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Der Ruhrpilot

Bochumer Gymnasium Graf-Engelbert-Schule (Foto: Roland W. Waniek)

Graf-Engelbert-Schule Bochum (Foto: Roland W. Waniek)

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13 Kommentare zu “Der Ruhrpilot

  • #1
    Wolfram Obermanns

    Muss erst ein Lehrer ermordet werden?…Emma
    Ein Artikel in der islamophilen Welt konterkariert die These der Emma:
    https://www.welt.de/regionales/nrw/nrwselect/article218659780/Angst-im-Klassenzimmer.html

  • #2
    paule t.

    @#1: "Islamophile Welt"? Hä?
    Bloß weil sie auch Experten zu Wort kommen lässt, die die einseitige Panikmache nicht bestätigen können? (Oder war das ein Scherz?)

  • #3
    Olaf

    @ paule t.

    das war kein Scherz, das war ein Rechter zum "Islam". Was soll dabei herauskommen? Total egal, was hier, auf der neuen "Achse", geschrieben wird. Siehe den rechten Thomas Weigle, der sich als "Linker" darstellt, depperter geht’s nicht.

  • #4
    Karla

    @Olaf, wer die politischen Richtungen Rechts und Links über die Einschätzung zum Islam oder gar zum Islamismus definiert, hat entweder eine unterkomplexe Wahrnehmung, oder es ist möglicherweise schlimmer.
    Aber egal, eine solche Analyse ist in jedem Fall unterkomplex.
    Mir gefällt der Text der Emma übrigens gut, weil er Leute zu Wort kommen läßt, die sonst nie zu Wort gekommen sind. Was ich auch interessant fand, war meine eigene Vergesslichkeit in Sachen Lamya Kaddor. Mir war völlig entfallen, daß sie ohne diejenigen ihrer Schüler, die zum IS abgedriftet waren, vermutlich niemals öffentliche Bekanntheit erlangt hätte. Ausgerechnet Schüler dieser Expertin.

  • #5
    Olaf

    @ Karla

    dann erklär du uns doch mal, wie das mit rechts/links und dem "Islam" funktioniert: ist Thomas Weigle mit seinen Aussagen zum Islam/Islamismus rechts oder links? Alles was Weigle dazu sagt, findest du auch auf einschlägigen rechten websites

  • #6
    Karla

    @Olaf,mir fällt auf, daß sich in letzter Zeit immer wieder nach @paule t. ein Anhänger von ihm oder Freund als Alter Ego zu ihm gesellt. Die Namen wechseln zwar, aber die Sprache ist gleich. Bist du nicht erst kürzlich der @Christoph gewesen?
    Aber zu deiner Frage eine kurze Antwort. Aus meiner Sicht sind Religionen nicht links, auch wenn einige Leute das gerne so sehen möchten. Ich sehe das nicht.
    Links ist für mich die Bwegung, die sich für wirtschaftlich Unterdrückte und wirtschaftlich unselbständige einsetzt. Die Bandbreite reicht von der Putzfrau bis zum Vorstand einer AG, soweit sie Angstellte dieser AG sind. Auch Beamte und andere, die abhängig beschäftigt sind gehören dazu. Das in erster Linie. Viele Leute, die sich selbst als Linke sehen, tun genau das nicht. Und in der Gesamtheit tut das in Deutschland auch keine einzige Partei. Sondern die handeln aus einem Gefühl heraus, das Ungerechtigkeiten ganz anders definiert. Je nach dem persönlichen Bauch empfinden. Und genau das ist auch nicht links.
    So, um auf deinen Islam zurückzukommen. Ist der so, daß diese von mir genannten Bedingungen überhaupt Gegenstand dieser Religion sind?

  • #7
    thomas weigle

    #6 u.a. Würden sich extremistische Katholen und Evangelen ähnlich aufführen wie muslimische Extremisten und sich die Mehrheit der Katholen und Evangelen ähnlich schweigsam verhalten wie die Mehrheit der Muslime, würde ich ohne jeden Zweifel genauso argumentieren. Nur, dass mich dann die "linken" Gutmenschen, die mich jetzt als rechts einordnen als aufrechten Kämpfer gegen den religiösen Terrorismus in ihren Reihen willkommen heißen würden. Wobei sich nicht kleine Teile der Muslime weltweit in Sachen Marcron und Mohammedkarikaturen aufführen wie Nazis, angeführt von dem Westentaschensultan erdowahn. Zu glauben, dass das ohne Einfluss auf hiesige Muslime bleibt, heißt auch zu glauben, dass Zitronenfalter Zitronen falten. BTW Für Rechte bin ich ein Linker….Deppen gibt es in allen politischen Richtungen.

  • #8
    paule t.

    Rechts ist u.a., komplette Bevölkerungsgruppen auszugrenzen, statt auf das tatsächliche Verhalten der konkreten Personen zu schauen. Hier gerade schön zu beobachten mit dem Kunstgriff, die Mehrheit mitverantwortlich zu machen für die Taten der Extremisten, weil sie angeblich schweigen würden, und diejenigen, die nicht schweigen, einfach mal gar nicht zu erwähnen.

