Wohnen nach der Wahl

rex_kinoDas Mieterforum Ruhr lädt heute um 18.00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Wohnungspolitik ein. Miteinander diskutieren die Politiker Florian Pronold, MdB (SPD, Kompetenzteam Peer Steinbrück zum Thema Wohnen), Bettina Herlitzius, MdB (Bündnis’90/Die Grünen), Christina Worm (Piraten), Holger Ellerbrock, MdL (FDP), Hans Günter Bell (Linkspartei) Christian Haardt, MdL (CDU) mit den Vertretern der Mieter: Norbert Eisenschmid (Deutscher Mieterbund, Berlin), Sebastian Müller (Planungspolitik-Forschung, Dortmund), Aichard Hoffmann (Mieterverein Bochum), Horst Nierwzol (Zinkhüttenplatz, Duisburg), Sven Feniger (Annington Mieterrat Bochum-Weitmar), Bündnis Bezahlbarer Wohnraum, Düsseldorf.

Die Moderation übernimmt Kai Rüsberg. Von der Veranstaltung wird unter dem Hashtag  #wohnpol live getwittert.

Dienstag, 17. September, 18.00 Uhr, Verdi, Universitätsstr. 76, 44789 Bochum

Umweltminister Johannes Remmel nahm die Unterschriftenliste der ‚Datteln 4‘-Kritiker entgegen

Campact Datteln 4 4Fast 15.000 Bürger und Bürgerinnen haben mit ihrer Unterschrift die Landesregierung in Düsseldorf aufgefordert das gerichtlich gestoppte Kohlekraftwerk Datteln 4 nicht per Zielabweichungsentscheidung politisch zu ermöglichen. Repräsentanten von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen, darunter der  NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, die Interessengemeinschaft Meistersiedlung, die B.i.B. Waltrop, Pro Waltrop, die Deutsche Umwelthilfe sowie die klima-allianz Deutschland, hatten für die Unterschriftenkampagne in den letzten Woche geworben.

Nun wurden die Listen in Düsseldorf übergeben. Nachdem Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Wirtschaftsminister Duin nicht zu Verfügung standen bzw. stehen wollten, nahm der ‚Grüne‘ Johannes Remmel, seines Zeichens Umweltminister des Landes NRW, die Dokumente entgegen. Besonders glücklich wirkte aber auch er bei der Übergabe nicht durchgängig, wie man sehen kann.

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Der Ruhrpilot

Der 'Grüne' Jürgen Trittin. Quelle: Wikipedia Foto: RudolfSimon, Lizenz: CC
 Jürgen Trittin. Quelle: Wikipedia Foto: RudolfSimon, Lizenz: CC

Debatte: Der Sturz des selbstverliebten Moralimperiums…Welt

NRW: „Politik versagt im Kampf gegen Kindesmissbrauch“…Der Westen

Ruhrgebiet: Wasser wird deutlich teurer…Focus

Ruhrgebiet II: Berggruen verkauft Luxussparte von Karstadt….Welt

Bochum: Freie Kulturszene will Online-Voting über Stadtwerke-Sponsoring stoppen…Der Westen

Bochum II: Panne bei der Briefwah…Ruhr Nachrichten

Bochum III: Schockierende Ergebnisse bei der U18-Wahl…Ruhr Nachrichten

Bochum IV: „Wähl´, wie viel du zahlst“…Pottblog

Dortmund: Dresdener Hooligans schlagen in Dortmund zu…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Küppersmühle – alles wieder auf Anfang…RP Online

Essen: Stadt plant vegetarischen Zwangstag in Kantinen…Der Westen

Essen II: Schlammschlacht um EBE-Chef…Der Westen

Essen III: „Wir müssen mehr mit einer Stimme sprechen“…Bild

Hagen: Im SS-Prozess werden alte Vernehmungsprotokolle verlesen…Bild

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Duisburger Polizei weist Kooperationsvorwurf mit Dortmunder Nazis zurück

nazis20130501do2Die Dortmunder Nazis prahlen damit, von der Duisburger Polizei um Mithilfe gebeten worden zu sein. Die wiederum bestreitet jeden Kontakt zu den Dortmunder Neonazis.


