Emscherrenaturierung in Dortmund: Aus Scheiße wird wieder Landschaft

Blick auf die renaturierte Emscher im Dortmunder Norden. Foto(s): Robin Patzwaldt

Als Kind des Ruhrgebiets, das seit den 1970er-Jahren in dieser Region lebt, gehörte die verrohrte Emscher zu meinem Alltag. Fast egal, wo man hinkam – dieses verächtlich „Köttelbecke“ genannte Abwasserrohr gehörte irgendwie zum Leben dazu.

Deshalb war es auch für mich eine gute Nachricht, als vor einigen Jahren die Meldung die Runde machte, dass die Emscher – wenn auch für sehr viel Geld – zu großen Teilen renaturiert werden soll. So wohlwollend ich diese Neuigkeit damals auch zur Kenntnis nahm, so wenig habe ich mich in der Praxis über Jahre hinweg darum gekümmert. Immer wieder begegneten einem entsprechende Bauarbeiten, ohne dass ich sie intensiver in Augenschein genommen hätte.

Erstmals entdeckte ich dann vor einigen Jahren ein Stück der renaturierten, das heißt dort in erster Linie wieder offengelegten Emscher im Landschaftspark Duisburg-Nord. Hier hatte das Ganze mit Natur noch nicht wirklich viel zu tun – schließlich präsentierte sich der Fluss dort noch in einem offenkundig künstlichen Bett.

Doch immerhin

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Der Ruhrpilot

Hijabs Foto: Danny-w Lizenz: CC BY-SA 3.0


NRW:
Immer mehr Strafverfahren gegen Islamistinnen…KStA
NRW: Insolvenz-Alarm in NRW mit Rekordzahl…WA
NRW: Auch OVG Münster billigt Konzentration schwerer Krankenhausbehandlungen(€)…ÄZ

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Ralf Rothmann – Literatur zum Gehen, Hören und Erleben

Besucher des Ralf Rothmann-Weges im Oktober 2022 | Foto: Peter Hesse

Ralf Rothmann zählt zu den bedeutendsten Stimmen der Gegenwartsliteratur aus dem Ruhrgebiet. Um sein Werk einem breiteren Publikum näherzubringen, feiert am Samstag, dem 12. Juli 2025, der dritte Audio-Walk unter dem Titel „Overhausen“ Premiere.

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„Passt aufeinander auf, bleibt eine Gemeinschaft“

Essens OB Thomas Kufen (CDU) und Anton Tsirin von Kibbuz e.V. Foto: Laurin


20 Jugendliche machten sich gemeinsam mit dem Kibbuz e.V. auf den Weg, ihre Stadt zu erkunden. Es ging um Essens Vergangenheit, aber noch mehr darum, einen Weg für ein zukünftiges Miteinander zu finden
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Der Zugang zu Essens Rathaus, dem höchsten der Republik, liegt am Übergang zu einem Einkaufszentrum, das schon bessere Zeiten gesehen hat. Rolltreppen führen zur Stadtbahn, alles ist laut und hektisch. Anton Tsirin, Ilja Abramovich, David Scherman und Niklas Rudik vom Kibbuz – Zentrum für Kunst, Kultur und Bildung versuchen gemeinsam mit Marilena Gehrke, der Lehrerin der 9. Klasse der Frida-Levy-

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Sommerferien in NRW: Wenn Autofahren im Ruhrgebiet endlich wieder Spaß macht

Auf der Autobahn. Quelle: Wikipedia; Lizenz: Gemeinfrei

Für viele beginnt am Ende dieser Woche mit den Sommerferien in NRW der lang ersehnte Urlaub – Sonne, Strand, Erholung. Doch auch für all jene, die (wie ich) in dieser Zeit im Regelfall lieber zuhause bleiben oder erst später verreisen, bringen die schulfreien Wochen eine willkommene Veränderung: spürbar leerere Straßen.

Insbesondere hier in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland mit Millionen Pendlern und täglichem Berufsverkehr, ist das ein echtes Geschenk. Endlich entspannter durch die Stadt, ohne Dauerstau auf der A40, zähfließenden Verkehr am Autobahnkreuz Köln-West oder Stop-and-go in der Düsseldorfer Innenstadt – der Sommer bietet für alle Daheimgebliebenen eine seltene Atempause im Straßenalltag.

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