henssler, gelernter Koch, Kochbuchautor und Fernsehkoch, kann mittlerweile auf eine bemerkenswerte Karriere zurückblicken.
Nach seiner Kochlehre in einem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant, entdeckte er schnell seine Vorliebe für Sushi, investierte einen Lotto-Gewinn von damals 44.000 D-Mark und besuchte in Los Angeles eine von japanischen Meistern geführten Sushi-Akademie. Henssler machte dort als erster Deutscher den Abschluss als „Professional Sushi Chef“ mit Bestnote. Im Anschluss daran arbeitete Henssler in mehreren amerikanischen Restaurants.
2001 eröffnete er dann in Hamburg, zusammen mit seinem Vater, der ebenfalls Gastronom ist, das Restaurant Henssler & Henssler. Acht Jahre später folgte das Restaurant ONO by Steffen Henssler und im selben Jahr wurde er von WWF zum “Meeresanwalt” ernannt.
Es folgten 2015 die Gründung seiner Kochschule/Eventfläche „Hensslers Küche“ und aktuell die Eröffnung seines drittes Restaurant „Ahoi“, ebenfalls in Hamburg.
Nebenbei arbeitete er steil an seiner Fernsehkarriere, “Ganz & Gar Henssler”, “Die Küchenschlacht”, “Grill den Henssler – Die neue Kocharena” und “Der Restauranttester” sind nur die größten Stationen, in denen er zu sehen war.
Auch das ist noch nicht alles. Im Mai 2011 stellte Henssler erstmals live vor Publikum seine Kochshow „Meerjungfrauen kocht man nicht!“, vor und tourte damit durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im April 2015 startete Henssler mit seinem zweiten Programm „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise!“.
Und auch sein aktuelles und drittes Tourprogramm „Henssler tischt auf“ ist wieder ein sensationeller Erfolg. Egal mit welchen Erwartungen man in einen Abend mit Steffen Henssler geht, sie werden immer bei weitem übertroffen und am Ende will man den Saal gar nicht mehr verlassen. So auch heute Abend in Essen. Trotz einer Verletzung hat das Multitalent sein Programm professionell und konsequent durchgezogen und sich im Anschluß noch Zeit für seine Fans genommen.
Steffen Henssler bereitete seinen Gästen über zwei Stunden lang ein Live-Erlebnis der ganz besonderen Art und hat wieder mal bewiesen, dass er nicht nur ein herausragender Koch, sondern auch ein toller Entertainer ist. Spontan, witzig und doch sehr konzentriert bei der Sache. Sein Programm ist unglaublich abwechslungsreich und er präsentierte es auf eine sehr natürliche, charmante und witzige Art und Weise. Dabei vergaß er nie sein Publikum mit einzubeziehen, die angerichteten Speisen wurden unter den Gästen verteilt und absolutes Highlight war eine ebenso wie Henssler sympathische und schlagfertige ältere Dame, die mit ihm zusammen in einer Zwei-Mann-Kochjacke kochen durfte. Der gesamte Abend war ein Riesenvergnügen, es gab tolle Kochtipps, die natürlich auch live und mit Show-Effekten präsentiert wurden, mal mit, mal ohne Gäste aus dem Publikum, Henssler erzählte kleine Anekdoten aus seinem Leben, es gab kleine Einspiler aus seinen TV Shows und das alles immer mit der richtigen Mischung aus Ernst, Respekt, Humor und Leichtigkeit.
Nächste Show am 24.05.17 – Essen, Colosseum Theater, TV-Aufzeichnung, Ticket kaufen!!
Veranstalter : Konzertbüro Schoneberg
Bryan Ferry, Montag, 15. Mai, 20.00 Uhr, Mitsubishi Electric Halle, Düsseldorf

Nacheinander steigen Tanzende auf das erhöhte, graue Bühnenquadrat. Im fahlen Licht stehen sie mit dem Rücken zu den Zuschauern, verschränken die Hände über dem Kopf und drehen ihre Schultern. Eine schnelle mechanische Bewegung wie kleine Bauteile an einer komplexen Maschine. Die zwölf Frauen und Männer bewegen sich dabei langsam und scheinbar chaotisch auf der Bühne durcheinander, das Lichtdesign von Mehdi Toutain-Lopez isoliert fast wie im schwarzen Theater die nackten Arme von den in schlichte schwarze Wirkware gekleideten Körpern.
Kristof Hahn, Sonntag, 14. Mai, 20.30 Uhr, Megastore, Dortmund
Die 1973 in New York gegründetet Hardrock-Band KISS, um Sänger Paul Stanley alias The Starchild, bringen zur Zeit ihre explosive „Greatest Show On Earth” Live-Show im Rahmen ihrer Europa-Tournee 2017 in die Arenen Deutschlands.
