Ausgerechnet Leipzig!

Pierre-Emerick Aubameyang - Sein Treffer machte die Leipziger zum Tabellenführer. Foto: Robin Patzwaldt
Pierre-Emerick Aubameyang – Sein Treffer machte die Leipziger zum Tabellenführer. Foto: Robin Patzwaldt

Solche Tage sind selten. Zum ersten Mal seit über vier Jahren konnte der BVB gestern den FC Bayern München mal wieder in einem Bundesliga-Heimspiel bezwingen. Das hart umkämpfte 1:0 war am Ende glücklich, aber sicher nicht unverdient.

Damit konnte der Vizemeister den Rückstand in der Tabelle auf den Rekordmeister auf nun drei Zähler verkürzen. Im Falle einer Niederlage wäre er bereits auf neun Punkte angewachsen. Eminent wichtig also im Sinne der Spannung in der Liga, und auch im Eigeninteresse des BVB, will man die Hinrunde doch möglichst auf einem Rang beenden, welcher für die Champions League-Qualifikation im nächsten Jahr ausreichen würde.

Hätte man das Spiel gestern verloren, der Absturz in das Mittelfeld hätte den Dortmundern gedroht. Dank dem frühen Treffer von Pierre-Emerick Aubameyang kam es dann aber doch anders. Die Tabellenspitze ist nun recht eng zusammengerückt.

Angeführt wird die Liga aber, und das ist in den Augen vieler Fußballfreunde, gerade auch der Traditionalisten, eben dann doch ein erheblicher Makel, ausgerechnet vom künstlich und mit Macht emporgewirtschafteten ‚Brause-Club‘ RB Leipzig.

Sportlich sicher eine anerkennenswerte Leistung von Trainer Ralph Hasenhüttl und seinem Team, jedoch mit den Maßstäben eines normalen Aufsteigers nicht zu messen. Und auch, trotz der jüngsten ‚Hype‘-Versuche in einigen Medien, noch immer ohne die ganz große Begeisterung bei den Fußballfans im Lande. Zumindest außerhalb Leipzigs.

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„Wir und Heute“ – Martinskerle

Martin Kaysh gibt heute Gas. Kaum kommt der alte Steiger ins Studio, enthüllt er die peinliche Wahrheit hinter dem Preis für die Europäische Kulturmarke Dortmunds: das Dortmunder U. Wow. Dabei war alles knapp. Martin kommt direkt von der Pressekonferenz des Geierabends, um den Tag standesgerecht zu feiern. Mit Stutenkerlen. Dem Gebäck zum Martinstag. David Schraven freut sich über diesen Lichtblick in einer durch und durch traurigen Novemberwoche. Obwohl der Stutenkerl aussieht wie eine misslungene Venus. Wenigstens hat er eine Tonpfeife. Ansonsten reden die beiden im sympathischen Podcast „Wir und Heute“ über Gerichte, die Bier nicht länger bekömmlich finden, und das Ende des Hirschgeweihs in der NRW-SPD.

Den ganzen Podcast inklusive Abos gibt es hier.