  • #9
    Wolfram Obermanns

    #2 paule t.
    Natürlich war das Ironie.
    Emma hat zwei Indiviualquellen und konstatiert einen allgmeinen Zustand.
    Eine säkulare Sozialdemokratin fragt lameng wie die Lage in D aussieht und bekommt 50 positive (respektive negative) Antworten. Die Welt recherchiert dazu bei den großen Verbänden und zuständigen Behörden und erhält so ein deutlich abweichendes Bild jenseits des Alarmismus.
    Wenn man dann noch weiß, was in der Welt sonst auch gerne zum Islam geschrieben steht, hilft das bei der abwägenden Einschätzung bezüglich des Wahrheitsgehalts der jeweiligen Statements.
    Ein aufgeklärter Bürger kommt dann so dank Quellenkritik zu einer Islamkritik jenseits der Islamophobie.

    Anhand der Kommentare hier kann man dann noch ablesen, wie in D über Interkulturalität, Multireligiösität und Migration diskutiert wird: fahrlässig. Kein Wunder, daß wir heute da stehen, wo wir stehen.

  • #10
  • #11
    Walter Stach

    Thomas Weigle,
    daß es nicht nur den radikalen politischen Islamismus gibt, sondern es stets , so auch heute, ein radikal politisches Christentum halte ich für unbestreitbar und, so scheint es mir jedenfalls, das ist auch "weitestgehend" unbestritten.

    Wer "Zeit und Lust" dazu hat, mag sich daran machen, die Geschichte des radikal politischen Christentums -von der Zeit Jesu bis auf den heutigen Tag auf- bzw. nachzuarbeiten. Ich denke, es gibt dazu auch umfangreiche Literatur.

    Aus aktuellem Anlass könnte dabei z.B. über den radikalen politischen Katholizismus in Ungarn und in Polen oder über den Evangelismus in den USA nachgedacht und diskutiert werden. Wenn dabei Evangelikale in den USA , z.B. solche in der Trump-Regierung -als politisch radikal bezeichnet würden, wäre dem m.E. nicht zu widersprechen.

    Ergänzung zu diesen Trivialitäten angesichts der einschlägigen momentanen Diskussion, u.a. hier bei den Ruhrbaronen:

    1.
    Streiten läßt sich m.E. durchaus darüber, was denn bzw. wer denn im Laufe der Geschichte für mehr Verbrechen, für mehr brutale Morde, für mehr Kriege, kriegsähnliche Handlungen, Massentötungen, Attentate, Aufstände, Selbstmorde verantwortlich gemacht werden kann. Primär alles das, was im Namen des Christentums oder ehe primär alles das was im Namen des Islams durch jeweils (politisch) Radikale gedacht, geplant und gemacht wurde?

    2.
    Wenn jedoch all das von mir vorstehend Skizzierte jetzt und hier die Diskussion dominieren würde, wäre das für mich eine problematische, ja eine gefährliche Folge grobfahrlässigen oder gar vorsätzlichen Denkens und Sprechens (Schreibens) mit dem Ziel, die Gefahr zu relativieren oder gar zu leugnen, die derzeit und -sh. der Mord in Paris-vom radikal fanatischen Islamismus und seinen "willigen Vollstrecker" ausgeht, eine Gefahr, eine Bedrohung nicht nur für jede Gesellschafts- und Staatsordnung und konkret für deren "Verfechte, deren Anhänger", die nicht bereit sind, sich dem Diktat des fanatischen Islamismus zu beugen, sondern die fähig und die willens sind, für die von ihnen gewollte Gesellschafts- und Staatsordnung zu kämpfen -und wenn es nicht anders geht, auch mit Gewalt!

    Aber…..

    "Wir", z.B. "wir Linke" in Deutschland, in Europa sind weder an der Basis noch in der jeweiligen Führung fähig und willens, uns z.B. solidarisch zu erklären mit Macron, wenn er jetzt attackiert wird durch Erdogan, durch arabische Staaten einschließlich ihrer Drohung mit einem Boykott von Waren aus Frankreich. Das habe ich gestern schon an anderer Stelle hier bei den Ruhrbarone
    beklagt.

    Aber…..

    "Wir", z.B. "wir Linke" n Deutschland, in Europa sind immer wieder (und allzu gerne?) bereit, die gefährliche Bedrohung unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft- und Staatsordnung durch den radikal-politischen Islamismus zu relativieren, indem "wir" mit einer vermeintlich oder einem tatsächlich größeren Gefährdungspotential operieren , konkret mit der Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Gesellschafts- und Staatsordnung durch Faschisten und Nationalsozialisten.

    Das "bringt nicht nur nichts", sondern führt letztendlich dazu, daß sowohl das Gefährdungspotential des Faschismus/Nationalismus als auch das des radikalen politischen Islamismus verharmlost wird. "Beide" sind eine Bedrohung. "Beide" sind als Feinde (!!) unserer Gesellschafts- und Staatsordnung zu benennen -immer wieder- und zu bekämpfen.

