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Der Katastrophenschutz in den Zeiten des Corona-Virus

Magnus Memmeler Foto: Privat


Magnus Memmeler aus Kamen, 52 Jahre, ist seit 31 Jahren Mitarbeiter im Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Davon 25 Jahre hat er diverse Leitungsfunktionen eingenommen. Er war beauftragt zur Organisation des Sanitätsdienstes beim DEKT in Dortmund und Verantwortlicher einer großen Hilfsorganisation bei der Versorgung und Unterbringung von Geflüchteten in den Jahren 2013 – 2018. Mitglied bei der Stabsarbeit von Bezirksregierungen und Mitglied in Arbeitskreisen des Innenministerium bei der Konzeption von Katastrophenschutzkonzepten.

Ruhrbarone: Mit dem nun verfügten shutdown (alle Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens) stellen sich naturgemäß auch Fragen, die den Katastrophenschutz betreffen. Katastrophenschutz ist bekanntlich Ländersache. Wie ist NRW auf die Herausforderungen eingestellt? Kann der Katastrophenschutz, die an ihn gesetzten Erwartungen erfüllen? Was erwartet der Katastrophenschutz umgekehrt von der Bevölkerung?

Magnus Memmeler : Vorweg, der Katastrophenschutz NRW ist sachlich und personell gut aufgestellt. Ob das in der momentanen Situation ausreichend ist, hängt natürlich von der Vernunft jedes Einzelnen ab. Neuinfektionen sind so niedrig wie eben möglich zu halten, damit das System der Daseinsvorsorge nicht an seine Leistungsgrenzen gerät. Das Land NRW und alle übrigen Bundesländer haben vor einigen Jahren sehr viel aus der damals sehr extrem verlaufenen Influenzasaison gelernt. Durch die damals rasch ansteigende Zahl an Neuinfektionen waren viele Notfallambulanzen überlastet und mussten auf Personal und Sachmittel des Katastrophenschutzes zurückgreifen. Eine solche Situation soll durch die aktuell eingeleiteten Maßnahmen (Absagen von Veranstaltungen, etc.) vermieden werden.

Der kritische Moment ist aktuell die Psyche des einzelnen Bürgers. Das kann man sehr gut an den unangebrachten Hamsterkäufen erkennen. Die Versorgungsketten sind in Takt. Es gibt keinen Anlass, sich über das Maß mit Lebensmitteln einzudecken. Die Empfehlungen des Bundes sind da vollkommen ausreichend. Im Augenblick ist es wichtig, dass sich Solidarität und verantwortungsvolles Verhalten der Zivilbevölkerung durch maßvolles Konsumverhalten, das Vermeiden von Gemeinschaftsveranstaltungen und Einkaufsgemeinschaften auszeichnen. Einkaufsgemeinschaften können älteren und gesundheitlich belastete Menschen entlasten, wenn diese nicht in den Discounter müssen und so potentielle Infektionen vermieden werden können.“

Gemeinsame Katastrophenschutzübung von Feuerwehr und medizinischem Personal Foto: Beate Paland Lizenz: CC BY-SA 3.0

Ruhrbarone: Im Katastrophenfall sind die Feuerwehren und angegliederten Organisationen von Gesetzes wegen berufen, Hilfe zu leisten. Mir fallen spontan die Rettungs- und Krankenwagen, die Patienten zu den Krankenhäusern fahren. Nun weiß ich, dass die Kliniken und Krankenhäuser kein Interesse daran haben, mit Patienten konfrontiert zu sein, die panisch und hysterisch nach einem Arzt rufen. In den Krankenhäusern und Kliniken bereitet man sich schon seit Anfang Februar darauf vor, sich diese Patienten vom Hals zu halten. Auch angesichts der zu erwartenden Zahlen von Patienten, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, dürfte es schwierig sein, die hypochondrischen von den tatsächlich Betroffenen zu unterscheiden. Gibt es dazu Überlegungen, Leitlinien oder gar konkrete Pläne? Ist in jedem Fall sichergestellt, dass Patienten, wie gewohnt, schnell und auf der Fahrt ins Krankenhaus kompetent betreut ins Krankenhaus gefahren werden? Sind die Rettungshelfer ausreichend geschützt? Wer tritt an ihre Stelle, sollten sie sich selbst infiziert haben?

