Der Ruhrpilot

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Ruhrgebiet: 
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NRW: Dauerstreit um Unterrichtsausfall…RP Online
NRW: Bahn plant 120 neue Bahnhöfe…RP Online
NRW: Neue Smartphone-App für Prostituierte…Express
Debatte: Vorratsdatenspeicherung – Datenlust und Datenfrust…FAZ
Debatte: Der Untergang einer Kompromissfabrik namens Europa…Welt
Debatte: Das Land der Erben…Cicero
Ruhrgebiet: Verkehrsverbund Via noch in der Spur…Der Westen
Ruhrgebiet: Künstler Jörg Mazur setzt weißem Wal ein Denkmal…Der Westen
Bochum: Bergmannsheil feiert Geburtstag mit Minister Gröhe…Der Westen
Dortmund: Breites Engagement gegen Rechts auch in Eving…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Vivawest verwirrt bei geplanten Hausverkäufen…Der Westen
Duisburg: Stahlkonzern Arcelor-Mittal investiert…Der Westen
Essen: Sechs Jahre Haft für Kunstberater Achenbach…Welt
Essen: Das Leid in Megabyte…Der Westen

 

Die Regierung – heute so wichtig wie immer

Copyright: Die Regierung
Copyright: Die Regierung

Essen ist keine Hochburg der Popmusikgeschichte. Martin Kippenbergers GRUGAS haben einen Platz in der Historie, Klaus Nomi hieß noch Sperber mit Nachnamen als er bei seiner Großmutter in Altenessen wohnte, lange bevor er in New York zur außerirdischen New-Wave-Ikone wurde, am bekanntesten und prestigeträchtigsten sind noch Mille Petrozza und Kreator. Und dann ist da natürlich Die Regierung. Jene Band um Sänger Tilmann Rossmy, die zwischen 1984 und 1994 nur vier Alben veröffentlichte und nun am Samstag im Essener Grend wieder auf der Bühne stehen wird.

Der Legende nach beginnt die Geschichte bereits 1982. Tilmann Rossmy startete Die Regierung als Soloprojekt, mit Rhythmusmaschine, Korg-Syntheziser und Gesang nahm er Stücke auf Kassette auf. Alleine ging es aber nicht weiter und Rossmy suchte sich Mitstreiter. 1984 erschien das erste Album „Supermüll“. Kommerziell völlig erfolglos, aber von Michael Ruff in der Spex als beste Platte der 80er Jahre bezeichnet. Sechs Jahre später kam das von Alfred Hilsberg

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Alan Parsons kommt zu einer einzigartigen Hallenshow in den Bochumer RuhrCongress

Photo by Domink Fritz
Photo by Domink Fritz

Auch wenn es das zu seiner Zeit sehr erfolgreiche britische Musikprojekt, das 1975 von Alan Parsons und Eric Woolfson ins Leben gerufen wurde, seit Ende der 80-er Jahre offiziell nicht mehr gibt, und der Mitbegründer Woolfson vor 6 Jahren bereits verstorben ist, hat Parsons selber die Lust an der Musik noch lange nicht verloren.

Er schrieb Musikgeschichte. Nicht nur mit den Songs des gemeinsamen Projektes wie „Eye in the Sky“, „Sirius“, „Don´t answer me“, „Prime Time“ und  „Lucifer, sondern auch als assistierender Tontechniker der Beatles und als Produzent verschiedener legendärer Alben ( u.a. The Dark Side of the Moon von Pink Floyd) und seit Anfang der 90-er Jahre auch als Solokünstler.

Nun kommt er am 22.3.2015 zu einer einzigartigen Hallenshow in den Bochumer RuhrCongress.

Mit im Gepäck seine großartige Band und alle seine besten Hits, die er eigens für diese Show mit einer beeindruckenden Lichtshow untermalt hat.

Tickets für den Abend gibt es bei Eventim und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Infos unter :www.impuls-promotion.de/

Freiraum – Festival im AZ Mülheim

Squat the Fuck im AZ MülheimHeute Abend findet im Autonomen Zentrum in Mülheim die Veranstaltung „Squat the Fuck“ statt. Die „Kampagne AFFE – Aktion für Freiräume Essen“ und die Dortmunder Initiative „Avanti“, die sich seit vergangenem Jahr um die Etablierung eines Unabhängigen Sozialen Zentrums bemüht, laden gemeinsam zu Vorträge, Konzerten und einer Techno Party ein. Das Programm kann sich sehen lassen. Neben einer Diskussion über die aktuelle Situation von radikaler Freiraumgewinnung sind die Rock’n Roll Band Frostitudes, die Noise-Pop Band Katastrophia und Faulenz*A mit Queer Hip Hop am Start. Im Anschluss bespielen die Beatplatation DJs die charmanten Hallen des AZs bis in die frühen Morgenstunden mit Techno und House. Die Eintrittsspende von 5 Euro kommt den beiden Initiativen aus Dortmund und Essen zugute.

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Die Sonnenfinsternis am 20. März auf der ‚Halde Hoheward‘ miterleben

Die Halde 'Hoheward'. Foto: Robin Patzwaldt
Die Halde ‚Hoheward‘. Foto: Robin Patzwaldt

Am nächsten Freitag erleben wir hier im Ruhrgebiet mal wieder eine Sonnenfinsternis. Diesem relativ seltenen Ereignis wollen sich viele Zeitgenossen natürlich in aller Ausführlichkeit widmen.
Wer es zeitlich einrichten kann, für den hält das Besucherzentrum an der Halde Hoheward (die Halde ist zwischen Recklinghausen und Herten gelegen) ein attraktives Angebot bereit.
Am Freitag, den 20. März 2015, ab 9 Uhr, werden Interessierte dort zu einer dreistündigen Führung auf die Halde Hoheward eingeladen.