    Aber…
    Leider, leider bedarf es im Rahmen einer solchen kämpferischen Auseinandersetzung mit dem radikalen politischen Islamismus und dem Faschismus/Nationalismus immer wieder und immer auf ein Neues der Verweisung auf eine Selbstverständlichkeit, nämlich der, daß gläubige Muslime nicht gleichgesetzt werden können mit politisch-radikalen Islamisten und sog. Rechtskonservative nicht gleichgesetzt werden können mit Faschisten/Nationalisten. Warum immer wieder das Bemühen, eine solche Gleichsetzung all denen zu unterstellen, die wider den Faschismus, den Nationalismus, den politisch-radialen Islamismus agieren mit der Folge, daß "man" sich immer wieder zu erklären hat, daß abgelenkt wird vom Wesentlichen, daß Zeit und Kraft vergeudet wird, die dringend benötigt wird im Kampf gegen Faschisten, Nationalisten, politisch-radikalen Islamisten (oder -sh. einleitend im Kampf gegen die Gefährder freiheitlich-demokratischer Ordnung durch politisch-radikale Christen in Polen, in Ungarn, in den USA, in……).

    Aber…
    Daß "ausgerechnet" sog. Rechtskonservative behaupten, sie und nicht die sog. Linken stünden an vorderster Front im Kampf gegen den sog. politisch-radikalen Islamismus hat bei mir dazu geführt, ‘mal nachzudenken über Gemeinsamkeiten zwischen……(??)
    z.B. wenn es darum geht bzw.darum ging, für die uneingeschränkte Gleichstellung von Frau und Mann vor dem Gesetz geht zu streiten, , wenn es um die Geschichte des Frauenwahlrechtes geht, wenn es um die Gleichberechtigung von Frau und Mann im Alltag der Gesellschaft ging und weiterhin geht, wenn es um die rechtliche und die gesellschaftliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen ging und weiterhin geht, wenn es darum geht, für eine strikter Trennung von Kirche und Staat zu streiten, wenn es um das Verbot der Todesstrafe geht, wenn es…….
    Haben primär "wir Linke" hierzu etwas klarzustellen -z.B. in Abgrenzung zum Islamismus?

  • #12
    thomas weigle

    @ Walter Stach Was mich stört, ist ja, dass "die Linke" größtenteils nicht mal bereit ist, über die Opfer des Kommunismus/realen Sozialismus zu reden. Ich glaube, dass ist auch derPunkt,warum sie sich weigert, dem islamischen Extremismus als das zu verurteilen was er ist. Sie kämen dann nämlich auch schnell ans Nachdenken über den massenmörderischen Extremismus des Kommunismus. Sie verweigern sich ja tw. sogar der Diskussion über die DDR. Natürlich hast du recht, dass die Mehrheit der Muslime mit dem Extremismus am Hut hat. das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die zahl muslimischer Extremisten wächst. es wäre sicherlich ein starkes Zeichen,wenn der Zentralrat der Muslime mal eine Großdemo gegen die Extremisten in den eigenen Reihen organisieren würde. Da sind die Muslime m.E. entschieden zu passiv. Auch fehlt m.E. eine klare Stellungnahme zu der liberalen Moschee in Berlin, deren Gründerinnen ja viel aushalten müssen und zumindest lange Zeit unter Polizeischutz standen.
    Gut ist doch, dass hier bei den Ruhrbaronen es so ist ,wie du es oben schreibst/forderst. Hier wird in den Artikeln jedenfalls kein Extremismus geschont oder beschönigt, jenseits aller politischen Unterschiede. Gut, dass gilt nicht für alle Kommentatoren, aber an diesen kann man ja wenigstens die eigene Argumentation schärfen.

  • #13
    paule t.

    @ #11, Walter Stach, Zitat: "leider bedarf es […] immer auf ein Neues der Verweisung auf eine Selbstverständlichkeit, nämlich der, daß gläubige Muslime nicht gleichgesetzt werden können mit politisch-radikalen Islamisten"

    Leider passiert aber derlei wieder, oder auch einfach so pauschale Feindseligkeit gegenüber muslimischem Leben. Gerade auch wieder aus der Regierung Macrons, dessen Innenminister Halal-Regale in Supermärkten "persönlich schockierend" findet. Wenn jemand schon alleine das, dass viele Muslime sich an muslimische Speisevorschriften halten und dann logischerweise auch entsprechend einkaufen wollen, so massiv als angebliches Problem brandmarkt – wie soll der denn bitte glaubwürdig unterscheiden zwischen den Leuten, die einfach als Muslime Bürger und Nachbarn sein wollen, und den Islamisten, die die Gesellschaft insgesamt nach ihren Vorstellungen umgestalten wollen und natürlich bekämpft werden müssen?

    Dass Linke sich angeblich zu wenig gegen Islamismus positionieren würden, halte ich für einen Strohmann. Wenn ich sehe, wieviele Linke sich damit zu Wort melden, dass die Linken zu nachgiebig gegenüber dem Islamismus wären, frage ich mich, welche Linken denn wohl noch übrig sind, auf die das zutreffen könnte.

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