Das der Stärkungspakt der Rot/Grünen Landesregierung in den betroffenen Städten längst nicht bei jedem gut ankommt, das ist eine altbekannte Erkenntnis. Derzeit gewinnt man in immer mehr Kommunen Einblicke in die konkreten Auswirkungen des Sparpaketes. So auch in Waltrop.
Das 30.000-Einwohner-Städtchen im Kreis Recklinghausen hat seit Langem mit horrenden Schulden zu kämpfen. Doch trotz enormer Sparbemühungen, produziert man bereits seit Jahren immer noch neue Schulden.
Schon bei Bekanntwerden der Pläne zum Thema ‚Stärkungspakt‘ der Landesregierung war man bei den Waltroper Grünen skeptisch. Diese Skepsis hat sich nun offenbar, durch Einblicke in neue Zahlen, zumindest bei der Fraktionsvorsitzenden noch einmal drastisch gesteigert.
Fernando Bermudez hat sich seinen Optimismus bewahrt: // Foto: Chantal Stauder
Nachdem Fernando Bermudez über 18 Jahre unschuldig in New Yorker Gefängnissen verbracht hat, wurde 2009 offiziell seine Unschuld bewiesen. Als 22-Jähriger wurde er beschuldigt, einen Teenager erschossen zu haben, den er noch nie zuvor gesehen hatte. Heute hält er Vorträge an Polzeihochschulen und internationalen Universitäten, um über die Verfahrensfehler und Manipulationen aufzuklären, die zu seiner Verurteilung geführt haben. Er erklärt, warum sie lange Jahre gängige Praxis in den USA waren. Fernando Bermudez ist noch bis zum 2. Mai auf Vortragsreise durch Deutschland. Schon bei seiner ersten Station an der Ruhr-Universität Bochum beeindruckte er seine Zuhörer mit der unfassbaren Tragik seiner Geschichte. Sie schenkten ihm im übervollen Hörsaal uneingeschränkte Aufmerksamkeit und einen riesigen Applaus.
Im August 1991 erhielt der damals 22-Jährige Fernando Bermudez gerade seine College-Zulassung. Wenige Stunden später nahm ihn die Polizei im Haus seiner Eltern fest. Bermudez wurde Opfer von falschen Zeugenaussagen sowie einer Reihe von Fehlverhalten der Polizei und Staatsanwaltschaft. Gegenüberstellungen und Zeugenbefragungen verliefen fehlerhaft. Der Hauptbelastungszeuge beging eine Falschaussage. Obwohl der Freund des erschossenen Opfers bei einer Befragung aussagte, wer der eigentliche Täter war und sogar seinen Namen nannte, wurde die Zeugenaussage, die als Videoaufzeichnung vorlag, nicht zum Verfahren zugelassen.
Das Problem hierbei war, dass die Zeugen vorbestrafte Jugendliche waren und die Beamten ihnen anboten, ihre eigenen Vergehen nicht weiter zu verfolgen, sollten sie gegen Bermudez aussagen. Im Laufe des Verfahrens wurde Fernando schuldig gesprochen, obwohl es weder DNA-Belege noch ein Motiv gab und mehrere seiner Freunde bestätigten, dass er zum Tatzeitpunkt nicht einmal in der Nähe des Clubs war, in dem es zur Schießerei gekommen war. Bereits 1992, also ein Jahr später, haben die fünf Zeugen ausgesagt, dass sie von der Polizei manipuliert wurden, damit Bermudez als Täter identifiziert wird.
