Darum ist der Nationalismus mehrheitlich eine maskuline Bewegung

Ralf Bönt Foto (Ausschnitt): Paul Koeniger Lizenz: Copyright


Der neue Nationalismus überrascht durch den Zeitpunkt, den er sich für seinen Auftritt gewählt hat, denn am Beginn des 21. Jahrhunderts hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass der Ruf nach Grenzen mit einer solchen Wucht zurückkehrt. Aber er überrascht auch damit, dass er als globales Phänomen daher kommt, fast so, als wolle er sich als Fanatismus des Lokalen selbst widersprechen. Von unserem Gastautor Ralf Bönt.

Ihn als Teil eines Abwehrreflexes gegen die Zumutungen der Zukunft abzutun, liegt nahe. Man könnte versucht sein, mit der Bemerkung abzuwinken, dass er wie eine Welle am Strand gleich in sich zusammenfallen wird. Denn die Zukunft kommt nicht nur

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Der Ruhrpilot

Hendrik Wüst in Auschwitz Foto: Foto: Land NRW / Marcel Kusch Lizenz: Copyright


NRW:
Wüst kämpft in Auschwitz mit den Tränen(€)…RP
NRW: Landesvater auf internationalem Parkett…taz
NRW: Verfassungsschutz darf »Jüdische Stimme« als extremistisch einstufen…JA

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Berliner Senat hat Millionen ohne klare Zweckbindung verteilt

Berlins Fördergeldstruktur: Undurchsichtiger als die Berliner Nacht | Foto: Peter Hesse

Die Berliner „Fördergeld-Krise“ nimmt gespenstische Ausmaße an, weil mehrere Konfliktlinien gleichzeitig aufeinandergetroffen sind. Es ist ein wüstes Knäuel aus fehl geleiteter Kulturpolitik, parteipolitischen Machtkämpfen, unscharf geführte Debatten rund um Israel und die BDS-Bewegung, Intransparenz-Vorwürfenin innerhalb der Verwaltung und eine stark moralisierende Medienberichterstattung – inklusive der Rücktritte der Kultursenatoren Joe Chialo und Sarah Wedl-Wilson.

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Bundestrainer Julian Nagelsmann: Vom Hoffnungsträger zum Unruheherd

Trainer Julian Nagelsmann. Quelle: Wikipedia, Foto: JazzyJoeyD, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Es gab eine Zeit, da hielt ich Julian Nagelsmann für nahezu den Idealtyp eines modernen Trainers. Jung, eloquent, taktisch brillant, mutig in seinen Entscheidungen und dabei meist angenehm bodenständig. Als Fan von Borussia Dortmund habe ich mir vor einigen Jahren sogar gewünscht, ihn irgendwann einmal an der Seitenlinie meines Lieblingsvereins zu sehen.

Nagelsmann wirkte wie jemand, der frischen Wind in den deutschen Fußball bringen könnte – nicht nur sportlich, sondern auch menschlich.

Doch in den vergangenen Monaten hat

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NRW-Industrie weiter im Rückwärtsgang: Chemiebranche bricht um über zehn Prozent ein

Chemiewerk in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die Krise der nordrhein-westfälischen Industrie setzt sich fort. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) mitteilt, erwirtschafteten die 4.756 Industriebetriebe mit mindestens 50 Beschäftigten im ersten Quartal 2026 einen nominalen Umsatz von 85 Milliarden Euro. Das waren 3,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Besonders stark fiel der Rückgang im Auslandsgeschäft aus: Während die Inlandsumsätze um 1,3 Prozent sanken, brachen die Auslandsumsätze um fünf Prozent ein.

Vor allem die Chemische Industrie, eine Schlüsselbranche des Industriestandorts NRW, geriet massiv unter Druck. Ihr Umsatz sank in den ersten drei Monaten des Jahres um 10,5 Prozent auf 11,8

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Der Ruhrpilot

RWE-Braunkohlekraftwerk Weisweiler (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Uniper-Vorstand warnt vor Versorgungslücke durch Braunkohleausstieg(€)…WAZ
NRW: Abgeordente wollen auf Diäten-Erhöhung nicht verzichten…KStA
NRW: Medienminister Liminski beklagt Duckmäusertum vor Trump…WAZ

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B474n: Während Datteln feiert, wächst in Waltrop der Frust

Die B474n in Datteln kurz vor der Eröffnung im Mai 2026. Foto: Robin Patzwaldt

Nun also ist es endlich soweit – zumindest in Datteln. Dort wird in diesen Tagen unter großem Pomp und mit politischer Prominenz die Fertigstellung des Teilstücks der B474n gefeiert. Nach Jahrzehnten der Diskussionen, geänderter Pläne, verschobener Zeitabläufe und zahlloser Debatten rollt der Verkehr künftig zumindest auf diesem Abschnitt deutlich flüssiger.

Für viele Menschen in der Region ist das eine gute Nachricht. Für viele Waltroper hingegen ist es vor allem ein schmerzhafter Blick auf die eigene politische Realität.

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