Fang Island, Montag, 6. Mai, 21.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Der Ruhrpilot

NRW: Vernebelter Verfassungsschutz…Welt
NRW II: Türkisches Schulbuch mit nationalistischem Inhalt?…Welt
Ruhrgebiet: Ruhrfestspiele – Festival der starken Frauen…Coolibri
Bochum: Schulsozialarbeit steht vor dem Aus…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Probebühnen machen die Sänger krank…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Shopping Mall Averdunk-Centrum wird versteigert…Der Westen
Essen: Datenkrake…Der Westen
Umland: Polizei ist für Pro-NRW-Kundgebung gerüstet…Rhein Sieg Anzeiger
Umland II: Keine Extrawurst für das Ruhrgebiet…Der Westen
U-Comix ist wieder da!

Die Freak-Brothers, das Wunderwarzenschwein – das waren die Helden vieler Geschichten in U-Comix. Das Magazin erschien von 1969 bis 1997, dann war Schluss. Nun gibt es ein Comeback. Der Oberhausener Kleinverlag Undergroundcomix bringt U-Comix wieder in den Handel. Los geht es mit der Juni-Ausgabe. Mal schauen, wie lange es dauert, bis das erste Heft auf den Index kommt.
Heute Euromayday Ruhr 2013: „Kommt nach vorne!“

Unter dem Motto „Kommt nach vorne!“ startet der diesjährigen Euromayday am 4. Mai um 14.00 Uhr am Dortmunder „U“/Westentor. Gemeint sind mit dem Motto all diejenigen, die sich in unsicheren Lebens- und Arbeitsbedingungen befinden, die oft Unsichtbaren unserer Gesellschaft.
„Wir wollen dieses Jahr zum Euromayday zusammen kommen mit alldenjenigen, die sich das Leben anders vorstellen. Die keine Lust mehr haben, für Miete und Strom so viel Geld auszugeben, die keine Lust mehr haben, mit einem Bildungssystem konfrontiert zu sein, in dem der Geldbeutel der Eltern und die Personalabteilungen der großen Unternehmen entscheiden, ob man weiterkommt.“ sagt Stefanie Köppler, Mitorganisatorin des Euromayday.
„Gemeingüter wie Strom, Wasser, Verkehrsmittel und Wohnen, Kultur und Bildung müssen allen zugänglich sein. Arbeiten und gleichzeitig zum Sozialamt gehen müssen darf nicht länger sein! Bedingungsloses Grundeinkommen wäre schon mal etwas. So lässt sich die Grundlage legen für ein solidarisches Zusammenleben jenseits von Grenzen. Für eine Gesellschaft, in der man ohne Angst verschieden sein kann,“ heißt es in dem Aufruf zum Euromayday.
Die Idee zum Euromayday stammt Ursprünglich aus Italien. Ins Ruhrgebiet kam die Veranstaltung erstmals 2010 – damals auch als Kontrapunkt zu den Heißpluftproduzenten der Kulturhauptstadt.
„Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf interessante Interviews, viele Verkleidungen, nette Musik und ein deutliches Zeichen für ein anderes Zusammenleben“, sagt Köppler . Ausklingen wird die Euromayday-Parade auf dem Dortmunder Nordmarkt.
Der Euromayday wird unter anderem vom Bahnhof Langendreer, dem Forum gegen Rassismus und der ver.di Jugend NRW unterstützt.
Weitere Informationen unter www.euromayday.noblogs.org
Der Ruhrpilot
NRW: Keine Verwandten-Beschäftigung…Kölner Stadtanzeiger
NRW II: „Verbrannte Dichter“ sollen nicht vergessen werden…Welt
NRW III: Kirchenaustritt für Schulen…taz
Bochum: Ran an den Speck – Tipps zum Rundlauf…Coolibri
Bochum II: Anzeige nach dem Eklat beim Spatenstich zum Musikzentrum…Ruhr Nachrichten
Bochum III: SPD-Politiker in Bochum kritisieren Opels Spiel auf Zeit…Der Westen
Duisburg: „Soundtrips NRW – look inside“…Xtranews
Duisburg II: Online-Redakteur muss wegen Aussageverweigerung in Beugehaft…Der Westen
Duisburg III: Stahlkonzern RHI will Werk in Wanheimerort schließen…Der Westen
Dortmund: Flughafen in Verhandlungen mit Turkish Airlines…Ruhr Nachrichten
Oberhausen: Kurzfilmtage gestartet…Welt
Film: Passion – neuer/alter Psycho-Thriller von Brian de Palma gestartet…Pottblog
Warten auf bessere Zeiten… (4) – oder: Ist das wirklich unsere Zukunft?
Als ich Ende 2012 begann den Verfall eines WAZ-Schaukastens hier am Ort zu bemerken, und kurz darauf auch mit Fotos zu dokumentieren (ältere Fotos folgen weiter unten), da ahnte ich noch nicht, wie symbolträchtig dies wirklich einmal werden würde.
Im Januar 2013 folgte zunächst das angekündigte und inzwischen auch umgesetzte Ende für die Redaktion der Westfälischen Rundschau in Dortmund, welche ebenfalls zum WAZ-Konzern gehört. Der Kasten verfiel unterdessen ungehindert weiter. Im März und April dann sogar die Diskussionen über das Ende der eigenständigen Lokalberichterstattung der WAZ-Vest, im Zuge einer weiteren Spar- und Entlassungswelle im Konzern.
Nachdem der Schaukasten dann seit Ende März faktisch völlig ‚leer‘ und ‚abgeräumt‘ war, hielte ich die Sache eigentlich für abgeschlossen. Irgendwann würde er wohl komplett abmontiert, vermutete ich.
Doch nun, Anfang Mai 2013, plötzlich die überraschende Wende! 🙂

