Der Ruhrpilot

hassdemo_opferDebatte: Event-Antifaschismus und Pogromstimmung…Welt

Debatte: Antisemitische Hetze alarmiert die Bundesregierung…Der Westen

NRW: Armin Laschet (CDU) kritisiert Polizei nach antisemitischen Ausschreitungen…Der Westen

NRW: Laschet nennt die Maut schädlich und rechtlich unmöglich…RP Online

Bochum: Sitzhersteller Johnson Controls verliert Ford-Auftrag…Der Westen

Dortmund: Ermittler haben 68 Personen im Fokus nach Rathaus-Sturm…Der Westen

Duisburg: Künstler Gregor Schneider geht mit Raumkunstwerk nach Bochum…RP Online

Duisburg: Problemhaus-Bewohner in Rheinhausen ziehen aus…Der Westen

Essen: Künstler lebt vier Wochen wie Robinson auf Zollverein…Der Westen

Essen: Politiker schockiert über Eskalation bei Nahost-Demo…Der Westen

Hamm: Staatsschutz ermittelt wegen Vier-Personen-Demo…WA

Film: Monsieur Claudes Töchter…Pottblog

Antisemitismusdebatte: Linkspartei Bundestagsabgeordnete aus NRW stellen sich vor Linksjugend und Landesvorstand

Davidsternhakenkreuz Foto: Antifa Z
Davidsternhakenkreuz Foto: Antifa Z

Ungeachtet der zahlreichen Proteste aus der eigenen Partei gegen die antisemitischen Auswüchse auf Veranstaltungen der NRW-Linkspartei und ihres Jugendverbandes hat sich die NRW-Landesgruppe der Linkspartei hinter den Jugendverband Solid und den Landesvorstand gestellt.  

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die Abgeordneten hinter die NRW-Partei gestellt – und gegen die zahlreichen Kritiker aus den eigenen Reihen. In der wirren Welt der Dagdelens, Movassats, Wagenknechts und Jelpkes sind das wohl die Abweichler:

Zu den Vorwürfen gegenüber der LINKEN und Linksjugend NRW in Zusammenhang mit der Kundgebung am vorigen Freitag erklärt die Landesgruppe der LINKEN NRW im Bundestag:

NRW-LINKEN-Landesgruppe solidarisch mit Nahost-Position des NRW-Landesvorstandes

Die Friedenskundgebungen in Essen und Köln waren mit insgesamt über 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die größten Veranstaltungen, die von der LINKEN in NRW seit langem durchgeführt worden sind. Auch die Polizei bestätigt, dass sie einen friedlichen und nicht-„extremistischen“ Verlauf hatten. Wir halten es für unerträglich, dass nun

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Nach Zensur in Duisburg realisiert Gregor Schneider neues Werk in Bochum

Auf seiner Webseite bewirbt Gregor Schneider noch sein zensiertes Projekt Totlast
Auf seiner Webseite bewirbt Gregor Schneider noch sein zensiertes Projekt Totlast

In Duisburg hatte Oberbürgermeister Sören Link (SPD) dem Künstler Gregor Schneider untersagt, sein Werk totlast zu realisieren. Der wird nun in Bochum weiter arbeiten

Tschüß Duisburg – hallo Bochum:  „Gregor Schneider realisiert für die Ruhrtriennale im Kunstmuseum Bochum eine neue Arbeit. Unter dem Titel Kunstmuseum setzt er sich mit dem Ort und der Funktion des Kunstmuseums auseinander“, teilt die Pressestelle der Ruhrtriennale mit: Nach der Absage seines für das Lehmbruck Museum in Duisburg vorgesehenen Raumkunstwerkes totlast durch den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg sei die kurzfristige Realisierung in Bochum ein großer Erfolg.

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Dortmund: Am Samstag ist Juicy Beats


Am Samstag ist Juicy Beats. Das größte Electro- und Independent-Festival in NRW versetzt am 26. Juli von zwölf Uhr mittags bis vier Uhr nachts den Dortmunder Westfalenpark in Festivalfieber.

Bis zu 30.000 Besucher erwarten die Veranstalter, die mit mehr als 150 Bands und DJs auf über 20 Bühnen und Dancefloors erneut ein beeindruckendes Programm mit vielen international bekannten Künstlern präsentieren. Top-Acts zur 19. Ausgabe des Festivals sind Egotronic, Boys Noize, Alligatoah, Milky Chance, Alle Farben, Calexico, FM Belfast, Weekend, Die Orsons, Frittenbude, Hundreds, Kid Simius, Sierra Kidd, Ebo Taylor und Wallis Bird. Freunde unterschiedlichster Spielarten elektronischer Tanzmusik können sich zudem auf ein internationales DJ-Aufgebot freuen. Auf ihren Bühnen und Floors präsentieren die angesagtesten Clubs, Label und Partymacher der Region Acts wie Claptone, Doc Scott, UZ, Tube & Berger, Larse, Nakadia, Ante Perry, Juliet Sikora, Manuel Tur, Hans Nieswandt, Ingo Sänger, André Lodemann, Klaus Fiehe und Adam Berecki.

