Chef der Monopolkommission: Keine Hilfe für Opel

Foto: Monopolkommission

Justus Haucap, 39, ist Professor für Wirtschaftswissenchaften an der Uni Erlangen. Aber wichtiger noch, er ist Vorsitzender der deutschen Monopolkommission. Im ersten Teil des Interviews mit den Ruhrbaronen sagte er, Ebay habe im peer-to-peer Handel eine Monopolartige Stellung. Es müsse beobachtet werden, ob diese Marktmacht mißbraucht werde. Nun spricht er sich gegen Staatshilfen für Opel aus. Ähnlich wie im Fall Holzmann drohe das Verschleudern von Steuergeldern. Genauso lehnt Haucap eine Staatsbeteiligung beim Bochumer Autobauer ab. Dies führe nur zu Entlassungen bei anderen Firmen.  

Ruhrbarone ?: Angesichts von Rettungsfonds und Konjunkturpaketen. Wie viel Staat verträgt die Wirtschaft?

Jusus Haucap !: Es besteht die Gefahr, dass wir aufgrund der gegenwärtigen Krise zuviel Staat in der Wirtschaft zulassen. Wir haben erlebt, dass der Staat im Finanzmarkt zu wenig Einfluss genommen hat. Deswegen ist das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Marktes dort beschädigt. Nun schlägt das Pendel in die andere Richtung. Dem Staat soll zuviel zugetraut werden. Dabei vergessen viele, dass die momentane Krise auch ein Versagen des Staates darstellt. Der Staat hat weder im Finanzmarkt für die notwendigen Regulierungen gesorgt, noch haben staatliche Landesbanken besser gehandelt als private Banken. Zuviel Staat ist eine wirkliche Gefahr.

?: Was befürchten Sie?

!: Zunächst muss man scharf zwischen der Finanzwirtschaft und der so genannten realen Wirtschaft unterscheiden. In der realen Wirtschaft spielt das Element des verlorenen Vertrauens keine so bedeutende Rolle. Wir haben eine Konjunkturkrise, aber wir sehen kein Versagen der Systeme, der Regulierung oder des allgemeinen Ordnungsrahmens. Hier befürchte ich einen Dammbruch, wenn der Staat versucht, systematisch Unternehmen zu retten.

?: Machen wir es konkret. Darf eine Firma wie Schaeffler vier Milliarden Euro bekommen, um die Conti-Übernahme zu verdauen?

!: Ich sehe das sehr kritisch. Die Übernahme war von Anfang an eine riskante Operation. Das Management hat die Gefahren falsch eingeschätzt, wie wir jetzt wissen. Die Marktwirtschaft lebt davon, dass jede Chance mit einem Risiko verbunden ist. Die Verantwortung für die Handlungen muss dabei immer bei dem liegen, der auch die Entscheidungen trifft. Wenn nun der Steuerzahler die Konsequenzen von Entscheidungen tragen soll, dann hebelt man damit das System aus. Unternehmen, die zu oft zu große Fehler machen, müssen vom Markt aussortiert werden.

?: Wie sieht es bei einem Autobauer wie Opel aus? Soll hier der Staat retten?

!: Das sehe ich genauso kritisch. Es besteht immer das Risiko, wenn dort Steuergelder hereingesteckt werden, dass nur das Leben des Unternehmens künstlich verlängert wird und das Unternehmen dann doch bankrott geht – so wie vor einigen Jahren im Fall Holzmann. Eine damals populäre Rettungsmaßnahme durch den damaligen Bundeskanzler hat sich im Nachhinein als reine Verschwendung von Steuergeldern herausstellt. Zudem verzerrt ein Eingreifen des Staates den Wettbewerb. Durch Subventionen oder eine andere Bevorzugung von Opel – denn um nichts Anderes geht es letztlich – macht man anderen Automobilherstellern das Leben schwer. Wir haben doch anscheinend ohnehin Überkapazitäten in der Automobilproduktion – wenn der Staat jetzt Opel rettet, dann muss jemand anderes Kapazitäten abbauen, das wäre eine schwere Verzerrung des Wettbewerbs. Es ist einfach keine Aufgabe des Staates, Autos zu bauen – der Staat muss sich hier aus der Produktion heraushalten. Und wenn die europäischen Opelwerke allein überlebensfähig wären, dann sollte sich jemand finden, der sie zu übernehmen bereit ist. Der Staat muss dafür sorgen, dass ein möglicher Stellenabbau bei Opel sozial abgefedert wird – aber nicht dafür, dass Überkapazitäten in der Automobilbranche erhalten bleiben.

?: Wo ist denn das Problem? Die Leute bei Opel freuen sich über die Rettung.

!: Ich befürchte, dass vor allem große Unternehmen gerettet werden, kleine hingegen nicht. Das führt tendenziell zu einer Vermachtung von Märkten, für die der Verbraucher dann die Zeche zahlen muss. Das muss unbedingt vermieden werden.

?: Wo liegen die Grenzen, was kann der Staat leisten?

!: Der Staat kann nur den Rahmen vorgeben, der sowohl der Wirtschaft als auch der Gesellschaft als Ganzem nutzt und im Wettbewerb die erwünschten Folgen erzeugt. Er kann nicht einzelne Unternehmen retten. Ich kann zudem nicht erkennen, dass wir bislang in der realen Wirtschaft falsche Rahmenbedingungen hatten. Wir müssen in der Autozulieferindustrie nichts am System ändern.

?: Wann muss der Staat eingreifen?

!: In der Finanzwelt kann es volkswirtschaftlich sinnvoll sein, systemtragende Banken zu retten. Das kann unter Umständen günstiger sein, als die Folgen zu tragen. Aber in der realen Wirtschaft sehe ich das nicht so. Wenn eine Firmenkrise durch Konjunkturschwächen ausgelöst wird, sollte man nicht helfen, indem der Staat nun Kredite oder Bürgschaften vergibt. Das Risiko kann ein Staat nicht permanent tragen. Zudem müssten langfristig die Steuern steigen und die politischen Gestaltungsräume werden dann auch enger. Wichtig ist, dass die Kreditwirtschaft wieder auf die Beine kommen muss. Aber auch hier kann der Eingriff des Staates kontraproduktiv sein. Ein politisch motiviertes und gelenktes Kreditgeschäft kann den Aufschwung des privaten Bankensystems bremsen.

?: Was halten Sie vom Deutschlandfonds als Rettungsschirm der Wirtschaft?

!: Am vernünftigsten sind Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen. Das hätte man teilweise sowieso machen müssen und sie erfüllen eine traditionelle Aufgabe des Staates. Ein Rettungsschirm für die ganze Wirtschaft ist jedoch keine gute Sache. Vor allem nicht für den Steuerzahler und nicht für die Unternehmen, die in der Vergangenheit vorsichtiger als ihre Konkurrenz waren. Nehmen wir mal Bosch oder ein anderes Unternehmen in Konkurrenz zu Schaeffler. Warum sollen diese Unternehmen dadurch bestraft und benachteiligt werden, dass ihr Wettbewerber mit Staatsgeld gerettet wird? Wenn die Konkurrenz gewusst hätte, dass ihr das Risiko ebenfalls abgenommen wird, hätten diese Firmen vielleicht genauso riskant gehandelt. Damit nicht genug: Man nimmt auch neuen Firmen die Chancen sich am Markt zu etablieren, wenn man kriselnde Unternehmen rettet..

