Andreas Dorau, Freitag, 16. Mai, 20.00 Uhr, Christuskirche, Bochum
Andreas Dorau, Freitag, 16. Mai, 20.00 Uhr, Christuskirche, Bochum

So richtig cool ist der European Song Contest (ESC) eigentlich schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Deutschlands Rolle ist dabei festgelegt: Deutschland schickt Kandidaten, die bekommen den letzten Platz. Finanziert wird das Event auch mit deutschen Rundfunkgebühren, die an die European Broadcasting Union (EBU) gezahlt werden: 363.500 Euro (2015), 380.000 Euro (2017),400.800 Euro (2018), 405.100 Euro (2019), 396.452 Euro (2021), 407.000 Euro (2022), 473.000 Euro (2023), 454.905 Euro (2024),451.216 Euro (2025) – das ist nicht viel, wenn man bedenkt, was die alternative Produktion einer Samstagabend-Show kostet. Es ist aber sehr viel Geld, wenn man berücksichtigt, dass man alternativ auch einfach was aus der Konserve senden könnte. „Einer wird gewinnen“ mit Kuhlenkampf, eine ältere Folge der Hitparade oder der Pyramide mit Dieter-Thomas Heck. Zeitgemäßer, unterhaltsamer und spannender als der ESC wäre diese kostengünstige Samstagabendalternative zum Seniorenevent ESC allemal.
Der aktuelle Umgang mit Yuval Raphael, der Kandidatin aus Israel, wäre eine gute Gelegenheit die Finanzierung des Horror-Song-Contests zu überdenken und aus dem scheintoten Projekt auszusteigen.

Am kommenden Freitag um 19.30 Uhr stellt Philipp Peyman Engel, Chefredakteur des Jahres 2023, Ricarda Huch Preisträger und Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen, im Oval Office des Schauspielhaus Bochum sein autobiografisch geprägtes Buch „Deutsche Lebenslügen: Der Antisemitismus, wieder und immer noch vor.“ Mit den Ruhrbaronen sprach Philipp Peyman Engel über Antisemitismus in Deutschland, sein Verhältnis zum Schauspielhaus und die neue Bundesregierung.
Ruhrbarone: Vor etwas mehr als einem Jahr erschien dein Buch „Deutsche Lebenslügen: Der Antisemitismus, wieder und immer noch“. Darin beschreibst du nicht nur deine ganz persönlichen Erfahrungen mit Antisemitismus, sondern auch die Bedrohungen, denen Juden in Deutschland ausgesetzt sind. Es

Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg widmet dem Düsseldorfer Künstler Jörg Immendorff eine große Sonderausstellung mit dem Titel „Zeig was du hast“. Der Name stammt von einem seiner Gemälde und steht sinnbildlich für sein Werk.
Ab dem 16. Mai sind dort 22 bedeutende Arbeiten aus der Sammlung Ströher zu sehen, die exemplarisch für Immendorffs künstlerisches Schaffen stehen. Die Ausstellung läuft bis zum Frühjahr 2026.
Throwing Muses, Donnerstag, 15. Mai, 20.00 Uhr, Gebäude 9, Köln
Shonen Knife, Mittwoch, 14. Mai, 19.00 Uhr, Trompete, Bochum

Wer bei diesem wunderbaren Frühlingswetter einmal Lust auf eine kleine Zeitreise unter freiem Himmel hat, ist im münsterländischen Lüdinghausen genau richtig: Die Burg Vischering zählt zu den schönsten Wasserburgen Deutschlands und bietet ein rundum gelungenes Ausflugsziel für Familien, Geschichtsinteressierte und Genießer gleichermaßen.
Davon konnte ich mich an diesem Wochenende wieder einmal frisch überzeugen und habe für unsere Leser ein paar aktuelle Fotos von dort mitgebracht.

In gut 70 Tagen startet die Cranger Kirmes – Deutschlands zweitgrößtes Volksfest. Nur das Oktoberfest ist größer.
Die Veranstalter haben jetzt die wichtigsten Attraktionen für das diesjährige Fest bekanntgegeben. Den musikalischen Auftakt am 1. August übernimmt Maite Kelly. Die erfahrene Sängerin soll das
Big John Bates, Dienstag, 13. Mai, 19.30 Uhr, Druckluft, Oberhausen

Seit Dienstag ist Wolfram Weimer Kulturstaatsminister. Beim Thema Antisemitismus bezieht er – im Gegensatz zu seiner Vorgängerin Claudia Roth – klar Stellung.
Nur wenige Tage brauchte der neue Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, um deutlich zu machen, dass es mit ihm nicht so weitergehen wird wie unter seiner Vorgängerin Claudia Roth. Zwar