In diesem Bild haben wir eine Sonnenfinsternis versteckt. (Foto: Felix Huesmann)
Ruhrgebiet – die gestrige Sonnenfinsternis blieb an Rhein und Ruhr ziemlich unspektakulär. Schuld war eine Wolkendecke und Nebelfelder, die den Blick auf das Himmelsspektakel verhüllten.
Gleichwohl sorgte unser Artikel über die Wissenschaftphobie einiger Schulen für Unmut. Lehrer meldeten sich, gaben an, dass die skurrilen Maßnahmen letztlich Anweisungen der Bezirksregierungen geschuldet war. Wir Ruhrbarone machten uns auf den Weg, Licht ins Dunkel der Sonnenfinsternis zu bringen.
Nadia Lüders Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0
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Duisburg: Rubinstein: „Wir müssen in der Stadt präsent sein“…RP Online
Essen: CDU setzt Kufen mit 99,4 Prozent aufs OB-Gleis…Der Westen Essen: Finanzaffäre um das Stadion Essen – GVE-Chef Hillebrand fliegt fristlos…Der Westen
Marc-Uwe Kling ist ein deutscher Liedermacher, Kabarettist, Kleinkünstler und Autor aus Stuttgart, Michael Krebs ein deutscher Kabarettist aus Schwäbisch Hall und Julius Fischer ein deutscher Slam-Poet, Kabarettist und Autor aus Gera.
Und weil gemeinsam alles immer schöner ist, sind die drei nun vom 24.03. – 05.06.2015 zusammen auf Tour.
Auf »Viel Schönes dabei« Konzert-Tour wohlbemerkt und sie haben eine Band mit im Gepäck und ihre größten Hits und viele neue Songs.
Am 29.4.2015 werden sie in derEssener Weststadthalleab 20 Uhr auf der Bühne stehen und alle weiteren Termine und die Ticktes dazu gibt es hier.
Vom Baumarkt auf die Straße: Die Standarte der Nazipartei „Die Rechte“
Am 1. Mai will die Nazi-Partei „Die Rechte“ in Essen marschieren. Eine Anmeldung für eine Demonstration zwischen 18.00 und 22.00 Uhr im Stadtteil Kray bestätigte soeben die Essener Polizei diesem Blog. Seit Wochen hatte die vor allem in Dortmund und Hamm aktive Rechte eine Demonstration „im Ruhrgebiet“ angekündigt – nun steht der Ort fest.
In Kray hat auch die NPD ihre NRW-Landeszentrale. Die NPD wird an diesem Tag in Mönchengladbach auf die Straße gehen. Zeitlich allerdings früher – kann sein, dass Die Rechte am Abend gemeinsam mit zurückkehrenden NPD-Anhängern demonstriert, kann sein, dass die Wahl des Ortes eine Provokation ist. Das Verhältnis zwischen beiden Parteien ist ambivalent. Mit der NPD in Dortmund lag Die Rechte lange Zeit in einem offenen Streit, mittlerweile kooperiert man. Claus Cremer, der notorisch erfolglose Vorsitzende der NPD in NRW, nahm im vergangenen Jahr im August an einer Demonstration von „Die Rechte“ in Dortmund teil. Nach Dortmund und Hamm ist Essen damit die dritte Stadt, in der Die Rechte aufmarschiert. Einen Kreisverband Essen/Mülheim gibt es schon länger, sonderlich aktiv war er bislang nicht. Die soll nun offenbar anders werden – Die Rechte expandiert im Ruhrgebiet.
Ob alles für die Nazis wie geplant ablaufen wird, ist noch offen. Die Kooperationsgespräche mit der Polizei haben noch nicht begonnen. Vielleicht wird die Polizei auch versuchen, die Demonstration zu verbieten. Letzteres hätte allerdings wenig Aussicht auf Erfolg: Mit einem Verbot der 1. Mai Demonstration von „Die Rechte“ war die Dortmunder Polizei im vergangen Jahr gescheitert.
Six Feet Under / Matrix 2014 – Headliner Hatefest 2015
Ab Gründonnerstag wird es wieder für 10 Tage dunkel, düster und so richtig “unosterlich”.
Hatefest, ein weiteres großartiges auf alle Death – und Black Metal Begeisterte abgestimmte Live-Paket des Tourveranstalters Rock The Nation, zieht für 11 Termine erneut durch Österreich, die Schweiz und Deutschland.
Angeführt wird das diesjährige Programm von SIX FEET UNDER aus Florida, die zusammen mit MARDUK aus Schweden und mitVADER und HATEaus Polen für ordentlich Gemetzel sorgen werden. Als ganz besondere Gäste an den Wochenend-Terminen konnten die deutschen Bands EISREGEN und DEBAUCHERY gewonnen werden.
