William Fitzsimmons, Freitag, 17. Juni, 20.00 Uhr, Konzerthaus, Dortmund
Der Ruhrpilot
NRW: Schulfrieden rückt näher…RP Online
Umland: Silvana Koch-Mehrin streitet um Doktortitel…Pottblog
Dortmund: Neonazi-Frau stellt sich nach Angriff in Stadtbahn…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Harsche Töne zur Wiedereröffnung nach Sanierung im Hauptbahnhof…Der Westen
Umland II: Die Landwirtschaftsfläche in NRW hat um 633 km² abgenommen…Zoom
Medien: Deutsche Wired kommt…Indiskretion Ehrensache
Duisburg: Hacker stehen vor Gericht…Der Westen
Wir haben diesen Planeten nur von unseren Kindern geliehen, oder: „Esst mehr Dackel!“

Wir haben diesen Planeten nur von unseren Kindern geliehen. Und / oder von unseren Enkelkindern. Vielleicht auch noch die Urenkel. Danach kann uns ja egal sein; aber die Kinder, zumal wenn es sich um unsere handelt, und von denen die, und von denen die. So egal die danach sind, so wichtig sind die erwähnten kleinen Süßen. Und deshalb auch dieser Planet. Wie gesagt: nur geliehen. Und mit Sachen, die geliehen sind, hat man pfleglichst umzugehen!
Die Kinder sollen es einmal besser haben. Deshalb haben wir jetzt den Atomausstieg unter Dach und Fach gebracht. Aber meint deshalb irgendjemand, damit sei die Existenz dieses Planeten gerettet?! Allein nur der Klimawandel. Und selbst wenn trotz der Verfehlung der Klimaziele der Planet weiterexistieren sollte, das nützt doch nichts, wenn es auf ihm ein paar Grad zu warm ist. Dann existiert der Planet zwar weiter, unsere Kinder vielleicht auch noch so gerade – aber von denen die, und erst recht von den Anderen die …
Datteln: Offener Brief des BUND fordert Aus für Eon-Kohlekraftwerk

Am kommenden Montag entscheidet das Ruhrparlament über die Fortsetzung des Regionalplanänderungsverfahrens. Im Moment sieht es so aus, als ob mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und wahrscheinlich auch der Grünen diese Änderungen eine sichere Mehrheit haben.
Entscheidet sich das Ruhrparlament am Montag für diesen Weg, stehen die Chancen gut, dass das umstrittene Kraftwerk Datteln gebaut werden kann. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat sich deshalb mit einem offenen Brief an die Mitglieder des Ruhrparlamentes gewandt.
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 20. Juni haben Sie eine für die Region, das Land NRW und das Weltklima bedeutende Entscheidung zu treffen: Sind Sie dafür, dass geltendes Recht so geändert werden kann, dass E.On sein gegen gültige Gesetze in Bau gesetztes Klimakiller-Kraftwerk Datteln IV weiterbauen darf?
In eigener Sache: Printding 3 ist da!
Und schon wieder: Wir haben ein Heft gemacht. Printding 3 ist da. Und bald im Bahnhofsbuchhandel, beim Klartext Verlag und via Amazon auch zu kaufen.
Es war wie immer: Kein Termin wurde eingehalten, die Besprechungen waren chaotisch und um jede Seite, jeden Text wurde gefeilscht. Und dann das Wunder, das jeder kennt, der schon einmal für eine Zeitung oder eine Magazin gearbeitet hat: Irgendwann einmal ist dann da ein Heft und man ist begeistert und stolz.
Kurzum: Printding 3 ist fertig. Wir nehmen Euch mit auf eine Reise: Mit Seebären geht es nach Aruba, wir berichten aus der Männergruppe der Herzenskrieger, nehmen Euch mit auf den mittlerweile geschlossenen Dortmunder Straßenstrich. Weiter geht es zu unseren Freunden vom Rottstr.5 Theater und zu den deutschen Soldaten nach Afghanistan. Und wer immer schon mal wissen wollte, was sich hinter dem Begriff Polyamorös verbirgt, sollte sich das Printding 3 besorgen. Ist das alles? Nein, es gibt noch spektakuläre Fotostrecken, hintergründiges aus der
Interviewarchiv: „Heimat hat keinen Plural“
Wie ist es, nach Deutschland einzuwandern? 13 Menschen berichten in einem Projekt der Berliner nezfilms von ihren Erfahrungen.
In der Einwanderungsdebatte ist Deutschland in den vergangenen Jahren ein paar gewaltige Schritte rückwärts gegangen. Wie in den frühen 90ern werden Einwanderer vor allem als Belastung wahrgenommen. Dabei haben Wanderungsbewegungen Deutschland in jeder Hinsicht geprägt: Millionen Menschen flohen aus Deutschland. Vor der Willkür der Fürsten nach der gescheiterten 1848er Revolution, vor der Armut und vor den Nazis. Ein Aderlass, dessen Folgen bis heute spürbar sind. Ein Blick auf Liste der Nobelpreisträger reicht aus – seit der Nazizeit sind Deutsche dort selten geworden. Der Verlust großer Teile der intellektuellen Elite schlägt sich dort nieder.
Young Rebel Set
Young Rebel Set, Donnerstag, 16. Juni, 20.00 Uhr, zakk, Düsseldorf
Der Ruhrpilot
NRW: Weniger Neubaugebiete…RP Online
NRW II: Der Promi-Faktor…Post von Horn
Ruhrgebiet: Neue Vertretung in Berlin…Der Westen
Herten: „Pro NRW“-Funktionär mit Neonazi-Kontakten schlüpft in die Rolle des „Aufklärers“…NRWR
Dortmund: Envio missachtet Arbeitsschutz in Südkorea…Ruhr Nachrichten
Essen: 20 Prozent der Migrantenkinder in Essen ohne Abschluss…Der Westen
Bochum: U 35 wird CampusLinie…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Künstler wollen schummrigen Tunnel in Wohnwelt umwandeln…Der Westen
Bochum III: Zeigen FantastiC Supporters das Ausweichtrikot des VfL…Pottblog
Duisburg: Gedenken an Loveparade-Katastrophe in Stadion und Tunnel…Der Westen
Duisburg II: Es donnert in der Hochschulpolitik…Der Westen
Umland: Bayer 04 Leverkusen sucht Sponsor per Zeitungsanzeige…Pottblog
Umland II: Der automatische Bailout durch die EZB…Weissgarnix
Online: Die weibliche und lesbische Bloggerin aus Syrien namens Amina…Netzpolitik
Online II: Wer ist denn jetzt das Netz? @BVDW oder @digiges?…Mediaclinique
Blogs: Wichtich is dat Herzblut…Kaffee bei mir
Recht: DDoS-Attacken sind strafbar…Lawblog
SPD: Oliver Kaczmarek – Kanzler für Deutschland

