Datum und Uhrzeit: 14.10.2026 um 19:00 Uhr
Veranstalter: Bumann und Sohn
Ort: Köln
Datum und Uhrzeit: 14.10.2026 um 19:00 Uhr
Veranstalter: Bumann und Sohn
Ort: Köln

Ukrainische Drohnenangriffe haben Yandex-Rechenzentren beschädigt und wichtige Dienste gestört, wie der SPIEGEL am 11. Oktober 2026 berichtet. Dass dadurch russische Propaganda-Accounts oder AfD-Unterstützernetzwerke verstummten, ist mit den vorliegenden Daten nicht belegt.
Wir haben die Behauptungen und unsere eigene Bot-Statistik geprüft.
Die Nachricht klingt nach einer bemerkenswerten Nebenwirkung: Rechenzentrum getroffen, Maschinen verstummt, das Internet bekommt eine Atempause. Golem berichtete am 12. Oktober 2026 unter Verweis auf Tom’s Hardware und Cloudflare über einen starken Rückgang des Bot-Traffics aus dem Yandex-Netzwerk nach Drohnenangriffen.
Ein Suchmaschinen-Bot liest Webseiten, um sie für eine Suchmaschine auffindbar zu machen. Ein automatisierter Propaganda-Account veröffentlicht oder verstärkt dagegen politische Botschaften. Beides wird „Bot“ genannt. Die Cloudflare-Auswertung für das Yandex-Netzwerk zählt automatisierte Webanfragen; die politische Funktion der dahinterstehenden Programme lässt sich daraus nicht ablesen. Ein Bot ist nicht automatisch im Auftrag des verdammten Kreml unterwegs.

Man muss sich diese Geschichte erst einmal auf der Zunge zergehen lassen: Beim VfL Bochum ist in Teilen des Ruhrstadions das gemeinschaftliche Hüpfen verboten. Nein, das ist kein verspäteter Aprilscherz, sondern tatsächlich eine behördliche Anordnung. Wer als Außenstehender davon liest, dürfte sich verwundert die Augen reiben. Willkommen im deutschen Fußball des Jahres 2026!

Eine CO₂-Leitung durch Duisburg mobilisiert Waldschützer und Klimagruppen. Über ihren Verlauf kann gestritten werden. Über ihren Zweck sollte man vorher nachdenken: Wer im Ruhrgebiet Industrie erhalten und Emissionen senken will, braucht mehr als gute Absichten.

Bärbel Bas ist die Blaupause der linken SPD-Frau mit klassischen Working-Class-Wurzeln. Eine, die weiß, woher sie kommt – und für wen sie Politik macht. Nun zieht Bas die Konsequenzen: Sie tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück. Als Gründe nennt sie einen Trauerfall und die Attacken des Koalitionspartners. Alexander Schweitzer aus Rheinland-Pfalz soll ihr als Arbeitsminister folgen. Selbst Ulf Poschardt, nun wirklich kein Freund klassischer Arbeitnehmerpolitik, räumt heute in den sozialen Medien ein, Bas in seinen Texten zu hart angegangen zu sein.

Für die gemeinsame Hinfahrt hatte die Linke Neukölln alles geklärt: 14.15 Uhr, Geschäftsstelle, ab zur Palästina-Demo. Schwieriger wird die Rückfahrt zur eigenen Antisemitismusvereinbarung. Denn von der Kundgebung werden Rufe über Widerstand mit „Steinen und Gewehren“ berichtet – zwei Tage nach der Einigung mit SPD und Grünen.
Die Parteispitze verhandelt über Verbindlichkeit. Ihr Bezirksverband liefert den nächsten Anlass, danach zu fragen.

Hans-Thomas Tillschneider möchte beim Gedenken an den Anschlag von Halle Respekt für sein Amt. In seinem eigenen Bericht nennt er den antisemitischen Terror einen „Amoklauf“ und spricht von einer „Gruppe fanatisierter Studenten“. Über die Menschenkette kann man streiten. Über diese Wortwahl muss man sprechen.

Bauen in Nordrhein-Westfalen wird immer teurer. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilt, lagen die Preise für den Neubau von Wohngebäuden im August 2026 um 4,5 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Gegenüber Mai 2026 stiegen die Baupreise um 0,8 Prozent.

So schnell kann politische Hygiene gehen: Die eigene Partei hat ein Antisemitismusproblem? Dann muss offenbar zuerst die Vereinbarung weg, nach der man sich damit beschäftigen soll.
Drei Tage nach dem Berliner Sondierungskompromiss verlangen die Palästina-LAG, die Linksjugend Berlin und die Vernetzung „Linke in der Linken“ dessen Rücknahme. Für den Kampf gegen die lästige Selbstprüfung gibt es jetzt ein Unterschriftenformular.