Voll behämmert: Nazis demonstrieren in Hamm… Liveticker

IMG_3487Nach eher überschaubaren Ergebnissen in der jüngeren Vergangenheit wollen Nazis heute erneut demonstrieren. Diesmal in Hamm. Darauf, dass man ihnen auch diesmal den Spaß verderben wird, haben wir bereits hier hingewiesen. Wir berichten live…

17.21 Uhr Das letzte update wie eigentlich gewollt und gewohnt nun oben. Das Geschwalle will sich nun kein vernünftiger Mensch mehr antun… bevor die letzten Reden von den Nazis auf der Abschlusskundgebung geschwungen werden, verabschieden wir uns aus der Berichterstattung. Wie immer bedanken wir uns bei allen die mitgemacht haben. Bis zum nächsten mal.

11.15 Uhr: Wir sind vor Ort. Noch ist wenig zu sehen. Mutmaßliche Gegendemonstranten versammeln sich oder ziehen noch durch die Gegend. Auch die Polizei verhält sich eher dezent. Zwar sind wohl noch immer einige Hundertschaften auf dem Weg nach Hamm, aber im Stadtbild ist bislang wenig von den Beamten zu sehen.

11.20 Uhr: So dezent sich die Polizei bis vor wenigen Minuten noch verhalten hat, so zielstrebig scheint sie nun die strategisch möglicherweise wichtigen Punkte besetzten zu wollen, wenn sie es noch nicht getan hat. Im Bahnhof Hamm werden nun Kräfte zusammengezogen und auf den relevanten Bahnsteigen wird deutlich Präsenz gezeigt. Auch versammeln sich langsam immer mehr Gegendemonstranten, die sich den Nazis entgegenstellen wollen.

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Demonstration gegen Nazi-Aufmarsch in Hamm

bockwurst_nazisUm 12.00 Uhr startet heute eine Demonstration gegen eine Aufmarsch der Nazi-Partei „Die Rechte“ in Hamm. In der Ankündigung des Haekelclubs wird auf eine breite Unterstützung des Demonstration hingewiesen:

Für den 3.Oktober ruft der haekelcub590, Hamms antifaschistisches Jugendbündnis, zur Demonstration „Entschlossen gegen rechtes Gedankengut – Vom Stadtrat bis zum Stammtisch“ auf. Treffpunkt ist um 12:00 am Willy-Brandt-Platz vor dem Hammer Hauptbahnhof. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr viel Unterstützung innerhalb der Stadtgesellschaft bekommen“ verweisen die Akteure des haekelclub590 auf eine breite Unterstützungsliste . So unterstützen in diesem Jahr wieder viele Parteien, der DGB Hamm, die Arnold-Freymuth-Gesellschaft und weitere das antifaschistische Jugendbündnis. „Der Rückhalt zeigt sich in der Breite der Gesellschaft – von den Flüchtlingen bei Jugendliche ohne Grenzen, über den evangelischen Kirchenkreis Hamm bis hin zu neuen Gruppen des Stadtrats wie den Piraten aus Hamm“ wissen die Akteure die Unterstützung zu schätzen.

Auf der Seite hamm.noblogs gibt es zudem eine Übersichtskarte und Anreiseempfehlungen.

Piraten sind der Zeit voraus: „Vor 25 Jahren wurde Deutschland wiedervereinigt“

Titanic-Cover: Die Wiedervereinigung sorgte auch für Erheiterung.
Titanic-Cover: Die Wiedervereinigung sorgte auch für Erheiterung.

Heute ist der Tag der deutschen Einheit. Am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik bei. Im Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands   heißt es in Artikel 1:

Mit dem Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 werden die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Länder der Bundesrepublik Deutschland.

Wir haben heute den 3. Oktober 2014 – dieses Ereignis jährt sich damit zum 24. Mal. Die

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Der Ruhrpilot

 

Hannelore Kraft Foto: HP/PR
Hannelore Kraft Foto: HP/PR

NRW: Kraft gesteht Fehler ein – Jäger unter Druck…RP Online
NRW: Opposition fordert Jäger zum Rücktritt auf…FAZ
NRW: NRW: Kraft räumt Fehler bei Asylskandal ein…NOZ
NRW: Toiletten werden geputzt, weil die Presse kommt…Welt
NRW: Beton oder Brei…K.West
Debatte: Wie niedrige Mieten den Armen schaden…FAZ
Debatte: Russland ist eine Lüge…Boris  Schumatsky
Ruhrgebiet: Essen: RWE verkauft den Turm…Bild
Bochum: Inklusion bleibt an den Schulen eine große Herausforderung…Der Westen
Bochum: Verdi erwartet in Bochum rund 3000 Teilnehmer zu Kundgebung…Der Westen
Dortmund: Weiter warten auf den B236-Ausbau…Der Westen
Duisburg: Neuer Sachtleben-Eigentümer bekennt sich zum Standort…Der Westen
Essen: Gericht weist RGE-Antrag gegen Zeitungskritik zurück…Der Westen
Essen: Traditionscafé Overbeck droht die Pleite…Der Westen

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ZDF erneut in der Kritik – Ist die Verteilung der Champions League-Übertragungen ungerecht?

Flutlichtmast. Quelle: Wikipedia Lizenz: gemeinfrei
Flutlichtmast. Quelle: Wikipedia Lizenz: gemeinfrei

Erneut steht das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), wie bereits auch im Vorjahr, in der Kritik von Fußballfans und Funktionären. Diesmal kommt die öffentlich geäußerte Unzufriedenheit über die Verteilung der Champions League-Übertragungen aus dem Lager von Bayer 04 Leverkusen.

