KI – super nützlich, super intelligent, super gefährlich? (1/5)

Wo endet Science Fiction, und wann bleibt dann nur Science? (Quelle: Sebastian Bartoschek/ Midjourney)

Künstliche Intelligenz (KI) dies, KI das. Ein Großteil der Welt beschäftigt sich damit, und mit seinen Möglichkeiten. Sie vebessert und verändert Medizin, Industrie und Forschung. Selbst Deutschland kann sich dem Thema KI nicht entziehen, auch wenn man es tapfer mit Debatten über letztlich Irrelevantes und Hochpersönliches tapfer versucht. Einstweilen diskutiert man in der 1. Welt, was eigentlich geschieht, wenn die KI die Menschheit überholt, wenn es eine „Superintelligenz“ gibt?

Diese Serie beleuchtet Chancen, Risiken und die Frage: Können wir die Kontrolle behalten? Zudem werden wir in der kommenden Woche die Standpunkte der demokratischen Parteien im Bundestag zu diesem Thema präsentieren. Heute: Was ist das eigentlich, eine KI?

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„unSICHTBAR“: Spektakuläre Wissenschaft, die Neugier weckt, und schön ist!

Mikroskopiebild einer Schicht aus Epithelzellen, die ein sich entwickelndes Ei einer Taufliege umhüllen. Dort, wo drei Zellen mit ihren Membranen (pink) aneinanderstoßen, lösen die Zellen kontrolliert ihre Verbindungen und öffnen die Zellzwischenräume (grün). So können Dotterproteine in die Eizelle aufgenommen werden.
Copyright: Thea Jacobs, Universität Münster

In Münster kann man sehen, wie schön Forschung ist – wortwörtlich. Morgen startet die Ausstellung „unSICHTBAR“ im Multiscale Imaging Centre (MIC) der Universität Münster. Das MIC ist ein Forschungszentrum, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler moderne Bildgebung nutzen, um Zellen und ihre Bewegungen zu untersuchen.

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Linnemann-Listen können Therapien verhindern

Wenn der Staat sich anschickt, sich die Psyche des Menschen gläsern zu wünschen. (Symboldbild: Sebastian Bartoschek/ Midjourney)

Die Debatte um ein Register für psychisch Kranke geht weiter. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) hatte die Idee dieser Linnemann-Listen deutlich kritisiert. Die Fachgesellschaft warnt: Eine solche Erfassung könne nicht nur nutzlos sein, sondern sogar Behandlungen verhindern.

Statt Überwachung brauche es bessere Therapien. Gerade für Menschen mit Psychosen oder Suchterkrankungen sei eine frühe und intensive Behandlung entscheidend. Ein Register aber könnte Betroffene abschrecken – aus Angst vor Stigmatisierung.

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Netzwerk plus Kindergarten: Deutschsprachiges Zentrum „Tacheles“ in Tel Aviv

Da haben auch die Eltern später Spaß: Kinder lernen Kunst! (Foto: Anna-Maria Meier-Rimon)
Da haben auch die Eltern später Spaß: Kinder lernen Kunst! (Foto: Anna-Maria Meier-Rimon)

Anna-Maria Meier-Rimon kenne ich seit Februar 2024, über einen Zoom-Vortrag mit Arye Sharuz Shalicar zur damaligen Lage in Israel. Das Netzwerk bietet seit 2020 Hilfestellung für Deutsche in Israel. Seit dem letzten Jahr gibt es zusätzlich einen Kindergarten, in zentraler Lage, auf der Dizengoff-Straße in Tel Aviv.

Alleine ist Anna-Maria Meier-Rimon, die gebürtig aus Georgsmarienhütte stammt, bei diesem Projekt nicht.

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Deutsche Listen zur Erfassung psychischer Kranker – what could possibly go wrong?

