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Diskussion: Kulturhauptstadt2010 – Chance genutzt?

Die Kulturhauptstadt wollte ja das Ruhrgebiet verändern. Natürlich nachhaltig. Morgen wird in Essen darüber diskutiert, ob das geklappt hat oder nicht.

Die Podiumsdiskussion “Kulturhauptstadt 2010 – Chance genutzt” findet im Rahmen des Unprojekte-Festivals statt. Neben Bernd Fesel (Ruhr2010/ECCE), Paul Laarmann, dem Herausgeber der Literaturzeitschrift “Richtungsding”, Holger Gathmann, Vorsitzender des unprojekte e.V. und Peter Brdenk vom Forum Kunst und Architektur darf ich auch auf dem Podium sitzen. Ich habe mich über die Einladung sehr gefreut. Es ist meine erste Gelegenheit, mit Bernd Fesel zu diskutieren.  Eine Interviewanfrage von mir blieb unbeantwortet und bei einer gemeinsamen Veranstaltung im vergangenen Jahr in Bochum war ich Moderator. Den Job übernimmt Morgen Marcus Kroll.

Das ganze findet um 20.00 Uhr im Forum  Kunst und Architektur, Kopstadtplatz 12 in Essen statt. Hoffen wir auf einen interessanten Abend.

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7 Kommentare zu “Diskussion: Kulturhauptstadt2010 – Chance genutzt?

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  • #2
    Angelika

    “…Natürlich nachhaltig…”

    Jaja … “…nachhaltig…”! …
    Das ist genau das, was den Bürgern sauer aufstößt, zu den Ohren rauskommt (und ähnl. Ausdrücke).
    Es tut sich fast nichts, aber es wird geredet (siehe die oben erwähnte Diskussion) und alles ist innovativ, kreativ, energieeffizient, erneuerbar, UND: “…nachhaltig…”.
    Blabla, Blubberblubber, die Bürger hören doch nicht mehr hin, weil es ihnen eben sonst (siehe vorher) sauer aufstößt.
    Mahlzeit!

  • #3
    Arnold Voss

    .. und die nächste große Sause ist schon in der Pipeline. Weltausstellung 2020. Wir wieder ganz vorne, natürlich noch nachhaltiger, noch kreativer,noch urbaner, Metropole sowieso, Pleitgen wieder an der Spitze, Petzinka strahlend daneben, im Hintergrund Albert Speer, alle drei zusammen dann fast 300 Jahre alt…. es geht unaufhaltsam voran.

  • #4
    Dirk E. Haas

    Komme ich beizeiten aus dem Büro, schaue ich rein, zumal die Unprojekte bislang komplett an mir vorbei gegangen sind.

    #3: Arnold, sehr schön gerechnet. Schuld ist allein der demografische Wandel (-:
    Ohnehin würde es eine selbst erfundene Weltausstellung werden, denn die Konkurrenz um die eigentliche World-Expo ist sogar für das Ruhrgebiet ein wenig übermächtig. Aber die Hauptthemen der geplanten Ruhr-Expo (Bildung, Energie, Mobilität) sind gut, sie tragen auch noch in 10 Jahren.

  • #5
    Arnold Voss

    @ Dirk Haas

    Keine Frage Dirk, aber schön wäre es, wenn erstmal die diesbezüglichen Hausaufgaben gemacht werden.

    Wer z.B. den ÖPNV im Ruhrgebiet in den nächsten 10 Jahren so lässt wie er ist, der sollte bitte zum Thema Mobilität und Energie schweigen anstatt eine Weltausstellung zur Zukunft der Stadt zu machen.

    Wer die Grund- und Hauptschulen in der Emscherzone die nächsten 10 Jahren so lässt wie sie mehrheitlich jetzt sind, sollte auch zum Thema Bildung die Klappe halten anstatt sich selbst als Vorbild für die Welt zu feiern.

    Willst du noch mehr Beispiele? Aber ich denke du verstehst was ich meine. Und natürlich sind die 300 Jahre mehr gefühlt als errechnet. Real werden 2020, wenn mich nicht alles täuscht, die drei Jungs aber sehr wohl nahe bei 250 liegen.

  • #6
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