?: Es geht um Arbeitsplätze, die erhalten werden sollen.

!: Ich glaube nicht, dass dies langfristig funktioniert. Nehmen wir wieder die Übernahme von Conti durch Schaeffler. Selbst wenn die Unternehmen nun Pleite gehen, werden nicht deren Produktionskapazitäten vom Markt verschwinden. Nur weil Schaeffler insolvent ist, wird kein Autobauer Wagen ohne Bremsen bauen. Entweder wird er seinen Bedarf woanders decken, und dann entstehen dort neue Arbeitsplätze. Oder ein neuer Unternehmer übernimmt die Produktion aus den Händen eines Insolvenzverwalters und saniert das Werk. Die wesentlichen Arbeitsplätze werden so oder so erhalten.

?: Die Angst vor der Pleite ist also übertrieben.

!: Ja. Eine Insolvenz in diesem Fall ist sicher nicht gleichbedeutend mit dem totalen Verlust der Arbeitsplätze. Wenn es eine Nachfrage nach den Leistungen der insolventen Firma gibt, wird es nach einer Sanierungsphase weiter gehen. In der Finanzwelt ist das Geld einfach weg. In der realen Wirtschaft bleiben die Produktionsanlagen stehen.

?: Was halten Sie von Subventionen für kriselnde Unternehmen?

!: Subventionen verzerren die Marktpreise. Wenn man bestimmte Unternehmen stützt, ermöglicht man ihnen, länger am Markt zu existieren als dies eigentlich möglich ist. Künstlich werden Produkte billig gehalten, die dann andere eigentlich marktfähige Produkte verdrängen. Zudem besteht die Gefahr, dass regelrechte Subventionswettläufe ausbrechen zwischen den Staaten. Deshalb hat man nicht ohne Grund in der Europäischen Union auf eine Kontrolle der staatlichen Beihilfen geeinigt.

?: Die größte Aluminiumhütte Deutschlands in Neuss muss in wenigen Wochen wegen hoher Strompreise schließen. Was halten Sie von der Idee der CDU, die Industrie mit staatlich gesenkten Stromtarifen zu subventionieren?

!: Die hohen Strompreise sind eine sonderbare Sache. Zunächst werden die Preise künstlich vom Staat durch Steuern und CO2-Abgaben um mehr als ein Drittel nach oben getrieben. Dann versucht man staatlich die Preise wieder künstlich runterzudrücken. Da kann man netto betrachtet wahrscheinlich gar nicht von einer staatlichen Subvention sprechen.

?: Aktuell sperrt sich Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), die CO2-Abgaben an die Industrie zurückzuerstatten, wie es die CDU fordert. Immerhin geht es um rund 800 Mio. Euro im Jahr.

!: Es ist kurzfristig nicht völlig unvernünftig, Geld aus den CO2-Abgaben an die Aluminium-Industrie zurückzugeben, wenn diese ansonsten ins Ausland abwandern würde. Der Umwelt ist jedenfalls nicht geholfen, wenn woanders genauso viel CO2 produziert wird. Langfristig brauchen wir aber eine internationale Abstimmung in der Klimapolitik, denn es ist eigentlich sehr vernünftig, CO2-intensive Industrien auch mit den Kosten des Klimawandels zu belasten.

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26 Kommentare

  1. #1 | Torti sagt am 20. Februar 2009 um 10:24 Uhr

    Also bei Ebay konnte ich ihm ja nicht so ganz folgen, aber hier muss ich sagen: BRAVO !

    Endlich mal in klarer Sprache für jeden verständlich welche Konsequenzen der momentane Millarden-Rettungswahn hat.

    Ich befürchte nur, dass in diesem Superwahljahr keiner unserer politischen Klasse keiner genug Arsch in der Hose hat ( sorry, aber wir sind im Pott woanders hätte ich Rückrat geschrieben) diese unbequemen Wahrheiten auch auszusprechen.

    Dann macht euch schon mal alle auf höhere Steuern und auf massive Einsparungen an Investionen und Sozialleistungen in den nächsten Jahren gefasst.

    Denn die Schulden, nicht anderes bedeutet es, müssen wir alle und noch unsere Enkel bezahlen.

    Keinen Cent für Opel, lasst Frau Schaeffler weinen…..

  2. #2 | Volker Jakobi sagt am 21. Februar 2009 um 16:11 Uhr

    Es ist keine Frage, dass wir es mit der ganzen Finanzkrise mit einem gigantischen Betrug zu tun haben, bei dem die korrumpierten Politiker weltweit mitspielen.

    Aber die US-Automobilhersteller leiden nur sekundär an den Folgen der Finanzkrise, primär haben sie ganz einfach die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkannt und damit rechtzeitig gegengesteuert.

    Wenn GM in den USA bankrott gehen sollte (was ich nicht so ganz glauben kann, weil das nicht zum weltweit abgekarteten Spiel passte – auch die ganzen Betrügerbanken wurden ja „gerettet“, obwohl es klüger gewesen wäre, sie über den Jordan gehen zu lassen), dann wäre es schwachsinnig, die Deutsche Opel AG zu retten. Das Unternehmen wäre im weltweiten Wettbewerb absolut nicht überlebensfähig. Dann lieber gleich „den Bach runter“ und das Geld sinnvoller investiert. Wobei ich bezweifle, dass unsere Politiker (oder vielleicht besser: unsere „Schmierenkomödianten“) wissen, was sinnvoll investieren überhaupt heißt. Wir sehen ja täglich, wie plötzlich das Geld nur so aus dem Fenster geworfen wird. Inzwischen wird mit Zahlen jongliert, dass einem Hören und Sehen vergeht. Milliarden sind inzwischen Peanuts, es müssen schon Billionen oder Billiarden sein. Je unvorstellbarer die Zahlen, desto unvorstellbarer das angerichtete Unheil!

    Was derzeit (ausgehend von den USA) weltweit abläuft, ist nichts anderes als ein gigantisch angelegter Betrug – zu Lasten der vielen Kleinen und zugunsten der wenigen Großen. Es ist der größte Raubzug in der Geschichte der Menschheit. Klever geplant und über alle Maßen frech durchgezogen. Mögliche negative Kommentare auf diesen Beitrag könnten es beweisen.

  3. #3 | Arnold Voss sagt am 21. Februar 2009 um 18:28 Uhr

    Habe ich richtig gelesen? Mögliche negative Kommentare auf deinen Beitrag könnten es beweisen? Du meinst also, dass jeder der etwas anderes behauptet wie du damit beweist das du recht hast? Das klingt jetzt aber schwer nach Weltverschwörungsliebhaber mit eingebauter Rechthabegarantie.

    Glaubst du wirklich, dass alles was jetzt auf den Finanzmärkten und drumherum passiert minutiös geplant werden könnte!?

  4. #4 | Volker Jakobi sagt am 22. Februar 2009 um 19:53 Uhr

    Du hast Recht, das war unglücklich ausgedrückt. Ich hatte es in einem anderen Zusammenhang gemeint, weil ich in Gedanken schon weiter war.

    Allerdings bin ich sicher, dass ich leider Recht habe – obwohl mir das überhaupt nicht gefällt. Anders wäre es mir wesentlich lieber. Aber wer die Entwicklung der letzten Jahrzehnte mit offenen Augen verfolgt, kann zu keinem anderen Ergebnis kommen.

