[Fotos aus der Matrix in Bochum – Letzte Instanz]

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Letzten Donnerstag war die Dresdner Rockband „Letzte Instanz“ mit ihrem aktuellen Album „Im Auge des Sturms“ in der Matrix zu Gast. Seit fast 20 Jahren sind sie konsequent im Geschäft und können auf viele schöne Studio-Alben zurückblicken. Ihr Stil hat sich im Laufe der Jahre immer mal wieder gewandelt, von Mittelalter-Rock bis heute zu etwas ruhigerer deutscher Rockmusik, untermalt von Streichmusikelementen. Ein Stil, der sich vor allem durch den bereits dritten Sänger der Band Holly Loose gefestigt und etabliert hat. Hier sind die Fotos:

Und ich möchte es natürlich nicht versäumen, euch einige der nächsten Konzerte in der Matrix anzukündigen:

Am 14.11.2014 ist Anne Clark zu Gast, allerdings wird das Konzert in die Christuskirche Bochum verlegt.  Zeitgleich spielen Ewigheim in den Hallen der Matrix.

Am 15.11.2014 werden John Garcia und Illdisposed auf der Bühne stehen. Das zweite Konzert findet im neuen Rockpalast statt.

Und am 16.11.2014 wird Peter Heppner uns ,wiederum in der Christuskirche, sein Akustik-Set präsentieren.

Tickets Anne Clark (Christuskirche Bochum)

Tickets Ewigheim (Matrix Bochum)

Tickets John Garcia (Matrix Bochum)

Tickets Illdisposed (Rockpalast Bochum)

Tickets Peter Heppner (Christuskirche Bochum)

Erscheint zahlreich! 😉

Essen: Protest gegen NPD-Kundgebung am 9. November

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Das Bündnis Essen stellt sich quer ruft für den morgigen 9. November zu Protesten gegen eine Kundgebung der NPD in Essen auf:

Das „Bündnis gegen Rechtsradikalismus und Rassismus – Essen stellt sich quer“
und der „Runde Tisch – Kray ist bunt“ rufen deshalb dazu auf,
den Aufmarsch der NPD zu verbieten.

Wenn er doch stattfinden kann,
rufen wir gemeinsam zu Gegenaktionen auf.

„Eine Kundgebung der NPD am 9. November ist widerwärtig“
hat Oberbürgermeister Pass zu Recht festgestellt.
Wir freuen uns, dass auch die Stadtspitze eindeutig Stellung bezieht.

1400 brennende Synagogen, angezündet durch einen gesteuerten nazistischen Mob,
30.000 Verhaftungen jüdischer Bürger, Hunderte Tote.
Dies ist der Anlass zum Gedenken an den 9. November 1938 und zu dem was folgte.

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Der Ruhrpilot

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Ruhrgebiet: 
In vier Wochen wird in Bochum der letzte Opel gebaut…Der Westen
NRW: 
Kann der Länderfinanzausgleich gerecht sein?…Welt
Debatte: Ohrfeigen vom Drachentöter…FAZ
Debatte: Zentrum für politische Hässlichkeit…taz
Debatte: Die Linke ist die Spießerpartei des Landes…Welt
Debatte: Der Mann, der Hitler töten wollte…Cicero
Bochum: Denkmal-Debatte über Opel ist entbrannt…Der Westen
Dortmund: Keine Ratsgruppe – Neonazis wehren sich gegen Entscheidung…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Schaden für Handel und Wirtschaft…RP Online
Essen: Jürgen Lukat will für die PARTEI Oberbürgermeister werden…Der Westen

Essen: Protest gegen Ende von „Literatur im Folkwang“

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 Folkwang-Chef Tobia Bezzola hat die Reihe Literatur im Folkwang eingestellt. Gegen die Entscheidung protestieren Norbert Wehr (Schreibheft, Zeitschrift für Literatur) und
Beate Scherzer (Buchhandlung Proust), die Programm-Verantwort-lichen von „Literatur im Folkwang“ mit einem offenen Brief.

Seit bald 30 Jahren veranstalten wir in Essen monatliche Autorenlesungen. In unserer Reihe, der renommiertesten literarischen Reihe der Stadt, sind hunderte von Schriftstellern aufgetreten, darunter Nobelpreisträger (Günter Grass, Imre Kertesz, Herta Müller), Weltstars (Don DeLillo, Paul Auster, Peter Handke, Vladimir Sorokin, Cees Nooteboom) und Träger wichtiger deutscher Literaturpreise (u.a. Brigitte Kronauer, Durs Grünbein, Wilhelm Genazino, Navid Kermani, Jürgen Becker). Großartige Lesungen in vielen Fällen! Furiose mit Thomas Kling

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Frau Minister hat gesprochen: G8 muss bleiben

Sylvia Löhrmann - Bild Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Sylvia Löhrmann – Bild: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

NRW bleibt beim Turbo-Abitur mit acht Jahren. Das ist das Ergebnis des Runden Tisches der Landesregierung. Mit tiefster Überzeugung verkündete Bildungsministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) gegenüber den Medien ihre Überraschung, dass so viele Teilnehmer am Runden Tisch dem zugestimmt haben. Das Eltern, Schüler und 70 Prozent der Bürger im Lande das Turboabitur ablehnen wird von ihr ignoriert. Sie lobt lieber die tolle Kooperation mit den Verbänden bei der Bildungspolitik.

