Der Ruhrpilot

Eon Zentrale in Essen Foto: Wiki05 Lizenz: Public Domain

Ruhrgebiet: Massiver Stellenabbau bei Eon trifft Essen und Dortmund…t-online
NRW: „Unsägliche Bemerkungen über Juden gemacht“(€)…KStA
NRW: Generelles Armutsrisiko sinkt – Altersarmut wächst…Mindener Tageblatt
NRW: Darum leuchten viele Gebäude orange…Tag24
Ruhrgebiet: Gründe und Folgen des Regionalplan-Desasters(€)…WAZ
Debatte:  Überlebende, nicht Siegerin(€)…Welt
Debatte: CDU setzt auf Anreize statt Verbote…FAZ
Debatte: Die CDU hält die Fassade der Eintracht aufrecht(€)…NZZ
Debatte: Rechtes Gedenken…Cicero
Debatte: Der Nanny-Staat will trägen Kindern die Sporttasche packen…Welt
Debatte: Kurzarbeit ist keine Wunderwaffe…FAZ
Bochum: Nach zehn Jahren raus aus der Finanzaufsicht(€)…WAZ
Bochum: Konferenz diskutiert über die Zukunft der Kultur(€)…WAZ
Dortmund: Eon und OB feiern den Standort trotz Jobverlusten(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Bildungskonferenz in der Nordstadt…Nordstadtblogger
Duisburg: Bundespräsident Steinmeier bezeichnet Duisburg als „Chancenstadt“…RP Online
Duisburg: Apple-Einkauf bei Intel bedroht 350 Arbeitsplätze(€)…WAZ
Duisburg:  Betriebsrat wirft Thyssenkrupp-Vorstand „Intransparenz“ vor(€)…WAZ
Essen: 15 Jahre Turock(€)…WAZ
Essen: Rimini Protokoll bittet zum Quallen-Ballett(€)…WAZ

BDS: Der DGB-Dortmund diskutiert über das Recht, Israel zu boykottieren

Andreas Zumach Foto: Heinrich-Böll-Stiftung Lizenz: CC BY-SA 2.0

Mit 510.000.000 Quadratkilometern Fläche ist die Erde so groß, dass 193 Staaten auf ihr Platz haben. Dass es in der deutschen Sprache mit „Israelkritik“ nur einen Staat gibt, für dessen Kritik es ein eigenes Wort gibt ist ebenso wie die ständige Beschäftigung mit dem weit entferntem und kleinem Land Ausdruck einer Manie. Zu beobachten ist das zurzeit wieder in Dortmund.

Neonazis, hohe Arbeitslosigkeit, die höchste Kriminalitätsrate im ansonsten recht sicheren Ruhrgebiet und die Mieten werden auch immer teurer. Es gibt viele Themen, um die sich der DGB in Dortmund aus guten Gründen kümmern könnte. Umso erstaunlicher ist, dass der Gewerkschaftsdachverband gemeinsam mit den Globalisierungsgegnern von Attac und dem „Nachdenktreff“, dem Leserkreis der Nachdenkseiten, einem Blog ,der es sich redlich verdient hat,  das Freitag-Herausgeber Jakob  Augstein  ihn lobte, sich im Dezember auf einer Veranstaltung mit dem Recht auf Israelboykott beschäftigen. Es wird auftreten: Andres Zumach, Vortragsreisender und Journalist.

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„Europa lässt die Iraner im Stich“

Thomas von der Osten-Sacken Foto: Privat


Der Publizist und Buchautor Thomas von der Osten-Sacken arbeitet seit Jahren im Nahen-OstenEr ist Geschäftsführer der seit über 25 Jahren im Nordirak tätigen Organisation Wadi – Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit  Wir sprachen mit ihm über die Aufstände im Iran, Libanon und Irak.

Ruhrbarone: Im Iran, im Libanon und im Irak gehen die Menschen auf die Straße. Was eint die Aufstände, was unterscheidet sie?

Thomas von der Osten-Sacken: Die Proteste, die ja im Irak und im Libanon begonnen haben, richten sich gegen die korrupten Regierungen und den Einfluss des Irans auf diese Länder. Die jungen Menschen haben die Schnauze voll, deswegen kommt es zu diesen Massenprotesten.

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Bella Ciao und 374 Tote im Irak

Massenproteste im Irak Foto: Privat

Ein mir sehr nahe stehender Mensch kommt aus dem Irak. Als der IS in seiner Stadt und sogar in seinem Haus war, haben wir zusammen gezittert. Durch ihn habe ich den Irak ein bisschen verstanden. Er zeigt mir Bilder und Videos, die man sonst nicht zu sehen kriegt. Sein bester Freund ist Journalist in Mossul und hält uns mit Insidernews auf dem Laufenden. Seltene Einsichten in eine schwer nachvollziehbare Welt. Nur manches davon gelangt in die deutschen Medien. Meist Wochen oder Monate später, verpackt als heiße News. Von unserer Gastautorin Kristina Koch.

Seit einigen Wochen versorgt uns der Freund aus Mossul wieder mit Nachrichten aus dem Irak. Täglich trudeln dramatische Bilder ein. Alle Fotos hier stammen von befreundeten Fotografen aus Bagdad. Nichts davon sieht man in den deutschen Nachrichten, in denen es gerade eher um den Libanon geht.

