Nach Zensur in Duisburg realisiert Gregor Schneider neues Werk in Bochum

Auf seiner Webseite bewirbt Gregor Schneider noch sein zensiertes Projekt Totlast
Auf seiner Webseite bewirbt Gregor Schneider noch sein zensiertes Projekt Totlast

In Duisburg hatte Oberbürgermeister Sören Link (SPD) dem Künstler Gregor Schneider untersagt, sein Werk totlast zu realisieren. Der wird nun in Bochum weiter arbeiten

Tschüß Duisburg – hallo Bochum:  „Gregor Schneider realisiert für die Ruhrtriennale im Kunstmuseum Bochum eine neue Arbeit. Unter dem Titel Kunstmuseum setzt er sich mit dem Ort und der Funktion des Kunstmuseums auseinander“, teilt die Pressestelle der Ruhrtriennale mit: Nach der Absage seines für das Lehmbruck Museum in Duisburg vorgesehenen Raumkunstwerkes totlast durch den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg sei die kurzfristige Realisierung in Bochum ein großer Erfolg.

Die Ausstellung wird am 29. August eröffnet, zwei Wochen nach Beginn des Festivals, dafür aber über das Festival hinaus im Oktober geöffnet bleiben.

Bochum bekommt ein spannendes Kunstwerk, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link seinen Willen.

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2 Kommentare

  1. #1 | Helmut Junge sagt am 23. Juli 2014 um 08:24 Uhr

    Wer in Duisburg wohnt und prickelnde Kunst sehen will, muß eben oft lange Wege einkalkulieren.
    Jetzt also bis nach Bochum. Und daß dieses Werk von Gregor Schneider prickelnd sein muß, ergibt sich aus der schroffen Ablehnung durch den sonst nicht als kunstsensibel bekannten Duisburger OB Link.

  2. #2 | Links anne Ruhr (23.07.2014) » Pottblog sagt am 25. Juli 2014 um 05:23 Uhr

    […] Nach Zensur in Duisburg realisiert Gregor Schneider neues Werk in Bochum (Ruhrbarone) – Siehe auch Coolibri und […]

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