Tja, was fängt man aus Sicht des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum denn nun mit dem heutigen 1:1 (1:1) zum Saisonauftakt im heimischen ‚Ruhrstadion‘ gegen die Gäste von Greuther Fürth an?
Sicherlich, ein Unentschieden gegen den Tabellendritten der vergangenen Spielzeit, der am Ende nur unglücklich am Aufstieg in die Eliteliga in der Relegation gegen den ‚großen‘ Hamburger SV scheiterte, scheint erst einmal ok zu sein.
Zumal wenn man bedenkt, dass der VfL heute mit gleich sieben Neuzugängen in der Startelf agierte, die Eingespieltheit also folglich fast schon zwangsweise nicht vorhanden sein konnte.
Anlässlich des 100. Jahrestags, der deutschen Kriegserklärung an Russland fand an den Katharinnentreppen heute eine Kundgebung statt. Zu der Kundgebung hatten Anarchisten aus dem Ruhrgebiet aufgerufen, die damit eine Veranstaltungsreihe an diesem Wochende einleuteten. Die Kundgebung begann um 18 Uhr, per Megafon wurde verkündet, dass man auf eine Anmeldung der Veranstaltung bewusst verzichtet habe. In einem Redebeitrag erläuterten die Anarchisten warum sie gegen Kriege sind, und das eine Welt ohne Kriege erst in einer „herrschaftsfreien“ Gesellschaft möglich sei. Nach dem eintreffen von Zivilpolizisten und einem Streifenwagen beendeten die Anarchisten ihre Kundgebung und zerstreuten sich in der Innenstadt. Mit geschätzten 30 Teilnehmern und einer Kundgebung die 15 Minuten dauerte ein mauer Auftakt für die anarchistische Antikriegs-Kampagne in Dortmund.
Am Wochenende wird die Veranstaltung an den Katharinnentreppen inhaltlich unterfüttert. Um 19 Uhr beginnt am Samstag ein Vortrag zum Widerstand von Anarchisten gegen den 1. Weltkrieg, im Tarantababu. Am Sonntag beginnt das Programm um 12 Uhr im Langen August. Hier stehen Lesungen, Workshops und Vorträge zum Thema auf der Tagesordnung. Das genaue Programm und die begleitenden Texte können hier nachgelesen werden.
In Hagen zieht zur Zeit eine antiisraelische Demonstration mit 500 Teilnehmern durch die Stadt. Unterstützung erfährt sie durch die Polizei: Die stellte den Demonstranten eines ihrer Dienstmegafone zur Verfügung. Durch das werden nun Parolen wie „Kindermörder Israel“ gerufen. Darauf angesprochen, warum die Polizei Demonstranten ein Megafon zur Verfügung stellt, teilte ein Beamter des Staatsschutzes mit, diese hätten kein eigenes gehabt – da hätte man ihnen eines geliehen, damit die Demonstration weiter friedlich verläuft. Dass das Rufen genau dieser Parole durch die Lautsprecheranlage eines Polizeiwagens in Frankfurt vor wenigen Wochen zu einem Eklat führte, der die hessische Landesregierung beschäftigte, interessierte den Staatsschützer nicht: Es gäbe nun einen Vertrag zwischen der Polizei und den Demonstranten, den man nicht kündigen könne. Der anwesende Polizeipräsident Frank Richter, der auf den Vorfall angesprochen wurde, schritt nicht ein. als Richter 2012 Polizeipräsident wurde, teilte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) mit: „Frank Richter weiß, wo den Menschen der Schuh drückt.“ Wer mag das bestreiten?
Die Ruhr Nachrichten werden ihren Bochumer Lokalteil zum 31. Oktober schließen. Diese Entscheidung bedauern wir. Wie schon im vergangenen Jahr, als in Dortmund der Lokalteil der Westfälischen Rundschau geschlossen wurde, werden wir auch dieses Mal auf die Entwicklung reagieren: Spätestens zum 1. November 2014 werden wir einen Lokalteil-Bochum starten.
