Blackberry Smoke, Sonntag, 29. September, 20.00 Uhr, E-Werk, Köln
Blackberry Smoke, Sonntag, 29. September, 20.00 Uhr, E-Werk, Köln

Unser Gastautor Markus Günther hat Stefan Meetschens neuen Roman „Gespenster wie wir“ gelesen.
„…etwas am Wort Duisburg hatte ihn angezogen. Etwas Graues hatte er dabei vor sich gesehen, eine deutsche Stadt, die ganz entfernt noch nach Krieg roch, eine Form von Verelendung, die zu seiner derzeitigen Stimmung passte…“ Alles andere als eine Liebeserklärung, was der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom in seinem Roman „Paradies verloren“ über die Stadt am Niederrhein schrieb. 20 Jahre später stehen diese Zeilen wie eine Einstimmung auf dem Vorsatz von Stefan Meetschens Roman „Gespenster wie wir“. Und auch er sieht bei der Wiederbegegnung mit dem Ort seiner Herkunft eine „dunkle Stadt“, die man sich beim besten Willen nicht schönreden kann. Und wie alle, die das Ruhrgebiet verlassen haben, findet er sich bei Heimkehr und Spurensuche nur schlecht zurecht, es überwiegt das Fremdsein, die Unzugehörigkeit: „Niemand kannte ihn hier.“
Chasing Dreams, Samstag, 28. September, 19.00 Uhr, Zentrum Altenberg, Oberhausen

Die Street-Artistik-Show Urbanatix kommt vom 26. bis 31. Dezember zum zweiten Mal in die Essener Grugahalle. Geplant sind ein neuer Bühnenaufbau, größere LED-Wände und eine Extra-Tribüne für eine bessere Sicht des Publikums. Die im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 entstandene Show präsentiert erneut internationale Top-Artisten und junge Street Artists aus dem Ruhrgebiet.
Grossstadtgeflüster, Freitag, 27.September, 20.00 Uhr, E-Werk, Köln
Heute abend 19.00 Uhr findet die dritte und letzte Lesung einer dreiteiligen Lesereihe zur Exilliteratur von Schriftstellerinnen im Kitten in Witten auf der Bahnhofstraße statt.
Dabei geht es um Werke von Irmgard Keun und Anna Gmeyner. Der Roman Keuns „Nach Mitternacht“ spielt im Jahr 1936 und erzählt vom Alltag der 19-Jährigen, unpolitischen Susanne und ihren Begegnungen mit unterschiedlichen Unterstützerinnen und Unterstützern der nationalsozialistischen Ideologie, die als Konjunkturritter die Aufrechterhaltung des Systems tragen.

Gleich mehrere Ruhrgebietsbühnen sind für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ 2024 nominiert worden. In drei Kategorien kann sich das Schauspielhaus Bochum Hoffnungen auf

Als ich diese Reihe im Jahr 2019 begann, hatten The Cure gerade ihr neues Album angekündigt und meine Idee war, bis zum Erscheinen alle vorangegangenen Alben Revue passieren zu lassen. Und die These zu beweisen, dass jedes The Cure-Album gut ist. Dann schlief diese Reihe genauso ein wie offenbar die Band und der Zeitdruck, sie fertig zu
Jupiter Jones, Donnerstag, 26. September, 20.00 Uhr, Zeche Carl, Essen

Jetzt abba mit Schmackes! Der bekannteste Gallier wird 65 Jahre alt. Das muss gefeiert werden. Pünktlich zum Jubiläum wird die erste Geschichte von „Asterix der Gallier“ nochmal erzählt – und zwar auf Ruhrdeutsch: „Glück auf, der Gallier kommt“. Der mittlerweile neunte Ruhrgebietsband stammt wieder aus der Feder des Bochumer Comedians Hennes Bender. Diesmal geht es für die Kumpels über Recklinghausia und den großen See in Haltern bis nach Dorsten ins Römerlager, um den unfreiwilligen Legionär Fellensix zu befreien. Eigentlich kein Problem, wäre Obelix nicht ausgerechnet in dessen Verlobte Schantalla verschossen, und zwar zopfüber bis über beide Ohren…