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Es gibt diese Momente im Leben eines Fußballfans, die sich für immer einbrennen. Spiele, Tore, Niederlagen oder Triumphe, die Jahrzehnte später noch sofort Bilder im Kopf erzeugen. Für viele jüngere Anhänger von Borussia Dortmund sind das vermutlich Meisterschaften, Champions-League-Abende oder emotionale Duelle gegen Bayern München. Für mich aber war es etwas ganz anderes: der nackte Überlebenskampf im Frühjahr 1986.
Hätte der BVB kürzlich nicht selbst daran erinnert, ich hätte beinahe vergessen, dass diese dramatische Relegation gegen Fortuna Köln inzwischen tatsächlich schon 40 Jahre (!!!) zurückliegt. Vier Jahrzehnte! Und doch fühlt sich vieles daran für mich noch immer erstaunlich nah an.
Datum und Uhrzeit: 25.05.2026 um 20:00 Uhr
Veranstalter: Oper
Ort: Bonn

Deutschland und die Nationalmannschaft – kaum eine Beziehung im deutschen Sport ist so widersprüchlich wie diese. Zwischen Pathos, Pflichtgefühl und periodischer Nörgelei hat sich über Jahrzehnte eine ganz eigene Fußballidentität entwickelt. „Wir können lang anhaltend auf ein Ziel hinarbeiten“, sagte Rudi Völler einst in den 1990er-Jahren – ein Satz, der den deutschen Fußball vielleicht bis heute besser beschreibt als jede Taktikanalyse. Dieser Text ist eine persönliche Reise durch sämtliche Fußball-Weltmeisterschaften seit 1974: durch Sommermärchen und Katastrophen, Helden, Kanten, Abscheu und kollektive Nervenzusammenbrüche. Doch mit Blick auf das WM-Turnier in diesem Jahr gilt vor allem nur eines: Fuck The USA!
WM 1974. Ich bin fünf Jahre alt und gehe in den Bonifatius-Kindergarten. Die Mannschaft der Niederlande spielt während des Fifa-Turniers im neu gebauten Dortmunder Westfalenstadion drei Partien. Die in ‚oranje’ gekleideten Fans bestimmen eindeutig das Bild in Dortmund-Mitte. Speziell im Alten Mühlenweg und der näheren Umgebung, da, wo wir wohnen. Ich kann mich sehr gut an eine Szene erinnern, wo ein dunkelblauer Pritschenwagen eine Ladung wild jubelnder Holland-Fans auf der Ladefläche die Hohe Strasse hoch in Richtung Westfalenhalle transportiert. Im Baugeräte-Geschäft meiner Eltern kaufen sich mehrere holländische Fans orangefarbene Bauhelme als Kopfbedeckung für ihr Schlachtenbummler-Outfit. Am Ende erhält Spielführer Franz Beckenbauer den Weltcup aus den Händen von Bundespräsident Walter Scheel, Overath und Gerd Müller recken den Pokal auf der Tartanbahn des Münchener Olympiastadions in die Höhe, während sie mehrere Ehrenrunden laufen.

Wer im Ruhrgebiet lebt, der braucht inzwischen schon eine gewisse Leidensfähigkeit. Die Region, die früher einmal für Aufbruch, Arbeit und Zusammenhalt stand, wirkt heute vielerorts müde und abgekämpft.
Kaum ein Tag vergeht ohne neue Meldungen über Sparmaßnahmen, Werksschließungen, marode Infrastruktur oder klamme Kommunen. Und das Bittere daran: Man spürt diese Entwicklung längst nicht mehr nur in Statistiken oder Schlagzeilen, sondern im ganz normalen Alltag.

Die Stadt Mülheim verleiht Helge Schneider das Ehrenbürgerrecht. Das hat der Rat jetzt nach dem Vorschlag der Ehrungskommission beschlossen. Das Multitalent habe mit „Kreativität, Leidenschaft und einer engen Verbundenheit zur Stadt das kulturelle Leben bereichert und den Namen Mülheims weithin sichtbar gemacht“, heißt es in der
Datum und Uhrzeit: 24.05.2026 um 20:00 Uhr
Veranstalter: Artheater
Ort: Köln