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Stoppt-den-Juden-Terror

Essen: Zentralrat der Juden verurteilt antisemitische Vorfälle bei Demo…Der Westen

Debatte: Deutschland muss Antisemitismus hart kontern…Welt

Debatte: Antisemitismus bleibt zweitrangig…Jungle World

Debatte: Neue Welle von Antisemitismus…Rhein Zeitung

Essen: Diese Nahost-Demo war alles – aber nicht friedlich…Der Westen

NRW: Die Selbstentzauberung der Hannelore Kraft…Welt

NRW: SPD-Fraktion stellt neues Kinderbildungsgesetz vor…Bild

Ruhrgebiet: Bei Aldi tobt offenbar schon der Machtkampf…Welt

Bochum: Opel-Werk bekommt Hilfe aus Gliwice…Der Westen

Bochum: Urbanatix 2014 steht unter dem Motto “Outside the Box”…Pottblog

Dortmund: Verdacht auf acht Weltkriegsbomben an der B1 in Dortmund…Der Westen

Duisburg: Protestaktion bei Mercedes Benz…RP Online

Duisburg: Die letzten Roma müssen raus…taz

Duisburg: OB bleibt bei seiner Kunst-Absage…Der Westen

Duisburg: Hochofen wird runderneuert…Der Westen

Essen: Ein Besuch bei Karl Albrecht…FAZ

Hagen: Der Mann, der die schrumpfende Stadt retten soll…Welt

Fußball: ‚ProFans‘ fordert einen ‚fanfreundlicheren‘ Bundesligaspielplan

Die klassische Anstoßzeit in der 1. Bundesliga ist samstags um 15.30 Uhr. Foto: Robin Patzwaldt
Die klassische Anstoßzeit in der 1. Bundesliga ist samstags um 15.30 Uhr. Foto: Robin Patzwaldt

Seit Jahren schon gibt es unter den organisierten Fußballfans Bestrebungen der Zerstückelung der Spieltage in den Profiligen aus Vermarktungsgründen entgegenzuwirken. Allerdings mit bescheidenen bzw. gar keinem Erfolg.

Bereits vor über 10 Jahren wurde versucht die Zweitligaspiele am Montagabend zu verhindern, da den Fans des Auswärtsteams in erster Linie die Anreise an einem Werktag teilweise unmöglich sei. Unter dem Arbeitstitel ‚Pro 15.30‘ engagierten sich z.B. bereits um die Jahrtausendwende zahlreiche Fans dafür möglichst alle Spiele einer Liga zeitgleich an einem festen Wochenendtermin stattfinden zu lassen. Schwerpunkte, Details und sogar der Name dieser Aktionen änderten sich dabei über die Jahre.

Auch zur neuen Saison startet der vereinsübergreifende Zusammenschluss ‚ProFans‘ nun wieder eine Aktion in diese Richtung.

Aktuell verbreitet man unter den Fußballfans im Lande einen Aufruf mit folgendem Wortlaut:

„Während beim Großteil der Sportbegeisterten sich das WM-Fieber allmählich abkühlt, hat für viele Fans und Ultras der Vereine schon wieder der Alltag begonnen. Der Alltag beginnt für alle aktiven Fans dieses Landes mit dem Blick auf den Spielplan der neuen Saison. Bereits auf den ersten Blick erscheinen einige Ansetzungen, die vor allem bei den auswärtsfahrenden Fans für Kopfschütteln sorgen.

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‚König Fußball‘ erlebt in Deutschland aktuell einen Boom – Viele Konkurrenzsportarten sind dagegen eher in der Krise

Nico Rosberg siegt, das Interesse daran ist überschaubar. Quelle: Wikipedia, Foto: Morio, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Nico Rosberg siegt, das Interesse daran ist überschaubar. Quelle: Wikipedia, Foto: Morio, Lizenz:CC BY-SA 3.0

Der Profi-Fußball erfreut sich in diesem Lande aktuell unbestritten einem regelrechten Boom. Die Bundesliga wächst und gedeiht, und die Nationalmannschaft krönt die gute Laune im Lager der Fußballfans mit dem ersten Weltmeistertitel nach 24 Jahren.

Doch längst nicht alle vermeintlich führenden Sportarten in Deutschland erfreuen sich aktuell (noch) so großer Beliebtheit, machen teilweise regelrechte Krisenzeiten durch. Zu nennen wäre da z.B. Tennis. Längst vorbei die Blütezeit dieser Sportart, als zu Zeiten eines aktiven Boris Becker, eines Michael Stich, einer Steffi Graf oder einer Anke Huber große Tennisturniere zu Straßenfegern mutierten, als Begegnungen im Davis-Cup die Nation vor den TV-Bildschirmen versammelte. Wer verfolgt aktuell schon noch intensiv die großen Tennisturniere? Kaum jemand.