Gestern Abend spielten die legendären Rock ’n‘ Roll Giganten ihr erstes von vier Deutschlandkonzerten vor 12.000 Fans in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle.
Dass sie nach ganzen 18 Jahren wieder dorthin zurückkehrten, wußte die Dortmunder gestern Abend sehr zu schätzen. Fans der ersten Stunden hatten ihre Kinder mitgebracht, die ihrerseits den noch nicht dem Kita-Alter entwachsene Nachwuchs auf den Schultern trugen, einige waren nach Vorbild ihrer Idole geschminkt.
Als mit etwas Verspätung gegen viertel nach neun vom Band Led Zeppelins „Rock and Roll“ als Intro ertönte und anschließend der schwarze Bühnenvorhang mit dem Band-Logo in den Graben fiel, brach die Hölle los in der Westfalenhalle.
Stroboskopblitze, Mitsing-Hymnen, Make-up und Feuerfontänen – Kiss-Konzerte sind ein immer wieder neu zusammengesetztes Mosaik aus Altbewährtem.
Dortmund durfte gestern Abend alles erleben.
Nach der Eröffnung mit dem Song „Deuce“ folgten mit „Shout It Out Loud“, „Lick It Up“ und wenig später „Lick It Up“ jede Menge Klassiker. Kiss trugen wie immer tonnenschwere glitzernde Kostüme am Körper, begaben sich unermüdlich auf meterhohen Plateauschuhen in Rocker-Posen, schwebten über dem Bühnenboden, Tommy Thayers schoss Feuerwerksraketen aus dem Gitarrenhals ab, es krachte, donnerte und blitzte, Bilder liefen über gigantische LED-Wände, und irgendwann spuckt Kiss-Gründer Gene Simmons zu dem markerschütternden „God of Thunder“ wieder Kunstblut und inszeniert seine Gruselshow, alles wie in den letzten Jahrzehnten zuvor auch.
Die Frage, die man sich bei Kiss-Konzerten somit stellen muss, ist nicht, was kommt – sondern lediglich, wann es kommt.
Und es ist grade diese Verlässlichkeit, die ihre enorme Anziehungskraft ausmacht. Fans wollen lieber das Bekannte hören und sehen, wo jeder mitsingen kann, in Nostalgie schwelgen, sich von den vier Horror-Showmastern zurück in ihre Jugend katapultieren lassen.
Die vier Musiker faszinieren aber auch erfolgreich generationsübergreifend und haben sich durch ihre legendären Bühnenoutfits quasi unsterblich gemacht. Ihre Shows, über die Jahre lediglich nur minimal verändert, sind zu einem Synonym für wahre Rock-Konzerte geworden. „You wanted the best, you got the best“. Hier sind die Fotos:
Kiss stehen außerdem noch in Stuttgart (13.5.), München (18.5.) und Frankfurt (23.5.) auf der Bühne.
Setlist
Rock and Roll, (Led Zeppelin cover), Deuce, Shout It Out Loud, Lick It Up, I Love It Loud, Firehouse, Shock Me, Guitar Solo, Flaming Youth, Bass Solo, God of Thunder, Crazy Crazy Nights, War Machine, Say Yeah, Psycho Circus, Black Diamond, Rock and Roll All Nite, Encore:, I Was Made for Lovin‘ You, Detroit Rock City
Veranstalter: Handwerker Promotion

Das ein schwurbeliger Film in Österreich in die Kinos kommt, wäre, im Kern, für uns als Ruhrgebietsblog eigentlich kein Thema. Wie die Kollegen von VICE allerdings berichten, ist es nicht irgendein Kino in Österreich, das seine Leinwand für solch einen gefährlichen Humbug zur Verfügung stellt, sondern es handelt sich um das UCI-Kino in der Millenium City in Wien. UCI betreibt in Deutschland und Österreich viele Megaplexe und formal sind die Firmenstandorte, Deutschland und Österreich, getrennt. Für Deutschland gilt jedoch, dass der Firmenstandort Bochum ist und damit sind wir als Ruhrgebietsblog wieder im Geschäft.
Nur um es noch einmal klarzustellen, die im Film „Vaxxed“ gezogenen Zusammenhänge zwischen Impfungen und Autismus entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage und sind reine Panikmache.
Radical Radio, Samstag, 13. Mai, 20.00 Uhr, AK47, Düsseldorf
Kiss, Freitag, 12. Mai, 20.00 Uhr, Westfalenhalle, Dortmund