Der Ruhrpilot

NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans Foto:  Birgitta Petershagen
NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans Foto: Birgitta Petershagen

NRW: Nasse Füße in der Wagenburg…Post von Horn

NRW: Land verstärkt Schutz von Juden…RP Online

NRW: Land prüft BGH-Urteil zu Abschiebehaft…Die Glocke

Debatte: Mit Antisemiten kann man nicht über Gaza sprechen…Welt

Ruhrgebiet: Gewerbesteuer – nicht rauf, sondern runter…Der Westen

Bochum: Schließung des Opel-Werks belastet GM-Bilanz…Der Westen

Bochum: Betreiber der Bochumer Disco Taksim sieht sich als Opfer bei Wahlpropaganda…Der Westen

Dortmund: Bald wieder Abkühlung im Freibad Stockheide…Der Westen

Duisburg: Das Feuer in Europas größtem Hochofen ist aus…Welt

Duisburg: Vierter Jahrestag der Loveparade – 200 Menschen zum Gedenken…Xtranews

Essen: Festnahmen nach neuer Drohung gegen Alte Synagoge…Der Westen

Essen: Ermittlungen zur Alten Synagoge dauern an…Der Westen

Gelsenkirchen: Nach Hetzparolen ist die jüdische Gemeinde verunsichert…Der Westen

Herne: Vierter Anschlag auf Holocaust-Mahnmal in diesem Jahr…Jüdische Allgemeine

Rhein-Waal Projekt gleicht einem Fiasko

FH_rhein

Kamp-Lintforts Regierung hat mit der Idee, eine Hochschule nach Kamp-Lintfort zu holen, um das Prestige der Stadt zu steigern, sich selbst ins Knie geschossen. Trotz hoher Verschuldung müssen immer mehr Kosten angewendet werden, um die Stadt attraktiv für Studenten zu machen. Ob das was bringt? 

Die Rhein-Waal Hochschule in Kamp-Lintfort hat seit 2010 den Betrieb aufgenommen. Die Stadt sollte also eine gewisse Attraktivität für Studenten bieten. Doch das einzige, was man in Kamp-Lintfort von der Entwicklung hin zu einer Stadt, die attraktiv für Studenten sein soll, bemerkt hat, waren die großen Bauarbeiten.

Dass Kamp-Lintfort 2010 Schulden in Höhe von 37 Millionen Euro hatte, hinderte die Stadt nicht an der Finanzierung eines so großen Projektes. Doch durchdacht war die Idee der Ansiedlung der Hochschule nicht. Die Attraktivität der Stadt für Studenten wurde nicht so verbessert, wie es nach Meinung mancher Regionalpolitiker hätte verbessert werden müssen.

Kamp-Lintfort hat auch nicht die dringend notwenige Infrastruktur, die für eine Stadt für Studenten wichtig wäre. Die Stadt ist zum Beispiel die drittgrößte Stadt in ganz Deutschland, die keinen Bahnhof besitzt. Außerdem sind die Wohnmöglichkeiten sehr beschränkt. Zwar wird nun durch eine große Bauaktion damit begonnen, Abhilfe zu schaffen, jedoch reichen auch die geplanten Wohnräume nicht für die Studenten aus.

Alles in allem sieht das ganze Projekt Rhein-Waal Hochschule in Kamp-Lintfort für einen Aussenstehenden ganz danach aus, als dass man sehr viel überstürzt hat um Prestige in eine Stadt zu kriegen, die hoch verschuldet ist und nach dem starken Rückgang der Kohleförderung und der Schließung des Siemens-Werkes mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat.

Das Projekt wirkt nicht durchgeplant. Dinge, die hätten bedacht werden müssen, wie die Attraktivität für Studenten, wurden einfach vergessen. Geld für eine große Hochschule war da. Nun werden die weiteren Kosten für die Steigerung der Attraktivität wohl noch einmal deutlich zu merken ein.

Der Ruhrpilot

loveparade_tunnelDuisburg: Duisburg hält inne im flackernden Schein der 1000 Lichter…Der Westen

NRW: SPD-Fraktion befürchtet Kita-Schließungen…Welt

Debatte: Nein, es sind nicht beide schuld!…Linksterblog

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Duisburg: Loveparade-Angeklagte Beamte sollen gegen Vorgesetzte aussagen…Bild

Duisburg: Die letzten Tage des Problemhauses…RP Online

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Essen: Christen droht die Abschiebung trotz Kirchenasyls…Der Westen

Dem Profisport droht zukünftig eine stärkere Beteiligung an den Kosten für Polizeieinsätze

Am Weserstadion in Bremen. Foto: Robin Patzwaldt
Das ‚Weserstadion‘ in Bremen. Foto: Robin Patzwaldt

Spannende Entwicklungen aktuell im Bereich Profi-Fußball. Vor Monaten hatten wir hier im Blog bereits darüber diskutiert, wie es eigentlich grundsätzlich mit der Übernahme von Kosten für Polizeieinsätze im Bereich des Sports aussieht.

