Mysteriöse Plakate in Herne

Wahlplakate in Herne (Foto: S. Bartoschek)
Wahlplakate in Herne
(Foto: S. Bartoschek)

Herne ist kreativ. Zumindest kreativer als viele denken. Es geht hier jedoch nicht um die Kultur- oder Kunstszene der Stadt mit dem Grubenpferd im Wappen.

Obwohl, vielleicht ja doch irgendwie. Denn Wahlplakate sind eine ganz eigene Art von Kunst – versuchen sie doch einen Handlungsaufruf in mehr oder minder geschmackvolle Ästhetik einzubinden. Meist mehr minder denn mehr mehr. Aber an und an eben auch außergewöhnlich, z.B. dann wenn Bürger mit Sendungsbewußtsein selbst aktiv werden, um ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen. (Wir haben darüber bereits berichtet.)

Heute präsentieren wir ein professionelles Plakat, das an einigen Stellen in Herne zu sehen ist.

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Der Ruhrpilot

Mike Groschek „© Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)“
Mike Groschek „© Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)“

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Fußball: Fanvertreter fordern Rücktritt von ‚Polizei-Chef‘ Rainer Wendt

RainWendt
Rainer Wendt. Quelle: Wikipedia Foto: Hobbes1500 Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Die Interessengemeinschaft der mitgliedergeführten Fanorganisationen der oberen deutschen Fußball-Spielklassen „Unsere Kurve“ hat heute in einer aktuellen Stellungnahme den Rücktritt des Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt gefordert. Dieser war durch seine Äußerungen gegenüber Fußballfans zuletzt stark in die Kritik geraten.

„Mit Erschrecken hat die IG „Unsere Kurve“ das Vorgehen der Polizei bei dem Play-off-Hinspiel zur Champions League zwischen Schalke 04 und PAOK Saloniki wahrgenommen.

Nach den Vorfällen in Dortmund und Essen hat dieser Polizeieinsatz nun endgültig eine Grenze überschritten, die nicht unkommentiert bleiben darf.

Dieses Vorgehen gegen Fußball-Fans muss sofort gestoppt werden. Die von der Polizei durchgeführten Maßnahmen gegen die Besucher erscheinen derzeit willkürlich und nicht mehr ausgewogen.

„Die Art und Weise, wie die Polizei im Nachgang mit diesem Thema umgegangen ist, war erschreckend. So wurden nach wie vor Halbwahrheiten verbreitet und der angebliche Tatbestand der Volksverhetzung vorgeschoben – wobei dies längst widerlegt wurde.

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Duisburgs guter Ruf

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In den vergangenen Jahren sind tausende Roma aus Rumänien und Bulgarien nach Duisburg gekommen. Ihre Integration stößt an die Grenze des für Duisburg leistbaren – die Stadt braucht Hilfe.

Duisburg hat einen guten Ruf – zumindest in Bulgarien und Rumänien: „Viele Roma, die in den vergangenen Jahren nach Duisburg kamen, haben gehört, dass die Stadt ein wichtiges Industriezentrum sei und es hier Arbeit gäbe“, sagt Heiner Augustin, Pfarrer in Duisburg-Rheinhausen. Mit den Problemen der Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien beschäftigt sich Augustin seit Jahren. Bevor er die Pfarrei in Rhein- hausen übernahm, arbeitete er in Hochfeld, dem anderen Stadtteil Duisburgs, in dem viele Roma in den vergangenen Jahren untergekommen sind. Unter den geschätzten 5.000 Zuwanderern, seien zahlreiche Opfer der europäischen Wirtschaftskrise: „Viele der Roma in Duisburg haben früher auf dem Bau in Groß Britannien gearbeitet oder in der Gastronomie in Spanien. Als es mit der Wirtschaft bergab ging, wurden sie als erste

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Gelsenkirchen: Schalke-Fans überzeugten NPD-Wahlhelfer, ein Plakat zu entfernen

NPDdo2012Mehrere NPD-Wahlhelfer gerieten in der Nacht von Freitag auf Samstag mit Fans des FC Schalke aneinander: 

Der Norden des Ruhrgebiets ist traditionell ein eher raues Pflaster. Dort  schätzt man den derben Humor, nimmt kein Blatt vor den Mund und regelt Dinge gerne selbst. Diese Erfahrung machten in der Nacht von Freitag auf Samstag Wahlhelfer der NPD, die Anhängern von Schalke 04 auffielen.

Die Pressestelle der Polizei Gelsenkirchen schildert das Geschehen anschaulich in einer Pressemitteilung:

„Zwei 29 und 35 Jahre alte Wahlkampfhelfer der NPD plakatierten im Bereich der Kurt-Schumacher-Straße in Höhe der Hubertusstraße an einzelnen Laternen Wahlplakate für die NPD. Sie wurden dabei von 10 – 15 Personen des Schalker Fanclubverbandes wahrgenommen und verbal energisch aufgefordert, die Plakate abzumachen. Gleichzeitig wurde ihnen Schläge angedroht. Die Helfer entfernten sofort das angebrachte Plakat, andere wurden durch die noch unbekannten Täter abgerissen. Im Anschluss wurden die Geschädigten bedrängt , zum Teil wurden sie massiv gestoßen. Nachdem sie zu ihrem PKW flüchten konnten, verfolgten einige Täter sie und traten eine Außenspiegel des PKW ab bevor dieser flüchten konnte.“