    Ich befürchte, dass auch du nicht zur Kenntnis nimmst, was weltweit in „konzertierter Aktion“ abläuft. Ist dir noch nicht aufgefallen, wie viele Verbrecher inzwischen weltweit an den Schaltstellen der Macht sitzen? In den USA Bush/Bush/Obama (oder glaubst du etwa, in den USA wird jemand Präsident, der den Eliten und dem Großkapital nicht genehm ist? An der großen Linie wird sich also absolut nichts ändern. Das zeichnet sich auch schon deutlich ab. Höchstens marginal, damit er nicht so schnell als Lügner dasteht.), in UK Blair/Brown, in Spanien Aznar/Zapatero, in Italien Berlusconi, in Frankreich Sarkozy, in Russland Putin; Deutschland nicht zu vergessen (das verlogene Gespann Schröder/Fischer) usw. usw. Die Aufzählung könnte endlos fortgesetzt werden.

    Lies dir das Interview mit Prof. Haucap sorgfältig durch. Er hat absolut Recht. Der Staat ist kein Unternehmer, und er sollte sich da raus halten. Tut er natürlich nicht. Statt dessen sollte er vernünftige Rahmenbedingungen schaffen. Tut er natürlich auch nicht – vielleicht kann er es auch nicht. Wobei ich das nicht glaube. So dämlich können die Politiker gar nicht sein. Ich denke vielmehr, sie wollen es überhaupt nicht, weil sie ihrer Clientel verpflichtet sind. Sie sind korrupte Schmierenkomödianten, die ihre scheinheiligen Rollen spielen müssen.

    Ich stehe dazu: Was hier abläuft, ist ein gigantischer Betrug, der größte Raubzug in der Geschichte der Menschheit. Die Finanzkrise kam auch nicht überraschend, sondern zeichnete sich schon seit 15 Jahren ab. Wer das nicht wahrhaben will, hat einfach keine Ahnung.

    Aber weil ich glaube, dass eine Diskussion darüber nicht weiterführt, will ich mich daran auch nicht weiter daran beteiligen. Sie würde eh zu keinem Ergebnis führen.

  5. #5 | Arnold Voss sagt am 22. Februar 2009 um 20:50 Uhr

    Du meinst Obama ist ein Verbrecher? Und er wurde eigentlich nur gewählt, weil er dem amerikanischen Kapital und den amerikanischen Eliten genehmer war als McCain? Und die riesige Freude aller weniger betuchten Amerikaner war nur gespielt? Weil die haben ihn gar nicht gewählt, weil das alles ja nur Fake war, damit die Menschheit glaubt, das er wirklich gewählt worden ist? Hey Volker, kann es sein dass du einen Knall hast?

  6. #6 | Torti sagt am 22. Februar 2009 um 21:56 Uhr

    @Volker Jacobi

    Ich kann mich der Meinung von Arnold nur anschliessen, (wg Beleidigung gekürzt)

    Deine Art Verschwörungstheorie gibt es schon sehr lange in immer neuen Varianten, sei es das jüdische Weltkapital, die Reaktion, die Konter-Revolution, der Revanchismus alles eine Sosse.

    Die Geschichte der Menschheit, Mächten und Märkten kennt viele Krisen, Kriege und andere Rückschläge.

    Aber diese resultieren immer aus konkreten Versagen.

    Es ist gradezu aberwitzigig, dass dann immer wieder Menschen (gekürzt wg Beleidigung) dahinter grosse Bezüge konstruieren. Das kann man nämlich immer und es ist immer falsch.

    Das es nun auch bei Dir die grosse Weltverschwörung gibt ist mein Rat an Dich:

    (gekürzt um den letzten Satz wg persönlicher Diffamierung. Bei Beleidigungen geht es nicht mehr um einen Inhalt, sondern nur noch um eine Beleidigung. Das soll hier nicht der Stil sein – David)

  7. #7 | Volker Jakobi sagt am 23. Februar 2009 um 16:01 Uhr

    Merkt von euch tatsächlich keiner, dass auch Obama das alte Spiel weiterspielt? Mit einer Mannschaft, die zum großen Teil aus den „Falken“ der Clinton- und Bush-Regierung übernommen wurden? Weil er es muss.

    Nein, das hat absolut nichts mit Verschwörungstheorie zu tun, sondern mit sehr kritischer, aufmerksamer und immer wieder hinterfragender Beobachtung des Geschehens. (gekürzt wg beleidigenden Inhaltes. David). Die sollten eben ihre kleinen grauen Zellen ein wenig mehr trainieren.

    Ja, ich denke, dass die überwiegende Mehrzahl der US-Amerikaner auf einen Schwindel hereingefallen ist. Es ist ja nun weiß der Himmel nicht der erste Schwindel. Und es ist Fakt, dass die fraglos vorhandenen kritischen Stimmen in den USA von der „Verdummungsmaschinerie“ (für alle, die das auch nicht begreifen: gemeint sind die US-Medien) problemlos überstimmt wurden. Obwohl ja inzwischen schon etwas Ernüchterung eintritt.

    Das gilt nicht nur für die US-Amerikaner: Wer satt vor der Glotze sitzt, sich sein Bier und die Kartoffelchips samt vorgekauten und vorverdauten Medienberichten reinzieht, nutzt in der Regel nur einen Bruchteil dessen, was ihm die Natur als Möglichkeiten gegeben hat. Da darf man sich dann auch nicht über ein entsprechend hohes Maß an Kritiklosigkeit (die natürlich irgendwann in … na ja, man könnte das dann auch Dummheit nennen) nicht wundern. Schon im alten Rom waren Brot und Spiele die richtige Mittel, um die Bevölkerung am Denken und Aufbegehren zu hindern.

    Die „riesige Freude aller weniger betuchten Amerikaner“ war und ist ebenso naiv wie es die Hoffnungen der Deutschen oder anderer Nationen waren und sind. Es sind absolut falsche Hoffnungen. Es ist doch nicht schwer, die Entwicklung zu verfolgen und zu sehen, dass das alte Spiel weiter gespielt wird. Da muss man schon blind sein, wenn man das nicht sieht – oder eben satt und fett vor der Glotze sitzen und „konsumieren“ was das Zeug hält.

    Es gibt offensichtlich (gekürzt wg beleidigenden Inhaltes. David), die in derartigen Diskussionen sehr schnell beleidigend werden. Vermutlich deshalb, weil sie nicht sachlich argumentieren und disputieren können. Das zeigt der letzte Satz von Arnold Voss.
    Vom Beitrag eines Torbi ganz zu schweigen.

    Ich empfehle euch Klugsch… einmal, intensiv nach „Peter Brückner“ zu googeln. (Ja, dazu muss man natürlich seinen A…. bewegen und sein Hirn benutzen – etwas, was viel zu viele inzwischen verlernt haben!) Ihr solltet euch mal mit seinem Schicksal und seiner Verfolgung durch das „demokratisch geprägte“ Nachkriegsdeutschland befassen, um ein wenig auf den Trichter zu kommen.

    Ihr solltet mal das Buch „F.I.A.S.C.O. – Blut an den weissen Westen der Wall Street Broker“ von Frank Partnoy lesen, der schon 1997 die unsauberen Praktiken exakt der Gentleman anprangerte, die uns in diese „Finanzkrise“ gebracht haben.

