De fofftig Penns, Sonntag, 15. Dezember, 19.00 Uhr, Kulturfabrik, Krefeld
Der Ruhrpilot
Ruhrgebiet: Erste deutsche Domain außerhalb des .de-Raumes im Internet erreichbar – nic.ruhr wurde freigeschaltet…Pottblog
NRW: Soll Verbraucherschutz ein Schulfach werden?…Welt
Ruhrgebiet: 1800 Züge wegen des Problemstollens in Essen umgeleitet…Der Westen
Bochum: Holland-Förderturm in Bochum wird laut SPD nicht abgerissen…Der Westen
Dortmund: So sieht der soziale Wohnungsbau am Phoenix-See aus…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Stadtwerke verkaufen Hauptverwaltung…RP Online
Duisburg: Webster-Inhaber klagt gegen die Gastro-Ampel…Der Westen
Essen: Auch junge Menschen gehen zur Essener Tafel…Der Westen
[Herzallerliebste Herzscheiße mit Tommy Finke und Bernd Begemann]
Zum fünften und damit letzten Mal in diesem Jahr lud gestern Abend Tommy Finke zu seiner Herzscheiße in den Bahnhof Langendreer ein. Sein Gast war der in Hamburg lebende Sänger, Gitarrist und Entertainer Bernd Begemann.
Ich habe euch ein paar Fotos mitgebracht und hoffe auf ein Wiedersehen im neuen Jahr mit neuen tollen Gästen! 🙂
Und auch wenn Tommy sich für 2013 verabschiedet hat…ein paar andere werden noch mal vorbeischauen im Bahnhof Langendreer:
KONZERT
GROSSSTADTGEFLÜSTER „Oh, eine Tour 2013“ – Support: Elenka
18.12. / MI / 20 UHR / HALLE
KONZERT
GÖTZ WIDMANN
20 Jahre Jubiläumstour
21.12. / SA / 20 UHR / STUDIO 108
KABARETT
ANNY HARTMANN „Schwamm drüber? Der besondere Jahresrückblick“
22.12. / SO / 20 UHR / HALLE
KONZERT
DIE KOMM’MITMANN!S
60er Jahre Soul vom Feinste
Bekommt am Ende jede Stadt den Weihnachtsmarkt den sie verdient hat?

Weihnachtsmärkte sagen ja auch immer irgendwie etwas über die Städte und das Selbstverständnis der jeweiligen Regionen in denen sie stattfinden aus.
In der Weltstadt Köln genießen die Besucher das festliche Ambiente im Schatten des Domes und der historischen Altstadt.
Im westfälischen Münster feiert man in sehr gepflegter, aber auch etwas spießiger Atmosphäre.
Die Stadt Dortmund sieht sich, scheinbar durch ein ausgeprägtes Minderwertigkeitsgefühl genötigt den Besuchern den angeblich größten Weihnachtsbaum der Welt in Form eines riesigen, geschmacklosen ‚Gesteckes‘ anzupreisen. Scheinbar hat man dort noch nicht begriffen, dass weniger häufig genug nämlich einfach auch mal mehr sein kann.
Und in der im Volksmund schon als ‚E.On-Stadt‘ betitelten Stadt Datteln? Dort trifft man sich, und als regelmäßiger Leser dieses Blogs ahnen Sie es wohl schon, im Schatten des ca. 180 Meter hohen Kühlturms des juristisch umstrittenen Kohlekraftwerks ‚Datteln 4‘.
Jahrbuch Ruhrgebiet
Nach lange Pause hat der Regionalverband Ruhr wieder ein Jahrbuch herausgegeben. Es heißt „Positionen und Perspektiven – Jahrbuch Metropole Ruhr 2014“, hat 280 Seiten und ist im Klartext Verlag zum Preis von 19.95 erschienen. Ich hatte das Vergnügen, an dem Buch mitzuwirken: Ein paar der Texte sind von mir und ich habe auch redaktionell mitgearbeitet. Gastautoren sind unter anderem David Schraven, Katja Aßmann von den Urbanen Künsten Ruhr, WAZ-Wirtschaftschef Thomas Wels und NRW-Umweltminister Johannes Remmel.
Das Buch versucht, einen Überblick über das vergangene Jahr zu geben, aber auch zu zeigen, an was in der Region gerade gearbeitet wird. RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel hat das gut zusammen gefasst:
„Trotz aller Veränderungen vergessen wir nicht, wo unsere Wurzeln liegen. Das zeigt die erfolgreiche und viel beachtete Bewerbung um den Welterbe-Status für weitere bedeutende Standorte der Industriekultur. Auch diesem Thema widmet sich das Jahrbuch. Genauso wie der spannenden Diskussion um die gesetzliche Stärkung des Regionalverbandes Ruhr, die uns sicher 2014 weiteren Gesprächsstoff bescheren wird. Jenseits aller aktuellen Entwicklungen bietet das Jahrbuch gerade zum Jahreswechsel eine kompakte Zusammenfassung über 365 ereignisreiche Tage in der Metropole Ruhr. Oder können Sie sich noch daran erinnern, dass sich im März 2013 fast 20.000 Menschen in der Bochumer Innenstadt solidarisch mit der Opel-Belegschaft gezeigt haben?“
Opel ist ein gutes Beispiel – als ich im Hochsommer die Bilder über das Opel-Fest zusammengesucht habe, hatte ich schon wieder vergessen, dass das alles gerade ein paar Monate her war.
Der Ruhrpilot
NRW: Hannelore Kraft verliert an Beliebtheit…Welt
NRW: Sozialdemokraten und Grüne stürzen in Wählergunst weiter ab…Der Westen
NRW: DGB-Vorsitzender will regionale Ausbildungsumlage…Bild
NRW: Häufiger ins Gefängnis als gemeinnützige Arbeit…Welt
Bochum: Neuer Opel Zafira wird in Frankreich gebaut…Der Westen
Bochum: Beratung der IG-Metall zu Outokumpu verlief ergebnislos…Der Westen
Dortmund: Überraschende Wendung bei Kita-Beiträgen – Haushalt beschlossen…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Vermieter lässt von Roma bewohnte Häuser räumen…Der Westen
Duisburg: Atom-Zankapfel verlässt Wanheim…Der Westen
Essen: Verdächtige stellen sich nach Schlägerei und entlarven NPD…Der Westen
Essen: Rafael Cortés brilliert in der Lichtburg…Revierpassagen
Essen: Anwalt will Porno-Abmahnwelle stoppen…Der Westen
Kino: Der Hobbit – Überraschend lustig, gruselig – und vor allem gute Unterhaltung…Pottblog
Bochumer Menschenrechtspreis 2013: „Lassen Sie diese Leute nicht rein!“

