Europaparlament: Linkspartei-Abgeordnete aus NRW stimmte zusammen mit Neonazi gegen die Ukraine

Özlem Demirel Foto: DIE LINKE Nordrhein-Westfalen Lizenz: CC BY-SA 2.0

Wie das amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek berichtet, gehört die nordrhein-westfälische Europaabgeordnete Özlem Demirel zu den 13 Abgeordneten, die am gestrigen Dienstag gegen eine Aufnahme der Ukraine in die Europäische Union stimmte. Die Abstimmung galt als politisches Signal und Aufforderung an die EU-Kommission, Verhandlungen mit dem Land aufzunehmen, dass von Russland angegriffen wird. Vor der Abstimmung hatte  der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor den Parlamentariern eine Rede via Video gehalten. 637 unterstützten den Wunsch der Ukraine, der EU beizutreten.

Neben Demirel stimmte auch der griechische Rechtsradikale Ioannis Lagos gegen die Aufnahme der Ukraine in die EU, der Mitglied der mittlerweile verbotenen griechischen Nazi-Partei „Goldene Morgenröte“ war. Der Berliner EU-Abgeordnete Martin Schirdewan ausser Demirel der einzige Parlamentarier aus Deutschland der gegen die Ukraine stimmte.

Martin Sonneborn (Die PARTEi) enthielt sich ebenso der Stimme wie Abgeordnete von vorwiegend rechts- und linksradikalen Parteien.

Die Liste aller Abgeordneten welche die Ukraine nicht unterstützten hat Newsweek veröffentlich.

 

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3 Kommentare

  1. #1 | nussknacker56 sagt am 2. März 2022 um 20:27 Uhr

    Passt.

    Man wird sehen, welche Parteien demnächst wieder eine Koalition mit diesen Links-Rechts-Radikalen eingehen bzw. erneuern.

  2. #2 | Arne sagt am 2. März 2022 um 21:28 Uhr

    Die Newsweek hat sich vertan. Die Abstimmung ging es nicht um den Beitritt der Ukraine, sondern um eine Resolution, die nicht nur den Russischen Überfall verurteilt, sondern unter Anderem auch eine Erhöhung der Militäretats fordert.

  3. #3 | Manni sagt am 3. März 2022 um 02:18 Uhr

    "Neben Demirel stimmte auch der griechische Rechtsradikale Ioannis Lagos gegen die Aufnahme der Ukraine in die EU"

    Wer tatsächlich etwas anderes geglaubt hat, der möge mir bitte erklären warum.

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