    Ihr solltet wissen, dass sich Schröder/Eichel/Ackermann bereits 2002 heimlich trafen, um über die Bildung einer „Bad Bank“ zu diskutieren. Heimlich, damit es ja niemand merkt. Und hätte damals nicht das Handelsblatt zum Ärger der beteiligten Banken doch darüber berichtet, dann wüsste es vermutlich auch heute noch niemand.

    Ihr solltet vielleicht mal hin und wieder https://www.nachdenkseiten.de/ besuchen und euch mit den dort behandelten Themen befassen. Allerdings muss ich einschränken, dass dazu möglicherweise etwas (gekürzt wg beleidigenden Inhaltes. David).

    Und zum Schluss: Ihr solltet euch alle einmal fragen, wie es möglich ist, dass die Staaten weltweit plötzlich derartig utopische Summen aufzuwenden in der Lage sind, wo es doch vorher nicht einmal möglich war, auch nur kleine Summen für sinnvolle Ziele aufzubringen.

    Als Beispiel sei hier angeführt: Zur Modernisierung des deutschen Bildungssystems wären rund 15 Milliarden Euro erforderlich gewesen – die leider nie aufgebracht werden konnten, weil es die „Finanzlage“ nie zuließ. Und jetzt stehen plötzlich Milliarden und Billionen zur Verfügung, um die „armen Banker“ und die „armen Automobilhersteller“ aufzufangen. Wir wenden Hunderte von Milliarden zur „Rettung“ der heruntergewirtschafteten deutschen Banken auf, die nach normaler Rechnungslegung längst bankrott sein müssten. Und die ihrerseits schütten wiederum Milliarden an Boni für ihre „verdienten“ Mitarbeiter aus. Boni für Mitarbeiter, die – von den Führungsetagen einmal abgesehen – den ganzen Schlamassel eingebrockt haben. Dämmert es da wirklich nicht dem einen oder anderen?

    Haucamp hat absolut Recht, wenn er meint, dass diese Unternehmen keine Hilfe durch den Staat verdienen, weil das Geld eh nur rausgeworfenes Geld ist. Der „Staat“ hat kein Geld. Er kann es nur von den Steuerzahlern holen. Obwohl es mich nicht einmal mehr wunderte, wenn die Chuzpe so weit ginge und der Staat sogar der listigen Witwe Schaeffler finanziell unter die Arme griffe.

    Inzwischen befürchten Wirtschaftswissenschaftler (und auch einige Politiker, denen das langsam wirklich unangenehm wird) für unsere Zukunft zweistellige Inflationsraten. Was Wunder, wenn das Geld fast wie nach dem 1. Weltkrieg gedruckt und unters Volk gebracht wird. Na denn, was soll’s. Uns geht’s doch gut.

    Es ist das alte Lied: Wir wachen erst auf, wenn es zu spät ist.

    Wer meint, dass „Die Geschichte der Menschheit, Mächten und Märkten viele Krisen, Kriege und andere Rückschläge“ kennt und dabei dann trotzdem nicht ins Grübeln kommt, warum das auch nach Jahrtausenden noch immer so ist und die Mächtigen aus ihrem „konkreten Versagen“ noch immer nichts gelernt haben, der kann einem nur leid tun. Aber er hat vermutlich das Glück, dass ihm seine (gekürzt wg beleidigenden Inhaltes. David) gar nicht zum Bewusstsein kommt.

    Das war’s dann. Für mich ist die Diskussion beendet. Ich habe keine Lust, mit Leuten zu diskutieren, die sich nicht zu schade sind, über ihr eigenes Unvermögen zu stolpern – und sich dann noch darüber zu beschweren. Mir fällt dazu nur das Sprichwort von den „Perlen vor die Säue“ ein. (gekürzt wg missverständlichem Inhalt. David)

  8. #8 | Torti sagt am 23. Februar 2009 um 17:11 Uhr

    @ David

    Das in meinen Beitrag, einigige Stelle wegen „Beleidigung“ von Dir gekürzt wurden, nehme ich mal so hin, denn Dein Hinweis auf den Stil werde ich Zukunft ernst nehmen.

    Allerdings wundert es mich das in dem Beitrag von Volker Jacobi folgende Äusserungen möglich sind, die auf Arnold und mich bezogen sind und es mich schon sehr wundert, das hier nicht ebenfalls ein Hinweis auf den Stil erfolgt.

    Gruss

    Torti

  9. #9 | David sagt am 23. Februar 2009 um 19:39 Uhr

    Lieber Torti, lieber Volker Jakobi,

    ich habe Eure Beiträge um die beleidigenden Ausdrücke gekürzt, da wir nicht wollen, dass die Ruhrbarone im Niveau absacken. Bitte versteht das.

    Danke auch für den Hinweis, Torti. Die Ausdrücke bei Volker Jakobis Kommentar sind mir durchgegangen. Ich habe sie jetzt bei Ihm und in Deiner Anmerkung gekürzt.

    Grüße David

  10. #10 | Torti sagt am 23. Februar 2009 um 19:44 Uhr

    @David

    Danke für deine Ergänzungen. Meine Wortwahl war unangemessen und unsachlich. Tut mir leid !

  11. #11 | Volker Jakobi sagt am 23. Februar 2009 um 21:50 Uhr

    Natürlich akzeptiere ich, dass von David korrigiert wurde. Das ist das gute Recht eines Webseitenbetreibers. Ich wollte mit meinen Beiträgen und mit den benutzten Redewendungen auch keinesfalls das Niveau von ruhrbarone.de mindern. Ich bin froh, dass es Seiten gibt, die so sachlich berichten. Logisch, dass auch die Beiträge sachlich gehalten werden sollten. Und klar, dass man die Sachlichkeit und das Niveau, das man sich von anderen wünscht, auch selbst einhalten sollte.

    Also: Sorry.

  12. #12 | Arnold Voss sagt am 23. Februar 2009 um 22:18 Uhr

    Hey Volker, Obama ist erst 2 Monate an der Regierung! Woher willst du also so genau wissen, dass er das alte Spiel spielt? Ist dir auch schon aufgefallen, dass zur Zeit auch sehr reiche Menschen ne irre Menge Geld verlieren? Ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass es Medien gibt, die sehr wohl die Wahrheit sagen? Oder wo hast du deine Informationen her?

    Aber natürlich lassen sich alle außer dir an der Nase rumführen. Und natürlich hast du die Welt immer schon durchschaut. Und natürlich hast du die einzigen richtigen Bücher gelesen und die anderen nur die falschen. Und natürlich bist du hier der erste, der begriffen hat, dass es bald eine Inflation geben wird.Und natürlich hast du als einziger durchschaut, dass vieler Banker einfach nur Betrüger sind. Und natürlich kennst du alle geheimen Treffen der letzten Jahre. Und natürlich hast du die Perlen der Erkenntnis und wir sind hier die „armen Säue“.

    Ich bleibe dabei, du hast einen veritablen Hau in Form einer grandiosen Selbstüberschätzung. Ich empfehle dir z.B. eine Halbtagsvertretung als Papst. Da bist du dann unkritisierbar. Der große Führer Kim Il Jong sucht glaube ich gerade ein Dubel. Ach ja, und die Weltformel steht auch noch aus. Aber wie ich dich kenne, bist du bald so weit.

    Schön, dass wir nichts mehr von dir lesen brauchen.