Memmeler Auch vor Corona galt es, sich zu fragen, ob ich mit geringen Beschwerden ein Patient bin, der zwingend durch eine Notfallambulanz Behandlung erfahren muss. Auch hier ist jeder einzelne Bürger gefragt, verantwortungsvoll mit der Beanspruchung von Ressourcen des Gesundheitswesens umzugehen. Egoismus hilft hier niemanden, sondern blockiert notwendige Ressourcen, um zum Beispiel eine wirklich akute Erkrankung versorgen zu können. Anlassbezogen, könnten Einzelverfügungen notwendig werden, um Patienten in Ambulanzen abweisen zu können, die ohne Not die vorhandenen Ressourcen belasten. Die derzeit in Vorbereitung befindliche Novellierung der Notfallversorgung, setzt sich bereits mit der Regulierung von Patientenströmen auseinander. Diese Novellierung wurde bereits weit vor dem Bekanntwerden des Corona-Virus angestoßen, um auf egoistisches „Konsumverhalten“ von Patienten zu reagieren und somit Notfallambulanzen und Rettungsdienste zu entlasten.

Das rettungsdienstliche Personal ist, da spreche ich aus Erfahrung, sehr gut geschult und wird den Eigenschutz bestmöglich umsetzen, um nicht selbst infiziert zu werden. Natürlich stellt dies keine 100% Sicherheit dar. Bei zu erwartenden Personalausfällen, besteht in der BRD die Möglichkeit, ehrenamtliche Helfer-innen in die Versorgungskette einzubeziehen. Diese sehr ausgeprägte Ehrenamtskultur im Katastrophenschutz besteht in Ländern wie Italien und Spanien beispielsweise nicht. Dort steht zu erwarten, dass die Belastungsgrenzen wesentlich eher erreicht werden. Die Erlasse zur Betreuung von Kindern von Mitarbeitenden im System der Daseinsvorsorge tragen bereits jetzt dazu bei, dass diese Mitarbeitenden nicht dadurch ausfallen, dass sie sich umfänglich im privaten Umfeld binden, da die Betreuung der Kinder ungeregelt ist.

Ruhrbarone: Die örtlichen Gesundheitsämter, Krankenhäuser, niedergelassenen Ärzte, Feuerwehren und Katastrophenschutzorganisationen sind für den Katastrophenschutzfall gut vernetzt und werden im Katastrophenfall, den wir augenblicklich haben, für die jeweilige Region (kreisfreie Städte und Kreise) koordiniert. Ist es denkbar, dass in Regionen, die besonders mit Infektionsfällen konfrontiert sind, dieses Zusammenspiel nicht funktionieren könnte? Ist es denkbar, dass Bundespolizei und vielleicht sogar die Bundeswehr hinzugezogen werden können?

Memmeler: Zum jetzigen Zeitpunkt handelt es sich nicht um einen Katastrophenfall. Die derzeitigen Maßnahmen sollen vermeiden, dass es zu einem Katastrophenfall kommt, bei dem die Sicherstellung der Daseinsvorsorge für alle nur extrem eingeschränkt möglich wäre. Dies wäre beispielsweise bei einem flächendeckenden und anhaltenden Stromausfall gegeben. Sollte die Belastung des Gesundheitssystems weiterhin steigen, griffen die Mechanismen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit und Ärzte und Sanitätspersonal der Bundeswehr würden die zivilen Ressourcen des Gesundheitssystems unterstützen. Sie sehen, die Daseinsvorsorge in NRW und der BRD verfügt durch Ehrenamt im Katastrophenschutz und Mittel der Bundeswehr über die notwendigen Mittel, um den Katastrophenschutzfall sehr lange vermeiden zu können. Wichtig ist nun, dass die Bevölkerung durch Berücksichtigung der bekannten Verhaltensregeln dazu beiträgt, dass Neuinfektionen möglichst vermieden werden. Nur so kann die bestehende Belastung des Versorgungssystems auf einem Niveau gehalten werden, welches eine nahezu regelhafte Versorgung von akut erkrankten Menschen ermöglicht. Taiwan könnte Vorbild für die BRD sein. Dort werden fast alle Menschen getestet, wodurch die Zahl der Neuinfektionen extrem zurück ging, da schnell klar ist, für wen die häusliche Quarantäne aufrecht erhalten werden muss. Nämlich für Erkrankte, Verdachtsfälle und deren mögliche Kontakte und Menschen, die aus Risikogebieten zurück kehren.

Ruhrbarone: Irgendwo habe ich gelesen, dass bereits verrentete Ärzte hinzugezogen werden sollen, die möglicherweise selbst zur Hochrisikogruppe gehören. Kann auch im Ruhestand befindliches rettungsdienstliches und medizinisches Personal berufen werden, in dieser Ausnahmesituation wieder zu arbeiten bzw. mitzuhelfen? Auch wenn sie eigentlich nicht wollen?