Gabriel? Steinbrück? Steinmeier? Oder doch lieber Müntefering? Die SPD sucht nach einem Kanzlerkandidaten. Die Ruhrbarone haben ihn gefunden. Sein Name: Oliver Kaczmarek. Aus Unna.
Welche Eigenschaften braucht ein Kanzlerkandidat? Er muss das Siegen gewohnt sein. Regierungserfahrung ist von Vorteil. Angst vor der Zukunft? Merkeliges Zaudern? Deutschland braucht jemanden, der weiß wo er hinwill. Und der die Zukunft kennt. Viele Anforderungen – und ein Mann erfüllt sie alle: Oliver Kaczmarek!
Kaczmarek ist ein Siegertyp, holte seinen Wahlkreis Unna I lässig und direkt. Als gelernter Oberregierungsrat ist ihm der Umgang mit der Macht so selbstverständlich wie das öffnen einer Dose Bier.
„Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ – das ist die Enquetekommission, in der Kaczmarek Mitglied ist. Ein Thinktank in dem die Konzepte für Übermorgen ausbaldowert werden. Kaczmarek wartet nur
Sinti und Roma: „Jeden Tag verlieren wir jemanden.“

Die Situation der Sinti und Roma in Europa ist katastrophal. Und wer von ihnen es nach Deutschland schafft, muss auch hier mit Vertreibung rechnen.
Ob Berlin oder Dortmund: In immer mehr Deutschen Städten haben sich mittlerweile viele Roma niedergelassen. In Dortmund sorgte ihr vermehrtes Auftreten zu einer massiven, zum Teil von der Politik mitgetragenen, antiziganistischen Kampagne. In der Diskussion um die Nordstadt und den Straßenstrich erreichte das Niveau ungeahnte Tiefststände. Erst spät begannen die Medien, sich mit den Lebensverhältnissen in den Herkunftsländern zu beschäftigen. Die Berichte in den Ruhr Nachrichten und der WAZ/WR über das Leben im bulgarischen Plowdiw führten das Elend der Sinti und Roma, in dem Sintinund Roma leben den Lesern vor Augen. An der Politik, die auch in Dortmund auf Ausgrenzung und Vertreibung setzte, änderte das freilich nichts. Und von der Landes- und Bundesregierung war nichts zu hören. Dabei wäre es ihre Aufgabe, auf europäischer Ebene dafür zu sorgen, das sich die Lebenssituation der Menschen in ihren Herkunftsländern verbessert. Auch von Initiativen Dortmunder Abgeordneter in dieser Richtung ist mir nichts bekannt.
Dabei kann das Problem nur Europaweit gelöst werden. Bildung und Qualifikation sind die Grundlage, die Menschen aus Strukturen zu befreien, die ihnen kaum legale Erwerbsmöglichkeiten lassen und sie in Clanstrukturen fesseln, die viele zusätzlich ins Elend stürzen – und einige wenige reich machen.