  13. #13 | Torti sagt am 23. Februar 2009 um 23:04 Uhr

    @ Arnold

    Danke, besser hätte ich es nicht sagen können !

  14. #14 | Mit-Leser sagt am 24. Februar 2009 um 00:36 Uhr

    @Voss: Die Beleidigungen von Jakobi waren sicherlich nicht in Ordnung. Genauso wenig wie ein paar Töne von der Gegenseite dieser seltsamen Diskussion. Jetzt hat sich Jakobi gerade entschuldigt und Sie fahren weiter den Konfrontationskurs. Warum? Weder Sie noch Jakobi oder sonstwer kann hundertprozentig sagen, wer Recht hat. Klar: ich tendiere auch nicht zu Verschwörungstheorien. Aber hat man deswegen gleich „einen Hau“ weg? Sie sind doch sonst auch ein großer Freund kontroverser Diskussionen. Sie müssten sich doch eigentlich über einen extremen Contra-Part freuen. Besonders, wenn dessen Argumente viele Angriffsflächen bieten… 😉

  15. #15 | Arnold Voss sagt am 24. Februar 2009 um 08:42 Uhr

    @ Mitleser

    Ja warum tue ich das? Weil ich mich ungern veräppeln lasse. Wenn sie den Diskussionsverlauf verfolgen, dann gibt Jacobi immer genau dann (und nur dann) nach, wenn er sich verplappert hat oder massiv beleidigend geworden ist und dafür gerügt wurde. Glauben sie, er hätte das zurückgenommen, wenn David nicht eingeschritten wäre? Ich nicht.

    Zu seiner „sachliche“ Argumentation nur kurz das: Wer z.B. Obama ohne jeden Beweis als Verbrecher bezeichnet, weil ja sowieso alle Politiker mit allen Kapitalisten unter einer Decke stecken und obendrein behauptet, dass alles was jetzt passiert, knallhart durchgeplant werden könnte, hat – es tur mir leid, Mitleser – nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich kann das auch vornehmer ausdrücken. Er ist keineswegs auf dem aktuellen Stand kritischer Gesellschaftswissenschaften, genauer gesagt hat er seit mindestens 20 Jahren keine weder ökonomische noch soziologische noch kulturwissenschaftliche empirische Untersuchung mehr mit dem Ziel in der Hand gehabt, seine einmal gefasste Meinung zu überprüfen.

    Das typische für diese Weltverschwörungsliebhaber ist genau diese Mischung aus Fakten, Teilwahrheiten, mit nicht nachgeprüften Quellen „bewiesenen“ Behauptungen kombiniert mit einem absolut geschlossenen Weltbild. Was mich allerdings am meisten nervt ist diese oberlehrerhafte Allwissenheitsattitüde, die ganz schnell die Form einer beleidigten Leberwurst annimmt. In der Art „Wenn mir hier keiner Recht gibt, dann sag ich nichts mehr, denn ihr seid ja sowieso alle doof“

    Das heißt nicht, dass ich diese Leute durch die Bank für dumm halte. Ganz im Gegenteil. Ich teile im Falle Jacobis sogar manche seiner Einschätzungen, was er hätte wissen können, wenn er sich einfach nur in diesem Blog zu diesem Thema darüber kundig gemacht hätte. Aber Leute seines Schlages wollen nicht wirklich diskutieren sondern Recht behalten. Sie sind in einem Grad borniert der mich – zugegeben – sehr ärgerlich macht.

    P.S. Nur so als Tipp. Suchen sie mal bei solchen Leuten nach einer Formulierung wie „es könnte sein, dass“ oder, „sehr wahrscheinlich“, oder „ich vermute“, oder „ich bin mir nicht ganz sicher, aber viele Anzeichen deuten doch daraufhin“ , mit einem Satz, suchen sie nach so etwas wie den Ansatz eines (Selbst)Zweifels.

  16. #16 | Mit-Leser sagt am 24. Februar 2009 um 10:06 Uhr

    @Voss: Ist doch eine spannende rhetorische Fitnessübung für den Alltag. 🙂

    Die wenigsten denken in Kategorien im Stile von „es könnte sein“ – oder „ich weiss, dass ich nicht weiss“. Aber irgendwie ist das ja auch die Grundlage von Meinungen. Solange sie kein faktisch bewiesenes Wissen sind, sind sie bloß Überzeugungen, Lesarten oder Weltanschauungen. Und über die man kann man sich streiten. Oder es lassen – kommt drauf an, wie wichtig es einem ist. Denke, um über Wirtschafts- und Aussenpolitik umfassend nachzudenken ist ein Blog sowieso die falsche Plattform. Daher sind Blogs für Meinungsmenschen auch so attraktiv. Früher haben sie in Kneipen schwadroniert, heute gehen sie online. 😉

    Ich persönlich nehme mich da gar nicht aus. Manchmal juckt es mich ja auch in den Fingern. Doch meistens denke ich, dass man sich die Energie auch für andere Sachen sparen kann. In Kneipen hab ich bislang jedenfalls immer die großen Promillepolit-Runden gemieden. 🙂

  17. #17 | Volker Jakobi sagt am 24. Februar 2009 um 11:21 Uhr

    Na gut, dann werde ich meinem Vorsatz eben untreu und schreibe doch noch einmal.

    Natürlich verlieren auch ?sehr reiche Menschen? Geld. Nur ist es ein gewaltiger Unterschied, ob ein russischer Milliardär von 25 Milliarden auf 10 Milliarden runterrutscht. Der ?arme Kerl? hat ja jetzt ?nur noch? 10 Milliarden. Demnach ist er ? in den Augen seiner Mitmilliardäre ? praktisch fast schon am Bettelstab.
    Verliert dagegen ein Rentner, der seine Altersvorsorge einem Fonds anvertraute, 100.000 Euro und hat danach nur noch 10.000 Euro, dann ist er möglicherweise schon wesentlich ärmer dran. Natürlich immer relativ, denn in den Augen eines ?wirklich? Armen aus einem Entwicklungsland ist auch dieser Rentner immer noch ?steinreich?.

    Es ist ? wie immer ? alles relativ.

    Ich habe auch nie gesagt, dass ich ?das genau? weiß. Und ich vermerkte auch deutlich, dass es mir wesentlich lieber wäre, wenn ich mit meiner Einschätzung (und es kann sich bei allen Meinungen immer nur um eigene Einschätzungen handeln) falsch läge. Aber ich befürchte ehrlich, dass ich richtig liege. Natürlich kann sich jeder täuschen, warum also nicht auch ich. Nichts wäre mir lieber.

    Dass Obama das alte Spiel weiter spielt, ?weiß? ich nicht, sondern das ?sehe? ich. Und das kann jeder sehen, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Siehe z.B.: https://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29793/1.html. Aber es wäre geradezu schwachsinnig, wenn ich meine Sicht der Dinge hier rechtfertigen wollte. Sie liegen so offen vor uns, dass ihr Übersehen das voraussetzt, was ich hier jetzt besser nicht benenne, weil es sonst von David gestrichen werden müsste. Also überlasse ich es lieber der Fantasie der Leser ? obwohl … (ich war schon wieder nahe dran an einer Beleidigung).

