Eine der renommiertesten deutschen Fachzeitschriften zum Bauen und Planen nicht nur in Deutschland, die Bauwelt, hat in ihrer Ausgabe 7.14 am 14 Februar dieses Jahres ausführlich den Ideenwettbewerb zur Zukunft der Metropole Ruhr besprochen, den der RVR im Laufe des letzten Jahres veranstaltet hat. http://www.metropoleruhr.de/regionalverband-ruhr/informelle-planung/ideenwettbewerb.html Wir haben den zuständigen Redakteur Benedikt Crone gewinnen können, seinen Bauwelt-Text zu den 5 Wettbewerbsbeiträgen noch einmal bei den Ruhrbaronen zu veröffentlichen.
Wir werden das – entsprechend der Anzahl der Entwürfe – in 5 wöchentlichen Folgen tun, wobei wir jeweils einen direkten Link zu den Plänen und Texten des Entwurfsteams zufügen. Zusammen, so hoffen wir, ist damit eine gute inhaltliche Ausgangsbasis für eine Diskussion gegeben.
Es ist bereits etwas her, Februar / März 2012, als sich die Kritik am Radioprogramm des WDR in der Öffentlichkeit verstärkte, wie durch Elke Heidenreich und andere, durch die “Radioretter”. Ich hatte noch, und dies weitaus länger her, zeitgenössische klassische Musik als Jugendlicher und junger Erwachsener durch den WDR 3 kennengelernt. Der WDR hatte sich musikalisch besonders verdient gemacht, ob durch die Präsentation zeitgenössischer Komponisten und ihrer Werke, u.a. bedingt durch den Hochschulstandort Köln und das alte Studio, in dem in der Nachkriegszeit experimentiert werden konnte. Aber auch eine Sendung wie In Between von Michael Rüsenberg, die sich auf zeitgenössischen Jazz bezog, war in der damals zugänglichen Medienlandschaft außergewöhnlich.
Heute ist es kaum mehr möglich, zumindest im deutschsprachigen Raum, mit zeitgenössischer avancierter Musik medial in Erscheinung zu treten, es sei denn, man gehört zu dem ausgewählten sehr kleinen Kreis, der von Rundfunkanstalten mit Auftragskompositionen bedacht wird, damit die Rundfunkorchester nicht einschlafen. Künstlerische Weiterentwicklungen interessieren so gut wie niemanden mehr. Die miserable Lage betrifft Komponisten wie Ensembles, aber auch Jazz, der nicht in modischem Schick ersticken will. Ein Konzert improvisierter Musik – improvisierte Musik entstand aus einer Mischung aus Free Jazz und Neuer Musik -, hörte ich in Duisburg, um ein Beispiel für die gesellschaftliche Relevanz zu geben, vor Jahren abends in einer Autowerkstatt!
Sich unter Musikern kennenzulernen, ist durch das Internet inzwischen weitaus einfacher geworden. Portale wie soundcloud und bandcamp machen es erstaunlich leicht, sich zu registrieren und in Kontakt zu treten. Die dort präsentierte Musik befindet sich allerdings in einer Art Halböffentlichkeit. Um diesem zweifelhaften Status einen weiteren hinzuzugesellen, entstand Radio INBETWEEN (laut.fm/inbetween), als international empfangbares Internetradio bei laut.fm, das Zeitgenössisches aus Jazz, Klassik und Avantgarde spielt. Alle 24 h wird ein ca. einstündiges Programm aufgesetzt, das sich aus einer Liste von Stücken zusammensetzt. Die Hörer sind weltweit zu finden: in Europa, Asien, Australien und Amerika (Nord- als auch Süd-) und schalten sich je nach lokaler Uhrzeit ein bzw. aus. Der 24-Stunden-Rhythmus des Programms ist wie geschaffen dafür.
Mit traditionellem Radio hat dieses freie und kunstpolitische Interntangebot, das von Duisburg aus gestaltet wird, freilich wenig gemeinsam. Gar nichts, sähe man von der Musik ab. Aber für die Musiker bringt es eine Chance, etwas mehr Aufmerksamkeit als üblich zu erhaschen: Radio INBETWEEN.
Jeder von uns wünscht sich Zugang zu schnellem Internet. Denn schnelles Internet ist längst nicht nur eine unverzichtbare Voraussetzung für Unternehmen, Freiberufler und Kreativschaffende, sondern Voraussetzung für gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe allgemein. Gleichzeitig wird die Breitbandinfrastruktur vor Ort immer wichtiger im Standortwettbewerb um junge Familien und kluge Köpfe. Unser Gastautor Hendrik Wüst ist Landtagsabgeordneter der CDU in Nordrhein-Westfalen und wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion.