Memmeler: Natürlich ist in der momentanen Situation jede helfende und fachkundige Person willkommen, weshalb das freiwillige Engagement von bereits im Ruhestand befindlichen Ärzten begrüßt wird. Dies ist aber nicht erstmalig der Fall sondern wurde auch schon 2015 praktisch erprobt, als es galt, möglichst viele Menschen zu versorgen, die aus Bürgerkriegsgebieten geflohen waren. Das Risiko für berentete und somit ältere Ärzte kann minimiert werden, in dem diese beispielsweise Diabetiker oder andere Patienten behandeln, um die vorhandenen Ressourcen zu entlasten, die sich derzeit um alle Patientengruppen kümmern müssen. Diese Freiwilligkeit ist also zu begrüßen. Und nein, derzeit besteht kein durch Erlass geregelter Zwang.

Ruhrbarone: Bis jetzt haben wir uns im weitesten Sinne auf das Rettungswesen bezogen. Welche im Einsatzgebiete wäre in diesem Katastrophenfall der Pandemie denn noch denkbar? Mir fällt spontan ein, dass es aufgrund der Lebensmittelversorgung zu Engpässen kommen könnte. Oder die öffentliche Sicherheit gebietsweise nicht gewährleistet ist. Wie sähen da die Möglichkeiten des Katastrophenschutzes aus?

Memmeler: Die öffentliche Sicherheit und Ordnung wird nicht durch Mitarbeitende und Ehrenamtliche des Katastrophenschutzes geregelt. Hier sind die Kräfte der Polizei und Mitarbeitende der Ordnungsbehörden gefordert. Der Bedarf hier schützend oder Regulierend einzugreifen, ist derzeit jedoch nicht gegeben. Wichtig ist, dass die derzeit gut funktionierenden Versorgungsketten aufrecht erhalten bleiben. Dass kann z.B. heißen, dass die Kassiererin ihre Arbeit zukünftig mit Mundschutz ausübt, um sich nicht durch Kundenkontakt zu infizieren. Das sollte keine Sorgen auslösen, sondern von den Kunden als Normalität begriffen werden, da so wichtige und oftmals nicht wertgeschätzte Menschen ihren Beitrag leisten, dass so viel Normalität, wie möglich, aufrecht erhalten bleibt. Discounter sollten aus meiner Sicht, Mitarbeitende entsprechend ausstatten.

Ruhrbarone: Wie haben Sie sich persönlich auf die derzeitige Situation vorbereitet?

Memmeler : Ich habe nicht spontan reagieren müssen, da ich nicht zu den Menschen gehört habe, die die seit Jahren bestehenden Empfehlungen des Bundesinnenministeriums ignoriert haben. Für mich ist es normal Mineralwasser im Haus zu haben, welches für 14 Tage ausreicht und einige Konserven, Gefriergut und Teigwaren im Haus zu haben, da ein „normaler“ Beinbruch schon dazu beitragen kann, dass ich nicht regelmäßig einkaufen kann.
Wichtig sind derzeit Handwaschmittel und regelmäßiges Händewaschen, da dadurch bereits 90% der Keime an den Händen entfernt werden können. Mit der Bevorratung von Toilettenpapier erreichen Sie das nicht.

Tatsächlich begreife ich die momentane Situation sogar als Chance für unsere Gesellschaft. Eventuell begreifen viele Menschen wieder, dass alltägliches nicht selbstverständlich ist und jeder seinen Beitrag leisten kann und muss, damit der Alltag erhalten bleibt. Berufsgruppen, die bisher als selbstverständlicher Diener der eigenen Bedürfnisbefriedigung gesehen wurden, erhalten eventuell auch dauerhaft, die Anerkennung und Wertschätzung, die sie verdienen. Und ja, ich wünsche mir, dass diese Situation dazu beiträgt, dass jeder einzelne Bürger zukünftig dauerhaft dazu beiträgt, die Verantwortung für den persönlichen Selbstschutz zu leben, um Katastrophen begegnen zu können, die uns treffen könnten (Stromausfall).

Ruhrbarone: Vielen Dank für das Interview.

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7 Kommentare zu “Der Katastrophenschutz in den Zeiten des Corona-Virus

  • #1
    ke

    Bis vor ein paar Tagen musste man noch damit rechnen, als rechter Verschwörungstheoretiker abgestempelt zu werden, wenn man sich an alte Zivilschutzregeln zur Selbstversorgen gehalten hätte.

    Die Zeiten ändern sich.
    Aktuell ist die Wahrnehmung der Bedrohung doch deutlich über den realen Zahlen. Hier muss die ruhige Hand her.

    Das bedeutet natürlich auch, dass sich alle daran halten, die Übertragungswege weitmöglichst einzuschränken.
    Es ist ein Virus, von dem wir auch schon viel wissen.

