Gestern fand im Bochumer Schauspielhaus das „Stadtgespräch“ des Radiosenders WDR5 statt. Thema der Diskussion war „Kulturmetropole Ruhr – Wie viel Kultur können wir uns noch leisten?“ Als Aufhänger für die Sendung diente die Debatte um das Musikzentrum in Bochum. Das Gespräch mit großer Publikumsbeteiligung, wird am Donnerstag von 20 bis 21 Uhr ausgestrahlt. Auf dem Podium der WDR-Sendung saßen mit Steven Sloane, dem Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker, dem Bochumer Kabarettisten Hennes Bender, Mona Küppers vom Landessportbund NRW und Apostolos Tsalastras, Kämmerer und Kulturdezernent der Stadt Oberhausen, Menschen mit unterschiedlichen Zugängen zum Thema Kultur.
Die Neugründung des ‚Aktionsbündnisses gegen Datteln 4‘ gerät überraschend emotional und auch streitbar

Im Vorfeld war ich wenig von der Sinnhaftigkeit der Idee überzeugt, bin auch nur in der Erwartung einer mäßig interessanten Veranstaltung ins ‚Agora‘-Kulturzentrum in den Castrop-Rauxeler Stadtteil Ickern gefahren, wo am gestrigen Abend das neue Aktionsbündnis gegen Datteln 4‘ gegründet werden sollte.
Doch sowohl die doch relativ große Teilnehmerzahl von über 100 Personen, als auch die vorherrschende emotionale Stimmung und die vielen Diskussionen in den gut 150 Minuten der Veranstaltung boten an diesem Abend am Ende der Gründungsveranstaltung des neuen ‚Aktionsbündnisses‘ überraschend viele unterschiedliche Diskussionsansätze. Aber der Reihe nach…
Der Ruhrpilot

NRW: Regierungskunst und Kultur…Post von Horn
NRW: Big in Japan…Welt
Bochum: Kunststiftung NRW streicht Förderung für „Impulse“-Biennale…Der Westen
Bochum: Ökoabgabe – Sieben Firmen sparen…Der Westen
Dortmund: Littmann gegen Sierau – die Reaktionen…Der Westen
Duisburg: Ruine am Museum Küppersmühle wird abgerissen…Der Westen
Essen: Stadtrat will Trägerverein der Eissporthalle helfen…Der Westen
Kino: Stromberg – Der Film…Pottblog
Junge Welt gegen Homos, Reformer, Critical Whiteness und das Abfackeln von linksbraunen Läden

Die nationalbolschewistische Tageszeitung junge Welt ist derzeit auf Krawall gebürstet. Nachdem sie es sich jüngst mit Queer-Politikern der Linken verscherzt hat, nimmt sie nun „Berliner Studenten“ aufs Korn. Das wilde Um-sich-schießen wird zur Zerreißprobe für die Linkspartei.
Eigentlich ist die junge Welt das inoffizielle Parteiblättchen der Linken. Nicht das der Gesamtpartei, aber vor allem bei den reaktionären Strömungen genießt sie nach wie vor hohes Ansehen. Fraktionschef Gregor Gysi sah sich 2011 sogar zu einem Appell an seine Genossen genötigt, die Zeitung zu boykottieren.
Linke, die sich für die Rechte von Homosexuellen einsetzen, rangieren nach Lesart der jW „am rechten Rand der Partei“. Folgerichtig wird in Artikeln neuerdings vor allem gegen die Bundesarbeitsgemeinschaft Queer (BAG Queer) der Linkspartei geschossen.
Als Reaktion auf die Angriffe der jW erklärte heute ein Mitglied des Bundesvorstandes des linken Studentenverbandes Linke.SDS ihren Rücktritt:
„Als Person, die sich selbst als homosexuell bezeichnet, kann ich eine Mitarbeit in diesem Bundesvorstand mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren. Nach dem ekelhaften Relativieren
NRW: „Eumann behält seinen Doktortitel“