Laut ifo-Institut gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Breitbandausbau und Wirtschaftswachstum: Demnach erhöht eine Steigerung der Breitbandnutzerrate um 10 Prozentpunkte das jährliche Pro-Kopf-Wirtschaftswachstum um 0,9 bis 1,5 Prozentpunkte. Ein nicht zu vernachlässigender Zusammenhang, denn beim Wirtschaftswachstum hat Nordrhein-Westfalen ohnehin Nachholbedarf. Nach Berechnungen von McKinsey konnte beispielsweise das Land Bayern zwischen 2000 und 2012 ein um 8 Prozentpunkte höheres Wirtschaftswachstum erzielen.
Der flächendeckende Breitbandausbau ist daher eine Schlüsselaufgabe für das Industrie-, Mittelstands- und Kreativland Nordrhein-Westfalen. Und trotzdem bleibt die Landesregierung bisher erschreckend untätig: Während Bayern bis zum Jahr 2017 rund 2 Milliarden Euro in den Ausbau der Breitbandinfrastruktur stecken will, investiert Nordrhein-Westfalen gerade einmal 9 Millionen Euro jährlich.
Das ist eindeutig zu wenig, um hierzulande wenigstens mittelfristig eine flächendeckende Breitbandversorgung zu gewährleisten: Ein Drittel der Haushalte in Nordrhein-Westfalen verfügt über keinen Breitbandanschluss mit einer Datenübertragungsrate von mindestens 50 Mbit/s. Insbesondere der ländliche Raum wird bei der Breitbandversorgung immer weiter abgehängt: Nur ein Drittel der Haushalte kann dort auf Breitband zurückgreifen. Selbst im halbstädtischen Raum sind es kaum über 40 Prozent.
Der Rhein-Herne-Kanal bei Oberhausen. Quelle: Wikipedia Foto: Tuxyso Lizenz: CC-BY-3.0
Der Rhein-Herne-Kanal, feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum! Aus diesem Anlass gibt es in den nächsten Monaten von Duisburg bis Datteln zahlreiche Veranstaltungen, die die abwechslungsreiche Geschichte der Wasserstraße beleuchten, ihre wirtschaftliche Bedeutung für die Region aufzeigen, oder einfach nur Spaß machen sollen.
Den Auftakt des Jubiläumsjahres und der Fahrgastschiffsaison 2014 bildet dabei eine große Schiffsparade am 27. April. Ab der Schleuse Gelsenkirchen bis zum Kaisergarten in Oberhausen fahren die Schiffe in Paradeformation.
Wer dabei lieber an Land bleiben möchte, kann die Eröffnung alternativ auch ab 13.00 Uhr an der Schleuse in Gelsenkirchen miterleben oder zum Abschluss um 16.00 Uhr nach Oberhausen kommen.
Parallel zur bunten Schiffsparade wird am 27. April 2014 die Ausstellung „Zeitfenster“ eröffnet.
Der Skandal um die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) geht weiter. Ein neuer Verdacht legt nahe, dass die Bürger mit ihren Gebühren die privatwirtschaftlichen Aktivitäten der EBE unwissentlich subventioniert haben.
Ein Kenner der Essener Abfallwirtschaft erhebt gegenüber diesem Blog weitere Vorwürfe gegen die Essener Entsorgungsbetriebe (EBE). Die EBE hat zwei Geschäftsfelder – zum einen ist sie die gebührenfinanzierte Müllabfuhr der Essener Bürger, zum anderen ist sie auf dem privaten Entsorgungsmarkt aktiv und kümmert sich um die Abfälle von Unternehmen. „Die EBE hat viele Jahre lang das Personal, dass im Privatgeschäft aktiv war, über die Gebührenzahler abgerechnet und konnte sich so preislich am Markt behaupten – die Mitarbeiter bezahlten ja die Bürger.“ Auf Anfrage sagte die EBE: „Bitte haben Sie Verständnis, dass die Entsorgungsbetriebe Essen GmbH sich bei dieser Thematik zurückhält.“ Die Anfrage sei an die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) weitergeleitet worden – eine Holding der Stadt. Die EVV nahm ebenfalls keine Stellung zur Anfrage über die mögliche Subventionierung des Müllgeschäfts durch die Bürger.
Die Satzung der Stadt Essen legt fest, das Müllgebühren für die „Inanspruchnahme der öffentlichen Abfallentsorgung“ fällig werden. Maßstab für die Höhe sei die Müllmenge. Die Subventionierung der privatwirtschaftlichen Aktivitäten der EBE dürfen demnach nicht auf die Bürger umgelegt werden. An der EBE haben offenbar viele verdient – die Essener Bürger haben gezahlt.
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