Aktuell auch in der Krise: Der Radsport. Vor gut 10 Jahren noch ein gerne und viel beachtetes Highlight in der Medienberichterstattung, fristet z.B. der Kampf um die verschiedenfarbigen Trikots im Nachbarland, bei der ‚Tour de France‘, in den letzten Jahren ein regelrechtes Schattendasein.

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Update: NSU-Untersuchungsausschuss in NRW – dahin gehen, wo es weh tut

Update: Der Spiegel meldetete gestern unter Berufung auf die Ermittlungsbehörde, dass es keine Hinweise auf weitere Morde des NSU geben würde. Von den Ermittlern auf Bundes- und Länderebene wurden insgesamt 418 und 327 versuchte Tötungsdelikte neu aufgerollt und auf NSU-Zusammenhänge hin untersucht. Doch keiner der zwischen 1990 und 2011 überprüften Fälle hatte offenbar Verbindungen zum NSU aufgezeigt. Damit wird es im Untersuchungsausschuss vermutlich erst einmal bei der Beschäftigung mit den bekannt gewordenen NSU-Morden und Sprengstoffanschlägen bleiben – obwohl sich sowohl die CDU-Landtagsfraktion als auch die Piraten für weitere Fälle, wie den Anschlag in Düsseldorf-Wehrhahn, interessieren.

Wird das Ergebnis der Ermittlungsbehörden nicht angezweifelt, wird sich der Ausschuss vermutlich stärker auf ein mögliches Helfernetzwerk, die Ermittlungspannen bei der Polizei und die Rolle der V-Leute konzentrieren. Vor allem die nähere Untersuchung der Vertrauens-Personen könnte interessant werden –  auch weil sich ein VP mit engen persönlichen Kontakten zum NSU über einen längeren Zeitraum in NRW aufgehalten hatte. Ein weiterer V-Mann, der jahrelang eine zentrale Figur der sächsichen Naziszene war und über ein umfangreiches Netzwerk über die Landesgrenzen Sachsens hinaus verfügte, lebte in unmittelbarer Nähe des Dortmunder Tatortes.

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Der Ruhrpilot

Essen: Video zeigt die antisemitische Ausschreitungen…Campuswatch

Essen: Stinkt das Eigenlob?…Der Westen

NRW: Landeschef der Linkspartei in Sachsen-Anhalt legte NRW-Linken-Chef Michalowsky Rücktritt nahe…taz

Essen: “Der weiß doch gar nicht, was er da redet!”…Tapfer im Nirgendwo

NRW: Beamte pochen auf Gehaltsanhebung eins zu eins…RP Online

Ruhrgebiet: …muss sich anstrengen…Ruhr Nachrichten

Bochum: Gauchos geben CDU-Politiker einen Korb…Der Westen

Dortmund: So schrill-bunt war das Holi-Festival an den Westfalenhallen…Der Westen

Duisburg: Mindestens sechs Suizide nach Loveparade-Tragödie…Welt

Essen: OB Paß weist SPD-Vorwürfe als „ehrverletzend“ zurück…Der Westen

Essen: Islamist aus Essen wirbt für Isis-Terroristen…Der Westen

Essen: Mit dem Theater die Welt entdeckt…Der Westen

Herten: 6000 Sonnenanbeter  feiern auf der Halde…Bild

Oberhausen: Ein Riese der Industriekultur…WZ

Katholische Kirche: 87% mehr Kirchenaustritte im Kreis Recklinghausen

St. Ludgerus Billerbeck. Quelle: Wikipedia, Foto: Stahlkocher, Lizenz: CC BY-SA 3.0
St. Ludgerus in Billerbeck. Quelle: Wikipedia, Foto: Stahlkocher, Lizenz:CC BY-SA 3.0

Auch wenn engagierte Gläubige und die katholische Kirche selber seit Jahren dagegen ankämpfen, der Abwärtstrend der Organisation konnte, zumindest hierzulande, bisher nicht einmal im Ansatz gestoppt werden. Ganz im Gegenteil!

Das Bistum Münster veröffentlichte nun aktuelle Zahlen dazu, welche verdeutlichen wie ernst es vielerorts um den Zustand der Kirche steht. Alleine im Kreis Recklinghausen nahm die Zahl der Kirchenaustritte im Jahre 2013 (1294 Ausritte), im Vergleich zum Vorjahr, um satte 87% zu, sank die Zahl der Gottesdienstbesucher bei den dortigen Katholiken noch einmal deutlich ab. Damit überschritt die Zahl der Austritte dort sogar das ‚Missbrauchsskandaljahr‘ 2010.

Aktuell besuchen nicht einmal mehr 9% der verbliebenen Mitglieder den Sonntagsgottesdienst. Zahlen die zeigen wie grundlegend die diversen Probleme der Katholischen Kirche in der Welt des 21. Jahrhunderts wohl noch immer sind.

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