Rah Rah, Donnerstag, 22. Mai, 21.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Der Ruhrpilot
NRW: Rot-Grün plant zusammenhängendes Regierungsviertel…RP Online
NRW: CDU fordert Test von Schulterkameras…RP Online
Debatte: Wurst contra Latte…taz
Bochum: „Das Detroit Projekt hat jede Menge zu bieten!“…Der Westen
Bochum: Übersicht rechter Kandidaturen…Bo Alternativ
Dortmund: Doch ein Public Viewing zur WM auf dem Friedensplatz…Der Westen
Duisburg: Stahlbrücke – erst Köln, dann Duisburg…RP Online
Duisburg: Es werden immer weniger Wohnungen neu gebaut…Der Westen
Duisburg: Enzweiler muss vor den U-Ausschuss…Der Westen
Reminder: Science Slam im Bhf Langendreer

Bochum – Heute abend, 20 Uhr, findet der erste Science Slam im Bhf Langendreer in Bochum statt.
Dabei ist die Idee des Science Slams nicht mehr wirklich neu: Wissenschaftliche Themen werden in 10 Minuten mehr oder weniger amüsant präsentiert. Am Ende entscheidet das Publikum, wer der Slammer gewonnen hat.
Ruhrfestspiele: Der Humor ist fertig, es gibt Purpurstaub

Foto: © JU_OSTKREUZ
Dass Sebastian Hartmann auf Sean O’Caseys Purpurstaub seine eigene Suppe kochen würde, war absehbar, eine klare Brühe ist es nicht. Zu Beginn spielt Steve Binetti etwas E-Gitarre – Gary Moore ohne Bending und Vibrato. Das Ensemble tanzt zu Irish Folk – Riverdance ohne Präzision und Timing. Und was folgt, ist O’Casey ohne Poesie und beschreibende Kraft. Es scheint, als habe Hartmann auf das Alleinstellungsmerkmal des Iren in ganz weiten Teilen verzichten und den Focus für die Komödie „Purpurstaub“ auf die humoristischen Qualitäten des Schriftstellers und Dramatikers lenken wollen. Von unserer Gastautorin Emelie Wendt.
Oder auch nicht. Jedenfalls ruft relativ zu Beginn der vierstündigen Aufführung die Form, in der Sandra Gerling als Avril und Holger Stockhausen als O’Killigain das Liebesdreieck mit Basil Stoke in eineinhalb Minuten abarbeiten – sie rufen sich mal eng ineinander verschlungen, mal einander hinterherlaufend, die drei Namen zu – die Inszenierung von „Krieg und Frieden“ vor Augen, wo die Liebesverwirrungen der Charaktere ähnlich dargestellt wurden, damit aber auch gleichzeitig den Grund, aus dem es „Purpurstaub“ beim Publikum schwer haben wird. „Krieg und Frieden“ ist ein sehr beliebtes Werk, in der einen oder anderen Form haben es die meisten schon gesehen. Motive und Hintergrund sind bekannt, Verfremdungen hindern den
Bergwerksunglück in der Türkei – IG BCE richtet Solidaritätskonto ein
Das Grubenunglück im türkischen Soma löst weltweit Trauer und Entsetzen aus. Um den Hinterbliebenen der Opfer zu helfen, hat die IG BCE ein Solidaritätskonto in Zusammenarbeit mit der DGB-Initiative „Gewerkschaften helfen e.V.“ eingerichtet. Die Gewerkschaft selbst stellt sofort 25.000 Euro zur Verfügung, die RAG AG zahlt noch einmal denselben Betrag ein. Die IG BCE ruft ihre Mitglieder auf, sich nach Kräften zu beteiligen.
Nach dem Vorbild der August-Schmidt-Stiftung, die deutsche Bergbauwaisen unterstützt, sollen die Spenden insbesondere den Kindern der verunglückten Bergleute zu Gute kommen. In enger Zusammenarbeit mit der zuständigen türkischen Bergbaugewerkschaft Maden Is wird die IG BCE Maßnahmen unterstützen, die den Kindern und Jugendlichen helfen, das Trauma zu überwinden und ihre Ausbildungs- und Berufsperspektiven zu fördern.
Außerdem wird die IG BCE eine gemeinsame Kampagne mit der türkischen Gewerkschaft für mehr Sicherheit und mehr Gewerkschaftsrechte im türkischen Bergbau initiieren, um das Risiko für derartige Unfälle in der Zukunft zu minimieren.
Spendenkonto
IG BCE
SEB Hannover
Kontonummer 1811400104 / IBAN DE55 2501 0111 1811 4001 04
BLZ 25010111 / BIC ESSEDE5F250
Stichwort: Solidarität Bergleute Soma
Shantel & Bucovina Club Orkestar
Shantel & Bucovina Club Orkestar, Mittwoch, 21. Mai, 20.00 Uhr, Zeche Carl, Essen
Der Ruhrpilot