Diese Überraschung ist allerdings wenig glaubwürdig, da bereits bei der ersten Einladung zum Runden Tisch klar war, dass von den 30 anwesenden Verbänden und Initiativen nur drei für eine Rückkehr zum alten Abitur waren. Das sind zwei Elterninitiativen und die Landesschülervertretung NRW. Frau Löhrmann setzt lieber auf die Wünsche der Wirtschaft und die Interessen der Verbände. Das deckt sich nicht mit den Interessen der Allgemeinheit. Die Erziehungsgewerkschaft GEW will die Gesamtschulen voranbringen und dabei stören attraktive Gymnasien. Auch die Landesregierung setzt auf den Ausbau von Gesamt- und Gemeinschaftsschulen. Bei Philologen und einigen Elternverbänden soll das elitäre Gymnasium hochgehalten werden. Da kann der schnelle Abschluss für geförderte Schüler aus bürgerlichen Elternhäusern auch zum Alleinstellungsmerkmal werden. So wird aus einem Konstruktionsfehler eine unendliche Geschichte mit unzähligen Korrekturen. Verbesserungen und Erleichterungen soll es jetzt zumindest geben, für die Schüler an den Gymnasien im Lande – zum Beispiel bei den Hausaufgaben. Nachtsitzungen mit quadratischen Gleichungen und englischer Grammatik sollen demnächst der Vergangenheit angehören. Da drängt sich die Frage auf, warum das erst 10 Jahre nach der Einführung von G8 passiert?
Wirkliche Veränderung würde bedeuten, dass Fächer gestrichen werden, die nicht für einen qualifizierten Abschluss nötig sind. Welchen Sinn der Sportunterricht in der Oberstufe in der 10. und 11. Stunde – also nach 16 Uhr – macht, wird selbst von der redegewandten Ministerin nur schwer zu begründen sein. Warum an den Schulen immer noch bis zu drei Stunden Religion im Stundenplan auftauchen, dürfte nur die Kirchenvertreter am Runden Tisch wirklich freuen. Begründet wird das Festhalten am ungeliebten Status Quo gerne damit, dass man keine Experimente und ständige Richtungsänderungen in der Bildungspolitik will. Genau das ist eingetreten und das liegt in der Verantwortung der Politik. Es würde helfen die wirklichen Experten nach ihren Vorstellungen zu befragen und das sind Eltern, Lehrer und Schüler. Etwas ist jedenfalls sicher – die Diskussion um die Zukunft des Abiturs in NRW ist noch lange nicht am Ende.

Trinkt der Imam von Duisburg Bier?

Tuvia Tenenbom Foto: Gerd Buurmann
Tuvia Tenenbom Foto: Gerd Buurmann


Ein deutsches Gericht in Köln lässt einen Juden aus New York einfliegen, um darüber zu entscheiden, ob der Imam in Duisburg im Rosengarten einer Feministin Bier trinkt. Von unserem Gastautoren Gerd Buurmann.

Was klingt wie ein absurdes Theaterstück, hat sich am 5. November 2014 um 14 Uhr tatsächlich im Raum 222 des Kölner Landgerichts zugetragen. Mit einer Feministin als Klägerin und einem Juden als Zeuge versuchte das Kölner Landgericht Licht ins Dunkel der Trinkgewohnheiten eines Duisburger Imams zu bringen. Angestoßen wurde die ganze Verhandlung von der Rosenzüchterin Gitti Schwantes. Sie hat den Suhrkamp Verlagverklagt, weil sie die Darstellung ihrer Person im 18. Kapitel des Buchs “Allein unter Deutschen” von Tuvia Tenenbom als Schmähung empfindet.

Gitti Schwantes ist eine selbsternannte Friedensaktvistin, die fest davon überzeugt ist, dass es für den Weltfrieden förderlich ist, wenn sie als Feministin versucht, interreligiöse Spannungen dadurch abzubauen, dass sie einen Rosengarten in unmittelbarer Nähe einer Duisburger Moschee betreibt, damit sich dort Muslime, Juden und Christen “begegnen”können, um sich “lieb zu haben”. Gitti Schwantes ist die treibende Kraft einer “Friedens-und-Liebe-Initiative” unter dem Namen Rosen für Marxloh, die in der Nähe der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh einen Rosengarten für Christen, Moslems und Juden zum Gernhaben betreibt. “Rosen riechen gut”, sagt Gitti.