Damals hatte die Polizei in NRW, in Person von NRW-Innenminister Ralf Jäger, in emotionalen Debatten kurzfristig am Ende sogar mal damit gedroht bei Heimspielen des FC Schalke 04 gar keine Dienste im Stadion mehr verrichten zu wollen, da der Verein die Polizei nach den Ausschreitungen rund um ein CL-Qualifikationsspiel mit klaren Worten kritisiert hatte.

In dem damaligen Fall im Herbst 2013 einigte man sich dann schlussendlich doch noch einmal gütlich und der angedrohte Plan der NRW-Polizei wurde so nicht in die Tat umgesetzt. Nun gibt es im Bundesland Bremen eine ganz ähnliche Kontroverse. Auch dort will die Polizei aktuell nicht mehr in der gewohnten Form auf Kosten des Steuerzahlers für den SV Werder Bremen in der Bundesliga arbeiten.

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Demo in Düsseldorf: Gegen Antisemitismus und für das Recht auf militärische Selbstverteidigung Israels

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Auf Deutschlands Straßen werden wieder Juden gejagt. Islamisten, Nazis und Teile der Linken sind sich einig, wenn es gegen den gemeinsamen Feind geht: Israel. Ebenso erbärmlich wie das Treiben des antisemitischen Mobs sind die Reaktionen weiter Teile der Öffentlichkeit: In Lippenbekenntnisses äussern sich Politiker gegen den Hass auf den Straßen, aber ein „Aufstand der Anständigen“ ist nicht zu erkennen.  Morgen soll in Düsseldorf  eine Zeichen gegen die Hetze gesetzt werden:

Wir stehen zu Israel! Genau diese Botschaft werden wir am 24.07.2014 an die Öffentlichkeit senden.
Nach hunderten Raketen auf die Zivilbevölkerung reicht es! Israel nimmt sein Recht auf Selbstverteidigung und Schutz seiner Bevölkerung war!!!
Solidarität mit Israel!
Gegen antisemitischen und islamistischen Terror!

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Herr Jäger und das Internet

jaeger_bandidosSehr geehrter Herr Jäger,

ich weiss, Sie sind bestimmt schwer beschäftigt. Wenn einer weiss, dass das Böse nie schläft und überall ist,  dann doch wohl hoffentlich Sie. Heute erreichte uns folgende Pressemittelung Ihres Hauses:

„NRW geht entschlossen gegen die Symbole der kriminellen Rockerbanden Hells Angels und Bandidos auch im Internet vor. „Bei der Bekämpfung der Rockerkriminalität nutzt die NRW-Polizei konsequent alle ihr rechtlich zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Wir dulden keinen rechtsfreien Raum. Auch nicht im Internet“, sagte Innenminister Ralf Jäger heute in Düsseldorf. Das Tragen und Zeigen des roten Schriftzuges „Hells Angels“ und des Symbols des behelmten Totenschädels mit Engelsflügeln sowie des rot-goldenen Schriftzuges Bandidos und des sogenannten Fat Mexican wird ab sofort strafrechtlich verfolgt. Die Symbole müssen auf den Internetseiten gelöscht oder die Seiten abgeschaltet werden. „Es trifft die Rocker besonders hart, wenn sie sich nicht mehr martialisch in der Öffentlichkeit präsentieren und für sich werben können“, machte der Innenminister deutlich. „

Nun, dass Sie als oberster Chef der Polizei gegen Rocker Härte zeigen schön und gut. Aber das mit dem Internet, naja, dass ist dann doch wieder eher ein Schenkelklopfer. Wo fange ich da an Ihnen das  zu erklären. Da an Ihnen wohl leider die Geschichte der Frau von der Leyen (Zensur-Ulla) vorbeigezogen ist, erschwert es ziemlich. Nun ich versuche es mal.

Das Internet, auch World  Wide Web ( Weltweites Spinnenwebe) genannt, existiert nahezu  an jedem halbwegs zivilisierten Punkt dieser Erde.  Soweit mitgekommen, ok, allerdings dürfen Sie nicht an jedem Punkt dieser Erde Polizist sein. Ist klar ?

Wenn die Rocker der Hells Angels oder Bandidos eine Homepage ( Heimatseite) haben und darauf alle die wirklich bösen Symbole verwenden, dann kommt die Polizei. Doch wo ist den die Rocker Homepage( Heimatseite) eigentlich selbst zuhause ?

