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Dortmund: Grüne haben ein paar Fragen zu ECCE

Bernd Fesel, ECCE

ECCE ist auf der Suche nach einem neuen Finanzier.  Der RVR und die Stadt Dortmund sollen ECCE künftig bezahlen. Wir berichteten im April darüber.  Nun wird ECCE Thema im Dortmunder Kulturausschuss.

Die Dortmunder Grünen haben  für die kommende Kulturausschusssitzung in der nächsten Woche nämlich ein paar Fragen zu ECCE:

1. Ist es richtig, dass die Stadt Dortmund und die RVR eigene Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr ab 2011 neue Träger des ECCE werden sollen?

2. Wenn ja, wurden bereits in Bezug auf die Gesellschafter der GmbH, den Geschäftsführer etc. Gespräche geführt oder Verträge vorverhandelt?

3. Wenn ja, wie viele finanzielle Mittel sollen seitens der Stadt Dortmund in die neue GmbH fließen?

4. Welche Projekte wurden von ECCE angekündigt und welche wurden bis heute eigenständig durchgeführt?

5. Wie beurteilt die Verwaltung die Auswirkungen der Arbeit von ECCE auf die Kreativszene in Dortmund und der Region? Welche konkreten Vorteile ergeben sich für die Kreativwirtschaft aus den bisherigen Aktivitäten von ECCE?

6. Hält es die Stadt Dortmund für gerechtfertigt, weitere Mittel in die Förderung von ECCE zu investieren?

Spannend werden die Antworten auf die Fragen 4. und 5. sein. Irgendwas wunderliches werden ECCE und die Stadt Dortmund schon zusammen bekommen. Und wir werden mit größter Freude dann nachschauen, wie es mit dem Verhältnis zwischen Antwort und Wirklichkeit so aussieht.

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5 Kommentare zu “Dortmund: Grüne haben ein paar Fragen zu ECCE

  • #1
    Gerd Herholz

    European Center for Creative Eschatology: ECCE erklärt einfach sein Kürzel neu.

    Da können zu Frage 4 dann alle Projekte und Heilsversprechungen zum Anbruch einer neuen Ära unter ein Dach gebracht werden.

    Siehe Wikipedia-Stichworte zu „Quäker“ oder „Eschatologie“: Eschatologie ([ɛsça-], griechisch εσχατολογία, von altgriech. τὰ ἔσχατα ta és-chata, „die äußersten/letzten Dinge“ und -logie) ist ein theologischer Begriff, der die Lehre von den Hoffnungen auf Vollendung des Einzelnen (individuelle Eschatologie) und der gesamten Schöpfung (universale Eschatologie) beschreibt. Früher verstand man darunter die Lehre von den „letzten Dingen“ und damit verbunden die „Lehre vom Anbruch einer neuen Welt“.

  • Pingback: Links anne Ruhr (31.05.2011) » Pottblog

  • #3
    jojoclub

    Und wie heißt der große heilsbringende Messias, der uns ermöglicht, dieses Tor in eine grandiose neue Welt aufzustoßen? Natürlich Dieter Gorny …

  • #4
  • Pingback: Grüne ECCE-Fragen: Die Antworten der Stadt Dortmund | Ruhrbarone

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