
Noch einen Monat – dann startet in Gelsenkirchen als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft nicht nur ein großes Sport-, sondern auch ein großes Party-Event.

Noch einen Monat – dann startet in Gelsenkirchen als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft nicht nur ein großes Sport-, sondern auch ein großes Party-Event.

Das letzte Heimspiel der Saison 2023/24 hat einem selbst als BVB-Anhänger mal wieder eindrucksvoll gezeigt, was den FC Schalke 04 zu etwas ganz Besonderem macht. Obwohl eine Spielzeit zum Vergessen hinter den Gelsenkirchener Profikickern liegt, der Klassenerhalt in Liga 2 erst unter der Woche durch einen 4:0-Auswärtssueg bei bereits als Absteiger feststehenden VfL Osnabrück gelang, war die Hütte auf Schalke auch am Samstag gegen Kellerkind Hansa Rostock wieder einmal rammelvoll.
Und auch wenn sich die Darbietungen der Spieler auf dem Rasen erneut als alles andere als unterhaltsam, geschweige denn ambitioniert und/oder hochklassig darstellten, war die Stimmung auf den Rängen wieder einmal grandios. Zumindest stimmte am Ende aus der Sicht der meisten Anwesenden dann auch noch einmal das Ergebnis. Schalke setzte sich nach hartem Kampf und viel Krampf mit 2:1 knapp gegen die Ostdeutschen durch und verabschiedete sich dadurch zumindest mit den drei Punkten aus diesem Duell versöhnlich von den eigenen Fans und auch von Torjäger Simon Terodde, der seine Profilaufbahn im Sommer beenden wird.
Wer sich, wie ich, einen großen Teil der Spiele der Königsblauen in dieser Zweitligasaison in voller Länge angeschaut hat, der

Befürchten musste man es schon in der Vorwoche. Als BVB-Trainer Edin Terzic beim Spiel der schwarzgelben am vergangenen Wochenende gegen den FC Augsburg im Vorfeld des wichtigen Champions League Spiels bei Paris SG den Kader seiner Mannschaft auf gleich zehn Positionen änderte, da ging er damit volles Risiko. Ein Heimspiel vor über 80.000 Zuschauern nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit anzugehen, das hätte eine Menge Ärger bedeuten können.
Nun, seine Schützlinge ersparten ihrem Coach die drohenden unangenehme Fragen nach der Begegnung, siegten in der aufgebotenen B-Besetzung gegen den FCA im Westfalenstadion überraschend deutlich mit 5:1 und setzten sich dann auch in der Königsklasse, dann wieder mit der sogenannten A-Auswahl in Frankreich mit Glück und Geschick durch.
Scheinbar alles richtig gemacht vom Trainer. Doch schon ein paar Tage später offenbarte die Borussia jetzt wieder ihr anderes Gesicht. Diesmal zudem verbunden mit dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung. Auch das nicht zum ersten Mal übrigens.

Die Qualität der Badegewässer im Ruhrgebiet ist sehr gut. Die 17 ausgewiesenen EU-Badegewässer mit 21 Badestellen, die das Landesumweltamt im vergangenen Jahr untersucht hat, wurden fast durchgehend mit drei Sternen (sehr gut) bewertet. Richtig gut baden lässt sich demnach zum Beispiel an der Glörtalsperre, am Silbersee in Haltern oder auch am Wolfssee in Duisburg und am Badeweiher in Marl.

Offen gesagt, mochte ich bislang E-Biker nicht sonders. Ich stehe beim Radfahren auf eigene Kraft. Ich strenge mich körperlich gerne an. Wenn es mal bergauf geht, gibt es die Gangschaltung und notfalls muss der Hintern aus dem Sattel, um zusätzliche Power zu generieren. Radfahren ist gerade für ältere Menschen wie mich das beste Trainingsprogramm, und je mehr und heftiger man in die Pedale tritt, je fitter macht es einen.
Gerade ältere E-Radler scheinen mir von der elektrischen Kraftunterstützung dazu verführt zu werden, genau die Kraftanstrengung zu unterlassen, die das Radfahren erst so gesund macht. Zugleich scheint sie die leistungslos dazu gewonnene erheblich höhere Dauergeschwindigkeit einerseits zu erfreuen und andererseits mental zu überfordern. Entsprechend

Schalke spielt gegen Osnabrück ein Geisterspiel wie zu Corona-Zeiten, der BVB organisiert seinen Vorstand aus lauter Watzke-Freunden und der FC Hollywood besteht nur noch aus zwei Dutzend Einzelinteressen. Dazu Nachdenkliches zu Union Berlin und Energie Cottbus. Peter Hesse und Thommy Junga gratulieren, kritisieren und fabulieren über die Lage der Liga.

Seit dem Abend ist klar, dass Borussia Dortmund im Finale der UEFA Champions League 2023/24 im Londoner Wembley Stadion am 1. Juni auf Real Madrid trifft. Die Spanier schalteten den FC Bayern München durch zwei späte Tore mit 2:1 aus, nachdem die Bayern im Hinspiel ein 2:2 erspielt hatten.
Der BVB hingegen bezwang Paris SG am Dienstag, wie schon in der Vorwoche, knapp und glücklich mit 1:0 und zog dadurch erstmals seit 2013 wieder in das Finale der Königsklasse ein. Für die Schwarzgelben war der Sieg der Madrilenen einen Tag später bei nähere Betrachtung ein wahrer Segen, auch wenn die Kollegen von Bild.de vor dem Spiel noch titelten ‚Heute sind wir alle Bayern Fans‘.

Pünktlich zum 120sten Geburtstag des FC Schalke 04 am 4. Mai ging eine besondere App an den Start, die sich nicht nur an Fußballfans richtet.
Die Stiftung Schalker Markt macht die Historie des in Deutschland bekanntesten Stadtteils und seines gleichnamigen Fußballvereines auf dem Smartphone lebendig. Inhaltlich dürfen sich Interessierte, Besucher und Fans auf viele Schalker Geschichten und Geschichte freuen. Technisch realisiert wurde die App u.a. mittels modernster AR-Technologie von den Gelsenkirchener Digitalexperten MXR Storytelling.

Wenn es drauf ankommt, spielt die Psyche vielen Sportlerinnen und Sportlern einen Streich. Aber nicht allen.
Matchball. Nur noch ein Punktgewinn bis zum Sieg. Das Publikum hält gespannt den Atem an. Es ist mucksmäuschenstill, man kann die Asche unter den Schuhen knarzen

Aus diesem BVB wird man einfach nicht schlau. In der Bundesliga und im DFB-Pokal viel zu häufig pfui, in der UEFA Champions League dagegen bisher fast ausnahmslos hui. Diese Beobachtungen bestätigten sich auch in den vergangenen Tagen wieder. Der enttäuschenden 1:4-Pleite bei RB Leipzig am Samstag folgte am Mittwoch im Westfalenstadion in der Königsklasse ein vielumjubelter 1:0-Heimerfolg im Halbfinalhinspiel gegen Paris SG. Die Chancen auf eine Finalteilnahme der Dortmunder in der Champions League stehen damit unerwartet günstig.
Gegen eine Mannschaft, die mit einem laut Transfermarkt.de doppelt so wertvollen Kader unterwegs ist, haben sich die Dortmunder mit viel Kampf und Leidenschaft durchgesetzt und damit den Teamgeist bewiesen, den sie im Alltag zuletzt so häufig vermissen ließen.
Doch die eindeutig beste Nachricht des Tages, die erreichte die Schwarzgelben erst kurz nach dem Spiel.