„Ich habe gerade erst angefangen“
Bermudez sagt, er habe vergeben, aber nicht vergessen: „Ich habe mein Leben verloren und es hätte verhindert werden können. Damit klarzukommen war unfassbar schwer. So schwer, dass
Michael Ziehl vom Hamburger Gängeviertel kommt am Samstag, 20. April um 20.00 Uhr ins Alsenstraßenwohnzimmer nach Bochum. Ziehl wird von der erfolgreichen Aneignung urbanen Raums erzählen – in einer Stadt, in der praktisch jede freie Fläche in zentraler Lage von Investoren aufgekauft wird:
Im August 2009 besetzten 200 Künstler und Aktivisten die Reste des historischen Gängeviertels in der Hamburger Innenstadt. Ihr Ziel war, es vor dem Abriss durch einen Investor zu retten und einen Freiraum zu schaffen für Kunst, Kultur und Politik. Sie erreichten dass die Stadt es zurückkaufte und schufen einen einzigartigen Ort, dessen Ausstrahlungskraft weit über die Grenzen Hamburgs hinausgeht. Das frühere Arbeiterviertel, das im 19. Jahrhundert noch von tausenden Arbeiterfamilien bewohnt wurde, bietet heute Platz für fast tägliches Veranstaltungsprogramm, für Ausstellungen, für Ateliers, Wohnungen und soziale Projekte.
Der Schauspieler und Komödiant Hilmi Sözer (Bang Boom Bang, Was nicht passt, wird passend gemacht, Jerichow, Schuh des Manitu), ist zurück an alter Wirkungsstätte: dem KOM´MA Theater in Duisburg Rheinhausen.
Nach dem Erfolg seiner ersten Premiere „GEROLIMENOS“ von Geert Genbrugge (Uraufführung) folgt nun das zweite Programm der neuen Reihe KOM`MA AM ABEND:
SCHILLER – SÄMTLICHE WERKE
…leicht gekürzt!!!
Von Michael Ehnert
Ein wilder Ritt durch Friedrich Schillers Werk und Leben. Vier Männer feiern Schillers 254. Geburtstag! Der Dichterfürst braucht weder eine Frischzellenkur noch gediegene Festreden im Feuilleton, sondern eine Bande furchtloser Komplizen. Eine SCHILLERBANDE, die mit dem Weltbürger, Atheisten, Freiheitskämpfer und Großmaul Schiller noch einmal das Theater auf den Kopf stellt.
Premiere: 19. + 20. April 2013 20 Uhr
weitere Termine:
10. + 11. + 31. Mai, 15. + 28. Juni
Hilmi Sözer hat das Stück mit einem dreiköpfigen Ensemble an den Hamburger Kammerspielen entwickelt. In Hamburg und auf Tournee haben sie mit der Inszenierung sensationelle Erfolge gefeiert. Nun wurde in den letzten Wochen im KOM’MA-Theater eine Duisburger Inszenierung mit Hilmi Sözer, den BrüdernTill und Nils Beckmann und Uwe Frisch- Niewöhner erarbeitet.
Kartenreservierung telefonisch oder über unsere Homepage: KOMMA THEATER
Das Stadion der Gelsenkirchener. Quelle: Wikipedia Foto: Friedrich Petersdorff Lizenz: cc
Bereits Anfang März haben wir hier bei den Ruhrbaronen kurz auf diese Aktion aufmerksam gemacht. Mehrfach wurde damals auch der Wunsch an uns herangetragen doch noch einmal an den bevorstehenden Termin zu erinnern, wenn er zeitlich etwas näher gerückt ist.
Dem wollen wir heute hiermit gerne nachkommen.
U.a. ruft auch das ‚Schalker Fanprojekt‘ zur Teilnahme an der Aktion ‚Stolpersteine 2013‘ am 29. April 2013 in Gelsenkirchen auf.
„2013 ist ein besonderes Gedenkjahr: Vor 80 Jahren fand die Machtübergabe an Hitler und seine Schergen statt, die Deportation und Ermordung Gelsenkirchener Sinti und Roma jährt sich zum 70. Mal, ein weiteres Datum ist der 75. Jahrestag der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Umso wichtiger ist es, in diesem Jahr sichtbare und dauerhafte Zeichen der Erinnerung an Menschen zu setzen, die dem Rassen- und Größenwahn der Nazis zum Opfer gefallen sind.
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