Der Ruhrpilot

NRW-Ministerpäsidentin Hannelore Kraft (SPD) bekommt von der britische Generalkonsulin Susan Speller ein kleines Lebensmittelpaket überreicht. Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Wilfried Meyer
NRW-Ministerpäsidentin Hannelore Kraft (SPD) bekommt von der britische Generalkonsulin Susan Speller ein kleines Lebensmittelpaket überreicht. Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Wilfried Meyer

NRW: Beamte erhalten nun doch mehr Geld…Welt

NRW: Krafts Regierungsfehler…Post von Horn

MRW: Jetzt muss NRW noch mehr sparen…Der Westen

NRW: Das dicke Ende kommt noch…RP Online

Debatte: Käßmanns Pazifismus weckt Unmut bei Protestanten…Welt

Debatte: Palim liegt nicht in Palästina…Jungle World

Ruhrgebiet: RWE will seine Stiftung langfristig aufgeben…Der Westen

Ruhrgebiet: Emscher-Umbau als Vorbild…Der Westen

Bochum: Donezks Partnerstadt Bochum kann nicht helfen…Welt

Dortmund: Hausbesetzung – Es ist eine Kirche…Ruhrbarone-Dortmund

Duisburg: FOC – Immer mehr Politiker wollen den Ausstieg…RP Online

Duisburg: Asyl in Duisburg – Suche nach der Alternative zur Zeltstadt…Der Westen

Essen: Das Land hält weiter an seinem Ausstieg aus dem Flughafen Essen-Mülheim fest…Radio Essen

Essen: Diskussion um Sturm-Skulpturen im Moltkeviertel…Der Westen

 

Diskussion über Hausbesetzung im Ruhrgebiet

45114_101279083265800_7842885_nIm Kulturhauptstadtjahr 2010 wurden im Ruhrgebiet nach längerer besetzungsfreier Zeit wieder öffentlichkeitswirksam Häuser besetzt. In Essen besetzte eine Gruppe freier Künstler Mitte Juli ein ehemaliges Verwaltungsgebäude des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), das bereits seit mehreren Jahren leer gestanden hatte.

Einen knappen Monat später besetzte die Initiative für ein Unabhängiges Zentrum Dortmund die ebenfalls seit Jahren leerstehende und vom Verfall bedrohte Kronen Brauerei an der Märkischen Straße. Beide Initiativen wurden auf Wunsch der Eigentümer von der Polizei geräumt. Beide Besetzungen hatten gemein, dass sich die Kritik der Aktivisten dezidiert gegen die Entscheidungen und das Gebaren der Verantwortlichen des Kulturhauptstadtjahres gerichtet hatte.

Aber auch nach 2010 gab es Besetzungsversuche. So wurde im Dezember des Jahres 2011 aus dem Umkreis der Duisburger „DU it yourself“ Initiative eine ehemalige Hauptschule in Duisburg besetzt. 2013 dann besetzte die Gruppe „Aktion für Freiräume in Essen“ (A.F.F.E.) eine leerstehende Hauptschule an der Bärendelle in Essen. Und vergangenen Monat versuchte sich eine von „A.F.F.E.“ unterstützte Gruppe an der Besetzung einer Immobilie von Thyssen Krupp im Süden Essens. Doch jedes Mal machten die Eigentümer von ihrem Hausrecht gebrauch und vertrieben die Aktivisten. Im Nordpol findet heute eine Diskussionsveranstaltung zum Thema statt. Die Ruhrbarone sprachen aus diesem Anlass mit dem Künstler Joscha Hendricksen und dem Stadtforscher Tino Buchholz. Beide waren an den Besetzungen im Jahre 2010 beteiligt und engagieren sich nach wie vor für die Leerstandsnutzung.

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Spurensuche im Jenseits – Die bizarren Methoden moderner Geisterjäger

Ghosthunting – Geisterjagd. Klingt spannend, spooky, strange. In jedem Fall amerikanisch. Nach dem Vorbild der US-Serie „Ghost Hunters“ gehen auch hierzulande immer mehr Menschen auf die Parapirsch. Die Ghosthunter selbst sehen ihre Tätigkeit dabei als wichtig, wissenschaftlich, wirkungsvoll an. Unbestritten ist: Menschen haben Spukerlebnisse- und leiden darunter. Sie hören Geräusche und Stimmen, spüren Wesenheiten, sehen Schatten und Schemen – wo eigentlich nichts ist. Oder doch? Wie kommt das? Sind es wirklich Geister Verstorbener, die noch schnell eine Nachricht loswerden wollen? Paralleluniversen, die unseren Raum durchdringen? Sind die Spukopfer gar alle psychisch gestört? Oder wieso sollte sich sonst mit Ruhrbarone-Autor Sebastian Bartoschek ein Psychologe daran machen, etwas zur Klärung dieser Fragen beizutragen? Eine Reise durch die Welt von Spuk, Wahrnehmung und vielleicht unklärbaren letzten Fragen.  Mehr Infos hier

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Theater Dortmund beginnt neue Spielzeit: „Kulturgenuss mit Format“

Alexander Klaws als Jesus Christ Superstar, Foto: Marcel Schaar
Alexander Klaws als Jesus Christ Superstar, Foto: Marcel Schaar