Shirin Ebadi ist Friedensnobelpreisträgerin. Die Iranerin sparch bei der Verleihung des Bochumer Menschenrechtspreis 2013. Von unserem Gastautor Thomas Wessel, der den Menschenrechtspreis organisiert. Fotos: Sabine Michalak.
Was als moderat gilt: Wenn Zeitungen verboten, Blogger eingekerkert und Oppositionelle hingerichtet werden. Hassan Ruhani, der neue Geschäftsführer des Iran, gilt als moderat, seine Bilanz: Drei Zeitungen geschlossen, 35 Blogger verhaftet, 15 Oppositionelle hingerichtet. „Was die Lage der Menschenrechte im Iran betrifft, muss ich sagen, dass die Situation nicht nur nicht besser geworden ist, sondern sich weiter verschlechtert hat.“ Shirin Ebadi, 2003 mit dem Friedensnobelpreis geehrt, hat am Sonntag in der Christuskirche eine starke Rede gehalten, gerichtet „an die Europäer, die wir als Pioniere der Menschenrechte kennen“.
The Fog Joggers
The Fog Joggers, Freitag, 13. Dezember, 20.00 Uhr, Weststadthalle, Essen
Der Ruhrpilot
Debatte: Haben wir wirklich kein Talent zur Freiheit?…Welt
NRW: Sie sagen Zukunft, sie meinen Steuerung…FAZ
NRW: Land will Kitas nach sozialem Milieu fördern…Welt
NRW: Wie viel Schulunterricht fällt eigentlich aus?…RP Online
Ruhrgebiet: Ruhr-Museum begrüßt millionsten Besucher…Bild
Ruhrgebiet: Die Finanzierung der Extraschicht ist erst einmal gesichert…REL
Bochum: Fragezeichen um Steag bleiben…Der Westen
Bochum: Ehemaliger Asta-Chef soll für Pleite-Party 180.000 Euro Schadensersatz zahlen…Der Westen
Dortmund: Stadtrat berät heute über Haushalt und Kita-Beiträge…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Brandschutz führt zu Tristesse an Duisburger Schulen…Der Westen
Duisburg: Düsseldorfer Airport-Chef wirbt für mehr Flüge über Duisburg…Der Westen
Essen: Pro NRW missbraucht Essens Wappen…Der Westen
Essen: NPD feiert verprügelten Ratsherrn Haliti – Polizei bestätigt Widersprüche…Der Westen
Mülheim: Stadt zockte laut Gutachten mit höherem Risiko als nötig…Der Westen
Isis-Kugeln und Feng-Shui: Das Irrenkreishaus von Recklinghausen

Isis-Kugeln, Feng Shui Bücher und weitere wunderliche Waren für fast 30.000 Euro schaffte der Arbeitsschutzbeauftragte Michael F. bis 2009 als Arbeitsschutzbeauftragter des Kreises Recklinghausen an. Der wollte das Geld gestern von K. vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen zurück erstreiten und scheiterte damit. Denn K. war nur ein kleines Rädchen im Getriebe des Irrenkreishauses von Recklinghausen.
Die Leistung der Weber-Isis-Kugel beeindruckt: Sie kann den Zugang zu höheren Dimensionen ermöglichen, die Gedankenkraft erhöhen und erschafft ein externes „Mer-Ka-Ba-Feldes, eines sich gegeneinander drehenden Lichtkraftfeldes“, was immer das auch sein mag. Der Hersteller empfiehlt den Einsatz in „Heil- und Meditationszentren“ – letzteres ist das Kreishaus Recklinghausen nur indirekt, doch auch hier setzte man bis 2009 auf kosmische Energien. „Landrat Jochen Welt war ein ganzheitlich denkender Mensch“, sagte dann auch Michael K. gestern vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen und niemand mochte ihm widersprechen.
K, Typ sensibler Zopfmann, war bis 2009 Sicherheits- und Arbeitsschutzbeauftragter, klagte gegen seinen Arbeitgeber, den Kreis Recklinghausen. Nicht nur, dass der ihn 2009 mit dem Machtwechsel des ganzheitlich inspirierten Jochen Welt (SPD) zum eher spröden Cay Süberkrüp (SPD) vom Dienst suspendierte, der Kreis will auch Geld von K.: Fast 30.000 Euro, ausgegeben für Isis-Kugeln, Feng-Shui-Bücher und andere Wundermittel. Nach Aktenlage sei das alles, so Richter Bernd Andrick, Hokuspokus.


















