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Düsseldorf: Kultur als Waffe im russischen Angriffskrieg

Vakhtang Kebuladze (Foto: Marta Woloschuk)
Vakhtang Kebuladze (Foto: Marta Woloschuk)

Am 24. Februar 2024 jährte sich der Beginn der russischen Invasion in der Ukraine zum zweiten Mal. Bereits zuvor, 2014, besetzte die russische Soldateska die Krim und Teile der Ostukraine. 

Durch die russische Armee wurden viele historische Gebäude, Kirchen, Synagogen, Schulen, Museen, Denkmäler und Archive zerstört. Selbst die Schoa-Gedenkstätte Babyn Jar wurde Ziel russischer Angriffe.  

Die Instrumentalisierung von Kultur war schon lange vor der kompletten russischen Invasion Teil des russischen Krieges gegen die Ukraine. Das Ziel dabei ist, die eigene Identität der Ukraine auszulöschen. Der russische Diktator Wladimir Putin hat diese Bestrebungen nie verleugnet.

Philosophie und Resilienz in der Ukraine

Im Vortrag von Vakhtang Kebuladze wird die russische Strategie, ukrainische Kunst, Kultur, Musik und Sprache zu leugnen und zu zerstören, dokumentiert.

Welche Rolle die russische Kultur dabei spielt, wird der ukrainische Philosoph Vakhtang Kebuladze im Gespräch mit Matthias Richter erörtern.

Vakhtang Kebuladze ist Philosoph, Publizist und Übersetzer.  Nach seinem Studium der Philosophie an der Taras-Schewtschenko-Universität in Kyjiw promovierte er in Philosophie über das Thema „Der Begriff der Erfahrung in der transzendentalen Phänomenologie“. Seit 2016 lehrt er als Professor am Lehrstuhl für Theoretische und Praktische Philosophie an der Taras-Schewtschenko-Universität in Kyjiw. Er ist Co-Vorsitzender der Ukrainischen Phänomenologischen Gesellschaft.

Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Düsseldorf Czernowitz e.V., des Generalkonsulats der Ukraine in Düsseldorf, Erinnerung lernen / Вчимося пам’ятати, des Gerhart-Hauptmann-Haus , Ridne Slowo e.V., RespektundMut Düsseldorf und den Stadtbüchereien Düsseldorf.

  • Philosophie und Resilienz in der Ukraine. Kultur als Waffe im russischen Angriffskrieg.
  • Moderiert von Matthias Richter, Historiker
  • 29.02.2024, Beginn: 19.00 Uhr 
  • Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus,
    Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf (Nähe HBF)

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