Startschuss mit Genuss – die neue Spielzeit hat begonnen

Die Theaterferien sind zu Ende und unter dem Motto Kulturgenuss mit Format meldet sich das Theater Dortmund zurück aus der Sommerpause. Die Freude über die Produktionen der neuen Spielsaison ist bei allen sichtbar – die Highlights werden noch einmal vorgestellt. Die fünf Spartenleiter Jens-Daniel Herzog (Oper), Andreas Gruhn (Kinder- und Jugendtheater), Xin Peng Wang (Ballett), Kay Voges (Schauspielhaus) und Generalmusikdirektor Gabriel Feltz begrüßen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters. Gemeinsam stimmt man sich auf die neue Spielzeit ein.

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Ruhrparlament bleibt riesig

Ralf Jäger Foto: IM-NRW
Ralf Jäger Foto: IM-NRW

Das Ruhrparlament wird statt 71 künftig 138 Abgeordnete haben. Die Landesregierung wird nicht in das Verfahren eingreifen.

In einer Antwort auf eine Bitte der FDP-Fraktion im NRW-Landtag um eine Stellungnahme teilte Innenminister Ralf Jäger mit, dass die Landesregierung nicht plant, etwas gegen das aufgeblasene Ruhrparlament zu unternehmen. Weil die rechte Splitterpartei UBP im Kreistag Recklinghausen genug Stimmen bekam, um einen Sitz im Ruhrparlament zu erhalten, wird dieses  nun massiv vergrössert werden müssen. Dass der UBP Kandidat sein Mandat nicht wahrnehmen wird, ist egal. Durch den theoretischen Einzug der UBP reichen nun 10.490 statt gut 17.000 Stimmen für einen Platz im Parlament. Um die Verhältnisse zu wahren, müssen nun die anderen Parteien Ausgleichsmandate

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Der Ruhrpilot

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Essen: Polizisten zeigen Dutzende Anti-Israel-Demonstranten an…Der Westen

NRW: Hannelore Kraft einigt sich mit Beamten…RP Online

NRW: Steinzeitinternet im ländlichen Nordrhein-Westfalen…Welt

NRW: Wohnungen 5,8 Prozent teurer…RP Online

NRW: Mittelstand  rechnet mit einer Konjunkturdelle…Der Westen

NRW: In 63 Berufen fehlt der Nachwuchs…RP Online

Bochum: Handwerksbetrieb flüchtet in Nachbarstadt…Der Westen

Dortmund: Gericht bestätigt Mottohemden-Verbot für „Die Rechte“…Der Westen

Duisburg: Flüchtlinge jetzt ins Zeltlager…Berliner Morgenpost

Essen: Die Betriebsratswahl bei der Stadt-Tochter RGE ist unwirksam…Informer

Essen: Links „Totlast“-Absage hat ein Nachspiel…Der Westen

Essen: Die Angst vor der Verantwortung…Der Westen

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Die dümmste aller sozialen Bewegungen geht auf die Straße

berlin_stadt_des_friedensMassenmorde durch den Islamischen Staat im Nordirak, Dauerbeschuss Israels durch Raketen aus Gaza, russischer Einmarsch in der Ukraine – klar, dass die Friedensbewegung da auf die Straße geht.

In den vergangenen Monaten war von der klassischen Friedensbewegung nicht viel zu sehen. Zwar schleppten sich zu Ostern wie gewohnt einige schlecht gekleidete Rentner zu den grauenhaften Klängen eines Konstantin Weckers durch die Straßen, aber ansonsten bestimmten die Aluhüte mit ihren neuen Montagsdemonstrationen das Bild. Der Beweis, dass es immer noch blöder werden kann, war damit erbracht.

Aber nun haben sich auch die klassischen Friedenspfeifen zu Wort gemeldet. Am  30. August will man auf die Straße gehen und für den Frieden demonstrieren – und natürlich gegen den Westen:

Weltweit sorgt die imperialistische Politik von NATO und EU, USA und BRD, für eine Aufrechterhaltung von Krieg und Armut, Umweltzerstörung und Ausbeutung. Dies wird auch dort sichtbar, wo sie nicht direkt Krieg führen. Ihre politische Einflussnahme in der Ukraine, bis hin zur Unterstützung faschistischer Kräfte vor Ort, trug ebenso zur Eskalation des Konflikts bei, wie die ökonomischen Sanktionen gegen Russland.

Im Irak hinterließ die Kriegskoalition der USA eine völlig zerstörte Gesellschaft, in der religiöse und ethnische Konflikte gezielt angefeuert und instrumentalisiert worden waren. Die Folgen dieser Politik erleben wir heute mit dem Erstarken der IS/ISIS.

Und um ihren Ruf als dümmste alle sozialen Bewegungen zu untermauern, werden auch die passenden Forderungen gestellt: Alle „imperialistischen Kriege“ sollen beendet werden und NATO und Bundeswehr sollen sich auflösen.

Die Jack-Wolfskin Fashion-Show findet am 30. August  in Düsseldorf statt. Aufgerufen haben unter anderem DKP, SDAJ und Die Linke Düsseldorf.