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Der Ruhrpilot

Thyssenkrupp-Hauptquartier Foto: Tuxyso Lizenz: CC BY-SA 3.0

Ruhrgebiet: Thyssen-Krupp Sanierung trifft alle Mitarbeiter…Welt
NRW: Schlechte Noten beim Städteranking – vor allem fürs Revier(€)…RP Online
NRW: Die Innenstadt war tot. So wurde sie wiederbelebt(€)…Welt
NRW: Land lockt wegen Personalnot mit Zuschlag für Lehrer…General-Anzeiger
Debatte: Lob der Ungleichheit(€)…Welt
Debatte: Wirtschaftspolitik für die Bürger(€)…FAZ
Debatte: „Die Juden müssen gehen“(€)…Welt
Debatte: Auch Ökos können Juden hassen…taz
Debatte: So kann ein zeitgemäßer Konservatismus aussehen…Zeit
Debatte: Wie man die Basis mitnimmt…FAZ
Debatte: CDU im Überlebenskampf(€)…Cicero
Ruhrgebiet: Die Lage von ThyssenKrupp ist bedrohlich…FAZ
Ruhrgebiet: ThyssenKrupp hat eine neue Chefin. Sie tritt ein schweres Erbe an(€)…NZZ
Ruhrgebiet: Verschissmus – Das Wort des Jahres(€)…Cicero
Bochum: Freie Szene will mehr Geld(€)…WAZ
Bochum: Sprechstunde bei Dr. Google…Bo Alternativ
Dortmund: Weihnachtsmarkt eröffnet(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Versorgungsposten bei städtischer Immobiliengesellschaft?…WAZ
Duisburg: Digitalisierung, wie sie nicht laufen sollte(€)..RP Online
Essen: Dubai-Reise der Politiker war Verschwendung(€)…WAZ
Essen: ThyssenKrupp-Verwaltung wird halbiert!…Bild

Extinction Rebellion: Die Relativierung des Holocaust durch Roger Hallam war keine Provokation

Roger Hallam Foto: Steve Eason Lizenz: CC BY-SA 2.0

Roger Hallam, einer der Gründer der Endzeit-Sekte The Extinction Rebellion sagte in der Zeit „Tatsache ist, dass in unserer Geschichte Millionen von Menschen unter schlimmen Umständen regelmäßig umgebracht worden sind“.  Als Beispiel nannte er er den Völkermord im Kongo: „Die Belgier kamen im späten 19. Jahrhundert in den Kongo und haben ihn dezimiert.“

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Iran: Kurden fordern Bundesregierung zur Solidarität und Maßnahmen auf

Aufstand im Iran Fotos: Kurdische Gemeinde Deutschlands

In den letzten Tagen hat sich die Situation im Iran landesweit weiter verschärft. Die Proteste gegen die Erhöhung der Spritpreise sind weit mehr als soziale Unruhen.

Mehmet Tanriverdi, stellvertretender Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland, berichtet, dass landesweit die Menschen „Nieder mit dem obersten Revolutionsführer Khamenei“ und „Wir wollen keine Islamische Republik“ rufen.

Noch erreichen die Kurdische Gemeinde verlässliche Nachrichten aus der Region. Die Entwicklungen im Iran und in Ost-Kurdistan (Rojhełat) rufen große Besorgnis unter den 1,2 Millionen Kurdinnen und Kurden in Deutschland hervor. Gerade noch hatte man die türkische

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Hongkong und Iran: Kämpfe für die Freiheit interessieren in Deutschland niemanden

Verletzter Demonstrant im Iran Foto: Hamid Tavakoli Lizenz: CC BY-SA 4.0

Seit Monaten gehen die Menschen in Hongkong auf die Straße um dagegen zu demonstrieren, dass China noch mehr Macht über ihr Leben bekommt. Über 100 Demonstranten wurden bei den Aufständen gegen das Mullah-Regime im Iran ermordet. Auch im Irak und im Libanon protestieren die Menschen gegen Armut und Unterdrückung. Die Erhöhung der Energiepreise ist immer wieder, wie in Chile und dem Iran, der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Schnell folgen dann Forderungen nach Demokratisierung, Menschenrechten und Freiheit.

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Mut zur Debatte: Der Battle of Ideas kommt von London nach Berlin 

Wer sich Sorgen über die Qualität der öffentlichen Debatte macht, hat den Battle of Ideas in London noch nicht erlebt. Das politische Festival, mit seinen 100+ Podiumsdebatten, 450 Rednern und über 3500 Teilnehmern findet jedes Jahr an einem Wochenende im Herbst statt. Gegründet wurde es vor 15 Jahren von Claire Fox – und weil es immer beliebter wurde, zog es vor acht Jahren in das Barbican Centre, das größte Kultur- und Konferenzzentrum der Stadt. 

Von unserer Gastautorin Sabine Beppler-Spahl.

Free Speech Allowed (freie Rede erlaubt) ist das Motto des Festivals und es sei bemerkenswert, so Fox, dass sie in den ersten Jahren deswegen belächelt wurde. Die freie Rede sei doch gar nicht bedroht, wurde ihr damals gesagt. Heute – da die Verrohung der Debattenkultur von zahlreichen Politikern beklagt wird und viele überlegen, wo die Grenzen des Sagbaren verlaufen sollten – erscheint es dagegen geradezu radikal. 

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