Eine Schlägerei am Rand einer Bürgerversammlung zum Thema Roma sorgte vor wenigen Wochen für viel Aufmerksamkeit. Linke Jugendliche sollen dabei Teilnehmer einer Diskussionsveranstaltung über Roma im Stadtteil Rheinhausen angegriffen und verletzt haben.

Die Duisburger Polizei hat nach dem Vorfall eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, zwei mutmaßliche Täter wurden zwischenzeitlich festgenommen, nach weiteren wird gefahndet. Auf einer Dortmunder Internetseite prahlte die dortige Naziszene damit, von der Polizei um Mithilfe gebeten worden zu sein:

Zwischenzeitlich hat sich die Duisburger Polizei an nationale Aktivisten aus Dortmund gewandt und um Hinweise oder Zeugenaussagen gebeten, mit denen die Täter aus dem linksextremen Spektrum überführt werden können.

Klingt wichtig, ist aber nach Auskunft der Duisburger Polizei vor allem wichtigtuerisch. Auf Anfrage teile die Duisburger Polizei mit, dass man sich nicht mit der Bitte um Hilfe an Dortmunder Neonazis gewandt hatte: „Die Ermittlungsgruppe hatte keinen Kontakt zu diesen Menschen“, sagte eine Sprecherin der Duisburger Polizei.

 

Schauspiel Dortmund: Das goldener Zeitalter – Wortarm im Bildreich

Das Goldene Zeitalter Foto: Birgit Hupfeld Lizenz: Copyright
Das Goldene Zeitalter Foto: Birgit Hupfeld Lizenz: Copyright

Trösten soll uns dieses Theater. Jedes Jahr erneut, wenn der Sommer zu Ende geht, es schmuddelig wird draußen, herbstlich und kühl, wenn die Dunkelheit sich irgendwann schon um halb fünf durch die Straßen schiebt, dann, immer wieder, sperren diese Kulturbuden die Türen auf und zeigen, was die Menschen da drin so geübt haben in den letzten Wochen. Zeigen, wie es weitergeht in diesem Leben oder auch nicht. Und wenn da keine Lösung ist, haben sie sich doch Mühe gegeben, stellvertretend für uns. Wir finden dann die Schauspielerin knorke, den Regisseur blöd oder genial und die Musik zu laut. Egal, wir gehen anschließend noch was essen oder trinken. Im Grunde gilt die Vereinbarung: Um halb acht geht der Vorhang hoch, und am Ende, nach zwei Stunden, sind alle tot oder immer noch verheiratet. (Was gerade im modernen Text ein geringer Unterschied ist).

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Der Ruhrpilot

Ein Mann, der sein Land in den Angrund führt - Danke, Horst Seehofer :-)
Horst Seehofer Foto: Bayern.de

Umland: Der Super-Horst…Spiegel

Umland II: FDP hofft jetzt auf den „Niedersachsen-Effekt“…Welt

Umland III: Sieg durch Anpassung…taz

NRW: Steinbrück zwischen Buhrufen und Sprengstoffalarm…Welt

Bochum: Wahlkampf – Flach bis zur letzten Minute…Der Westen

Bochum II: Othello auf der Suche nach den großen Gefühlen…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Neue Ausstellung im Kulturzentrum Balou…Ruhr Nachrichten

Duisburg: In Duisburg-Kaßlerfeld entsteht ein China-Center…Der Westen

Essen: 100 Boliden brüllen in Rüttenscheid um die Wette…Der Westen

Debatte: Pädophilie-Affäre und die Grünen – Die fatale Schweigespirale…taz

Debatte II: Sexuelle Befreiung…FAZ 

Schalke: So wurde Peter Peters innerhalb weniger Tage gleich zweimal zum ‚Sündenbock‘

Von Mailand nach Gelsenkirchen: Prince Boateng. Quelle: Wikipedia Foto: Byse91, Lizenz: gemeinfrei
Von Mailand nach Gelsenkirchen: Prince Boateng. Quelle: Wikipedia, Foto: Byse91, Lizenz: gemeinfrei

Es sind aktuell nicht die glücklichsten Tage in der Karriere von Schalkes Finanzvorstand Peter Peters. Innerhalb weniger Tage musste sich der Sportfunktionär nun schon zum zweiten Mal öffentlich entschuldigen. Und das Kuriose daran: Er hatte mit all seinen kritisierten Aussagen vermutlich sogar völlig Recht. Nur wollte sie in der Klarheit, zum Leidwesen des ehemaligen Journalisten, niemand hören, und Peters wehte daher in beiden Fällen der Wind mächtig ins Gesicht, so dass er die Aussagen rasch relativieren bzw. sogar zurückziehen und sich dafür entschuldigen musste.

