Schlagzeilen über Verlage scheinen in letzter Zeit nur noch von Sparmaßnahmen und Entlassung bestimmt. Die Webseite der FUNKE MEDIENGRUPPE zeigt da mit ihren Pressemitteilungen ein viel harmonischeres Bild – aber auch nur, weil wohl eine vergessen wurde: Am 3. November hat das Amtsgericht Essen unter dem Aktenzeichen 165 IN 118/14 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma „Westfälischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG“ eröffnet. Nach Auskunft des Kundenservices der FUNKE Gruppe, dem die Entscheidung des Insolvenzgerichts auch noch unbekannt war, erscheinen die betroffenen Zeitungen wie gewohnt weiter.
Noch haben die Angestellten der Bahn gut Lachen. Vielleicht sind sie bald wieder schlecht bezahlte Beamte. (Bild: Deutsche Bahn AG)
Mir fällt beim Streik der Lokführer vor allem eines auf. Es streiken die Bediensteten eines Unternehmens, das lange Zeit staatlich war – durch und durch.
Diese Beschäftigten, die Lokführer, streiten heute in der Privatwirtschaft für das, was ihr Recht ist. Eine möglichst hohe Entlohung. Klar, wer möchte nicht Freizeit in ein Millionengehalt tauschen? Aber auf dem Rücken der Gesellschaft? Nein – macht die Lokführer wieder zu Beamten. Sollen sie für weniger Geld sichere Jobs bekommen und dafür zuverlässig arbeiten. Es gab einen Grund, warum die Bahn staatlich war.
Damit wir uns gut verstehen: Die Lokführer setzen jetzt ihre einzige Waffe ein, die solidarische Aktion des Streikes, um ihre Interessen durchzusetzen. Das ist ihr gutes Recht. Es ist konsequent, legitim und richtig, wenn man in der Privatwirtschaft alle legalen Mittel einsetzt, um seine privaten Interessen gegen die privaten Interessen eines anderen durchzusetzen, etwa gegen die Interessen der Anteilseigner der deutschen Bahn.
2012 und 2013 feierte die Schallplatte bereits ihr Mini-Comeback, die Vinyl-Umsätze stiegen in diesen beiden Jahren merklich an ( laut des “Bundesverbandes Musikindustrie” ) und machen inzwischen – seit ihrem Tiefpunkt 2006 – wieder 2% des Gesamtmarktes aus.
Das schwarze “Gold” ist somit zwar immer noch ein Nischenprodukt für Fans und Sammler, aber die Tendenz steigt!
Und für die, die Musik eben nicht sofort per Download aus dem Netz verfügbar haben müssen, sondern die sich wieder an alte Zeiten erinnern möchten, wo Musik von der Platte noch ein Erlebnis zum Anfassen war, indem man sie vorher liebevoll von Staub befreite, ihr Cover stundenlang anschaute und sich dann ihrem Knistern zwischen
Schlechte Nachrichten für Bahnkunden – der nächste GDL Streik steht bevor
Wenn die Bahn 91 Stunden lang bestreikt wird, weiß unsere Leserin Pamela Schmidt nicht, wie sie zur Arbeit kommen soll. In einem Brief an die Lokführergewerkschaft GDL hat sie ihre Probleme dargelegt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich schreibe Ihnen als Bahnkundin und begeisterte Bahnreisende. Montags bis freitags stehe ich früh auf, um die Bahn zur Arbeit zu nehmen. Mein Mann und ich haben nur ein Auto, und da ich nur Zeitverträge für meine Arbeit bekomme, ist Bahnfahren nicht nur gemütlicher (Man kann arbeiten, lesen, mit seinem Handy spielen oder einfach entspannen, statt auf der Straße aufzupassen.), es ist sicherer, da ich mein Abo immer vor dem nächsten Monatsanfang zur Preisstufe A reduzieren kann, und sind Kredite in die Regel für ein Auto nicht so flexibel.
NRW: Breite Front gegen rot-grüne Windkraft-Pläne…Der Westen NRW: Schulministerin will „Turbo-Abitur“ verbessern…RP Online NRW: Gewerkschaft sieht keine Mehrheit gegen das Turbo-Abi…Kölner Stadtanzeiger NRW: Zu viele Azubis brechen Lehre ab…General Anzeiger Debatte: „Kein besseres Modell als die liberale Demokratie“…Cicero Debatte: Hooligans wollen an die Leine…Heise Debatte: Der Klimazirkus und seine unwahrscheinlichen Wahrscheinlichkeiten…Welt Ruhrgebiet: Gagfah kauft rund 1.200 Wohnungen von Patrizia…Haufe Ruhrgebiet: Alpen sieht RVR weiter kritisch…RP Online Bochum: In der Rottstraße trifft Alltag auf Kunst und Kultur…Der Westen Dortmund: Alles so schön schwatz-gelb hier…Zeit Duisburg: Zuschüsse für Ratsfraktionen steigen weiter an…Der Westen Duisburg: Film-Paar in Hof dabei…RP Online Essen: Polizei Essen prüft Verbot von rechter Demo am 9. November…Der Westen
Katholischer Priester aus Essen schockiert mit bizarrem Vergleich beim „Wort zum Sonntag“.