Nach Informationen dieses Blogs muss sich NRW-Medienstaatssekretär Marc-Jan Eumann offenbar keine Sorgen um seinen Doktortitel machen. Der für ihn zuständige Fakultätsrat will ihm seinen Hut nicht nehmen – auf Kosten der Reputation der TU Dortmund.
In die Angelegenheit um den Doktortitel von NRW-Medienstaatssekretär Marc-Jan Eumann (SPD) kommt Bewegung. Eumann wird vorgeworfen, dass seine Doktorarbeit in Teilen auf seiner Magisterarbeit aus dem Jahr 1991 beruht – und er dies nicht offengelegt habe. Für den Fakultätsrat anscheinend kein Grund, Konsequenzen zu ziehen: „Im Fakultätsrat“, so ein Dortmunder Hochschullehrer, „zeichnet sich eine Mehrheit für Eumann ab. Er behält seinen Doktortitel. Immer mehr dort sind der Ansicht, dass das was Eumann gemacht hat üblich wäre und kein ausreichender Grund, ihm die Promotion abzuerkennen.“ Die Entscheidung würde in den kommenden Wochen fallen – wahrscheinlich kurz nach Karneval Anfang März.
Noch im November hatte die TU Leitung betont, sie bleibe bei ihren Vorwürfen, Eumann habe bei seiner Promotion „erhebliches wissenschaftliches Fehlverhalten“ an den Tag gelegt. Wenn das in Dortmund kein Grund für den Entzug des Doktortitels ist, steht die Reputation der Hochschule in Frage.
‚Internationale Wochen gegen Rassismus‘ vom 10.-23. März 2014
Bereits im Vorjahr hatten wir hier bei den Ruhrbaronen kurz auf die ‚Internationalen Wochen gegen Rassismus‘ und die Aktion ‚Wir stehen auf!‘ aufmerksam gemacht. Auch in diesem Jahr fordern bundesweit mehr als 70 Organisationen und Einrichtungen die Bürger im kommenden März verstärkt dazu auf, sich an den Aktionswochen zu beteiligen und Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
Die Organisatoren wollen dabei möglichst thematisch und geographisch breit gestreut informieren. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden in diesem Jahr vom 10.-23. März statt.
Für NRW wurden bisher 56 Termine bestätigt. Ein Teil der Aktionen finden dabei auch hier im Ruhrgebiet statt. Dortmund soll dabei in diesem Jahr u.a. mit in den Mittelpunkt der Kampagne ‚Wir stehen auf – Laut gegen Nazis‘, welche in die Internationalen Wochen gegen Rassismus integriert ist, stehen.
Aktuell bastelt man seitens der Stadtverwaltung in Dortmund noch am Programm, wie uns Michael Plackert, von der Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie bei der Stadt Dortmund, nun auf Nachfrage bestätigte. Erste Infos zu den Veranstaltungen in Dortmund soll es in den nächsten Tagen geben.
Andere Städte der Region sind da aktuell schon weiter. Erste Programmpunkte aus dem Revier und seinem unmittelbaren Umland wurden inzwischen fest bestätigt.
Hannes Weyland
Hannes Weyland, Mittwoch, 19. Februar, 20.00 Uhr, Maschinchen Buntes, Witten (Eintritt frei)
Der Ruhrpilot

NRW: Land sagt Vermietern von Schrottimmobilien den Kampf an…RP Online
NRW: Verhandlungen über Unterrichtkosten gehen weiter…Welt
NRW: Geht’s auch ohne Lehrer?…WDR
Ruhrgebiet: „Die Einladung freier Produktionen straft so eine Aussage Lügen.“…Coolibri
Ruhrgebiet: Opel bietet seinen Beschäftigten Abfindungen an…Der Westen
NRW: Kinder, das wird teuer…Spiegel
Bochum: Noch kein Investor hat für den Westpark angebissen…Der Westen
Dortmund: DEW-Chef Brinkmann darf an der Spitze bleiben…Der Westen
Duisburg: Die sicherste Stadt im Ruhrgebiet…RP Online
Der Ruhrpilot
Ruhrgebiet: Ist der Verfall zu stoppen?…Post von Horn
NRW: Wie NRW gegen gefährliche Keime in Krankenhäusern kämpft…Der Westen
NRW: In NRW fehlen die Berufsschullehrer…RP Online
NRW: Hannelore Kraft warnt vor riesigem Job-Verlust…RP Online
Bochum: Die Zahlen der Studierenden steigen…Ruhr Nachrichten
Bochum: Hugo Claus’ „Freitag“ in Bochum bohrt tief in den Seelen…Der Westen
Dortmund: Dortmund hat seit gestern den ersten Oberbürgermeister-Kandidaten – David Grade von der Piratenpartei…Pottblog
Duisburg: Den Grünen droht die Insolvenz…RP Online
Essen: Richtfest für Rotationsgebäude am Essener Campus…Der Westen
Essen: Lärmverbot sorgt für Grabesstimmung beim FC Kray…Der Westen
Gelsenkirchen: …setzt in Schalke ein Zeichen gegen Rassismus…Der Westen
Debatte: Euer Staat ist einfach zu groß…Handelsblatt
Debatte: Das Volk weiß es doch auch nicht besser…Welt
Die Hetz-Methoden von Pro NRW
Mit der Wahrheit hat es Pro NRW nicht. Die vom Verfassungsschutz beobachtete Partei lügt, wenn es ihrer Propaganda nutzt. Unser Gastautor Max Adelmann hat sich das einmal näher angeschaut:
Pro NRW behauptet auf seiner Facebook Seite „Asylanten erhalten neben HartzIV zusätzlich 2.262,50€ monatliche Eingliederungshilfe und kommen so auf über 4.000,-€ monatlich für eine vierköpfige Familie. Deutsche werden zu Menschen zweiter Klasse im eigenen Land. (Fehler im Original) Darunter wird ein Ausschnitt eines Bewilligungsbescheides als Beweis eingeblendet und gegen 19 Uhr am Freitag, 14.2.14 hochgeladen

Es wird so getan als bekäme jede Flüchtlingsfamilie eine solche Eingliederungshilfe und Deutsche natürlich nicht. Als Quelle wird die Internetseite „Netzplanet“ angegeben
