Fair…rappt! Respekt in Wort und Sprache

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Gestern Abend fand in der Weststadthalle in Essen die Abschlussveranstaltung des Raptext-Wettbewerbs „Fair rappt! Respekt in Wort und Sprache“  statt.

Das Projekt der Jugendhilfe Essen in Kooperation mit der Aidshilfe, das unter dem Motto „Demokratie erleben“ stand, hatte es sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe des Mediums Musik, junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren, Spaß und Umgang mit der Sprache zu fördern und Ausgrenzung zu verhindern.

HipHop, eine der größten Jugendkulturen weltweit, und eine Musikrichtung, die oftmals ausgesprochen frauenfeindliche, sexistische und gewaltverherrlichende, aber auch politische uund sozialkritsche Inhalte transportiert , diente den Jugendlichen als Grundlage, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. So entstanden Songtexte, die von Gleichberechtigung erzählen, und dass niemand aufgrund seiner Herkunft, seines Geschlechts oder seines Glaubens benachteiligt werden darf.

Die Gewinner des Wettbewerbs, die Schule am Hellweg in Essen und der Mädchentreff Perle, hatten dann Anfang der Woche die einmalige Gelegenheit, an Workshops, geleitet von der Berliner Rapperin Sookee und Martin Stichler von der Jugendhilfe Essen, teilzunehmen.

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LAST REMINDER: Heute Ruhrbarone-Lesung in Dortmund mit Bisley, Schlange und Schraven

Die schnelle, schmutzige Nummer: Lesung mit Sascha Bisley, Bastian Schlange und David Schraven im Herr Walter im Dortmunder Hafen.

Es werden gelesen: gefährliche, lustige und schräge Geschichten, und auch mindestens eine, die die Stimmung ruiniert.

Bisley

Sascha Bisley ist Mit-Blogger bei den Ruhrbaronen-Dortmund, ausserdem macht er dortmund-diary.de, Jahrgang 1973, 196cm, Gewicht nach Stimmung, analog und digital, suchend und findend, Wanda the dog, Gitanes und Nespresso, Billecart-Salmon und Kronen Pils, Riesling und Korn, Street und Fine Arts, Apple und Technics, Canon und Rollei, Polaroid und Graffiti, Fixed Gear und Single Speed, 16 und 35mm

Schlange
Bastian Schlange ist Chefredakteur des Ruhrbarone Bookzines und die bärtige Hälfte der Wattenscheider Schule vom Literary Lifestyle Terrorism
. Als Verfasser geläufiger Stücke wie „Trockenfick und Männerkäse“ hat sich Herr Schlange seit April 2009 dem Straßenkampf mit Stift und Notizblock verschrieben. In seinen Undercover-Reportagen berichtet er von sozialistischen Bootcamps und natürlich von jeder Menge Alkohol und Zigaretten. In seinen Kolumnen widmet sich Herr Schlange der Seefahrt.

SchravenDavid Schraven ist Mitbegründer der Ruhrbarone und einer der Leute hinter dem Ruhrbarone Bookzine. Aktuell schreibt er bei der WAZ-Mediengruppe. Er liest regelmäßig Geschichten vor, die niemand lustig findet und die garantiert jede Stimmung ruinieren. Trotzdem gibt er nicht auf.

Lesung am 7. Februar 2013
Beginn: 20:15 Uhr – nach der Tagesschau
Eintritt: 6 Euro

HerrWalterLogoIm Herr Walter

Speicherstrasse 90
44147 Dortmund
Tel: +49 231 142410

www.herr-walter.de
ah**@*********er.de

Die städtischen Raubkopierer aus Essen

Raubkopierertreff: Essens Rathaus Foto: Tuxyso Lizenz: GNU/CC
Raubkopierertreff: Essens Rathaus Foto: Tuxyso Lizenz: GNU/CC

Ist die Gratiskultur ein Problem?Auf jeden Fall nicht nur im Internet:  Die Stadt Essen hat nach einem Bericht der NRZ seit 2006 ihren Pressespiegel raubkopiert und weder über bei der  VG Wort noch mit der Presse-Monitor GmbH  Vergütungsverträge abgeschlossen.

Wo in Essen die Schnorrer sitzen weiß spätestens nach einem Bericht der NRZ von Wolfgang Kintscher jeder: Seit 2006 hat die Stadtverwaltung täglich einen Pressespiegel von bis zu 80 Artikeln erstellt und verteilen lassen. Für Pressespiegel zahlt man abgaben. Nicht die Stadt essen, die den Pressespiegel nun eingestellt hat – angeblich um die Kosten zu sparen, die sie seit 2006 nicht mehr entrichtet hat. Städtisch finanzierte Raubkopierer, Schnorrer, die sich der Leistungen anderer bedienen. Eine Menge Geld:

Bei einem Kreis von 300 „Regelnutzern“ etwa sind derzeit 1,87 Cent pro Artikel und Regelnutzer zu berappen, der Rest ist dann simple Mathematik: Im Schnitt 80 Artikel mal 1,87 Cent mal 300 Regelnutzer mal 250 Arbeitstage bescheren unterm Strich Kosten von 112.200 Euro pro Jahr.