Was ist Demokratie wert? Sind wirklich alle Menschen gleich, nur weil sie es vor dem Gesetz sind? Wieviel Ungleichheit darf sein und wieviel ist zuviel? Dem versucht bis Samstag der Bundeskongress Politische Bildung in Duisburg auf den Grund zu gehen. Zur Eröffnung am Donnerstag gab der US-amerikanische Politikwissenschaftler und Zivilgesellschaftsforscher Benjamin R. Barber den Teilnehmenden einen ersten Input.
Lenin-Statue auf der Terasse des Prager „Museum of Communism“
Anlässlich der Eröffnung des neuen Hauptquartiers der Europäischen Zentralbank entlädt sich die diffuse Systemkritik einer linken Sammelbewegung in Straßenschlachten und Vandalismus. Aufgerufen zu den heutigen Protesten hatte das antikapitalistische Bündnis „Blockupy“. Die libertäre Community in Deutschland spottet indes über die Proteste. Die Krisenphänomene seien das Ergebnis einer staatlichen Regulierungspolitik. Die linken Straßenkämpfer von Frankfurt bekämpfen nach Ansicht der Radikalliberalen lediglich die Folgen ihrer eigenen Agenda.
Desorientierte Kapitalismuskritiker
Der Verlauf des Tages war allen Beteiligten von vornherein bewusst. Eine versammelte Linke, die zumeist mit internen Zerwürfnissen und Intrigen beschäftigt ist, konnte nur durch das gewaltsame Vorgehen gegen ein gemeinsames Feindbild vereint werden: Die EZB, die Troika und die Protagonisten des europäischen Krisenmanagements boten angesichts der desolaten Verhältnisse in Griechenland und einer umstrittenen Rettungspolitik einen ausreichenden, tagesaktuellen Anlass. Die Gewalt der Aktivisten richtete sich traditionell gegen Polizeibeamte, Infrastruktur und öffentliches Eigentum. Für die Kosten der Ausschreitungen werden nicht die „Finanzeliten“, sondern die Steuerzahler aufkommen.
Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet zementiert seine Defizite…Post von Horn NRW: Dauerstreit um Unterrichtsausfall…RP Online NRW: Bahn plant 120 neue Bahnhöfe…RP Online NRW: Neue Smartphone-App für Prostituierte…Express Debatte: Vorratsdatenspeicherung – Datenlust und Datenfrust…FAZ Debatte: Der Untergang einer Kompromissfabrik namens Europa…Welt Debatte: Das Land der Erben…Cicero Ruhrgebiet: Verkehrsverbund Via noch in der Spur…Der Westen Ruhrgebiet: Künstler Jörg Mazur setzt weißem Wal ein Denkmal…Der Westen Bochum: Bergmannsheil feiert Geburtstag mit Minister Gröhe…Der Westen Dortmund: Breites Engagement gegen Rechts auch in Eving…Ruhr Nachrichten Duisburg: Vivawest verwirrt bei geplanten Hausverkäufen…Der Westen Duisburg: Stahlkonzern Arcelor-Mittal investiert…Der Westen Essen: Sechs Jahre Haft für Kunstberater Achenbach…Welt Essen: Das Leid in Megabyte…Der Westen
Essen ist keine Hochburg der Popmusikgeschichte. Martin Kippenbergers GRUGAS haben einen Platz in der Historie, Klaus Nomi hieß noch Sperber mit Nachnamen als er bei seiner Großmutter in Altenessen wohnte, lange bevor er in New York zur außerirdischen New-Wave-Ikone wurde, am bekanntesten und prestigeträchtigsten sind noch Mille Petrozza und Kreator. Und dann ist da natürlich Die Regierung. Jene Band um Sänger Tilmann Rossmy, die zwischen 1984 und 1994 nur vier Alben veröffentlichte und nun am Samstag im Essener Grend wieder auf der Bühne stehen wird.
Der Legende nach beginnt die Geschichte bereits 1982. Tilmann Rossmy startete Die Regierung als Soloprojekt, mit Rhythmusmaschine, Korg-Syntheziser und Gesang nahm er Stücke auf Kassette auf. Alleine ging es aber nicht weiter und Rossmy suchte sich Mitstreiter. 1984 erschien das erste Album „Supermüll“. Kommerziell völlig erfolglos, aber von Michael Ruff in der Spex als beste Platte der 80er Jahre bezeichnet. Sechs Jahre später kam das von Alfred Hilsberg