Wirtschaft

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Die „WAZ am Sonntag“ erscheint erstmals als Printausgabe – Mehr als ein Versuch?

Der WAZ-Schaukasten am Waltroper Marktplatz im Januar 2013.

Das wird interessant. Die Sonntagsausgabe der „WAZ“, die es bislang eigentlich nur in digitaler Form gibt, erscheint am kommenden Ostersonntag erstmals auch in gedruckter Form.

Eine Meldung, die mich heute kurz aufschrecken ließ. Wer wie ich im Kreis Recklinghausen lebt, wo die selbstproduzierten Lokalausgaben der WAZ seit Jahren eingestellt sind, die dort beinhalteten lokalen Artikel seit diesem Zeitpunkt lediglich noch vom ehemaligen Konkurrenten aus Marl, dem Medienhaus Bauer, stammen, der nimmt die WAZ als eigenständige Lokal-Zeitung schon seit Jahren kaum noch war.

Ich schaue, was das Funke-Imperium betrifft, täglich beim dazugehörigen Internetportal WAZ.de vorbei. Mehr muss aktuell nicht sein.

Aber eine einmal in der Woche erscheinende Printausgabe, zumal am Sonntag veröffentlicht, wenn der Sportteil naturgemäß besonders ausführlich wäre, die könnte ich mir schon ganz gut als zukünftiges Print-Abo vorstellen. Weiterlesen

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BER ist überall: Brücke im Kreis Recklinghausen kommt mit achtfacher Bauzeit nicht aus!

Dass Bauvorhaben mitunter den im Vorfeld veröffentlichten Zeitplan nicht einhalten können, das ist kein Geheimnis. Spätestens seit dem Desaster rund um den seit Jahren im Bau befindlichen Berliner Flughafen (BER), diskutiert das ganze Land über solche schier unglaublichen Auswüchse.

Dass es aber auch in der Provinz vergleichbare Fälle gibt, die das tägliche Leben der Menschen im konkreten Einzelfall sogar deutlich mehr beeinträchtigen als ein nicht fertiggestellter Ersatzflughafen, das erleben seit knapp zwei Jahren die Bürger im Kreis Recklinghausen.

An der Stadtgrenze zwischen Datteln und Waltrop sollte im Sommer 2017 die Brücke vor dem Schiffshebewerk Henrichenburg, die seit Jahren nur noch einspurig befahrbar war, da marode, durch eine neue Brücke ersetzt werden. Die veranschlagte Bauzeit betrug seinerzeit rund drei Monate.

Als es nach einem Jahr Bauzeit noch immer keine befahrbare neue Brücke gab, der Verkehr die neuralgische Stelle nicht passieren konnte, feierten die Bürger im Sommer 2018 sarkastisch ein ‚Brückenfest‘, wohl in der Hoffnung dem verantwortlichen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Duisburg (und dem von ihm beauftragten Unternehmen) Beine machen zu können.

Jetzt steht fest: Auch zwei Jahre nach Beginn der Bauarbeiten, und damit nach einer Verachtfachung der ursprünglich angesetzten Bauzeit, wird es wohl keine befahrbare Brücke an dieser Stelle geben! Weiterlesen

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Der Computerspiele-Preis ist tot!

Dass Deutschland keine Medien-Preisverleihungen kann, braucht eigentlich nicht besonders betont zu werden. Über den Echo hat ganz Deutschland gelacht. Eine andere Frage ist, ob eine Branche es aushalten muss, auf der eigenen Gala von der Moderatorin gedemütigt zu werden.

Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) war die letzten Tage in aller Munde – und das, obwohl die allermeisten Menschen bislang kaum jemals von ihm gehört hatten. Ins Gerede ist er gekommen wegen eines freizügigen Wonderwoman-Cosplays der Staatsministerin im Kanzleramt, Dorothee Bär, und wegen eines unterirdischen und stellenweise widerwärtigen, weil teils frauenfeindlichen und rassistischen, beinahe immer aber zotigen Auftritts der Moderatorin des Abends, Ina Müller, die es keine Sekunde schaffte, ihre klischeebewehrte und ahnungsfreie Abneigung gegenüber Computerspielen zu zügeln. Die deutsche Spieleindustrie, titelte SpOn, erniedrigt sich selbst. Weiterlesen

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Enteignungen: „Gegen den Staat“


Geht es nach dem Willen immer mehr Menschen werden bald die großen Wohnungsbauunternehmen enteignet. Millionen Wohnungen werden dann den Besitzer wechseln. Von privaten Unternehmen gehen sie dann, sollte es jemals rechtskräftig zu Enteignungen kommen, was bezweifelt werden darf, in den Besitz von staatlichen Unternehmen über. Damit sind sie der Willkür der Politik ausgeliefert. In Dortmund kann die städtische Wohnungsbaugesellschaft DoGeWo21 ihre Gewinne investieren, um neue Weiterlesen

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Falsch Verbunden – Fünf Thesen zum deutschen Datenstau

Exportweltmeister und Wirtschaftsmacht, aber trotzdem Digitalverlierer. Dass Deutschland so schlecht verbunden ist, hat viele Gründe. Hier sind fünf davon, gesammelt von unserem Gastautor Fred Cyrus Roeder, Ökonom und Geschäftsführer des Consumer Choice Centers.

