
Update XIV: Wir sind raus. Die besetzten Häuser sind geräumt.

Update XIV: Wir sind raus. Die besetzten Häuser sind geräumt.

Wir haben bei den Ruhrbaronen in den letzten Wochen viel über antisemitische Demonstrationen berichtet. Viele Ekelhaftigkeiten sind uns aufgefallen. Die Demonstration am vorletzten Freitag in Essen und die Ereignisse in ihrem Umfeld können mit guten Gründen als ein (!) Höhepunkt antisemitischer Straßengewalt im Nachkriegsdeutschland bezeichnet werden. Auch ist es skandalös, wenn Politiker der Linkspartei zusammen mit Neonazis gegen Juden auf die Straße gehen. Jetzt ist aber der Augenblick gekommen, einmal inne zu halten, sich die Demonstrationen genauer anzuschauen und auch mal einen Blick auf „die Medien“ und ihre Reaktionen auf die letzten Demonstrationen zu werfen. Auch ein Blick auf vergangene Zuspitzungen des Nahost-Konflikts ist angebracht.
Die ersten pro-palästinensischen Demonstrationen vor zwei Wochen waren von großem Hass auf Israel und immer wieder auch auf „die Juden“ geprägt. In Gelsenkirchen wurde „Hamas, Hamas – Juden ab ins Gas“ gerufen, in Essen versuchte man bei einer spontanen Demonstration, vor die Alte Synagoge zu ziehen. In Dortmund waren diverse antisemitische Plakate auf einer Demonstration zu sehen. Doch nach den Ausschreitungen am 18. Juli in Essen, als mehrere Hundert propalästinensische Demonstranten versuchten, eine kleine proisraelische Kundgebung anzugreifen, wandelten sich die Demonstrationen im Ruhrgebiet. Schon einen Tag später in Dortmund war kaum direkter Antisemitismus auf einer Demonstration zu hören. Am letzten Freitag in Bochum fand wieder eine Demonstration mit ca. 400 Teilnehmern statt. Der Anmelder der Demonstration beschwor mehrmals, dass sich die Demonstration gegen Israel und nicht gegen Juden richtete. Und so verlief die Demonstration dann auch. „Tod und Hass den Zionisten“ wurde gerufen, und auch das unvermeidliche „Kindermörder Israel“ war immer wieder zu hören. Dass Antizionismus und Antisemitismus fließend ineinander übergehen, dürfte bekannt sein. Auch die Kindermörder-Parole hat – bedenkt man antijüdische Stereotype – einen deutlichen antisemitischen

NRW: Die Sache mit dem Internet…NW
NRW: Tourismus-Branche fürchtet Sparpläne…Welt
Bochum: Arbeiten mit Räumen und Reifen…Der Westen
Dortmund: Aggressiv, militant, rechts…Kölner Stadtanzeiger
Duisburg: Nach Verhaftung in Moskau – CSD fordert Handeln…Der Westen
Duisburg: Kunstzensur des OB – Bürger verspotten Rechtfertigungsfiguren…Xtranews
Essen: So sprang Middelhoff aus dem Fenster des Gerichtsvollziehers…Bild
Essen: Kulturzentrum Grend wünscht sich Raum für Experimente…Der Westen
Essen: US-Schlitten machen Station im Südviertel…Der Westen
Mülheim: 12 000 feiern Ruhr Reggae Summer…Der Westen

Neues aus der Ruhrpott-Podcast-Welt. Denn heute ist Sonntag.
Seit letzter Woche wissen wir endlich was ein Podcast ist – gute Grundlage – dank dem Hoaxmaster.
Ihr kennt ja auch schon den Christian Heinke – machte er doch den Auftakt unserer Serie “Podcasts ausm Pott” mit seinen Thrillerpodcasts “Die Haut” und “escape”. Wie damals schon gesagt: Heinke ist ein Hansdampf in allen Gassen (Sagt man das noch? Gibt es da nicht irgendeinen Hipsterbegriff für? Hätte ich das nicht gendern müssen?).
Und stellt uns heute ein Gemeinschaftsprojekt dreier Podcaster vor: die „Movie Watchdogs“.
Wer von den Fußballfreunden unter unseren Lesern heute Nachmittag noch nichts vorhat, für den habe ich hier einen kleinen TV-Tipp:
Der Sender ‚Sport1‘ überträgt ab 16.45 Uhr heute das Testspiel der Dortmunder Borussia beim Regionalligisten RW Essen. Anstoß ist um 17.00 Uhr.
Wenn man sich kurz vor der Abreise des BVB in das Trainingslager nach Bad Ragaz sportlich wohl auch nicht zu viel erwarten sollte, zumal der Kader ja noch immer ohne etliche WM-Teilnehmer auskommen muss, könnte es doch ein unterhaltsamer Test gegen die seit Jahren mit sportlichen und auch finanziellen Problemen kämpfenden Gastgebern aus Essen werden.