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Der Ruhrpilot

NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans Foto:  Birgitta Petershagen
NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans Foto: Birgitta Petershagen

NRW: Kein Korrekturbedarf nach Steuerschätzung…Welt
NRW: CDU und FDP fordern Minister Jäger zum Rücktritt auf…RP Online
NRW: Nachtragshaushalt verabschiedet – Landtag erlaubt höhere Kredite…Welt
NRW: „Das war für uns kein Erfolg“…Welt
NRW: Erdogan-Karikatur als Hund sorgt für Streit in der CDU…Der Westen
NRW: Jekami, Jeki, JeKits – Yeah, Yeah, Yeah!…Revierpassagen
Ruhrgebiet: Revierkunst in der Rotunde…Der Westen
Ruhrgebiet: Die Duisburger Filmwoche…Freitag
Ruhrgebiet: Interaktives Modell erklärt Naturphänomene…Bild
Bochum: Streit um verkaufsoffene Sonntage geht weiter…Der Westen
Bochum: Die Inklusion bedroht den Fortbestand der Förderschulen…Der Westen
Dortmund: Nebenkläger im NSU-Prozess wollen Neonazis als Zeugen…Der Westen
Duisburg: Stadtwerke stoppen alle Öko-Projekte mit Wasser- und Wind…Der Westen
Duisburg: Gutachter prüft das Duisburger Wahrzeichen Stadtwerketurm…Der Westen
Essen: 45127 Essen ist der Negativ-Spitzenreiter im Schuldenatlas…Der Westen
Essen: Düsseldorf spottet, Essen nimmt’s sportlich…Der Westen

Das üble Nachkarten gegenüber Jens Keller beim FC Schalke 04 ist besorgniserregend

In der Arena auf Schalke. Foto: Michael Kamps
In der Arena auf Schalke. Foto: Michael Kamps

Manchmal muss man sich als Beobachter der Geschehnisse im modernen Profifußball ja schon extrem wundern. Da arbeitet zwei Jahre lang der von vielen Leuten aufgrund seiner eher mäßigen Ausstrahlung kritisierte Cheftrainer Jens Keller beim großen FC Schalke 04. Dieser erreicht mit dem Team immerhin zweimal in Folge einen Champions-League-Platz.
Bei Niederlagen gerät Keller jedoch immer wieder rasch und heftig in die Kritik, gilt aber unbestritten allgemein als exzellenter Fachmann und zweifellos ‚guter Trainer‘.

Dann wird Keller nach zwei Jahren, in denen man beim Team nicht so wirklich nennenswerte spielerische Fortschritte erkennen kann, zumindest wirft man ihm das am Ende vor, von seinen Aufgaben entbunden, mir Roberto Di Matteo ein Nachfolger in seinem Amt installiert, der eine stärkere Persönlichkeit, mehr Ausstrahlung in der Öffentlichkeit zu versprechen scheint. Doch auch dieser vermag mit dem Team, mitten in der laufenden Saison, natürlich nicht sofort ‚Wunderdinge‘ zu vollbringen. Es hakt und ruckelt noch immer beim S04-Express. Und was passiert?

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[Die „Beatsteaks“ sind auf dem Weg nach Dortmund]

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Die Berliner Beatsteaks, das sind in ziemlich treuer Besetzung seit fast 20 Jahren Arnim Teutoburg-Weiß, Bernd Kurtzke, Peter Baumann, Thomas Götz (1998) und Torsten Scholz (2000), und seit Anfang November sind sie mit ihrem langersehnten, aktuellen und gleichnamigen Album “Beatsteaks”, das im August 2014 erschienen ist, auf großer “Creep Magent Tour” unterwegs.

Und das schon im Vorfeld sehr erfolgreich. Die meisten Konzerte waren direkt ausverkauft, aber für Dortmund gibt es noch Karten!

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Stoppok erhält den Deutschen Kleinkunstpreis 2015

Stefan Stoppok live in Dortmund 2012. Foto: Robin Patzwaldt
Stefan Stoppok live in Dortmund 2012. Foto: Robin Patzwaldt

Schöne Auszeichnung für den ‚Ruhrgebietsrocker‘ Stefan Stoppok. Der in Essen aufgewachsene Musiker erhält den Deutschen Kleinkunstpreis 2015 in der Sparte Chanson/Lied/Musik:
„Damit zeichnet die Jury einen Singer/Songwriter aus, der in seinen Liedern die deutsche Sprache mit dem Blues verbindet. Stefan Stoppok – ein Interpret und Rockmusiker, der in seinen Liedern die poetische Seite des Alltags vermittelt. Seine politischen Statements trägt er mit Witz und Verve vor.“ (aus der Begründung der Jury 1./2.11.2014)
Der vom Mainzer-Forum-Theater ‚unterhaus‘ 1972 erstmals verliehene Deutsche Kleinkunstpreis ist der älteste deutsche Preis, der in den Sparten Kabarett, Chanson/Lied/Musik und Kleinkunst verliehen wird und gilt als die bedeutendste Auszeichnung seiner Art.

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