Deutschland, die digitale Wüste in der Datenverkehr nur im Schneckentempo vorankommt: Aktuell gehört dieses Bild zu jeder guten politischen Diskussion. Dafür, dass sämtliche Politiker die Digitalisierung zur Chefsache machen wollen, sieht es verdammt düster aus. Der phänomenal schlechte Netz- und Breitbandausbau in Deutschland kennzeichnet sich durch fünf wesentlichen Punkte. Weiterlesen

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Boykott von ZDF und Prognos Studien: Aus dem Ruhrgebiet wird das Schmollgebiet

Milliardengrab Industriekultur: Zeche Zollverein FotoLizenz © Jochen Tack/Stiftung Zollverein


Nach einem Bericht der WAZ wollen die Städte und Landkreise des Ruhrgebiets zwei Studien des ZDF und des Wirtschaftsforschungsinstitutes Prognos boykottieren. Der Grund: Man würde sowieso auf den hinteren Plätzen landen.

Egal um was für ein Ranking es sich handelt, eines ist sicher: Das Ruhrgebiet landet auf den hinteren Plätzen. Das ist seit Jahren so und es gibt keinen Grund daran zu glauben, dass sich dies in der kommenden Zeit ändern wird. Die Oberbürgermeister und Landräte der elf Großstädte und vier Landkreise des Ruhrgebiets haben nun daraus die Konsequenzen gezogen. In einem Brief an das ZDF, welcher der WAZ vorliegt, teilen sie mit, dass sie an zwei Studien zu den Themen Senioren und Familien nicht teilnehmen werden. „Die teils heftigen Debatten der zurückliegenden Monate nach Veröffentlichung der ,Deutschland-Studie’ haben uns nicht nur Weiterlesen

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Wer Fortschritt will, muss für Wachstum sein

Visualisierung eines Fusionsexperimentes Foto: T. Sunn Pedersen, M. Otte, S. Lazerson, P. Helander, S. Bozhenkov, C. Biedermann, T. Klinger, R. C. Wolf, H. -S. Bosch & The Wendelstein 7-X Team Lizenz: CC-BY 4.0


Mit den Kategorien links und rechts sind weder die Umweltbewegung noch ihre Parteien klar zu erfassen. Eine linke, aufgeklärte Umweltpolitik müsste auf technischen Fortschritt und weltweite Wohlstandsvermehrung statt auf Esoterik und Verzichtsethik setzen.

Die Linke war nie gegen die Vermehrung des Wohlstandes, einzig und allein die Frage, wie er verteilt und erzeugt wird, wurde als Problem angesehen. Jeder soll seine Kinder zur Schule schicken können, eine schöne Wohnung haben, Kultureinrichtungen nutzen und ausreichend und gut essen können. Und natürlich haben Menschen im Senegal oder Vietnam das Recht Weiterlesen

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Ruhrgebietsstädte: Aus Dummheit in der Armutsfalle

Gelsenkirchen

Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung geht die Armut in Deutschland zurück. Eine Ausnahme bildet das Ruhrgebiet: Neun der 18  Städte des Landes, in denen die Armut trotz des langen Aufschwungs am stärksten gestiegen sind. liegen im Ruhrgebiet. Mit Gelsenkirchen, Essen, Dortmund, Duisburg und Herne schafften es gleich vier Städte in die Top5.

Und daran wird sich auch in Zukunft wenig ändern, denn der drohende Abschwung wird dazu führen, dass die wirtschaftlichen Probleme im Ruhrgebiet eher zu- denn abnehmen. Weiterlesen

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Manager-Magazin beschreibt die Krise der Funke-Mediengruppe

Funke-Zentrale in Essen


Ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Manager-Magazins dürfte auf der Chefetage der Funke-Mediengruppe für wenig Begeisterung sorgen.

Massiv, groß und schwarz: Die Zentrale der Funke-Mediengruppe (u.a. WAZ) am Berliner Platz in Essen erinnert an einen Grabstein. Nur die Inschrift „Hier ruht der einst bedeutendste Verlag von Regionalmedien“ fehlt noch. Folgt man einem Beitrag im aktuellen Manager-Magazin, ist vielleicht sogar das Ende abzusehen. Akribisch listet Autor Christoph Neßhöver die Fehler der Weiterlesen

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Die kommenden Proteste

Kundgebung der IG Metall in Bochum

Während sich die Bourgeoisie an den Klimaprotesten ihrer folgsamen Zöglinge berauscht, bahnen sich neue Proteste an. Wer glaubt, Millionen Menschen werden die Gefährdung ihrer Existenz klaglos hinnehmen, wird sich täuschen.

5000 bei Ford, 7000 bei Volkswagen, 2000 beim Zulieferer Leoni – wer glaubt, das ist es schon gewesen, wird sich irren: Durch den Umstieg auf Elektromobilität wird alleine durch die wesentlich einfachere Technik jeder dritte Arbeitsplatz in dieser Branche wegfallen. Dies ist jedoch eine zuversichtliche Schätzung, denn sie geht davon aus, dass die hiesigen Autobauer Weiterlesen

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