Geld, das den Verlagen und  Journalisten zusteht, deren Texte in dem  Pressespiegel vorkommen. Und es ist das Geld, mit dem sie die Steuern zahlen von denen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung ebenso bezahlt werden wie die Politiker, die jedes Mal verzückt sind, wenn sie ihren Namen in einem Medium lesen. Ich hoffe, jemand verklagt die Stadt. Und wenn die nicht zahlen kann? Taschenpfändung beim Oberbürgermeister. Aber bitte in Anwesenheit eines Pressefotografen.

 

 

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Der Ruhrpilot

Windpark Bowbeat, in Großbritannien  Quelle: E.ON UK
Windpark Bowbeat, in Großbritannien Quelle: E.ON UK

NRW: …ist Opfer der Energiewende…RP Online

Peerblog: Steinbrück und Steinkühler – Die Goldjungen und ihre Goldgruben…Post von Horn

NRW II: Mietmarkt droht der Kollaps…Westdeutsche Zeitung

NRW III: Filmstiftung fördert 26 Projekte mit 5 Millionen Euro…Kölnische Rundschau

Ruhrgebiet: Hochtief-Chef plant, wesentliche Unternehmensteile zu verkaufen…Der Westen

Bochum: Neues Gymnasiums Bochum war offensichtlich doch teurer…Der Westen

Bochum II: Hellen bestätigt Absage für „Steiger“ im März…Der Westen

Dortmund: Neues Millionen-Loch beim Jugendamt…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Parteien verschieben Forensik-Debatte…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Loveparade-Gedenkstätte soll bis Juli fertig werden…Welt

Duisburg II: Grüne aus Duisburg und Düsseldorf fordern Erhalt der Stadtbahn U 79…Der Westen

Duisburg II: Offener Brief zur Personalie Prof. Dr. Dieter Kantel/Duisburger Grüne…Xtranews

Essen: Vom einen auf den anderen Tag hat die Stadt ihren Pressespiegel eingestellt…Der Westen

Umland:  Eine kleine Regionalpartei aus dem Rheinland, Geert Wilders und die FPÖ…NRWREX

Umland II: Schavans Professoren trifft erhebliche Mitschuld…Welt

Umland III: Viele Kirchenaustritte nach Kölner Klinikskandal…Welt

Online: Barcamp nur zu Foursquare geplant…Pottblog

Musik: ‚Sebel‘ plant Heimspiel am 23. März in Recklinghausen

Sebastian Niehoff, vielen wohl besser als ‚Sebel‘ bekannt, kommt zu einem Konzert ins ‚Moondock‘ nach Recklinghausen.

Aufgewachsen im Herner Stadtteil Wanne, wohnt der 32-jährige Musiker (und Fotograf) inzwischen in der Vest-‚Metropole‘ Recklinghausen.

Am 23. März 2013 spielt er nun quasi direkt vor der eigenen Haustür. Einlass ist ab 19 Uhr.

Eintrittskarten gibt es nur an der Abendkasse für jeweils 8 Euro.

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Ostermarsch Ruhr: Redet lieber wieder über Chemtrails!

Foto: (CC BY-NC-SA 2.0) flickr/Flyover Living
Foto: (CC BY-NC-SA 2.0) flickr/Flyover Living

Auch in diesem Jahr wird wieder der Ostermarsch-Ruhr stattfinden. Dabei wird es, wie immer, um ein deutliches „Nein zum Krieg“ gehen. Das bisherige Programm ist bis dato zwar nur knapp umrissen – der naiv-pazifistischen Rhetorik vergangener Ostermärsche allerdings ist man treu geblieben.

„Stoppen, Schließen, Abschaffen“. So lautet nach wie vor die Universallösung der „Friedensbewegung“, die für die traditionellen Ostermärsche verantwortlich zeichnet. Dabei wissen die selbsternannten „Experten“ für jeden Winkel dieser Welt immer ganz genau, was die beste Lösung der jeweiligen Konflikte ist. „Rüstung und Militär lösen die Konflikte nicht, im Gegenteil: sie verhindern die Lösung der drängenden Probleme unserer Zeit. Gerechte Politik ist nur im Frieden und durch Abrüstung und eine zivile Umwandlung der Gesellschaft möglich. Dafür demonstrieren wir zu Ostern!“, heißt es im Aufruf für den Ostermarsch 2013, der Ende März stattfinden wird.

Vom Syrien-Konflikt etwa wissen die Initiatoren

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Der Ruhrpilot

peerblogDebatte: Bundestagsverwaltung überprüft Peerblog…Focus

Debatte II: Peerblog – Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde…Indiskretion Ehrensache

Umland: Universität Düsseldorf erkennt Schavan den Doktortitel ab…FAZ

NRW: Lösungen finden für ein kreatives Schrumpfen…Der Westen

Ruhrgebiet: Gespräche über Opel-Zukunft ohne Ergebnis unterbrochen…Der Westen

Bochum: Straßenbau-Offensive angekündig…Der Westen

Bochum II: Klassenkampf light – Schauspielhaus zeigt Brechts “Im Dickicht der Städte”…Revierpassagen

Dortmund: Air Berlin vorm Abflug….Ruhr Nachrichten

Duisburg: Gebag will Schadensersatz von ehemaligem Vorstand…Der Westen

Essen: Stadt sieht sich fahrradfreundlich…Der Westen

Oberhausen: Grüne Höhn  sucht Wahlkämpfer für vier Euro pro Stunde…Welt

Protest: Brüssel entscheidet über Eure Daten!…Netzpolitik