Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018
Die Intendantin der Ruhrtriennale Stefanie Carp ließ letztes Jahr schon von sich hören. Damals lud sie Künstler ein, die den antisemitischen BDS unterstützten. Was sie nun in einem Interview mit dem WDR äußerte, setzt den Ekel, den sie hofierte, gelassen fort. Im weiteren Verlauf einige Anmerkungen zu den Aussagen, die sie lieber für sich behalten hätte. Das gesamte Interview lässt sich im Netz finden . Von unserem Gastautor Ioannis Dimopulos.
Fundament der Problematik, die in der Person Stefanie Carp artikuliert wird, ist eine verkürzte und im postmodernen Diskurs ertränkte These: Es gäbe nicht mehr viele Länder in Europa „die
Bundestzrainer Joachim Löw im Einsatz. Quelle: Wikipedia, Foto: Danilo Borges/copa2014.gov.br, Lizenz: CC BY 3.0
Am heutigen Mittwoch trifft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum Jahresauftakt im Rahmen eines ersten Testspiels auf die Auswahl Serbiens. Die beiden Kontrahenten haben sich in der Vergangenheit schon so manches denkwürdige Duell geliefert. Dumm nur, dass sich in diesen Tagen so gut wie niemand für das Sportliche interessiert, stattdessen diverse Nebenschauplätze die Diskussionen der Fußballfans in diesem Lande bestimmen.
Andreas Eschbach im Gespräch (Foto: Sina Klaß. Essen, 19.03.19)
Im Herbst letzten Jahres erschien der Roman „NSA“ (Nationales Sicherheits-Amt) des bekannten deutschen Fantastikautoren Andreas Eschbach. Bereits gestern veröffentlichten wir das Interview mit ihm als Podcast. Nun liegt es auch in geschriebener Form vor.
Bartoschek: Wie würden Sie denn „Nationales Sicherheits-Amt“ beschreiben, ist das ein dystopischer Roman, oder wie würden Sie den benennen?
Eschbach: Es gibt einen Begriff, ich weiß nicht, ob es den nur im Französischen gibt, eine „Uchronie“, eine Alternativgeschichte. Von der Form, vom Aufbau her ist es eine Alternativgeschichte, die Geschichte hat einen etwas anderen Verlauf genommen. In dieser Alternativgeschichte wird durchgespielt, was an Potential in digitaler Technik steckt, wenn sie in die falschen Hände fällt.
Bartoschek: Für die Hörerinnen und Hörer, die das Buch noch nicht kennen: Die Rahmengeschichte ist in etwa so, dass der Computer wesentlich früher entwickelt wurde, als dies tatsächlich der Fall war, schon im Kaiserreich, und dann später eben auch im Nationalsozialismus die entsprechenden Überwachungstechniken genutzt werden konnten, um den einzelnen Bürger komplett auszuspionieren. Ich habe dann gedacht an „The Man in the High Castle“ von Philip K. Dick. War das etwas, was man dann mitdenkt, oder entwickelt man so seine Sachen?
„Antisemitismus heute“ ist Thema und Titel eines Vortrags am Donnerstag, 21. März, 18.30 Uhr in der Rotunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte: Professor Samuel Salzborn spricht über die Ausweitung und Radikalisierung von Antisemitismus seit den islamistischen Terroranschlägen von 9/11, die der Referent jenseits alter Abgrenzungen zwischen den politischen Spektren wahrnimmt. Seine These: Antisemitismus ist zur globalen Integrationsideologie von Islamisten, Neonazis, Globalisierungsfeinden und Antiimperialisten geworden und richtet sich gegen das Hauptfeindbild Israel. Samuel Salzborn analysiert diese Entwicklung, ihre historischen und theoretischen Hintergründe und die wesentlichen Entwicklungen im aktuellen Antisemitismus.
Prof. Dr. Samuel Salzborn ist Gastprofessor am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Kürzlich erschien sein Buch „Globaler Antisemitismus. Eine Spurensuche in den Abgründen der Moderne.“
„Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz“ ist eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts Frankfurt. Für die Präsentation kooperieren das MKK und die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., der Auslandsgesellschaft.de e.V. und der VHS Dortmund. Ausstellung und Begleitprogramm werden gefördert von Borussia Dortmund und Evonik.