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Benjamin Booker – Fotos aus dem FZW

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Sein aktuelles und gleichzeitig sein Debüt-Album „Benjamin Booker“ erschien am 18. August 2014 bei Rough Trade Records, und letzten Dienstag gab Benjamin Booker (25) zusammen mit Drummer Max Norton ein exklusives Deutschlandkonzert im Fzw in Dortmund.

Der aus Virginia stammende Gitarrist, Sänger und Liedermacher, der zuletzt als Opening Act für Jack White und Courtney Barnett auftrat, überzeugte auch seine deutschen Fans mit einer gelungenen Mischung aus Punk, Blues, Rock’n’Roll, Soul und Boogie.

Und das erwartet uns in der nächsten Woche im FZW:

Di, 17.03.2015 Carnival Youth (Folk-Musik mit Indie-Pop Elementen aus Lettland) Support: Rekk (aus Waltrop)

Mi, 18.03.2015 John Coffey (Punkrock-/Post-Hardcore-Band aus Utrecht) Support: Macky Messer (aus Dortmund)

Do, 19.03.2015 Vega (deutscher Rap aus Frankfurt)

Do, 26.03.2015 KONTRA K (deutscher Rap aus Berlin) Support: Disarstar

Mo, 30.03.2015 Jaimi Faulkner (Gitarrist, Sänger und Liedermacher aus Australien)

Di, 31.03.2015 Tom Beck (Sänger und Schauspieler aus Nürnberg)

Tickets für alle Konzerte gibt es im FZW Ticketshop (online) und an allen autorisierten Vorverkaufsstellen.

Kreis Unna: Das Trianel-Kraftwerk Lünen legt eine gemischte erste Jahresbilanz vor

Elmar Thyen (li.) und Stefan Paul (re.) zogen heute in Lünen eine erste Bilanz für 'ihr' neues Kraftwerk. Foto(s): Robin Patzwaldt
Elmar Thyen (li.) und Stefan Paul (re.) zogen heute in Lünen eine erste Bilanz. Foto(s): Robin Patzwaldt

Lange wurde emotional und kontrovers um das neue ‚Trianel‘-Steinkohlekraftwerk am Lüner Stummhafen (im Kreis Unna) gestritten. Und auch jetzt, Anfang 2015, ist der juristische Streit mit dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) noch nicht wirklich abgeschlossen.
Doch inzwischen liegt bereits das erste komplette Betriebsjahr des Meilers hinter allen Beteiligten. Zeit also, um mal eine erste Zwischen-Bilanz zu ziehen. Diese wurde heute Vormittag in Lünen vorgestellt, und sie fällt, wie es wohl auch nicht wirklich anders zu erwarten war, recht gemischt aus.
Dabei klingt die reine Leistungsbilanz des Kraftwerks zunächst einmal sehr positiv: Zwischen Januar und Dezember 2014 wurden demnach bei Trianel in Lünen im regulären Betrieb 5,1 Millionen Kilowattstunden Strom produziert, was rechnerisch für die Versorgung von 1,5 Mio. 2-Personen-Haushalten ausreicht.

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Draußen gibt’s nur Kännchen… oder: Olympia 2024 im Ruhrgebiet

Typisches Leuchtturmprojekt im Ruhrgebiet
Typisches Leuchtturmprojekt im Ruhrgebiet
Gestern huschte #Olympia2014 durch meine Timeline, jeweils in Verbindung mit den Begriffen „Ruhrgebiet“, „wollnwanich“ und „brauchnwanich“… Diese Draußen-nur-Kännchen-Attitüde der Region geht mir einfach nur noch auf die Nerven. Wir haben nix, wir sind nix und können tun wir schon mal gar nix… Boarch… wird mal endlich Zeit, dass hier wieder mal geklotzt wird und nicht nur gekleckert.

Olympia 2024 im Ruhrgebiet? Ja gerne! Sofort! Endlich mal groß denken, nicht immer so kleingeistig… Wir schaffen es zwar nicht, eine Strallerbahn zwischen Nachbarstädten zu bauen, aber hey, Olympia kriegen wir locker gewuppt… locker! Die Frage ist doch gar nicht die, was der Krempel alles kostet. Die Frage ist doch vielmehr: Wie komme ich an einen Teil der Kohle (Ideen nehme ich gerne entgegen und bei Erfolg teile ich vielleicht sogar)? Gemotzt wird doch eh immer nur von denjenigen die glauben, von dem Geld nichts abzubekommen. Also vor allem von denen, die bisher noch keine eigene Agentur haben, um anderen Agenturen zu erklären, wie sie mit ihren Kunden an die Kröten herankommen… oder so ähnlich jedenfalls.

Das ist doch endlich mal die Chance, nicht nur ein paar läppische Millionen in irgendwelche Leuchttumprojekte zu pümpeln, die dann traurig vor sich hinfunzeln. Das ist die Chance, hier ein Investitionsarmageddon zu entfesseln, dessen Feuerschein man noch in entfernten Galaxien wahrnehmen kann, Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat… oder so… ach lassen wir das.

Disclaimer: Hat das denn nun irgendeine Relevanz? Nein, die hat es immer noch nicht, es ist halt Mittwoch…