  • #2
    Alfons Weiß

    Was bitte ist denn ein "Katastrophenschutzfall" ? Wenn dann sollte man schon bei den geläufigen Begriffen bleiben und nicht auch noch mit neuen Wortschöpfungen aufwarten…

  • #3
    Jupp Posipal

    Hoffentlich wird jetzt den exekutiv sowie politisch Verantwortlichen klar, das ohne ein ehrenamtlich finanziell angemessen ausgestattetes Engagement keine größere Krisensituation schon allein aus kapazitiven Gesichtspunkten zu bewältigen ist.

    Sei es z.B. in Form von früheren Schwesternhelferinnen (28 tägige Grundausbildung, unter Zivilschutzblickwinkel) oder als sanitätsdienstlich fachausgebildetes Personal (im Vorfeld des Regelrettungsdienstes) in sogenannten KatS-Einsatzeinheiten. Und zwar parallel zur Feuerwehr bzw. Brandbekämpfung (mit einem deutlich höheren Auslastungsgrad bzw. Nachfragehäufigkeit), oder technischen Infrastrukturvorsorgehilfe (THW).

    Dies bleibt nur unter einem öffentlich-staatlich klar ausformulierten Erledigungszweck realistisch; unter selbstverständlich zyklisch nachzuweisenden Transparenzgesichtspunkten (u.a. Übungen sowie jährliche Verwendungsdetailberichte), aber unabhängig vom kommunalorientierten Feuerwehr- und Gesundheitswesen (Finanzierungsmittel, Prioritäten, Abhängigkeiten, Quersubventionsrisiken). Ehrenamtlich dauerhaft organisiertes Hilfspersonal stellen organisatorisch keine staatlich permanent bevormundete Verfügungsmasse dar.
    Krisen- und KatS-Aufwendungen sind darüber hinaus keine Ersatzfinanzierungen für eine nichtpolizeiliche, minimal zu erfüllende Gefahrenabwehr vor Ort. Weder führungstaktisch, materialvorhaltend (bevorratende Lagerung zum Soforteinsatz) oder im Sinne einer zwar grundsätzlich zu befürwortenden Mehrfachverwendungsoption; allerdings heute mit faktisch eindeutigen Prioritätsbevorzugung.

    Für jederzeit denkbare Unterstützungen, ggf. Entlastung stationärer Pflege- und Krankenhauseinrichtungen, ist zukünftig -ehrenamtlich- einzubeziehendes Hilfspotential ausbildungsfokussiert verwendungsrelevant auszustatten bzw. ideell und sachlich zu fördern; welches ressourcenneutral nicht ohne Weiteres aus anderen sicherheitskritischen Tätigkeitsbereichen (Militär, Rettungsdienst, Feuerschutz, etc.) für einige Tage abgezogen oder abgeordnet werden könnte.

    Was dies in der Realität bedeutet, konnte "bundesweit" u.a. in 2015/2016 während der Flüchtlingsbetreuung über Wochen und Monate beobachtet (und gemerkt) werden. Wenn man denn an verantwortlicher Stelle nachhaltig wollte. An manchen Ort überließ die hauptamtliche Exekutive viel zu oft pünktlich um 16.oo Uhr lokale Herausforderungen, um sie für den Rest bis zum nächsten Werktag ehrenamtlichen Strukturen zu überlassen (wobei die engagierten Helfer zumeist noch irgendwie "nebenbei" ihre hauptamtlichen Arbeitsverpflichtung erfüllen mussten). Vorwiegend ging es damals "nur" um Betreuungsaspekte. In epdemischen oder verletzungsauslösenden Krisenzeiträumen kommt die medizinisch personelle Herausforderung (nicht nur Beatmungsbetreuung) noch dazu. Ausgefallene (Blackout/Trinkwasserdürre) oder zerstörte Infrastrukturen (großflächige Hochwasserlagen, gravierende Sturmschäden bei medizinischen Einrichtungen) braucht man dann nicht noch zusätzlich (aber nicht völlig ausschließbar).

    Da ein TORNADO-Systempreis für die Bundeswehr bei etwa 100 Milionen pro Düsenjet liegt, wendet im Vergleich der Bund und die 16 Bundesländer insgesamt (!) jährlich für 80 Milionen Bundesbürger nur den Gegenwert von 10 Miltärjets für diesen Bereich der Daseinsvorsorge auf. Na dann wollen wir doch für die nächsten Corona-Wochen hoffen, das wir hier alle durch ein jahrzehntelanges "Vogel-Strauß-Verhalten" (man müsste, man könnte, man sollte) nicht eine gesellschaftlich saftige Verhaltens-Quittung bekommen.

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