Bayer-Geschäftsführer Michael Schade ist unzufrieden, weil der Sender gestern lieber Dortmund statt Leverkusen gezeigt hat. Er wirft dem öffentlich-rechtlichen Kanal lt. ‚Focus.de‘ sogar ‚Quoten-Gier‘ vor.

„Ich finde es nicht fair“, wird er nach dem Sieg seiner Werkself gegen Benfica Lissabon (3:1) zitiert. Das ZDF hatte am gestrigen Abend die Begegnung von Borussia Dortmund beim RSC Anderlecht (3:0) im sogenannten ‚Free-TV‘ übertragen. Das Spiel verfolgten dort 6,75 Millionen Fans.

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Trianel-Kraftwerk in Lünen ausgezeichnet

Das  ‚2014 Top Plant‘. Foto: Robin Patzwaldt
Das ‚2014 Top Plant‘. Foto: Robin Patzwaldt

Vor Ort ist es seit Jahren umstritten. Erst kürzlich hatte der Umweltverband BUND eine erneute Klage dagegen angekündigt. In der Fachwelt wird es dagegen offenbar sehr wohlwollend beurteilt.

Das Trianel-Kohlekraftwerk in Lünen wurde nun durch das „POWER magazine“ gewürdigt und zum „2014 Top Plant“, dem Kraftwerk des Jahres, gekürt.

Mit diesem Titel zeichnet die in Branchenkreisen renommierte US-amerikanische Fachzeitschrift für Energiewirtschaft jährlich weltweit Kraftwerke aus, die mit modernster und hocheffizienter Technik ihren Betrieb aufnehmen.

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Dinslaken-Lohberg: Verachtung durch Kreativquartier

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Dinslaken-Lohberg ist eine der Hochburgen militanter Salafisten. Mehrere Dinslakener kämpfen für den Islamischen Staat in Nordirak und Syrien. Sie haben einen Stadtteil verlassen, der auch in Symbol für eine verfehlte Strukturpolitik ist.

Für einen Artikel über Salafisten aus Nordrhein-Westfalen habe ich vor kurzem Dinslaken-Lohberg besucht. Die alte Siedlung gegenüber der ehemaligen Zeche ist trostlos. Die Häuser sind heruntergekommen. Lohberg ist ein Stadtteil ohne Zukunft und das spürt man, wenn man durch die Straßen oder den Marktplatz geht und man sieht es in den Gesichtern der Menschen.

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Der Ruhrpilot

Ralf Jäger Foto: IM-NRW
Ralf Jäger Foto: IM-NRW

NRW: Ministerium wusste um angespannte Lage in Flüchtlingsheimen…Der Westen
NRW: Asylheim-Skandal und Hannelore Kraft: Sie hätte es wissen müssen…Spiegel
NRW: Bedauern ersetzt keine Verantwortung…Süddeutsche
NRW: Kopten-Familie flieht vor muslimischen Angreifern…Welt
NRW: Nachts suchte der „SS-Trupp“ Streit…Süddeutsche
NRW: Städtetag mahnt Hürde bei Kommunalwahl an…RP Online
Debatte: Stoppt den Dämmwahn…FAZ
Debatte: Gegen das Freihandelsabkommen kämpfen nur Heuchler…Welt
Debatte: “Corelli” soll Verfassungsschutz auf NSU hingewiesen haben…Publikative
Debatte: Islamischer Staat – Ein totalitäres, expansives und hegemoniales Projekt…Qantara
Debatte: Terrorismus – Al-Qaidas Agenda 2020…Spiegel
Debatte: Was selbsternannte „Gotteskrieger“ wirklich wollen…Welt
Debatte: Deindustrialisierung – Ist Deutschland bald außer Betrieb?…Cicero
Ruhrgebiet: Ältere Arbeitslose auf Abstellgleis?…Der Westen
Bochum: Aufnahmelager bleibt bis Ende Oktober bestehen…Der Westen
Dortmund: Verkanntes Dortmunder Juwel…Der Westen
Duisburg: …plant seine Zukunft…Der Westen
Essen: So erlebten Suchtkranke die erste Schicht von „Putzen für Bier“…Der Westen
Essen: Orchester  der  Goetheschule  spielt  mit  Metal-Legende Manowar…Der Westen
Hagen: Kein Herz für Hagen…FAZ
Hagen: SPD-Austritt wegen Antisemitismus…Jüdische Allgemeine

Zum Vegetarier-Tag – Ja, ich fühle mich moralisch überlegen.

Eigentlich esse ich auf die Art und Weise kein Fleisch, wie alle es am liebsten mögen: still und heimlich. Wenn ich zum Essen eingeladen bin und es eine Gulaschkanone gibt, meckere ich nicht. Ich esse dann Brot. In meiner Küche gibt es keine designierte vegetarische Pfanne. Wenn ich in einem Restaurant bin und man mir Speckwürfel in die Bratkartoffeln legt, esse ich drumherum.

Sich von Vegetariern bedroht zu fühlen, weil es unter ihnen ätzende Missionare gibt, ist so, als würde man den Feminismus doof finden, weil Alice Schwarzer ja bekanntlich eine frigide Langweilerin und Steuerhinterzieherin ist. Sinnlos und inkonsistent.

Mir ist es egal, woher andere Menschen ihren Bauchspeck haben. Sollen sie Steak essen oder veganen Hackbraten. Mir ist es ja auch egal, welche Partei andere Menschen wählen. Aber wenn

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