Loch Lomond, Mittwoch, 6. Februar, 20.00 Uhr, Steinbruch, Duisburg
Was wir können und was nicht
Am Freitag gingen wir mit dem Lokalteil Dortmund online. Wir wurden – auch von den Kollegen der Ruhr Nachrichten – freundlich begrüßt, der Start lief besser, als wir es erhofft hatten. Zeit, sich ein paar Gedanken darüber zu machen, was wir mit diesem Lokalteil schaffen können und was nicht, wo die Grenzen und die Chancen dieses Projekts liegen.
Jedem, der sich auch nur ein wenig mit Medien auskennt, ist klar, dass das was wir von den Ruhrbaronen mit dem Lokalteil-Dortmund am Freitag begonnen haben, nie ein Ersatz für den Lokalteil einer Tageszeitung sein kann und wir haben das auch an jeder Stelle betont. Die DJV-NRW-Geschäftsführerin Anja Zimmer hat es auf wdr.de eigentlich auf den Punkt gebracht:
„Was die Ruhrbarone auf jeden Fall böten, meint sie, sei eine zweite Meinung. Bisher sei es in Dortmund so gewesen, dass die Ruhr-Nachrichten als eher konservativ und die Westfälische Rundschau als eher links gegolten haben. Dieses Gefüge sei durch das Ende eigener redaktioneller Inhalte in der Rundschau auseinandergebrochen. „Egal, wo sie jetzt nun stehen, es gibt eine Alternative“, meint Zimmer.“
Nun gut, wir werden nicht nur eine zweite Meinung sein, sondern natürlich haben wir als Journalisten den Anspruch, auch aufzuklären und zu enthüllen und sind uns sicher, dass wir auch den einen oder anderen Scoop werden landen können, dass es uns gelingen wird, Hintergründe zu liefern. Aber es ist auch klar, das unsere Möglichkeiten beschränkt sind, denn wir werden nicht
Sascha Bisley liest im Sissikingkong
Sascha Bisley, Dienstag, 5. Februar, 20.00 Uhr, Sissikingkong
O Children
O Children, Dienstag, 5. Februar, 20.00 Uhr, Underground, Köln
Dispatch
Frühstück
FZW: Tocotronic mit neuen Songs…Ruhr Nachrichten
Medien: Ist das noch die Rundschau? Ein erster Blick ins neue Mischprodukt…Revierpassagen
Medien II: Trauerzug gegen Redaktionsschließung bei der „Westfälischen Rundschau“…Hannoversche Allgemeine
Internationales Frauenfilmfestival: Regisseurinnen bringen den Exzess nach Dortmund…Ruhr Nachrichten
Gericht: Angeklagte schweigt zu Mord an drei Kindern…Welt
BvB: Da helfen keine Pillen!…Schwatzgelb
BvB II: Dortmund boss calls for courts at German stadiums…NDTV
BvB III: Watzke plädiert für „Schnellrichter“ im Stadion…Motorvision
BvB IV: Blaszczykowski – 2012 was my best…Soccerway
David Bazan
David Bazan, Sonntag, 3. Februar, 16.00 Uhr, Fachwerk Gievenbeck, Münster
UK – Subs
UK-Subs, Sonntag, 3. Februar, 20.00 Uhr, Kaktus-Farm
This Town Needs Guns
This Town Needs Guns, Samstag, 2. Februar, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund
Ready to Start: Ruhrbarone ab jetzt mit Lokalteil Dortmund
Vor ein paar Tagen wurden wir in den Kommentaren gefragt, warum eigentlich die Ruhrbarone keinen Lokalteil in Dortmund aufmachen.
Wir haben bei den Ruhrbaronen über diese Idee schon vorher diskutiert. Wir haben lange überlegt, ob wir diesen Schritt wagen sollen, diesen Schritt nach Dortmund.
Nun: Wir haben uns entschieden. Wir wagen den Schritt. Wir gehen nach Dortmund. Wir werden eine Art Lokalteil für Dortmund machen. Und gleichzeitig die Ruhrbarone als eine regionale Stimme erhalten, die in ganz Deutschland Gehör findet.
Der Grund ist einfach: Wir sehen Platz in Dortmund für eine kritische, profilierte, kratzige, manchmal böse, immer unabhängige Stimme.
Außerdem wollen wir einen Versuch wagen – im vollen Bewusstsein, dass wir auch scheitern können.
Wir wollen ins Lokale vorstoßen. Dazu bietet Dortmund die besten Vorraussetzungen. Eine Stadt, die groß genug ist für einen Blog, der etwas erzählen will. Außerdem gesegnet mit einer hinreichend verfilzten Stadtverwaltung, die genügend Ansatzpunkte für scharfe Berichte bietet. Lieb war gestern. Lieb ist vorbei.
Wir haben in den vergangenen Tagen neue Kollegen dazu gewonnen: Michael Westerhoff, Honke Rambow und ab und an auch Carsten Drees und Jens Matheuszik schreiben künftig ebenfalls für die Ruhrbarone. Robin Patzwaldt freut sich darauf, endlich seine BVB-Leidenschaft auf dem Blog ausleben zu können. Miquel Rodriguez möchten wir für seine Unterstützung bei der technischen Überarbeitung des Blogs danken.
Wir wissen, dass wir den Blog der Ruhrbarone zu einem Teil neu profilieren müssen, um ins Lokale einsteigen zu können. Die Kosten steigen, die Risiken steigen und wir müssen irgendwie und irgendwann den Mitarbeitern dieses Blogs Geld zahlen – auch denen, die hoffentlich noch zu uns stoßen werden. Denn wir brauchen weitere Kollegen, die sich vor Ort auskennen.
Wir werden daher in Dortmund auch lokale Werbung verkaufen. Dazu arbeiten wir mit Gabi Banfield und ihrer Ruhrstadt-Agentur Com4 aus Dortmund zusammen.