Wenn der Staat sich anschickt, sich die Psyche des Menschen gläsern zu wünschen. (Symboildbild: Sebastian Bartoschek/ Midjourney)

Ein Register für psychisch kranke Gewalttäter? CDU-General Linnemann erklärte im Deutschlandfunk, dass es zwar Register für Rechtsextremisten und Islamisten gebe, nicht aber für psychisch kranke Gewalttäter. Zur Erkenntnis, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen so in der öffentlichen Wahrnehmung als potenzielle Straftäter stigmatisiert werden, gelangt man in der Merz-CDU nicht.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) kritisierte den Vorschlag Linnemanns deutlich. Die DGPPN, die als größte psychiatrische Fachgesellschaft in Deutschland über 10.000 Mitglieder aus Wissenschaft, Therapie und ärztlicher Praxis vereint, betonte in einer Stellungnahme, dass psychische Erkrankungen kein besonderes Sicherheitsrisiko darstellen. Ein zentrales Register für psychisch Kranke sei daher nicht nur sinnlos, sondern fördere auch die Diskriminierung und Isolation von Betroffenen.

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Antisemitismus-Resolution des Bundestages: Fördert Claudia Roth Häuser, die angekündigt haben, Judenhass zu produzieren?

Claudia Roth by PantheraLeo1359531 CC-BY 4.0

Eigentlich sollten sie aus der Förderung des Bundes fliegen. Kurz vor Kassenschluss zahlt Claudia Roth ihnen wohl doch 1,8 Mio aus, was kümmert die Antisemitismus-Resolution des Bundestages. Sieben Kulturinstitute, drei davon aus NRW, hatten zuvor erklärt, sie würden BDS präsentieren, Holocaust hin, Massaker her.

Das „Bündnis internationaler Produktionshäuser“, ein Verein mit sieben Mitgliedern, darunter PACT Zollverein Essen, das Forum Freies Theater in Düsseldorf sowie das dortige Tanzhaus NRW, war im Kulturhaushalt des Bundes bereits von fünf Millionen auf Null zurückgestellt, dann brach die Ampel entzwei und das Beziehungsgeschäft an. Vier Tage vor dem Holocaust-Gedenktag vermeldete der WDR, es solle nun doch 1,8 Millionen Euro Förderung aus dem Haushalt von Claudia Roth (Grüne) geben, das habe die Sprecherin des Vereins, Katrin Dod, bestätigt: „Damit könne die Arbeit erst einmal weitergehen.“ Was Dod eine „eine gute Nachricht“ nennt, griechisch Evangelium, wirft Fragen auf.

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Vortrag zu Rabbiner Norden am Donnerstag an der Uni Münster

Die Universität Münster lädt am 30. Januar zur „Haindorf-Lecture“ ein. Im Mittelpunkt steht der Vortrag „Rabbiner Dr. Joseph Norden (1870–1943), Kämpfer und Versöhner“ von Dr. Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Freiherr-vom-Stein-Saal am Domplatz 36. Eine Anmeldung ist erforderlich und unter indico.uni-muenster.de möglich.

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Zur Bundestagswahl mit dem Wahl-Kompass segeln

Tools. (Symbolbild: Sebastian Bartoschek/ Midjourney)Mit dem Wahl-O-Mat erfahren, wen man wählen sollte; das machen viele. Eine wissenschaftlich fundierte Alternative bietet der Wahl-Kompass, entwickelt von einem Team um den Politikwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Kersting von der Universität Münster. Die Online-Anwendung ist ab sofort unter wahl-kompass.de verfügbar.

Der Wahl-Kompass basiert auf 31 Thesen zu politischen Themen, die Nutzerinnen und Nutzer bewerten können. Auf Grundlage der Antworten berechnet die Anwendung eine individuelle Position und vergleicht diese mit den Parteien. Neben der klassischen Prozentliste bietet das Tool eine grafische Darstellung in einem Koordinatensystem (s. Grafik1).

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KI-Wettbewerb zur Nutzung der Rechenkapazität von Supercomputer JUPITER gestartet

Ina Brandes Foto (Ausschnitt): Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)


Schon heute ist Künstliche Intelligenz (KI) in unserem Alltag allgegenwärtig, sei es in der Krebsdiagnostik, der Wettervorhersage oder im Katastrophenschutz. Zukünftige bahnbrechende KI-Innovationen erfordern jedoch eine besonders leistungsfähige Infrastruktur, das bedeutet Computer mit enormen Rechenkapazitäten, die für rechenintensive Simulationen und das Training mit riesigen Datenmengen ausgelegt sind.

Ab Mai 2025 wird im Forschungszentrum Jülich mit JUPITER, Europas leistungsfähigstem Supercomputer und einem der schnellsten weltweit, eine gigantische Rechenleistung zur Verfügung stehen. Noch vor

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