NRW: „Bio-Kapitalismus“ – Verdi beklagt Bedingungen in Bio-Läden…WAZ NRW: Jugendamt vernachlässigte Hinweise auf Pädophilie…Welt NRW: Schwarz-Gelb vergab viele Gutachten ohne Ausschreibung…RP Online NRW: Besitz von Kinderpornografie – Polizist suspendiert…Spiegel NRW: Mit 16 alt genug zum Wählen…RP Online NRW: Beamte sollen mehr Geld bekommen…RP Online Debatte: Deutsche Rücksichtslosigkeit, die Trump zur Ehre gereicht…Welt Debatte: Die SPD auf der Suche nach der Dachlatte…FAZ Debatte: Der VW-Chef setzt alles auf eine Karte…Handelsblatt Debatte: Das Problem ausbürgern…Jungle World Debatte: Es droht eine automatische Erhöhung des Rundfunkbeitrags…Welt Debatte: Niall Ferguson über die Kultur an Unis…NZZ Debatte: Die lange Liste globaler Gefahrenherde…FAZ Bochum: Stadt bastelt an Verkehrs-Konzept für den Osten…WAZ Bochum: Film über die Erziehung zu Gotteskriegern…Bo Alternativ Dortmund: Arbeit gibt es auch in Bulgarien…Ruhr Nachrichten Dortmund: Polizei kontrolliert Cafés und Wettbüros von Clans…WAZ Duisburg: Rheinwiesen sind überflutet…RP Online Duisburg: Kollegschüler lernen schrauben an Harley-Davidson…WAZ Duisburg: Hipster im Blick – Neuer Werbering betont Marxlohs Stärken…WAZ Essen: Der Zeitplan für den Radschnellweg RS1 wackelt…WAZ Essen: Gehaltsaffäre der Ruhrbahn – Betriebsrat darf nicht mitreden…WAZ Essen: AfD-Wahlkampf – Staatsanwalt nimmt Ermittlungen auf…Bild
Sprach über seinen aktuellen Roman „NSA“ : Andreas Eschbach (Foto: Sina Klaß)
„Nationales Sicherheits-Amt“ (NSA), so heisst der aktuelle Roman von Fantastik-Autor Andreas Eschbach. Vordergründig geht es um die Frage, was hätte alles passieren können, wenn die Computer viel früher entwickelt worden wären, und Nazi-Deutschland auf unsere heutige Technologie zugriff gehabt hätte. Worum es nich geht, darüber sprach Sebastian Bartoschek mit dem Autor in Essen, der derzeit auf Lesereise ist.
Übrigens: Unsere Podcasts findet ihr jetzt auch auf Spotify .
Dieses Interview gibt es in Kürze auch in Schriftform zum Nachlesen.
Angela Merkel ist Hitlers Tochter – Im Land der Verschwörungstheorien
Die Medienlandschaft und das Medienverhalten haben sich in den den letzten 20 Jahren – man kann es nicht anders sagen – revolutionär verändert.
Im letzten Jahrhundert war die Auswahl an Medien recht übersichtlich: Es gab Zeitungen und eine ganze Menge an TV-Sendern – und der Konsument hatte die Wahl, wo und wie er sich informiert. Der konservative Konsument griff zur FAZ, zum Handelsblatt oder zur WELT, eher alternativ angehauchte Menschen lasen halt die taz, konkret oder den SPIEGEL. Darüberhinaus gab es Lokalzeitungen und jede Menge Nischenmagazine – von der Bravo für pubertierende Teens bis zu den St-Pauli-Nachrichten für Fans der Hansestadt Hamburg – die aber auch noch einen gewissen Grad an Seriosität ausgestrahlt haben: Die Regenbogenpresse mit immer wechselnden und exklusiven Sensationsmeldungen aus dem Hochadel einmal ausgeschlossen.
Gestern nahm die SPD an einer Veranstaltung zum Equal-Pay-Day in Berlin Teil. Auf Twitter wurden kurze Statements von Abgeordneten gepostet. Einer von ihnen war Soenke Rix, der Sprecher der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundestagsfraktion. Was er sagte zeigt, was in der SPD falsch läuft, warum diese Partei bei den Umfragen wieder bei
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