Steht das nun ebenfalls wieder symbolisch für unsere Zukunft hier?
„Wir lassen uns das Singen nicht verbieten!“
Was kaum jemand mitbekommen hat: Seit Anfang 2012 ist das hemmungslose Saufen auf Bochumer Straßen, Wegen und Plätzen wieder erlaubt. Voraussetzung ist nur, dass man nicht rumgrölt, bettelt oder Spritzen und Flaschen liegen lässt. Von unserem Gastautor Wolfgang Wendland.
Hieß es in der alten Bochumer Sicherheitsverordnung noch (§ 8)
Verhaltensweisen, die geeignet sind, andere Personen mehr als nach den Umständen unvermeidbar zu stören, insbesondere durch
– Lärmen,
– Grölen,
– übermäßigen Alkoholgenuss,
– Betteln mit Kindern sowie Betteln durch aggressive Verhaltensweisen gegenüber der
Der Ruhrpilot

NRW: Pressefinanzierung durch Rundfunkgebühr – Da muss das Misstrauen wachsen…FAZ
NRW II: Umweltminister verärgert Energie- und Chemie-Konzerne…RP Online
Umland: „Lasst uns Freunde sein“ – 20 Jahre nach Anschlag…Welt
Ruhrgebiet: Initiative kämpft gegen die Bildungsungleichheit…Der Westen
Bochum: Auf Brache soll ein integrativer Campus entstehen…Der Westen
Bochum II: Grünes Licht für das Natur-Festival….Der Westen
Bochum III: Faninitiative stellt sich vor…Pottblog
Dortmund: 40 Jahre zentrale Studienplatzvergabe…Spiegel
Duisburg: Mehr Ordnungskräfte im Außendienst…Der Westen
Duisburg: Schifferbörse verkauft…Der Westen
Essen: Bahn-Tochter Schenker baut Zentrale an Kruppstraße…Der Westen
Essen II: Ruhrgas ist Geschichte…Der Westen
Recklinghausen Frei und Wild!
Im Frühjahr 2014 sollen die neuen Recklinghausen-Arcaden eröffnet werden. Um die hässliche Baustelle zu verdecken, wurde im vergangenen Jahr ein Foto-Casting mit Bürgern veranstaltet. Über 600 Recklinghäuser zieren nun den 700 Meter langen Bauzaun. „Starke Typen wurden damals gesucht – Menschen mit Ecken und Kanten, die für das Revier und Recklinghausen stehen“, heißt es auf der Website: „Typisch für Recklinghausen und das Revier sind Bodenständigkeit, Ehrlichkeit und Authentizität.“ Auf der „längsten Fotoausstellung der Stadt“ gibt es also viel zu entdecken:

Bei soviel lokalpatriotischem Überschwang kann man schonmal übersehen, dass sich offenbar Leute mit fragwürdigem Musikgeschmack in Szene setzen
Bochum: Übergriff auf Piraten MdL Brand bei Konzerthaus-Spatenstich
Am 30. April fand der Spatenstich für das Konzerthaus Bochum statt. Die Bochumer Landtagsabgeordnete Simone Brand (Piraten) hatte Blumen mitgebracht – in Gedenken an die Steuermillionen, die dort verbuddelt werden. Das passte Britta Freis, Oberspendensammlerin des Konzerthauses, nicht. Sie attackierte Brand.
Mehr dazu bei Der Westen und Pottblog.