    Und es bin beileibe nicht nur ich, der das so sieht. Da gibt es viele andere, die das ebenso sehen. Aber es ist natürlich im Vergleich zur ?wirklichen Intelligenz? wie Voss und Co. eine verschwindend geringe Zahl.. Wer natürlich regelmäßig nur die Bildzeitung liest, dürfte von diesen Meinungen kaum etwas erfahren. Oha!, da kommen wir mit der Bildzeitung schon wieder in Richtung der geschmähten ?Verschwörungstheorie?. Also zur Klarstellung: Natürlich ist die Bildzeitung ein hochwohllöbliches Blatt für die intelligente Oberschicht (zu der ich mich dummerweise nicht zählen darf). Wer das bestreitet, hat lt. Voss vermutlich ?einen Knall?. (Nebenbei bemerkt: Das ist keine Beleidigung und sollte nicht gestrichen werden?)

    Ja, es lassen sich leider viel zu viele an der Nase herumführen. Das hat die Vergangenheit auch bei uns sehr leidvoll gezeigt. Und nein, ich habe ?die Welt? bei weitem nicht schon immer durchschaut. Es brauchte eine ganze Weile, bis ich merkte, was da läuft. Und es brauchte immer und immer wieder Anstöße von ?Klugscheissern?, bis ich langsam auf den Trichter kam. Ja, ich hatte das Glück, ein paar vernünftige Bücher zu lesen. Aber es waren ganz sicher nicht die einzigen ? und ich war ebenso sicher nicht der Einzige, der diese Bücher lesen konnte und las.

    Ein chinesischer Weiser sagte einmal (sinngemäß): ?Es kommt nicht so sehr darauf an, wie viel man weiß, sondern vor allem darauf, was man aus seinem Wissen macht.?

    Da dürfte tatsächlich was dran sein.

    Ein ?Dubel? (fehlt da nicht ein zweites B? Oder hat er nur ein O vergessen und die zwei letzten Buchstaben vertauscht? Das sieht wirklich sehr nach einem besonders intelligenten Bild-Leser aus) für Kim könnte vielleicht Voss trefflicher abgeben.

    Er dürfte im übrigen ganz sicher auch ?einen veritablen Hau? haben; dafür sprechen seine Beiträge. Im übrigen scheint er gar nicht bemerkt zu haben, dass auch ein Papst sehr wohl kritisiert werden kann und auch kritisiert wird. Aber er übersieht ja ganz offensichtlich alles, was in letzter Zeit so ablief.

    Nun, dass wir eine einstellige Inflationsrate seit vielen Jahrzehnten haben, dürfte wohl keiner bezweifeln, denn sie wird (in gewohnt ehrlicher Form und den realen Tatsachen entsprechend!) ja jährlich vom Statistischen Bundesamt bekannt gegeben. Nur Narren wie ich zweifeln daran, dass die angegebenen Zahlen auch der Wahrheit entsprechen und in Wirklichkeit manipuliert sind.

    Voss, wenn es nicht schon wieder eine Beleidigung wäre, würde ich sagen, dass du ein armer Irrer bist. Aber ich denke das lieber nur und sage es nicht. Denn ich weiß natürlich, dass ich in deinen Augen der arme Irre bin. Was mir im übrigen absolut nichts ausmacht, denn ich habe inzwischen kapiert, wes Geistes Kind du bist. Du repräsentierst die geistige Elite, während ich ein Teil der drögen Masse bin. Ich hab?s nur noch nicht bemerkt.

  18. #18 | Arnold Voss sagt am 24. Februar 2009 um 11:42 Uhr

    @ Mitleser

    Ich habe, genau wie sie, nichts gegen spannende rhetorische Fitnessübungen. Und wenn es etwas bissiger wird, auch keine Problem. Wer austeilt muss auch einstecken können.Aber es muss eben auch spannend sein bzw. bleiben. Die Jakobis dieser Welt sind leider sehr durchschaubar und deswegen auch schnell langweilig.

    Ansonsten ist ein Blog natürlich eine Art Kneipe. Wenn auch – zumindest bei uns hier, glaube ich – auf einem wesentlich höheren Niveau. Aber letztlich gilt das prinzipiell für jeden Blog, denn reden kann man besoffen sehr wohl, schreiben ist in diesem Zustand schon schwieriger.

    Obwohl… wäre doch ne nette Idee für eine neue Art von Blog. Schreiben darf jeder erst nach einem randvollen Glas Wodka auf ex. Wobei russische Blogger darüber wahrscheinlich lachen würden …..

  19. #19 | Arnold Voss sagt am 24. Februar 2009 um 12:20 Uhr

    @ Mitleser

    Sehen sie, Jakobi ist wieder am Start. Muss in seiner Not in einem Blog auch noch auf Flüchtigkeitsfehler hinweisen. Geilt sich sogar richtig dran auf. Liegt aber selbst damit nicht ganz richtig, denn nach der reformierten Rechtschreibeordnung kann man bestimmte Fremdwörter auch lautsprachlich schreiben. Er hat ja auch, wie jeder andere Leser, genau verstanden was ich meinte.

    Aber er ist verständlicherweise sehr gekränkt, dass wir hier einfach weiter über ihn „reden“ obwohl er sich schon verabschiedet hatte. Hält mich natürlich jetzt erst recht für einen „armen Irren“. Zumindest aber für völlig ungebildet. Was sonst. Geht natürlich, weil das vielleicht andere Leser nicht so sehen, ein bisschen auf meine Argumente ein, um dann schlußendlich wieder recht zu behalten.

    Wenn ich diese Sorte Besserwisser hier nicht schon öfters erlebt hätte, würde ich jetzt erstaunt sein. Das Gegenteil ist der Fall. Diese Leute können die Klappe nicht mal dann halten, wenn sie es hoch und heilig versprochen haben. Sie brauchen Publikum. Und Leute die sie für dümmer halten als sich selbst. Respektive, dass sie den Spieß angestrengt ironisch umdrehen und sich natürlich selbst als die (scheinbaren) Dummen und das Gegenüber als die (scheinbare) Elite bezeichnen. Als hätte ich ihn jemals als dumm angesehen und mich selbst als Elite.

    Er weiß natürlich, dass ich mit der Unkritisierbarkeit des Papstes die theologische Norm Ex Cathedra meine, aber woher sollte ich, eindeutig ein Mensch der niederen Bildungsklasse, das wissen können. Und natürlich kann ich keine Prozentrechnung und weiß nicht, dass die Hälfte von sagen wir einer Milliarde Euro viel mehr ist als z.B. von 10.000.

    Aber glauben sie mir, wenn Jakobi selber ein Milliardär wäre, nur mal so angenommen, dann wäre er mindestens genauso erbost über diesen ökonomischen Verlust wie über meine gnadenlose und sich doch zur Kritik erdreistenden Ungebildetheit.

    Doch, um bei unserem Thema zu bleiben, spannender ist Jacobi dadurch auch nicht geworden. Das Muster ist immer das gleiche. Er muss jetzt zwar zugeben, dass er natürlich nicht sicher wissen kann, das Obama das alte Spiel spielt, aber was kommt dann: Aber ich sehe es!

    Ja der Seher Jacobi. Der kuckt so drauf und weiß einfach Bescheid. Und als zertifzierter Volldurchblicker glaubt er natürlich , dass er der einzige ist, der offiziellen Statistiken misstraut.

    Gott im Himmel, ich kann den Kerl – so recht er in manchen Sachen hat – einfach nicht (mehr) ernst nehmen.

  20. #20 | Thomas sagt am 24. Februar 2009 um 12:43 Uhr

    >Schreiben darf jeder erst nach einem randvollen Glas Wodka auf ex.