Duisburg: Anwalt will auch Sauerland und Schaller wegen Loveparade vor Gericht bringen…Der Westen
NRW: Private Bau-Finanzierung treibt Städte in die Schulden…Der Westen
Debatte: Angriff der Umerzieher…FAZ
Debatte: Technik wird jeden Zweiten in Deutschland ersetzen…Welt
Bochum: MdB Dagdelen soll sächsische Polizisten als „Scheiß-Ossis“ beschimpft haben…Bild
Bochum: Zur kritischen Theorie der ’neuen Montagsdemos’…Bo Alternativ
Duisburg: Millionen für sichere Schulen…Der Westen
Dortmund: Sommertraum, Konfetti-Regen und Fruchtalarm beim Juicy Beats…Der Westen
Essen: Die Willkommenskultur gilt nicht für Antisemiten…Der Westen
Essen: US-Student will Bier brauen – und lernt bei Stauder…Der Westen
Essen: Ex-Arcandor-Chef Middelhoff flüchtet per Fenstersprung…Bild
Umland: Der CDU-Bürgermeister und die Rechten…Welt
So in etwa stürmen die Hashtags grade die sozialen Netzwerke. 😉
SOIA … sie sind eine Legende des New York-Harcores, eine unglaublich mitreißende Live-Band und das seit mittlerweile 28 Jahren.
Gestern traten die Brüder Lou und Pete Koller mit ihren aktuellen Bandkollegen Armand Majidi und Craig Setari als Headliner und krönender Abschluss in Essen auf. Dort findet zur Zeit das fünfte Nord Open Air statt, ein „umsonst & draußen“ Festival für alle Fans etwas härterer Gitarren und etwas lauterer Musik.
Sick Of It All sind eine unermüdliche Band und das nicht nur auf der Bühne. Seit ihrer Gründung produzieren sie eine Platte nach der nächsten, sind regelmäßig auf Tour, haben alle Tiefen des Hardcores erfolgreich überstanden und trotz ihres zunehmenden Alters und des harten Wettbewerbs sind sie noch immer die besten Vorbilder der Szene.
Ich war heilfroh, im wahrsten Sinne des Wortes, dass ich es gestern noch rechtzeitig geschafft habe, mich durch die Meute bis hin zum Bühnengraben durchzukämpfen…um für euch ein paar Fotos zu machen.
Yeah!

Der Große Führer der NRW-Linken, Genosse Ralf Michalowsky, ist dabei, die Ereignisse der letzten Wochen rund um die Solid-Demo in Essen auf ganz eigene Weise zu interpretieren. Im Interview mit dem Gladbecker Lokalteil der WAZ stellt er seine Sicht der Dinge da – mit der Wirklichkeit haben sie nicht immer viel zu tun:
„Er weist alle Vorwürfe, mit der Essener Kundgebung antisemitische Hetze geschürt und einseitig Partei ergriffen zu haben, empört zurück. „Auf meiner Internetseite kann jeder meine Rede nachlesen. Das ist eine unverschämte Unterstellung. “
Reel Big Fish, Sonntag, 27. Juli, 21.00 Uhr, FZW, Dortmund

NRW: Kliniken sind auf Zuwanderer angewiesen…Express
NRW: NRW und Niedersachsen uneinig über Streckenausbau…Welt
Ruhrgebiet: Künstler erforscht, wie das Ruhrgebiet sich wandelt…Der Westen
Ruhrgebiet: „Das Ruhrgebiet braucht eine Story“…Der Westen
Ruhrgebiet: Fußball in Zeiten des Krieges – Netanya-Talente in Sorge…Der Westen
Bochum: Rot-Grün will Mehrheit in Ausschüssen…Pottblog
Bochum: Kundgebung in der City – der Gaza-Krieg erreicht Bochum…Der Westen
Dortmund: Antrag beim Kartellamt zurückgezogen: Ruhr Nachrichten verzichten auf Kauf von WAZ und WR…Newsroom
Duisburg: Polizei verstärkt Schutz jüdischer Einrichtungen…Der Westen
Essen: Verhinderte Aktion gegen Synagoge wirft Fragen auf…Welt