NRW: Der riskante Kurs von Schulministerin Sylvia Löhrmann…RP Online
Ruhrgebiet: Anmut der Trümmer…Spiegel
Debatte: Erdogan-Auftritt in Deutschland – Der Ministerpräsident und seine Fans…FAZ
Bochum: Besucher im Bergbaumuseum gedenken an Unglück in Soma…Der Westen
Dortmund: Stadt erklärt Haus für unbewohnbar…Der Westen
Duisburg: Stadt sieht keine Mitschuld am teuersten Bauskandal des Landes…Der Westen
Duisburg: Freibad-Eröffnung in Homberg – Wahlkampf am Beckenrand…Der Westen
Duisburg: Streit um Verteilung der Teilhabepaket-Millionen…Der Westen
Essen: Mietzuschuss für Hartz IV-Haushalte steigt…Der Westen
Umland: Köln feiert zum zweiten Mal „Festival des Denkens“…Welt
Umland: Pläne für ein Ruhrparlament sorgen in OWL für Entsetzen…Mindener Tageblatt
Das Ruhrgebiet liegt nicht in Wyoming – zum Glück!
Auch hier bei uns im Lande hält in diesen Tagen endlich wieder der Sommer Einzug. Damit einhergehen wird aber wohl bald auch schon wieder eine verstärkte Neigung zu Gewittern und Unwettern.
Doch diese sind in der Regel zum Glück ja gar kein Vergleich zu dem was sich an anderen Orten der Erde da gerne mal so am Himmel abspielt.
Das belegen ganz aktuell u.a. spektakuläre Bilder welche gerade in den USA für viel Furore sorgen. Dort ist es sogenannten ‚Sturmjägern‘ am Wochenende gelungen in der Nähe von Newcastle spektakuläre Bilder einer sogenannten ‘Supercell’ zu ergattern, welche uns mal wieder zeigen, beim Wetter ist das Ruhrgebiet eben längst nicht Wyoming. Oder soll man dann auch angesichts dieser Bilder sagen ‚zum Glück‘?
Genießt das Sommerwetter! 🙂
Verfassungsschutzbericht: NSA und NSU nur Randthemen
Heute ist der Verfassungsschutzbericht Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2013 vorgestellt worden. In der dazugehörigen Pressemitteilung geht Innenminister Jäger ausführlich auf die Gefahren durch Salafisten, deren Zahl sich in NRW erhöht hat, und Rechtsextremisten ein. Zwei Besonderheiten, die sich im Bericht des Verfassungsschutzes finden, werden in der Pressemitteilung nicht erwähnt. Der Verfassungsschutz hat „Konsequenzen“ aus der Aufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrund“ gezogen, und erläutert diese im aktuellen Bericht. Außerdem äußert sich der Dienst im Kapitel „Spionageabwehr“ zum Themenkomplex NSA und Überwachung.
Pro NRW-Sympathisant: „Lernt die Menschliche Anatomie um zu wissen wo man schmerzhafte Schläge oder tödliche Stiche/Schüsse platziert.“
Ein mutmaßliches Pro NRW-Mitglied lebt seine Gewaltphantasien auf Facebook offen aus. Der aus Witten stammende Mann beschwört einen „Krieg gegen die westliche Zivilisation“ und sieht sich als Krieger in einem Endzeitszenario. Seinen Gesinnungsgenossen rät er zu Schusswaffen-Gebrauch.
Auf der linken Medienplattform Indymedia warnen Aktivisten vor „Adrian S.“. Sie schreiben über ihn:
Dort (auf Facebook, d. Verf.) ist Adrian S. Unter dem Pseudonym „Adi S-point“ sehr aktiv. Auf seiner Seite kündigte er unter anderem öffentlich an, Gewalttaten im Kontext eines „Krieges gegen die westliche Zivilisation“ verüben zu wollen. Man solle lernen, „wie man tödliche Schüsse platziert“.
Auf Fotos posiert „Adrian S.“ mit Pro-NRW Wahlkampf-Material. Auch soll er am 10. Mai bei einer Pro NRW-Kundgebung in Witten mit dabei gewesen sein, habe beim Ausladen und beim Aufbau des Standes geholfen. Demofotos, die den Ruhrbaronen vorliegen, scheinen dies zu bestätigen