Es ist erst ein paar Tage her, da erklärte Peters den Wechsel von Kevin Prince Boateng zu den Königsblauen hauptsächlich mit dem Rassismus den Boateng in Italien, beim AC Mailand, zuletzt erlebt hatte. Eine Erklärung, welche vermutlich tatsächlich der Wahrheit recht nahe kam. Zumindest dürften die jüngsten Erlebnisse ein wichtiger Grund für den überraschenden Wechsel des dunkelhäutigen Kickers in die Bundesliga gewesen sein. Wenn er dies so vielleicht auch nicht öffentlich sagt. Entsprechende Ahnungen schwirrten ja schon vor dem Wechsel durch die Fußballszene. Dass es sicherlich keinen Spaß macht wiederholt rassistischen Sprüchen und Gesängen ausgesetzt zu sein, das ist dabei ja wohl auch völlig unstrittig. Boateng hatte sich diesen Anfeindungen zuletzt auch widerholt aktiv und heftig widersetzt. Man sah ihm in diesen Szenen seine Ergriffenheit dabei auch deutlich an. Und auch wenn er nun behauptet er sei nur wegen der tollen Liga in die Bundesliga zurückgekehrt, Peters Aussagen in Sachen Boateng-Wechsel dürften vermutlich schon zumindest nicht ganz so falsch gewesen sein. Da Boateng jedoch

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Der Ruhrpilot

Das Stadion der Gelsenkirchener. Quelle: Wikipedia Foto: Friedrich Petersdorff Lizenz: cc
Das Stadion der Gelsenkirchener. Quelle: Wikipedia Foto: Friedrich Petersdorff Lizenz: cc

Gelsenkirchen: Polizei hebt Boykott im Schalker Stadion auf…Welt

NRW: „Wir dürfen uns nicht anbiedern“…Welt

Bochum: «Umfairteilen» fordert Steuergerechtigkeit auf Kosten der Reichen…Bild

Dortmund: Schifffahrtsamt verbietet Performance…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Drastisch wie Shakespeare…Der Westen

Essen: Draußen paffen zwischen Pils und Korn…Der Westen

Schalke: Das Jägerlatein des Roten Sheriffs

Ralf Jäger besichtigt seine Spezialeinheiten Foto: Innenministerium NRW
Ralf Jäger besichtigt seine Spezialeinheiten Foto: Innenministerium NRW

Nordrhein-Westfalens Polizei und ihr oberster Dienstherr, Innenminister Ralf Jäger (SPD), bekleckern sich gegenwärtig nicht gerade mit Ruhm: Zuerst verletzt man 80 Menschen bei einem Fußballspiel mit mehr als fragwürdigen Begründungen. Und nun hat auch noch das oberste Verwaltungsgericht des Landes per einstweiliger Anordnung entschieden, dass die bei der dortigen Polizei angesiedelte „Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze“ (ZIS) einen ihrer Jahresberichte vorläufig nicht mehr unverändert verbreiten darf. Von unserem Gastautor Andrej Reisin/Publikative.

Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) per einstweiliger Anordnung verboten, den Jahresbericht 2011/12 unverändert weiter zu veröffentlichen. Die Behörde muss die Passage über einen Vorfall in Köln, bei dem ein Fan des 1. FC Nürnberg vor einen Zug geschubst wurde, abändern.

Grundlegende Zweifel an der Arbeitsweise der Behörde

Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste des Landes Nordrhein-Westfalen, dem die ZIS zugeordnet ist, hatte durch drei Instanzen hindurch versucht, die Klage des Betroffenen in ihrem Sinne

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