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Frühstück für Dortmund

Nazis vor dem Dortmunder Rathaus Foto: Jürgen Steinfelder
Nazis vor dem Dortmunder Rathaus Foto: Jürgen Steinfelder

Überfall: Ermittler haben nach Rathaus-Überfall 68 Personen im Fokus…Der Westen

Dortmunder Tafel: Hilfe am Arbeitsmarkt für Ehrenamtliche…Radio91.2

BVB: Dortmund nur 1:1 in Osnabrück…WA

BVB: Immobile-Debüt beim Test in Osnabrück…RP Online

BVB: Hummels und Reus bleiben…Sport1

BVB: Immobile ist ein Glücksfall für Klopp…Bild

BVB: Weitere Hooligans nach Revierderby in Gelsenkirchen verurteilt…Der Westen

 

Der Ruhrpilot

hassdemo_opferDebatte: Event-Antifaschismus und Pogromstimmung…Welt

Debatte: Antisemitische Hetze alarmiert die Bundesregierung…Der Westen

NRW: Armin Laschet (CDU) kritisiert Polizei nach antisemitischen Ausschreitungen…Der Westen

NRW: Laschet nennt die Maut schädlich und rechtlich unmöglich…RP Online

Bochum: Sitzhersteller Johnson Controls verliert Ford-Auftrag…Der Westen

Dortmund: Ermittler haben 68 Personen im Fokus nach Rathaus-Sturm…Der Westen

Duisburg: Künstler Gregor Schneider geht mit Raumkunstwerk nach Bochum…RP Online

Duisburg: Problemhaus-Bewohner in Rheinhausen ziehen aus…Der Westen

Essen: Künstler lebt vier Wochen wie Robinson auf Zollverein…Der Westen

Essen: Politiker schockiert über Eskalation bei Nahost-Demo…Der Westen

Hamm: Staatsschutz ermittelt wegen Vier-Personen-Demo…WA

Film: Monsieur Claudes Töchter…Pottblog

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Antisemitismusdebatte: Linkspartei Bundestagsabgeordnete aus NRW stellen sich vor Linksjugend und Landesvorstand

Davidsternhakenkreuz Foto: Antifa Z
Davidsternhakenkreuz Foto: Antifa Z

Ungeachtet der zahlreichen Proteste aus der eigenen Partei gegen die antisemitischen Auswüchse auf Veranstaltungen der NRW-Linkspartei und ihres Jugendverbandes hat sich die NRW-Landesgruppe der Linkspartei hinter den Jugendverband Solid und den Landesvorstand gestellt.  

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die Abgeordneten hinter die NRW-Partei gestellt – und gegen die zahlreichen Kritiker aus den eigenen Reihen. In der wirren Welt der Dagdelens, Movassats, Wagenknechts und Jelpkes sind das wohl die Abweichler:

Zu den Vorwürfen gegenüber der LINKEN und Linksjugend NRW in Zusammenhang mit der Kundgebung am vorigen Freitag erklärt die Landesgruppe der LINKEN NRW im Bundestag:

NRW-LINKEN-Landesgruppe solidarisch mit Nahost-Position des NRW-Landesvorstandes

Die Friedenskundgebungen in Essen und Köln waren mit insgesamt über 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die größten Veranstaltungen, die von der LINKEN in NRW seit langem durchgeführt worden sind. Auch die Polizei bestätigt, dass sie einen friedlichen und nicht-„extremistischen“ Verlauf hatten. Wir halten es für unerträglich, dass nun

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Nach Zensur in Duisburg realisiert Gregor Schneider neues Werk in Bochum

Auf seiner Webseite bewirbt Gregor Schneider noch sein zensiertes Projekt Totlast
Auf seiner Webseite bewirbt Gregor Schneider noch sein zensiertes Projekt Totlast

In Duisburg hatte Oberbürgermeister Sören Link (SPD) dem Künstler Gregor Schneider untersagt, sein Werk totlast zu realisieren. Der wird nun in Bochum weiter arbeiten

Tschüß Duisburg – hallo Bochum:  „Gregor Schneider realisiert für die Ruhrtriennale im Kunstmuseum Bochum eine neue Arbeit. Unter dem Titel Kunstmuseum setzt er sich mit dem Ort und der Funktion des Kunstmuseums auseinander“, teilt die Pressestelle der Ruhrtriennale mit: Nach der Absage seines für das Lehmbruck Museum in Duisburg vorgesehenen Raumkunstwerkes totlast durch den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg sei die kurzfristige Realisierung in Bochum ein großer Erfolg.

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