    Wodka wird niemals randvoll in ein Glas eingeschenkt.

    Randvoll werden nur die Wesen, die diese Art Rausch suchen.

    >Wobei russische Blogger darüber wahrscheinlich lachen würden ?..

    Die Einheit des slawischen Wodkakonsumes bemißt sich nach dem Gewicht.

    Sie trinken beispielweise erstmal hundert Gramm. Und dann noch zweihundert, um in Fahrt gekommen.

    https://www.heidelore-kluge.de/hkw/pressebasis.htm

    Den Umstand, daß im slawischen Kulturkreis der Verzehr des Wodkaschnapses auch als Haltung auf die Hoffnung auf ein besseres Leben begriffen wird – kein Wunder in diesen ewig von Korruption abgerotzten Miesländern – kann ich allerdings mittlerweile nicht mehr unterstützen.

    Insoweit ist ein gutes Blog auch keine Art Kneipe wie Du thesierst, Arnold.

    Sondern eher eine Agora, in der es in den besten Stunden – at High Noon eben – kräftig mit Worten knallt.

    Knallt! Und nicht lallt.

  21. #21 | Arnold Voss sagt am 24. Februar 2009 um 13:12 Uhr

    Thomas, du Meister der Rabulistik. Agora ist allerdings ein verdammt hohes Ziel. Und wer weiß ob nicht zu jenen Zeiten der griechischen Weisen nicht so mancher von ihnen auf eben diesem Platz der Dialoge dem Weine so sehr gefrönt hat, dass wir von einer zumindest zeitweisen begrifflichen Deckungsgleichheit von Kneipe und Agora ausgehen müssen.

  22. #22 | Mit-Leser sagt am 24. Februar 2009 um 13:53 Uhr

    @Voss: Bleiben wir beim Kneipen-Bild: Jacobi steht in einer Ecke, hat zuviel des guten Wodkas getrunken und jetzt sucht er Streit oder Leute, die ihm auf die Schulter klopfen. Routinierte Kneipenbesucher machen jetzt einen weiten Bogen. Es sei denn, sie tragen ihr Ohr gern dick oder die Augen blau. 🙂

    @Jacobi: Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass Herr Voss über genügend Intelligenz verfügt um Ihren Worten zu folgen, sie für sich einzuordnen und dazu etwas zu sagen. Allerdings gibt es ja jetzt eigentlich nichts mehr zu sagen. Die Standpunkte sind klar, die Worte gewechselt. Der Sieger sollte die Vernunft sein. Gut möglich, dass Sie von Dingen wissen, die nur einem illustren Kreis Eingeweihter bekannt sind. Aber vielleicht sollten Sie – bevor sie den nächsten Vorstoss in die Sphäre der Blinden wagen, erst einmal bei den den anderen Eingeweihten nachfragen, ob Sie deren Geheimnisse überhaupt weiter erzählen dürfen. 😉

    @Thomas: Knallen ist gut. Aber man sollte mit Worten auch keine Strohfeuer anzünden – nur damit es brennt und endlich mal was passiert. 😉

  23. #23 | Arnold Voss sagt am 24. Februar 2009 um 14:04 Uhr

    @Mitleser

    O.K. Sie haben recht, ich nehme ihren Schlichtungsspruch an.

  24. #24 | Volker Jakobi sagt am 25. Februar 2009 um 08:44 Uhr

    Unbekannte Gläubiger, unsichtbare Netze
    Paul Schreyer 24.02.2009
    Zur Finanzierung der Finanzkrise
    Man gewöhnt sich ja an alles. Auch die Summen fallen inzwischen weniger auf. Nach einem halben Jahr Finanzkrise als medialem Dauerthema setzt leichte Müdigkeit beim Publikum ein. 18 Milliarden für die Commerzbank, 50 fürs Konjunkturpaket, 100 als Garantiesumme für die Hypo Real Estate. Viele Nullen und noch mehr Rauschen im Blätterwald – aber wenig Erklärungen. Woher nimmt der Staat das viele Geld?
    Von einer GmbH. Die Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH (1) untersteht dem Finanzministerium und ist bereits seit dem Jahr 2000 „zentraler Dienstleister für die Kreditaufnahme und das Schuldenmanagement des Bundes“. Wie das im Einzelnen abläuft hat vor einigen Jahren (18.04.02) bereits das ARD-Magazin „Panorama“ (2) vor Ort in Frankfurt erfragt:
    Thomas Weinberg (Chefhändler, Finanzagentur): „Heute konkret war es zum Beispiel so, dass wir eine Summe von etwa vier Milliarden Euro im Markt aufnehmen mussten.“
    Interviewer: Also, die Bundesrepublik Deutschland braucht heute vier Milliarden Euro.
    Thomas Weinberg: Wir rufen an, und wenn der Kontrahent eben grade dieses Volumen zur Verfügung hat, dann versuchen wir uns auf einen Zinssatz zu einigen. Und dann ist das Geschäft gemacht, und das Geld fließt in unsere Kassen.
    Doch wer sind die Geldgeber? Konkrete Informationen dazu bleiben rar. Die Finanzagentur veröffentlicht lediglich eine allgemeine Liste (3) der „Bietergruppe Bundesemissionen“. Diese nennt für das Jahr 2008 als Hauptkreditgeber die Barclays Bank, die Deutsche Bank, Merrill Lynch, UBS und Morgan Stanley, weiter unten tauchen Goldman Sachs und Citigroup auf, schließlich sogar die mittlerweile teilverstaatlichte Commerzbank.
    Doch wer Deutschlands Gläubiger im Einzelnen sind, bleibt verborgen. „Registriert sind lediglich die Banken, die das Gros der Schuld im Namen ihrer Kundschaft halten. Größter Zinsempfänger ist die Firma Clearstream, die im Auftrag zahlloser Banken die technische Abwicklung von deren Portfolios betreibt. Die eigentlichen Begünstigten dahinter bleiben anonym“, schreibt der Tagesspiegel. (5)
    Das ist schade. Man würde schon gern wissen, an wen Deutschland Jahr für Jahr mehr als 40 Milliarden Euro Zinsen überweist – immerhin gut 15 Prozent des kompletten Bundeshaushalts (6), mehr als für Verkehr, Bau, Gesundheit, Umwelt und Familie zusammen. Und die Beträge wachsen. 2009 will die Finanzagentur Anleihen im Wert von gigantischen 323 Milliarden losschlagen. Die Zinsempfänger bei Barclays, Deutscher Bank, Merryll Lynch und ihren Finanziers wird es freuen. Denn um die geht es. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung besitzen nämlich die kleinen Privatanleger nur ein Volumen von zwei Prozent der Staatspapiere[1].
    Für den Bund rechnet sich das Ganze langfristig kaum. Von 1980 bis 2000 betrug beispielsweise die staatliche Kreditaufnahme 752 Milliarden Euro, die Zinszahlungen für diese Kredite beliefen sich im gleichen Zeitraum jedoch auf 903 Milliarden[2]. Warum, so kann man fragen, wird dann weiterhin ständig der Weg über neue Schulden gewählt? Eine Alternative wäre bekanntermaßen, die Wohlhabenden und Superreichen stärker zu besteuern – statt das gleiche Geld teuer von ihnen zu leihen.
    Doch eben das wird vorerst wohl nicht passieren. Wie auch echte Finanzmarktkontrolle und die von vielen Fachleuten darüber hinaus als notwendig erachtete umfassende Bankenverstaatlichung in nächster Zeit nicht stattfinden wird. Die Geldwelt hat sich mit einem personellen Schutzschild umgeben, an dem ambitionierte Reformen abprallen. Die Autoren Harald Schumann und Christiane Grefe berichten davon am Beispiel der Bankenaufsicht in ihrem Buch „Der globale Countdown“[3]:
    Allen (Aufsichts-)Gremien ist gemeinsam, dass sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandeln und personell mit der Finanzindustrie verflochten sind. So war etwa der Vorsitzende des Stabilitätsforums, der italienische Zentralbankpräsident Mario Draghi, vor seinem Aufrücken ins Währungshüteramt Teilhaber bei Goldman Sachs. Umgekehrt arbeitet der langjährige Chef der Bank für internationalen Zahlungsausgleich heute für den Geldriesen J. P. Morgan Chase. Als ehedem informeller Sprecher aller Notenbanker hat er die besten Verbindungen und kann sicherstellen, dass nirgendwo allzu teure Regeln geschmiedet werden. Auch die beiden früheren Chefs der New- York-Filiale der Federal Reserve, die im US-Notenbanksystem für die Aufsicht zuständig ist, dienen heute jenen, die sie zuvor kontrollieren sollten. Gerald Corrigan, bis 1993 bei der Fed New York, gehört seitdem zum Leitungsgremium von Goldman Sachs, wo er heute auch Ottmar Issing, dem langjährigen Chefökonomen der Europäischen Zentralbank, begegnen kann.
    Ottmar Issing? Der begegnete der interessierten Öffentlichkeit erneut im letzten Herbst, als ihn Angela Merkel zum Chef ihrer Expertengruppe zur Reform der internationalen Finanzmärkte machte. Nach einer möglichen Interessenkollision wurde dabei nicht gefragt. Es ging schließlich um den Rat von „Experten“. Ursprünglich hatte die Kanzlerin ja sogar Hans Tietmeyer für den Posten vorgesehen[4]. Jenen Tietmeyer, der als Bundesbankpräsident 1996 unter Applaus verkündet hatte:
    Ich habe bisweilen den Eindruck, dass sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden.
    Hans Tietmeyer[5]
    Er hat recht behalten.
    (mit Genehmigung von heise online)