In Dortmund sind seit dem Beginn des Lokalteils am 1. Februar 2013 weit über 1000 Beiträge erschienen. Nach den Ferien werden wir mit drei weiteren Mitarbeitern, die sich vor allem um Dortmund kümmern werden, sowie einer neuen Verantwortlichen für den Anzeigenbereich den Dortmund-Teil weiter ausbauen.
Dadurch, das die Ruhrbarone ihren Stammsitz in Bochum haben, sind wir in dieser Stadt schon heute sehr präsent. Wir werden in Bochum noch schneller durchstarten können, als wir es in Dortmund taten und hoffen, mit bald zwei Lokalteilen, unseren publizistischen Erfolgen auch den wirtschaftlichen Erfolg hinzufügen zu können.
Am heutigen 1. August 2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des 1. Weltkrieges.
Aus diesem Anlass rufen u.a. die evangelischen Kirchen in Europa dazu auf um 12 Uhr eine Minute lang zu schweigen, um so der unzähligen Toten des 1. Weltkrieges zu gedenken.
Wenn das natürlich auch nicht mehr als eine kleine, bescheidene Geste sein kann, vielleicht gar keine so schlechte Idee, dem gigantischen Ausmaß von Leid und auch Tod dieses Krieges auf diese Art zu gedenken, damit dieser traurige Jahrestag am heutigen 1. August nicht weitestgehend unbeachtet bleibt…
Schon vor der Wahl von Ralf Michalowsky zum Landesvorsitzenden hatten parteiinterne Kritiker die Facebookseite Nein zu Michalowsky gestartet. Sie sehen sich in ihren Vorbehalten gegen Michalowsky bestätigt und gehen davon aus, dass er sich nicht an der Parteispitze in NRW halten wird.
Ruhrbarone: Warum habt ihr vor der Wahl des Landesvorstandes Eure Seite gegründet und seit ihr alle oder nur zum Teil Mitglieder der Linkspartei?
Hendrik: Um die „Wiederwahl“ von Ralf Michalowsky zu verhindern. Er war ja bereits einmal Vorsitzender der Linken. Ich selber bin Mitglied in OV Herne. Die Liker und Mitstreiter sind über ganz Deutschland verteilt zu finden.
Ruhrbarone: Warum hatte Rüdiger Sagel, der damalige Linken-Chef, keine Chance gegen Michalowsky? Lag es daran, dass er die Linke langsam für Koalitionen öffnen wollte?
Hendrik: Promi Bonus für Ralf denke ich und es gibt noch immer eine starke EX-WASG/Gewerkschaftsgruppe in der Partei die er – noch – im Griff hat. Einige hatten es nicht mehr auf dem Bildschirm, dass er schon mal zum Teufel geschickt wurde. Zudem ist die „ABSOLUT- UND IMMER-GEGEN-ALLES“ Fraktion, zu der ich auch Ralf zähle, sehr groß in der Partei und macht das Regieren für Realos (benutzen wir mal den Grünen-Begriff) quasi unmöglich. Nein – es sind keine Fundis, einfach GEGEN-ALLES-SPINNER!!!
Am morgigen Samstag finden bundesweite Demonstrationen gegen die fortwährend immer heftiger und brutaler werdenden Attacken der ISIS im Irak und in Syrien statt. Auch im Ruhrgebiet wird gegen ISIS protestiert. Treffpunkt ist der Burgplatz um 17.00 Uhr. Aus dem Aufruf:
„In den letzten zwei Wochen mussten alle Christen aus Mossul im Nordirak fliehen. Die Terroristen stellten ihnen ein Ultimatum. Das Ultimatum ließ ihnen keine wirkliche Wahl. Sie hatten die Möglichkeiten zu fliehen, zu konvertieren oder bei Weigerung hingerichtet zu werden.Die Folge ist ein Massenexodus und das vollständige Verschwinden chritlichen Lebens und Kultur aus Mossul. Zeitgleich attackiert die ISIS Kurden in Rojava (Nordsyrien).“
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