Eine Zeitlang war es ruhig geworden seitens der Kirchen in Deutschland – jedenfalls was Berichte über verbale Entgleisungen offizieller Repräsentanten betrifft. Sogar das berüchtigte „katholische Trio“ Meisner, Mixa, Müller verstummte nach und nach, weil nach dem Jahresbeginn 2010 immer mehr erschreckende Fakten zu Missständen in der eigenen Kirche bekannt wurden.
Fernsehprediger Gereon Alter: Ohne Gottesbezug werden Menschen wie Hitler, Pol Pot und Stalin. Foto: Screenshot / ARD
Am vergangenen Samstag ist nun der klerikale Übermut in Gestalt des Leiters der Pfarrei St. Josef Ruhrhalbinsel, Gereon Alter, auf die Medienbühne zurückgekehrt.
vorschlaghammer: morinokokyu; Foto: Sebastian Hoppe
Acht Tage lang konnte man die Besten der freien NRW-Theaterszene auf dem Festival Favoriten 2014 kennenlernen. Den künstlerischen Leiterinnen Felizitas Kleine und Johanna-Yasirra Kluhs war es gelungen mit über 40 Veranstaltungen an 7 verschiedenen Spielorten eine große Spannweite der freien Theater- und Kunstszene zu zeigen – von der Performance und Tanztheater über Stadterkundungstouren bis hin zum Hörspiel und Konzert war der Begriff „Theater“ weitestgehend ausgereizt. Geschadet hat dies dem Festival nicht – denn statt eines Wettbewerbes der besten NRW-Theaterproduktionen mit Preisträgern war das Credo der Macherinnen diesmal ein anderes. Für sie stand, statt harter Konkurrenz untereinander, das Verknüpfen und Netzwerken der Freien und das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Das Konzept der Veranstalterinnen ist offensichtlich aufgegangen – die Besucherzahlen gingen weit über die Erwartungen hinaus.
Zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen und lange Wartelisten auf freiwerdende Plätze zeigten, dass das Interesse an der freien Theaterszene und Produktionen jenseits des Mainstream in Nordrhein-Westfalen ungebrochen ist und das NRW-Festival ein echter Publikums-Favorit ist.
Kaputtlachen und Entsetzen liegen sehr nah beieinander an diesem Abend. Sie werden als »Kanacken« beschimpft und als »Islamspeichellecker«: Erschreckend, was für Leserbriefe die Mail-Postfächer der Journalistin Özlem Gezer und ihrer Kollegen fluten.
Seit zwei Jahren gibt es Hate Poetry, seitdem lesen und kommentieren Journalisten renommierter Zeitschriften mit migrantischem Hintergrund die unfreundlichsten, dümmsten und schockierendsten Zuschriften ihrer besonders »deutschen« Leser.
NRW: Rot-Grün hat den Kopf in der Schlinge…Post von Horn NRW: „Die allermeisten Salafisten sind friedlich“…Welt Debatte: Beim Weltklimarat geht Alarm vor Genauigkeit…Spiegel Debatte: Tiere haben keine Rechte…Cicero Debatte: Lasst Gauck in Ruhe. Er tut nur seine Pflicht…Welt Debatte: Gegenwind für Genießer…FAZ Bochum: Opel-Vertrauensmann zieht für Job in Werk 3 vors Gericht…Der Westen Bochum: 76. Jahrestag der Reichspogromnacht…Bo Alternativ Dortmund: 31 Kilo Kunst aus Istanbul…Nordstadtblogger Duisburg: Sparkasse schafft den Überziehungszins ab…Der Westen Duisburg: Inklusion – Es geht wie immer ums Geld…RP Online Duisburg: AfD-Vorsitzender tritt nach NPD-Affäre selbst zurück…Der Westen Essen: Warum der Flughafen Essen/Mülheim in die Pleite steuert…Der Westen
Hogesa-Veranstaltungsleiter und VfL-Bochum Fan: Andreas Kraul
Update: Der VfL-Bochum zieht erst einmal keine Konsequenzen aus der Hogesa-Ausschreitungen des vergangenen Wochenendes in Köln: Die Hool-Gruppe Brigade Bochum soll nach Angaben der WAZ weiter beobachtet werden.
Nach einem Bericht der WAZ hat der VfL Bochum der Brigade Bochum nicht den Status eines offiziellen Fan-Clubs entzogen. Die WAZ schreibt:
Einen Bericht des Journalisten-Blogs „Ruhrbarone.de“, nach dem der „Brigade Bochum“ seitens des VfL der Fanclub-Status entzogen worden sein soll, wollte der Verein am Sonntag allerdings nicht bestätigen(…) Man werde die Situation weiter beobachten, weitere Informationen bei Staatsschutz und Polizei einholen und gegebenfalls handeln, hieß es von Vereinsseite.
Anhänger des VfL-Bochums waren an der Organisation der Nazi-Krawalle am vergangenen Sonntag in Köln beteiligt. Ein Beispiel ist Andreas Kraul, der Veranstaltungsleiter der Hogesa-Demonstration in Köln. Zudem sollen zahlreiche Hooligans der „Brigade Bochum“ an den Ausschreitungen beteiligt gewesen sein, was ein Mitglied der Brigade Bochum gegenüber diesem Blog bestritt. Schon in der vergangenen Woche hatten Nazi-Gegner die
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