    Natürlich wird kein vernünftiger Mensch einen derartigen Bericht lesen. Die Verschwörungstheorie liegt ja auf der Hand. Nur die Dummen dieser Welt könnten da vielleicht etwas in Grübeln kommen.

  25. #25 | Arnold Voss sagt am 25. Februar 2009 um 10:33 Uhr

    Volker Jakobi, es tut mir leid, aber ich habe das alles schon gelesen bevor sie das hier veröffentlicht haben. Diese Informationen kennt jeder, der sich intensiver mit dem Thema beschäftigt.Die totale Abhängigkeit nicht nur des deutschen Staates von den Banken, deren dubiosen Geschäftspraktiken und die Geheimniskrämerei um die Gläubiger sind nun wirklich keine neuen Phänomene.Und das das System reformiert und vor allem transparenter gemacht werden muss ist auch nicht gerade einen brandneue Forderung.

    Aber was würde passieren,wenn z.B. der Staat seine Schulden nicht mehr begleicht? Oder wenn die anderen Kunden ihre Geld mit einem Schlag abheben würden? Den Zusammenbruch dieses Systems kann sich (leider) kein Staat dieser Welt erlauben.Denn Zusammenbruch z.B. von Opel respektive GM schon. Wobei die Menschen, die dann ohne Job auf der Straße stehen würden, erst einmal ziemlich beschissen dran wären.

    Dass die Reichen und Superreichen dieser Welt in der Regel auch sehr mächtig sind ist auch nicht so eine wahnsinnig neue Erkenntnis. Und dass es gerecht(er) wäre, sie stärker zu besteuern, sehen mittlerweile sogar Leute ein, die ansonsten gegen jede Art von Steuererhöhung sind. Aber selbst wenn die Einkommessteuern für solche Leute bis auf sagen wir 75% angehoben würde, reichte das Geld bei weitem nicht aus, um das aktuelle Schuldenproblem zu lösen. Und wenn sie z.B. wieder einer ernstzunehmende Vermögenssteuer einführen, was ich persönlich befürworte, dann halbieren sich natürlich auch diese Steuern, wenn sich das Vermögen halbiert.

    P.S. Fakten und Informationen sammeln und aufbereiten hat natürlich erst mal nichts mit Verschwörungskonzepten zu tun. Aber wie man sie erklärt und welche Schlussfolgerungen man daraus zieht schon. Ich zitiere dich diesbezüglich hier nochmal ausführlich aus einem deiner ersten Comments :“Ist dir noch nicht aufgefallen, wie viele Verbrecher inzwischen weltweit an den Schaltstellen der Macht sitzen? In den USA Bush/Bush/Obama ….. in UK Blair/Brown, in Spanien Aznar/Zapatero, in Italien Berlusconi, in Frankreich Sarkozy, in Russland Putin; Deutschland nicht zu vergessen (das verlogene Gespann Schröder/Fischer) usw. usw. Die Aufzählung könnte endlos fortgesetzt werden“.

    Dass es in dieser (unendlichen) Liste Menschen geben mag, die Verbrechen begangen haben, kann ohne weiteres sein. Wenn ich z.B. an Berlusconi oder Putin denke. In dieser Pauschalität ist dieser Satz allerdings sachlich absolut unhaltbar und für die einzelnen davon betroffenen Personen äußerst beleidigend. Und was die Kategorisierung speziell Obamas als Verbrecher betrifft, dazu habe ich mich oben schon mehrfach – wenn auch im Ton vielleicht zu scharf – geäußert.

    Und noch was, Volker Jakobi, falls du es (immer) noch nicht gemerkt haben solltest. Ich bin einer der Ruhrbarone und wir lassen dir hier schon ne Menge durchgehen. Aber irgendwann ist es gut. Wir sind hier kein Schuttabladeplatz für vorgefertigte Meinungen und großsprecherische Welterklärungen. Und erst recht nicht für Beleidigungen und Hetze.

  26. #26 | Volker Jakobi sagt am 28. Februar 2009 um 20:11 Uhr

    Nach all Ihren Reaktionen w? es geradezu schwachsinnig, hier noch weiterdiskutieren zu wollen. Also lasse ich es lieber. Meine Zeit ist mir daf?u schade.

    Eines allerdings sollten Sie sich merken: Wer nicht beleidigt werden will, sollte das tunlichst auch selbst unterlassen. Vielleicht schaffen Sie es ja noch, diesen Thread von vorne an zu lesen. Na, wer wurde denn da zuerst ausfallend? Sicher nicht ich.

    Nein, ich hatte mir nicht die M?gemacht, im Impressum nachzusehen, ob Sie m?cherweise dazugeh? k?en. Allerdings stellen Sie sich da ein trauriges Zeugnis aus. Sie lesen und wissen also alles – und trotzdem sind Sie derart ahnungslos! Da kann man nur hoffen, dass das Niveau der ?gen „Ruhrbarone“ nicht ein ebenso trauriges ist wie das Ihre.

    Freuen Sie sich – Sie werden nichts mehr von mir h?.

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