Bodo im Januar

Eine Schauspielerin, ein Musiker, Produzent und Autor, eine Stadtforscherin, ein Geschichtenerzähler, die Bewohner einer Notschlafstelle, ein Comedian, eine Gruppe Bochumer Sudanesen, die Betreiberin einer „Kletterkirche“, ein Staubforscher: Am 30. Dezember erscheint die Januarausgabe des Straßenmagazins.

Bei Linde Dercon lief lange alles auf eine Laufbahn am Theater zu. Sie stand schon als Kind auf der Bühne, begann ein Schauspielstudium in Amsterdam – dann bekam sie Zweifel. Als Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum erarbeitet sie sich gerade den Spaß am Spiel zurück.

Zwischen Bochum und Al-Faschir: Während die Welt kaum hinsieht, ereignet sich im Sudan die größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart. Die Mitglieder des Vereins SD Hope humanitäre Hilfe so gut sie können. Sie leben in zwei Welten leben: im sicheren Deutschland – und mit dem Herzen im Sudan.

Helmut Philipps tourte als Musiker, betrieb als ein Pionier des Reggae in Deutschland ein Label und ein Studio in Dortmund. Seit Jahrzehnten begleitet er die Bühnenkarriere von Götz Alsmann als Sounddesigner und Tontechniker – und schreibt über Musik. Ein Hausbesuch.

Aus dem Netzwerk der Internationalen Straßenzeitungen: Kälteeinbruch. Nathan Poppe von der Straßenzeitung Curbside Chronicle dokumentiert Wohnungslosigkeit in Oklahoma City durch alle Jahreszeiten. Seine Fotoreportage zeigt die Härten des Winters auf der Straße.

André Wülfing erzählt beruflich Geschichten, „live, ohne Buch, ohne Blatt“. An jedem vierten Freitag von Januar bis Juni wird er im sweetSixteen-Kino im Dortmunder Depot mit seiner Benefizreihe „Kino im Kopf“ auf der Bühne stehen – zugunsten von bodo. Ein Gespräch über die Faszination des Erzählens, über Publikumserwartungen und das Dialogische der Erzählkunst.

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Das neue Jahr wie das alte? Nicht unbedingt

Triste Stimmung zum Jahresbeginn. Foto: L. Greven

Silvester habe ich diesmal nicht gefeiert. Nach den vergangenen 12 Monaten war mir nicht danach zumute. Das heißt aber nicht, dass es politisch so bleiben muss. 10 Gründe für Zuversicht

Was war 2025 für ein Jahr! Im Januar Trumps Rückkehr mit allen gefährlichen Verrücktheiten. Im Februar die vorgezogene Bundestagswahl mit halbem Farbenwechsel. Fortsetzung des russischen Terrorkriegs gegen die Ukraine. Israels Krieg gegen Irans Atomprogramm. Trumps Zollkrieg. Regierungskrisen in Berlin. Im Oktober endlich Freilassung der letzten israelischen Geiseln und Ende der Kämpfe in Gaza. Im Dezember dann der Anschlag in Sidney. Wird 2026 besser?

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